Rechtsprechung
   VGH Baden-Württemberg, 04.05.2006 - A 2 S 1046/05   

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https://dejure.org/2006,1240
VGH Baden-Württemberg, 04.05.2006 - A 2 S 1046/05 (https://dejure.org/2006,1240)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 04.05.2006 - A 2 S 1046/05 (https://dejure.org/2006,1240)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 04. Mai 2006 - A 2 S 1046/05 (https://dejure.org/2006,1240)
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Volltextveröffentlichungen (8)

  • openjur.de

    Zur Auslegung des § 73 Abs 1 S 1 AsylVfG 1992 in der seit dem 01.01.2005 geltenden Fassung - Zur Anwendung des § 73 Abs 2a AsylVfG 1992 auf vor dem 01.01.2005 bestandskräftig abgeschlossene Anerkennungsverfahren - Zur Gefährdung von Familienangehörigen ehemals höherrangiger ...

  • Justiz Baden-Württemberg

    Zur Auslegung des § 73 Abs 1 S 1 AsylVfG 1992 in der seit dem 01.01.2005 geltenden Fassung - Zur Anwendung des § 73 Abs 2a AsylVfG 1992 auf vor dem 01.01.2005 bestandskräftig abgeschlossene Anerkennungsverfahren - Zur Gefährdung von Familienangehörigen ehemals höherrangiger ...

  • Landesrecht Baden-Württemberg

    § 73 Abs 1 S... 3 AsylVfG 1992, § 73 Abs 2a AsylVfG 1992, Art 1c Nr 5 S 1 FlüAbk, Art 11 Abs 1e EGRL 83/2004, § 60 Abs 1 AufenthG 2004, § 60 Abs 2 AufenthG 2004, § 60 Abs 3 AufenthG 2004, § 60 Abs 5 AufenthG 2004, § 60 Abs 7 AufenthG 2004, § 60a AufenthG 2004
    Zur Auslegung des § 73 Abs 1 S 1 AsylVfG 1992 in der seit dem 01.01.2005 geltenden Fassung - Zur Anwendung des § 73 Abs 2a AsylVfG 1992 auf vor dem 01.01.2005 bestandskräftig abgeschlossene Anerkennungsverfahren - Zur Gefährdung von Familienangehörigen ehemals höherrangiger ...

  • Judicialis

    Irak, Widerruf Flüchtlingsanerkennung, politischer Systemwechsel, allgemeine Gefahren, nichtstaatliche Akteure, Racheakte, Abschiebungshindernisse, Erlasslage, gleichwertiger Abschiebungsschutz, extreme Gefahrenlage, Sperrwirkung, EG Qualifikationsrichtlinie

  • Wolters Kluwer

    Auslegung der Widerrufsbestimmung des § 73 Abs. 1 S. 1 Asylverfahrensgesetz (AsylVfG); Schutzzweck des § 73 Abs. 1 S. 3 AsylVfG; Anwendbarkeit des § 73 Abs. 2a AsylVfG auf asylverfahrensrechtliche Widerrufsbescheide, die vor dem 1.1.2005 ergangen sind

  • Informationsverbund Asyl und Migration

    AufenthG § 60 Abs. 1; AsylVfG § 71 Abs. 1; GFK Art. 1 C; RL 2004/83/EG Art. 11 Abs. 1 Bst. e; AufenthG § 60 Abs. 7; AsylVfG § 73 Abs. 2 a; AufenthG § 60 a Abs. 1; AufenthG § 52 Abs. 1 S. 1 Nr. 4
    Irak, Widerruf, Flüchtlingsanerkennung, Wegfall-der-Umstände-Klausel, Genfer Flüchtlingskonvention, Anerkennungsrichtlinie, allgemeine Gefahr, Baath, Funktionäre, Familienangehörige, Sippenhaft, politische Entwicklung, Sicherheitslage, nichtstaatliche Verfolgung, ...

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Asylverfahrensrecht: Irak, Widerruf Flüchtlingsanerkennung, politischer Systemwechsel, allgemeine Gefahren, nichtstaatliche Akteure, Racheakte, Abschiebungshindernisse, Erlasslage, gleichwertiger Abschiebungsschutz, extreme Gefahrenlage, Sperrwirkung, EG ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • ESVGH 56, 253 (Ls.)
  • DVBl 2006, 1059 (Ls.)
 
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Wird zitiert von ... (35)

  • OVG Saarland, 29.09.2006 - 3 R 6/06

    Zum Widerruf einer Flüchtlingsanerkennung für den Irak

    VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 16.9.2004 - A 2 S 51/01 - VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 4.5.2006 - A 2 S 1046/05 - OVG Münster, Urteil vom 4.4.2006 - 9 A 3590/05.A - Auswärtiges Amt, Lagebericht vom 24.11.2005; Schweizerische Flüchtlingshilfe, Update vom 15.6.2005, Seite 1; ebenso unterscheidet die Schweizerische Flüchtlingshilfe in ihrer Auskunft vom 27.1.2006 (Seite 3) klar erkennbar zwischen der bejahten Existenz des irakischen Staates und der verneinten Frage, ob der irakische Staat die Bürger schützen könne, die nachweislich Verfolgung befürchten müssten.

