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   BGH, 04.12.2012 - VI ZR 378/11   

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https://dejure.org/2012,44230
BGH, 04.12.2012 - VI ZR 378/11 (https://dejure.org/2012,44230)
BGH, Entscheidung vom 04.12.2012 - VI ZR 378/11 (https://dejure.org/2012,44230)
BGH, Entscheidung vom 04. Dezember 2012 - VI ZR 378/11 (https://dejure.org/2012,44230)
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Volltextveröffentlichungen (13)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 826 BGB, § 322 HGB
    Haftung des Wirtschaftsprüfers für Kapitalanlegerverlust: Darlegungs- und Beweislast für den Eintritt eines Schadens durch pflichtwidrigen in Prospekte über neu ausgegebene Inhaberschuldverschreibungen aufgenommenen Bestätigungsvermerk

  • Wolters Kluwer

    Schadensersatzanspruch eines Anlegers gegen einen Wirtschaftsprüfer wegen pflichtwidrigen Bestätigungsvermerks i.S.d. § 322 HGB im Zusammenhang mit Inhaberschuldverschreibungen; Möglichkeit des Vorliegens eines Schadens bei Verlust einer auf Dauer uneinbringlichen Forderung

  • zip-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Zur Darlegungs- und Beweislast des Anlegers für Eintritt eines Schadens aufgrund eines pflichtwidrigen Bestätigungsvermerks des Wirtschaftsprüfers

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 12,79 €)

    Zur Frage der Darlegungs- und Beweislast für den Eintritt eines Schadens, wenn Anleger einen Wirtschaftsprüfer wegen eines pflichtwidrigen Bestätigungsvermerks im Sinne des § 322 HGB nach 826 BGB auf Schadensersatz in Anspruch nehmen mit der Begründung, ohne dessen ...

  • rewis.io
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Schadensersatzanspruch eines Anlegers gegen einen Wirtschaftsprüfer wegen pflichtwidrigen Bestätigungsvermerks i.S.d. § 322 HGB im Zusammenhang mit Inhaberschuldverschreibungen; Möglichkeit des Vorliegens eines Schadens bei Verlust einer auf Dauer uneinbringlichen Forderung

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Handelsrecht

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (3)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Haftung des Wirtschaftsprüfers für fehlerhafte Emissionsprospekte

  • nwb.de (Kurzmitteilung)

    Beweislast bei pflichtwidrigem Bestätigungsvermerk

  • etl-rechtsanwaelte.de (Auszüge)

    Haftung eines Wirtschaftsprüfers für einen fehlerhaften Bestätigungsvermerk?

Besprechungen u.ä.

  • WuB Entscheidungsanmerkungen zum Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb 12,79 €) (Entscheidungsbesprechung)

    Darlegungs- und Beweislast für den Eintritt eines Schadens bei Inanspruchnahme eines Wirtschaftsprüfers durch einen Anleger wegen eines pflichtwidrigen Bestätigungsvermerks

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • ZIP 2013, 417
  • MDR 2013, 338
  • NJ 2013, 381
  • VersR 2013, 367
  • WM 2013, 306
  • DB 2013, 15
  • DB 2013, 396
  • DStRE 2013, 702
 
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Wird zitiert von ... (16)

  • BGH, 18.01.2018 - I ZR 150/15

    Schadensersatzansprüche wegen einer ohne Wissen des Klägers von seinem

    (2) Die Annahme einer sekundären Darlegungslast setzt nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs voraus, dass die nähere Darlegung dem Behauptenden nicht möglich oder nicht zumutbar ist, während der Bestreitende alle wesentlichen Tatsachen kennt und es ihm zumutbar ist, nähere Angaben zu machen (vgl. BGH, Urteil vom 17. März 1987 - VI ZR 282/85, BGHZ 100, 190, 196; Urteil vom 7. Dezember 1998 - II ZR 266/97, BGHZ 140, 156, 158; BGH, NJW 2000, 2669, 2672; BGH, Urteil vom 4. Dezember 2012 - VI ZR 378/11, DStRE 2013, 702 Rn. 16; Urteil vom 4. Dezember 2012 - VI ZR 381/11, NJW-RR 2013, 536 Rn. 13).
  • OLG Frankfurt, 25.09.2019 - 17 U 45/19

    Deliktische Haftung des Herstellers im Abgasskandal

    Selbst wenn die Entscheidung für das konkrete Fahrzeugmodell von einem breitem Motivbündel und einer Vielzahl von rationalen und irrationalen Faktoren getragen sein mag (vgl. auch BGH, Urteil vom 04. Dezember 2012 - VI ZR 378/11 -, Rn. 23, juris zum Anscheinsbeweis der Ursächlichkeit des Prospektfehlers für die unterbliebene Kündigung der Anlage), war die tatsächliche Nutzbarkeit im öffentlichen Straßenverkehr handlungsbestimmend für den Vertragsschluss über ein derartiges Fahrzeug.
  • OLG Köln, 06.06.2019 - 24 U 5/19
    Insbesondere kommen dem Geschädigten im Rahmen des § 826 BGB nicht die Beweiserleichterungen zu Gute, die bei Ansprüchen wegen der Verletzung vertraglicher Hinweis- oder Beratungspflichten gelten (BGH, WM 2013, 306 ff, Rn. 15; Palandt/Sprau, a.a.O., § 826, Rn. 18).
  • BGH, 26.03.2013 - VI ZR 109/12