    BVerwG, Beschluss vom 15.2.2006 - 1 B 120/05 -, ohne eingehende Begründung; eben so Urteil des VGH Baden-Württemberg vom 4.5.2006 - A 2 S 1046/05 - a. A. das VG Köln in seinem Urteil vom 21.9.2005 - 18 K 3217/04.A -, das aus den übereinstimmenden Regelungen der Genfer Flüchtlingskonvention und der Qualifikationsrichtlinie einen Schutz auch vor einer instabilen Lage in Anspruch nimmt.

    BVerwG, Urteil vom 1.11.2005 - 1 C 21/04 - zustimmend VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 4.5.2006 - A 2 S 1046/05 -.

    VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 4.5.2006 - A 2 S 1046/05 -.

    VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 4.5.2006 - A 2 S 1046/05 - OVG Münster, Urteil vom 4.4.2006 - 9 A 3590/05.A -.

    BVerwG, Urteil vom 1.11.2005 - 1 C 21/04 - VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 4.5.2006 - A 2 S 1046/05 - OVG Münster, Urteil vom 4.4.2006 - 9 A 3590/05.A -.

    BVerwG, Urteil vom 1.11.2005 - 1 C 21/04 - zustimmend VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 4.5.2006 - A 2 S 1046/05 - OVG Münster, Urteil vom 4.4.2006 - 9 A 3590/05.A -.

    So überzeugend Renner, § 60 AufenthG Rdnr. 36; offen gelassen im Urteil des VGH Baden-Württemberg vom 4.5.2006 - A 2 S 1046/05 -.

    VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 4.5.2006 - A 2 S 1046/05 -, der aber diesen Schutz in bedenklicher Weise sogar auf eine widerrufene Aufenthaltserlaubnis wegen des Suspensiveffekts erstreckt, was der vom Bundesverwaltungsgericht verworfenen Schwebelage entspricht.

  • VGH Baden-Württemberg, 21.06.2006 - A 2 S 571/05

    Zur Auslegung des § 73 Abs 1 S 1 AsylVfG 1992 in der seit dem 01.01.2005

    Zu den Voraussetzungen des Widerrufs der Flüchtlingseigenschaft nach § 73 Abs. 1 Satz 1 AsylVfG (wie Senat, Urteil vom 4.5.2006 - A 2 S 1046/05 -).

    Wie der Senat in seinem den Beteiligten bekannten Urteil vom 4.5.2006 - A 2 S 1046/05 - im Anschluss an die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom 1.11.2005 (a.a.O.) dargelegt hat, entspricht § 73 Abs. 1 Satz 1 AsylVfG inhaltlich der Beendigungsklausel (auch "Wegfall-der-Umstände-Klausel") in Art. 1 C Nr. 5 Satz 1 GFK, die sich ebenfalls ausschließlich auf den Schutz vor erneuter Verfolgung bezieht.

    Wie der Senat in dem o.a. Urteil vom 4.5.2006 - A 2 S 1046/05 - dargelegt hat, muss ein irakischer Staatsangehöriger nicht mehr politisch erhebliche Verfolgung durch das Baath-Regime befürchten.

    Die Pflicht zum unverzüglichen Widerruf dient ausschließlich öffentlichen Interessen: Ein etwaiger Verstoß hiergegen verletzt keine Rechte des betroffenen Ausländers (dazu das o.a. Urteil des Senats vom 4.5.2006 - A 2 S 1046/05 - unter Hinweis auf BVerwG, Urteil vom 1.11.2005 - 1 C 21.04 - a.a.O.; ferner BVerwG, Beschlüsse vom 4.11.2005 - 1 B 58.05 - und vom 12. Oktober 2005 - 1 B 71.05 -).

    Auf das Urteil des Senats vom 16.9.2004 zu der inhaltsgleichen Regelung im früheren § 53 Abs. 6 S. 2 AuslG sowie auf die jüngst ergangenen Senatsurteile vom 4.5.2006 - A 2 S 1046/05 und A 2 S 1122/05 - (mitgeteilt in den Dokumentationen Juris und Vensa) kann insoweit verwiesen werden.

  • VGH Baden-Württemberg, 16.11.2006 - A 2 S 1150/04

    Zur Frage politischer Verfolgung von Jeziden im Irak wegen ihrer

    Dies hat der Senat in seinem Urteil vom 4.5.2006 - A 2 S 1046/05 -, DVBl 2006, 1059 dargelegt, auf dessen Begründung Bezug genommen wird.

    Dies hat der Senat in seinem Urteil vom 4.5.2006 - A 2 S 1046/05 - eingehend dargelegt.

    Auf das Urteil des Senats vom 16.9.2004 zu der inhaltsgleichen Regelung im früheren § 53 Abs. 6 S. 2 AuslG sowie auf die jüngst ergangenen Senatsurteile vom 4.5.2006 - A 2 S 1046/05 und A 2 S 1122/05 - (mitgeteilt in den Dokumentationen Juris und Vensa) kann insoweit verwiesen werden.

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Rechtsprechung
   OVG Rheinland-Pfalz, 02.06.2006 - 8 A 10267/06.OVG   

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https://dejure.org/2006,2878
OVG Rheinland-Pfalz, 02.06.2006 - 8 A 10267/06.OVG (https://dejure.org/2006,2878)
OVG Rheinland-Pfalz, Entscheidung vom 02.06.2006 - 8 A 10267/06.OVG (https://dejure.org/2006,2878)
OVG Rheinland-Pfalz, Entscheidung vom 02. Juni 2006 - 8 A 10267/06.OVG (https://dejure.org/2006,2878)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • Justiz Rheinland-Pfalz

    § 14 UIG RP, § 2 Abs 3 UIG RP, § 3 Abs 1 S 1 UIG RP, § 3 Abs 2 S 2 UIG RP, § 5 Abs 3 UIG RP
    Zum Anspruch auf Zugang zu Informationen nach dem Landesumweltinformationsgesetz Rheinland-Pfalz vom 19.10.2005 - UIG RP

  • Judicialis

    Umwelt, Umweltinformation, Information, Umweltinformationsanspruch, Vergangenheit, aktuell, gegenwärtig, Umweltzustand, Gefährdung, Gefahr, Auswirkung, auswirken, Lebensmittelrecht, Schnellwarnsystem, Lebensmittelkette, Kontamination, Gesetzeskollision, Ausschluss,

  • Wolters Kluwer

    Erstrecken des Umweltinformationsanspruchs gegenüber einer Behörde auf abgeschlossene Vorgänge; Bestimmung der Voraussetzungen für die Erteilung einer Umweltinformation ohne die Geltendmachung eines besonderen Interesses; Bestehen einer Geheimhaltungsverpflichtung ...

Kurzfassungen/Presse (2)

  • juraforum.de (Kurzinformation)

    Umweltinformationen müssen gewährt werden

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Umweltinformationen müssen weitergegeben werden - Beklagte muss Auskünfte über Dioxinbelastungen geben

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NVwZ 2007, 351
  • DVBl 2006, 1059 (Ls.)
 
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Wird zitiert von ... (23)

  • OVG Rheinland-Pfalz, 28.09.2016 - 8 A 10342/16

    Windkraftnutzung im Waldgebiet "Auf Lindscheid": Stadt Neuerburg muss über

    Die Sachaufklärungspflicht des Gerichtes erfährt insoweit eine Einschränkung, als die fehlende Spruchreife auf noch ausstehenden Ermittlungen der Behörde zurückzuführen ist und das Gesetz insoweit eine Abwägungsentscheidung des Beklagten unter Beteiligung der Betroffenen voraussetzt, so dass im Interesse einer sinnvollen Funktionsverteilung zwischen Verwaltungsgerichtsbarkeit und Verwaltung die weitere Sachaufklärung vom Beklagten und nicht vom Senat zu betreiben ist (vgl. OVG RP, Urteil vom 2. Juni 2006 - 8 A 10267/06.OVG -, AS 33, 248 und juris, Rn. 63; Urteil vom 30. Januar 2014 - 1 A 10999/13.OVG -, DVBl. 2014, 730 und juris, Rn. 81).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 01.04.2014 - 8 A 654/12

    Klage eines Nahrungsmittelunternehmens gegen die Erteilung von

    vgl. zum Verhältnis des VIG zum IFG und UIG Borchert, in: Beyerlein/Borchert, VIG, 2010, § 1 Rn. 74 ff.; vgl. im Übrigen auch zu möglichen Überschneidungen mit dem Umweltinformationsrecht OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 2. Juni 2006 - 8 A 10267/06 -, NVwZ 2007, 351 = juris Rn. 41 f.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 01.03.2011 - 8 A 3358/08

    Informationen über Agrarsubventionszahlungen müssen teilweise herausgegeben

    OVG Rh. -Pf., Urteil vom 2. Juni 2006 - 8 A 10267/06 -, NVwZ 2007, 351 = juris Rn. 34 ff.; Reidt/Schiller, a. a. O., § 2 UIG Rn. 43.

    175 vgl. Reidt/Schiller, a. a. O., § 9 UIG Rn. 8 m.w.N.; OVG Rh-Pf., Urteil vom 2. Juni 2006 8 A 10267/06 -, NVwZ 2007, 351 = juris Rn. 53.

  • VG Hamburg, 22.05.2008 - 13 K 1173/07

    Hauptzollamt zu Auskünften an Greenpeace über Empfänger von Ausfuhrerstattungen

    Hierzu hat der Europäische Gerichtshof in seiner Entscheidung vom 12.06.2003 (Rs. C-316/01, Rdnr. 24, juris) schon bezogen auf die frühere Fassung der Umweltinformationsrichtlinie 90/313/EWG vom 07.06.1990, die zwischenzeitlich durch die Richtlinie 2003/4/EG vom 28.01.2003 ersetzt worden ist, klargestellt, dass der Gemeinschaftsgesetzgeber dem Begriff der "Informationen über die Umwelt" eine weite Bedeutung beilegen wollte und dass er es bewusst vermieden hat, dem Begriff eine Definition zu geben, die dazu führen könnte, dass irgendeine Behördentätigkeit vom Anwendungsbereich der Richtlinie ausgeschlossen wäre (vgl. auch EuGH, Urteil vom 17.06.1998, Rs. C-321/96, Rdnr. 19 f., juris; EuGH, Urteil vom 26.06.2003, Rs. C-233/00, DVBl 2003, 1078; BVerwG, Urteil vom 21.02.2008 - Az. 4 C 13/07, juris; VG Saarlouis, Urteil vom 16.01.2008 - Az. 5 K 130/05, juris; OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 02.06.2006 - Az.: 8 A 10267/06, juris).

    Hierbei ist auch zu berücksichtigen, dass die Ausschlusstatbestände eher restriktiv auszulegen sind (vgl. EuGH, Urteil vom 26.06.2003, Rs. C-233/00, DVBl 2003, 1078; OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 02.06.2006 - Az. 8 A 10267/06, juris, Rdnr. 46; Scheidler UPR 2006, 13 ff. unter Hinweis auf Art. 4 Abs. 2 der Richtlinie 2003/4/EG).