    Arzneimittelhaftung: Schadensersatzprozess wegen der behaupteten Verursachung

    Der Anscheinsbeweis setzt einen typischen Geschehensablauf voraus, also einen bestimmten Tatbestand, der nach der Lebenserfahrung auf eine bestimmte Ursache für den Eintritt eines bestimmten Erfolgs hinweist (vgl. Senatsurteile vom 14. Juni 2005 - VI ZR 179/04, BGHZ 163, 209, 212; vom 16. März 2010 - VI ZR 64/09, aaO Rn. 16 mwN und vom 4. Dezember 2012 - VI ZR 378/11, WM 1023, 306 Rn. 23).
  • OLG München, 11.09.2019 - 17 U 3109/19

    Rückabwicklung eines Kaufvertrages bzw. Schadensersatzansprüche wegen

    a) Die Annahme einer sekundären Darlegungslast setzt voraus, dass die nähere Darlegung dem Behauptenden nicht möglich oder nicht zumutbar ist, während der Bestreitende alle wesentlichen Tatsachen kennt und es ihm zumutbar ist, nähere Angaben zu machen (BGH, Urteil vom 04.12.2012, VI ZR 378/11, WM 2013, 306, 308, Randziffer 16; BGH, Urteil vom 18.01.2018, I ZR 150/15, Randziffer 30; Urteil vom 24.01.2019, IX ZR 110/17, WM 2019, 452, 457, Randziffer 46; vgl. a. Urteil vom 08.01.2014, WM 2014, 1143, 1145, Randziffer 17; s.a. BGH, Urteil vom 24.10.2014, V ZR 45/13, WM 2015, 230, 232, Randziffer 22; Urteil vom 19.05.2016, III ZR 274/15, WM 2017, 347, 351, Randziffer 40).

    Das ist jedoch nicht der Fall, wenn beide Parteien Außenstehende sind, mag die eine Partei auch über besseres Fachwissen verfügen, solange sie nicht Einblick in die Verhältnisse im Zusammenhang mit den zu beweisenden Tatsachen hat (BGH, Urteil vom 04.12.2012, VI ZR 378/11, WM 2013, 306, 308, Randziffer 16).

  • OLG Köln, 06.03.2020 - 1 U 78/19

    Vorsätzliche sittenwidrige Schädigung; unerlaubte Abschalteinrichtung;

    (1) Zwar liegt die Darlegungs- und Beweislast für die Voraussetzungen von §§ 826, 31 BGB grundsätzlich beim Geschädigten und damit bei der Klägerseite (vgl. BGH, Urteil vom 18. Dezember 2007 - VI ZR 231/06, BGHZ 175, 58, zitiert juris Rn. 21; vom 4. Dezember 2012 - VI ZR 378/11, WM 2013, 306, zitiert juris Rn. 13).
  • OLG Stuttgart, 02.04.2020 - 2 U 249/19

    Erwerb eines vom Dieselskandal betroffenen Kfz mit Motor EA 189

    Die Regeln zur Umkehr der Beweislast im Hinblick auf ein pflichtwidrig geschaffenes Risiko sind nicht auf die deliktische Haftung nach § 826 BGB übertragbar (BGH, Urteil vom 04. Dezember 2012 - VI ZR 378/11, juris Rn. 15).
  • OLG München, 27.04.2020 - 21 U 3683/19

    Rückabwicklung eines Kaufvertrages über einen VW Tiguan

    Vorliegend spricht die Struktur des § 826 BGB (Haftung für vorsätzliche sittenwidrige Schädigung) dafür, dass der Eintritt des Schadens (hier: in Form der Eingehung einer ungewollten Verbindlichkeit) zum Haftungsgrund gehört, mithin auch dem Beweismaß des § 286 ZPO unterliegt (so auch OLG Hamm, Urteil vom 17.03.2020, Az. 7 U 92/20, Rn. 58 ff, siehe auch BGH, Urteil vom 04.12.2012, Az. VI ZR 378/11, Rn. 11).
  • LAG Köln, 31.10.2018 - 6 Sa 652/18

    Schmiergeld

    Die Annahme einer solchen sekundären Darlegungslast setzt wie gezeigt voraus, dass die nähere Darlegung dem Behauptenden nicht möglich oder nicht zumutbar ist, während der Bestreitende alle wesentlichen Tatsachen kennt und es ihm zumutbar ist, nähere Angaben zu machen (vgl. auch BGH v. 04.12.2012 - VI ZR 378/11 - BGH v. 18.01.2018 - I ZR 150/15 -).
  • OLG Dresden, 06.02.2014 - 8 U 1695/11

    Ansprüche gegen eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft wegen eines

    Diese auf Tatsachenerfahrung beruhende Vermutung gilt für die quasi-vertragliche Prospekthaftung und für Schadensersatzansprüche wegen falscher Prospektangaben auf deliktischer Grundlage gleichermaßen (BGH, Urt. v. 21.02.2013 - III ZR 94/12, Rn. 14; BGH, WM 2013, 689, 690 f. Tz. 15; BGH, Urt. v. 04.12.2012 - VI ZR 378/11, DStRE 2013, 702, 704 Tz. 23; BGH, Urt. v. 04.12.2006 - VI ZR 381/11, DStRE 2013, 1214, 1216 Tz. 16; BGH, DB 2013, 2923, 2925 Tz. 25).
  • OLG Köln, 27.03.2020 - 1 U 83/19

    Vorsätzliche sittenwidrige Schädigung; unerlaubte Abschalteinrichtung;

  • LG Düsseldorf, 12.12.2019 - 8 O 458/18
  • OLG München, 19.12.2019 - 14 U 4100/19

    Schadensersatzes im Rahmen der Rückabwicklung eines Kaufvertrages über einen

  • OLG Köln, 18.03.2020 - 22 U 239/19
  • LG Hof, 07.01.2019 - 32 O 208/18

    Kein Schadensersatz bei Software-Manipulation

  • OLG München, 06.04.2020 - 23 U 5974/19

    Schadensersatz für ein erworbenes Kraftfahrzeug

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