  • OVG Rheinland-Pfalz, 20.02.2008 - 1 A 10886/07

    Land muss BUND informieren

    aa) § 8 Abs. 1 Nr. 1 LUIG fordert in der durch europarechtliche Bestimmungen gebotenen engen Auslegung eine ernsthafte, konkrete Gefährdung der in der Vorschrift geschützten Belange (so auch OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 2. Juni 2006 - 8 A 10267/06 -, NVwZ 2007, S. 351).

    Betriebs- oder Geschäftsgeheimnisse i.S. des § 9 Abs. 1 Nr. 3 LUIG würden durch das Bekanntgeben ebenfalls nicht zugänglich gemacht, da hiervon nur Daten umfasst werden, deren Bekanntgabe an Dritte Wettbewerbsnachteile für den Betrieb hervorrufen können; dies ist ersichtlich hinsichtlich der Adressdaten nicht der Fall (vgl. hierzu auch OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 2. Juni 2006, a.a.O.; Schomerus/Schrader/Wegener, a.a.O., § 8 UIG Rn. 24).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 03.08.2010 - 8 A 283/08

    Anspruch auf Einsicht in die zu einem Vertragsverletzungsverfahren über

    Ebenso OVG Rh.-Pf., Urteil vom 2. Juni 2006 8 A 10267/06 -, NVwZ 2007, 351 = juris Rn. 49 (zu einer vergleichbaren landesgesetzlichen Vorschrift); vgl. auch OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 8. Mai 2008 - 12 B 24.07 -, juris Rn. 34 f. (es fehle bereits an substantiierten tatsächlichen Anhaltspunkten für eine erhebliche Beeinträchtigung).

    vgl. hierzu auch OVG Rh.-Pf., Urteil vom 2. Juni 2006 - 8 A 10267/06 -, NVwZ 2007, 351 (juris Rn. 35).

  • VG Mainz, 30.04.2013 - 3 K 859/12

    Ablehnung eines Umweltinformationsrechts wegen offensichtlicher

    Diese Pflicht zur Spruchreifmachung findet ihre Grenzen jedoch in den Fällen, in denen das Verwaltungsverfahren wegen fehlender Verfahrensabschnitte nicht zum Abschluss gebracht wurde (sogenanntes "steckengebliebenes" Verfahren) und etwa komplexe Sachverhalte bestehen, wenn individuelle Einschätzungen und Zweckmäßigkeitserwägungen in das Verfahren einfließen und die Entscheidung beeinflussen oder wenn es zwar um die Beurteilung eines gerichtlich voll überprüfbaren Rechtsbegriffs geht, die Behörde aber noch weitere erhebliche Ermittlungen in tatsächlicher Hinsicht und eine darauf gestützte Abwägungsentscheidung vorzunehmen hat (vgl. OVG RP, Urteil vom 2. Juni 2006 - 8 A 10267/06.OVG -, AS 33, 248 = juris Rn. 63).

    Die Beurteilung, ob Versagungsgründe nach § 9 Abs. 1 Satz 1 LUIG - namentlich Betriebs- oder Geschäftsgeheimnisse - vorliegen, hängt wesentlich von individuellen Einschätzungen, vor allem des Betroffenen, ab (vgl. OVG NW, Urteil vom 1. März 2011 - 8 A 3357/08 -, juris Rn. 139; OVG RP, Urteil vom 2. Juni 2006, a.a.O. = juris Rn. 63; VG Arnsberg, Urteil vom 29. November 2007 - 7 K 3982/06 -, juris Rn. 76), so dass im Sinne der durch den Gewaltenteilungsgrundsatz vorgegebenen Funktionsverteilung zwischen Verwaltungsgerichtsbarkeit und Verwaltung die weitere Sachverhaltsaufklärung und die darauf zu stützende Abwägungsentscheidung vom Beklagten und nicht von dem Gericht zu betreiben ist.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 01.03.2011 - 8 A 3357/08

    Informationen über Agrarsubventionszahlungen müssen teilweise herausgegeben

    OVG Rh. -Pf., Urteil vom 2. Juni 2006 - 8 A 10267/06 -, NVwZ 2007, 351 = juris Rn. 34 ff.; Reidt/Schiller, a. a. O., § 2 UIG Rn. 43.

    - 8 A 10267/06 -, NVwZ 2007, 351 = juris Rn. 53.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 01.04.2014 - 8 A 655/12

    Erteilung von Informationen über das Migrationsverhalten bestimmter

    vgl. zum Verhältnis des VIG zum IFG und UIG Borchert, in: Beyerlein/Borchert, VIG, 2010, § 1 Rn. 74 ff.; vgl. im Übrigen auch zu möglichen Überschneidungen mit dem Umweltinformationsrecht OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 2. Juni 2006 - 8 A 10267/06 -, NVwZ 2007, 351 = juris Rn. 41 f.
  • OVG Rheinland-Pfalz, 30.01.2014 - 1 A 10999/13

    Missbräuchlich gestellte Anträge auf Zugang zu Umweltinformationen?

    Da das Gesetz insoweit eine Abwägungsentscheidung des Beklagten unter Beteiligung der Betroffenen voraussetzt, ist im Interesse einer sinnvollen Funktionsverteilung zwischen Verwaltungsgericht und Verwaltung die weitere Sachverhaltsaufklärung von der Behörde und nicht vom Gericht zu betreiben (vgl. OVG RP, Urteil vom 2. Juni 2006 - 8 A 10267/06.OVG -, AS 33, 248 und juris Rn. 61 ff.).
  • OVG Rheinland-Pfalz, 06.09.2012 - 8 A 10096/12

    Umweltinformationsrecht - Darlegung von Betriebs- oder Geschäftsgeheimnissen

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 01.03.2011 - 8 A 2861/07

    Informationen über Agrarsubventionszahlungen müssen teilweise herausgegeben

  • VG Arnsberg, 29.11.2007 - 7 K 3982/06

    Streit über den Umfang eines Zugangsrechts zu der geotechnisch-markscheiderischen

  • VG Saarlouis, 16.01.2008 - 5 K 130/05

    Umweltinformation; Anspruch auf Zugang zu Bergwerksunterlagen

  • VG Mainz, 24.04.2007 - 3 K 618/06

    Zum Anspruch auf Gewährung von Umweltinformationen zu Störfallbetrieben in

  • VG Koblenz, 21.08.2008 - 7 K 2012/07

    Umfang des Auskunftsanspruchs der Bürger über brachliegende, entwidmete und

  • AG Düsseldorf, 09.04.2002 - 29 C 17556/01

    FAQ-Liste

  • VG Braunschweig, 14.01.2009 - 2 A 121/08

    Einordnung von Angaben zu genetisch veränderte Organismen enthaltenden

  • VG Neustadt, 21.09.2015 - 4 K 146/15

    Zweck der Regelung in UIG RP § 4 Abs 2; Antragsmissbrauch iSd UIG RP § 8 Abs 2 Nr

  • VG Dessau-Roßlau, 23.11.2007 - 1 A 156/07

    Verpflichtung des Umweltbundesamtes zur Gestattung der Einsichtnahme in

  • VG Schleswig, 03.09.2009 - 12 A 131/07

    Anspruch auf Auskunft über die Aussaat gentechnisch verändertes Rapssaatgut der

  • VG Trier, 17.07.2009 - 5 L 330/09

    Zu den Umweltinformationen gehören auch technische Beschreibungen von Anlagen,

  • VG München, 22.09.2015 - M 9 K 14.4149

    Ansprüche nach Umweltinformationsrecht bezüglich Betriebsdokumente eines

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Rechtsprechung
   OVG Nordrhein-Westfalen, 07.03.2006 - 10 D 43/03.NE   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/2006,4335
OVG Nordrhein-Westfalen, 07.03.2006 - 10 D 43/03.NE (https://dejure.org/2006,4335)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 07.03.2006 - 10 D 43/03.NE (https://dejure.org/2006,4335)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 07. März 2006 - 10 D 43/03.NE (https://dejure.org/2006,4335)
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Volltextveröffentlichungen (6)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Überplanung einer vorhandenen Gemengelage aus Gewerbebetrieben und Wohnbebauung durch die Gemeinde; Bestandsaufnahme zur Ermittlung der abwägungserheblichen Belange; Ermittlung der genehmigten Nutzungen und der zulässigen (Lärm-)Emissionen der Betriebe ; Berücksichtigung ...

  • kommunen-in-nrw.de (Kurzinformation)

    Überplanung einer Gemengelage aus Gewerbebetrieben und Wohnbebauung

Papierfundstellen

  • DVBl 2006, 1059 (Ls.)
  • BauR 2007, 438
 
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Wird zitiert von ... (22)

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 29.01.2013 - 2 D 102/11

    Rechtmäßigkeit der Änderung eines Bebauungsplans hinsichtlich der Festsetzungen

    vgl. BVerfG, Kammerbeschluss vom 19. Dezember 2002 - 1 BvR 1402/01 -, BRS 65 Nr. 6 = juris Rn. 18; BVerwG, Beschluss vom 6. Oktober 1992 - 4 NB 36.92 -, BRS 54 Nr. 57 = juris Rn. 4; OVG NRW, Urteile vom 19. Dezember 2011 - 2 D 31/10.NE -, S. 24 des amtlichen Umdrucks, vom 7. August 2006 - 7 D 67/05.NE -, juris Rn. 67, und vom 7. März 2006 - 10 D 43/03.NE -, BRS 70 Nr. 21 = juris Rn. 51.
  • VG Karlsruhe, 02.05.2019 - 4 K 7811/17

    Abstandsflächen; Gebietsart; Grenzbereich; Unterschiedliche Nutzungsmöglichkeiten

    Selbst die Ausweisung eines Industriegebiets neben einem faktischen oder festgesetzten Wohngebiet ist nicht von vornherein ausgeschlossen (vgl. OVG NRW, Urt. v. 07.03.2006 - 10 D 43/03.NE - juris Rn. 74 mwN).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 20.01.2012 - 2 D 141/09

    Weetfelder Bürgergemeinschaft unterliegt im Streit um Bebauungsplan der Stadt

    vgl. OVG NRW, Urteile vom 21. Juli 2011 - 2 D 59/09.NE -, BauR 2011, 1943 = juris Rn. 137, vom 7. März 2006 - 10 D 43/03.NE -, BRS 70 Nr. 21 = Rn. 78, und vom 30. September 2005 -10 D 142/04.NE -, juris Rn. 96, Beschluss vom 17. Juni 2009 - 8 B 1864/08 -, BRS 74 Nr. 73 = juris Rn. 10 ff.; Kuschnerus, Der sachgerechte Bebauungsplan, 4. Auflage 2010, Rn. 528.

    vgl. VerfGH NRW, Urteil vom 11. Juli 1995 VerfGH 21/93 -, NVwZ 1996, 262; OVG NRW, Urteile vom 7. März 2006 - 10 D 43/03.NE -, BRS 70 Nr. 21 = juris Rn. 82, vom 9. Oktober 2003 10a D 71/01.NE , juris Rn. 60, und vom 17. Oktober 1996 7a D 122/94.NE , BRS 58 Nr. 30 = juris Rn. 64.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 14.10.2013 - 2 A 204/12

    Antrag auf Erteilung eines Vorbescheids für die Errichtung eines

    vgl. BVerfG, Kammerbeschluss vom 19. Dezember 2002 - 1 BvR 1402/01 -, BRS 65 Nr. 6 = juris Rn. 18; BVerwG, Beschluss vom 6. Oktober 1992 - 4 NB 36.92 -, BRS 54 Nr. 57 = juris Rn. 4; OVG NRW, Urteile vom 29. Januar 2013 - 2 D 102/11.NE -, BauR 2013, 896 = juris Rn. 118, vom 19. Dezember 2011 - 2 D 31/10.NE -, S. 24 des amtlichen Umdrucks, vom 7. August 2006 - 7 D 67/05.NE -, juris Rn. 67, und vom 7. März 2006 - 10 D 43/03.NE -, BRS 70 Nr. 21 = juris Rn. 51.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 19.05.2015 - 10 D 115/12

    Möglichkeit einer Verletzung des Rechts auf gerechte Abwägung von privaten

    Während für Satz 1 der textlichen Festsetzung Nr. 1.2.6 mit § 1 Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 BauNVO eine gesetzliche Ermächtigungsgrundlage vorliegt, vgl. BVerwG, Beschluss vom 18. Dezember 1990 - 4 N 6.88 -, juris, Rn. 16, Urteil vom 16. Dezember 1999 - 4 CN 7.98 -, juris, Rn. 24; OVG NRW, Urteil vom 7. März 2006 - 10 D 43/03.NE -, juris, Rn. 78, existiert eine solche in dem abschließenden Katalog der Festsetzungsmöglichkeiten in § 9 BauGB und den Vorschriften der Baunutzungsverordnung für die Ausnahmebestimmung des Satzes 2 nicht.

    vgl. OVG NRW, Urteil vom 7. März 2006 - 10 D 43/03.NE -, juris, Rn. 81.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 18.02.2013 - 2 D 38/12

    Rechtmäßigkeit eines Bebauungsplans unter Berücksichtigung des Rechts auf

    vgl. etwa BVerfG, Kammerbeschluss vom 19. Dezember 2002 - 1 BvR 1402/01 -, BRS 65 Nr. 6 = juris Rn. 18; BVerwG, Beschluss vom 6. Oktober 1992 - 4 NB 36.92 -, BRS 54 Nr. 57 = juris Rn. 4; OVG NRW, Urteile vom 19. Dezember 2011 - 2 D 31/10.NE -, S. 25 des amtlichen Umdrucks, vom 7. August 2006 - 7 D 67/05.NE -, juris Rn. 67, und vom 7. März 2006 - 10 D 43/03.NE -, BRS 70 Nr. 21 = juris Rn. 51.
  • OVG Sachsen-Anhalt, 21.02.2008 - 2 K 258/06

    Normenkontrolle, Bebauungsplan, Überplanung einer Wohnbebauung

    Dafür bedarf es jedoch einer prognostischen Einschätzung der Immissionen, die mit den planungsrechtlich zulässigen Nutzungen verbunden sein können; denn nur auf diese Weise ist dem Plangeber eine sachgerechte Abschätzung möglich, ob die Konfliktbewältigung durch späteres Verwaltungshandeln überhaupt gesichert oder wenigstens wahrscheinlich ist (OVG NW, Urt. v. 07.03.2006 - 10 D 43/03.NE -, BRS 70 Nr. 21).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 14.07.2010 - 2 B 637/10

    Interesse eines Landwirts an einer Bertriebserweiterung als abwägungsrelevantes

    Dafür, dass diese Konzeption nur vorgeschoben gewesen wäre und die Planung im Hinblick auf die Festsetzungen zur Art der baulichen Nutzung in Ziffer 1 der textlichen Festsetzungen des Bebauungsplans einen so genannten "Etikettenschwindel" darstellen könnte, welcher der Planung die städtebauliche Rechtfertigung nähme, vgl. dazu OVG NRW, Urteil vom 7. März 2006 - 10 D 43/03.NE -, NWVBl. 2006, 372 = BRS 70 Nr. 21 = juris Rn. 127, spricht nichts.
  • OVG Berlin-Brandenburg, 21.03.2013 - 10 A 1.10

    Normenkontrolle; Bebauungsplan; Allgemeines Wohngebiet in Nachbarschaft zu

    Um eine insoweit verwertbare Grundlage für eine Immissionsprognose zu erhalten, ist es erforderlich, das tatsächlich zulässige Emissionspotenzial zu ermitteln, wie es sich aus der für den jeweiligen Betrieb erteilten Baugenehmigung ergibt (vgl. OVG Bln-Bbg, Urteil vom 10. September 2009 - OVG 2 A 2.06 -, juris Rn. 40; Urteil vom 25. Mai 2012 - OVG 2 A 11.10 -, juris Rn. 31; OVG NW, Urteil vom 7. März 2006 - 10 D 43/03.NE -, BRS 70 Nr. 21, juris Rn. 51 ff.).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 19.12.2011 - 2 D 31/10

    Städtebauliche Erforderlichkeit eines Bebauungsplans; Ausweisung eines nicht mehr

    vgl. BVerfG, Kammerbeschluss vom 19. Dezember 2002 - 1 BvR 1402/01 -, BRS 65 Nr. 6 = juris Rn. 18; BVerwG, Beschluss vom 6. Oktober 1992 - 4 NB 36.92 -, BRS 54 Nr. 57 = juris Rn. 4; OVG NRW, Urteile vom 7. August 2006 - 7 D 67/05.NE -, juris Rn. 67 (zur Ersetzung eines unwirksamen Bebauungsplans), und vom 7. März 2006 - 10 D 43/03.NE -, BRS 70 Nr. 21 = juris Rn. 51 (zur Überplanung einer Gemengelage).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 24.06.2019 - 10 D 38/17

    Anforderungen an die Bekanntmachung der öffentlichen Auslegung eines Planentwurfs

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 14.10.2013 - 2 D 103/12

    Gewichtung von Interessen bei der Ausgestaltung eines nahversorgungsrelevante

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 21.07.2011 - 2 D 59/09

    Notwendigkeit einer außergewöhnlichen städtebaulichen Situation für die

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 30.07.2015 - 2 D 38/14

    Normenkontrollantrag gegen einen Bebauungsplan; Ordnungsgemäße Abwicklung der

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 13.10.2011 - 2 D 119/09

    Prüfung der Rechtmäßigkeit eines Bebauungsplans hinsichtlich Verkehrsflächen für

  • VG Düsseldorf, 12.10.2015 - 9 L 1357/15
  • VG Düsseldorf, 15.11.2011 - 3 K 2938/08

    Abstandserlass 1990

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 19.04.2007 - 7 D 3/06

    Festsetzungen im Bebauungsplan zum Zwecke der Verdeckung des eigentlichen und

  • VGH Hessen, 12.11.2009 - 4 C 1789/08

    Bebauungsplan Künstlerviertel der Landeshauptstadt Wiesbaden ist unwirksam

  • OVG Berlin-Brandenburg, 25.05.2012 - 2 A 18.10

    Bebauungsplan; Normenkontrolle; Gewerbegebiet; "eingeschränktes Gewerbegebiet";

  • OVG Berlin-Brandenburg, 25.05.2012 - 2 A 11.10

    Bebauungsplan; Normenkontrolle; Gewerbegebiet; "eingeschränktes Gewerbegebiet";

  • VGH Hessen, 12.11.2009 - 4 C 1790/08
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Rechtsprechung
   OVG Nordrhein-Westfalen, 24.03.2006 - 10 B 2133/05.NE   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/2006,3860
OVG Nordrhein-Westfalen, 24.03.2006 - 10 B 2133/05.NE (https://dejure.org/2006,3860)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 24.03.2006 - 10 B 2133/05.NE (https://dejure.org/2006,3860)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 24. März 2006 - 10 B 2133/05.NE (https://dejure.org/2006,3860)
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Volltextveröffentlichungen (6)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Normenkontrolleilantrag gegen einen Bebauungsplan; Rechtfertigung der einstweiligen Anordnung durch eine mögliche Unwirksamkeit des Bebauungsplans; Aufstellung eines Bebauunsplans zur städtebaulichen Entwicklung und Ordnung; Hervorrufen von städtebaulichen Missständen ...

Papierfundstellen

  • DVBl 2006, 1059 (Ls.)
  • BauR 2006, 1696
  • BauR 2006, 1697
  • ZfBR 2006, 595 (Ls.)
 
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Wird zitiert von ... (8)

  • OLG Jena, 19.09.2007 - 7 U 35/07

    Vergütung für auftraglos erbrachte Leistungen

    Dabei könne sich der Kläger bezüglich seiner Rechtsauffassung insbesondere nicht auf das Urteil des Thüringer Oberlandesgerichts (BauR 2006, 1697) berufen, da es entgegen dem Sachverhalt in diesem Urteil vorliegend keine konkreten Vorvereinbarungen gegeben habe.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 14.06.2012 - 2 B 379/12

    Vorliegen eines "schweren Nachteils" bei Vollzug des Bebauungsplans als

    Eine solche Situation beschreibt OVG NRW, Beschluss vom 24. März 2006 - 10 B 2133/05.NE -, BRS 70 Nr. 49 = juris Rn. 10 ff.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 27.09.2016 - 2 D 8/15

    Normenkontrollverfahren gegen die Änderung eines Bebauungsplans; Geltendmachung

    Aus dem vom Antragsteller angeführten Beschluss des erkennenden Gerichts vom 24. März 2006 - 10 B 2133/05.NE -, juris, ergibt sich nichts anderes.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 01.06.2007 - 10 D 134/05

    Wirksamkeit eines Bebauungsplans ohne enthaltene Festsetzungen zur Art der

    Der Senat hat durch Beschluss gleichen Rubrums vom 24. März 2006 (10 B 2133/05.NE) den Vollzug des Bebauungsplans bis zur Entscheidung des Senats im vorliegenden Verfahren ausgesetzt.

    Das der Abwägung zu Grunde liegende Immissionsgutachten geht - wie der Senat in der Entscheidung im Verfahren 10 B 2133/05.NE im Einzelnen ausgeführt hat - von einer Auslastung der Strecke aus, die schon hinter dem Maß der tatsächlichen Nutzung, erst recht aber hinter dem Umfang der nach der Betriebserlaubnis zulässigen Nutzung deutlich zurückbleibt.

    Zu den Einzelheiten der vorstehenden Begründung wird auf den den Beteiligten bekannten Beschluss des Senats vom 24. März 2006 - 10 B 2133/05.NE - verwiesen.

  • OVG Hamburg, 28.02.2007 - 2 Es 1/07

    Erfolgloser Antrag nach § 47 Abs 6 VwGO gegen vorhabenbezogenen Bebauungsplan;

    Der Senat teilt die Auffassung, dass die Rechtsschutzmöglichkeiten nach § 47 Abs. 6 VwGO und §§ 80 a, 80 Abs. 5, 123 VwGO angesichts der unterschiedlichen Rechtsschutzziele, Streitgegenstände und Prüfungsmaßstäbe selbstständig und gleichberechtigt nebeneinander stehen (vgl. OVG Schleswig, Beschl. v. 14.8.2006, NordÖR 2006 S. 359; VGH München, Beschl. v. 13.7.2006, 1 NE 06.1078, juris; OVG Münster, Beschl. v. 24.3.2006, 10 B 2133/05.NE, juris; OVG Magdeburg, Beschl. v. 7.9.2004, 2 R 240/04, a.a.O.; OVG Lüneburg, Beschl. v. 30.8.2001, NordÖR 2002 S. 20; Kopp/Schenke, VwGO, 14. Aufl. 2005, § 47 Rn. 149; Schoch in: Schoch/Schmidt-Aßmann/Pietzner, VwGO, Stand 4.2006, Rn. 149; jew. m.w.N.; a.A. VGH Mannheim, Beschl. v. 18.2.1997, DÖV 1997 S. 1056; VGH München, Beschl. v. 10.5.1996, BayVBl. 1996 S. 731; Schmidt in: Eyermann, VwGO, 12. Aufl. 2006, § 47 Rn. 107).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 04.03.2013 - 2 D 51/12

    Rechtmäßigkeit eines Bebauungsplans; Irrenführende Belehrung über die Rechtsfolge

    vgl. OVG NRW, Beschluss vom 24. März 2006 - 10 B 2133/05.NE -, BRS 70 Nr. 39 = juris Rn. 19.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 18.12.2008 - 10 D 16/07
    vgl. BVerwG, Urteile vom 7. Mai 1971 - IV C 76.68 -, BRS 24 Nr. 15, und vom 22. Januar 1993 - 8 C 46.91 -, BRS 55 Nr. 106, m.w.N.; OVG NRW, Urteil vom 27. Februar 1996 - 11 A3960/95 -, NVwZ-RR 1997, 602; Beschluss vom 24. März 2006 - 10 B 2133/05.NE -, BRS 70 Nr. 49 m.w.N.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 07.11.2006 - 10 B 2030/06

    Wirksamkeit eines Bebauungsplans; Festsetzung der Zahl der zulässigen

    vgl. OVG NRW, Beschluss vom 24. März 2006 - 10 B 2133/05.NE -, Juris- Dokument.
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Rechtsprechung
   OVG Rheinland-Pfalz, 24.05.2006 - 8 A 10892/05.OVG   

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https://dejure.org/2006,3322
OVG Rheinland-Pfalz, 24.05.2006 - 8 A 10892/05.OVG (https://dejure.org/2006,3322)
OVG Rheinland-Pfalz, Entscheidung vom 24.05.2006 - 8 A 10892/05.OVG (https://dejure.org/2006,3322)
OVG Rheinland-Pfalz, Entscheidung vom 24. Mai 2006 - 8 A 10892/05.OVG (https://dejure.org/2006,3322)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • Justiz Rheinland-Pfalz

    § 35 Abs 1 Nr 5 BauGB, § 35 Abs 2 BauGB, § 35 Abs 3 S 1 Nr 5 BauGB, § 124a VwGO
    Zur Zulässigkeit einer Photovoltaik-Anlage im Außenbereich am Standort einer Großwindenergieanlage

  • Judicialis

    Baurecht; Privilegierung; privilegiertes Vorhaben; Windenergie; Windkraft; Windenergieanlage; Photovoltaik; Fotovoltaik; Dienen; Erforschung; Entwicklung; Nutzung; Außenbereich; natürliche Eigenart; Landschaft; Erholungswert; Oberwellen; Oberschwingungen;

  • Wolters Kluwer

    Voraussetzungen eines Anspruchs auf Erteilung eines Bauvorbescheides zur Errichtung einer Photovoltaikanlage; Bestimmung der Kriterien für die baurechtliche Zulässigkeit von Vorhaben im Außenbereich; Bestimmung der Voraussetzungen für privilegierte Vorhaben im ...

  • rechtsportal.de

    Baurecht; Privilegierung; privilegiertes Vorhaben; Windenergie; Windkraft; Windenergieanlage; Photovoltaik; Fotovoltaik; Dienen; Erforschung; Entwicklung; Nutzung; Außenbereich; natürliche Eigenart; Landschaft; Erholungswert; Oberwellen; Oberschwingungen; ...

  • ibr-online

    Solaranlage an Windkraftstandort zulässig!

  • juris (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • DVBl 2006, 1059 (Ls.)
  • BauR 2006, 1794 (Ls.)
  • BauR 2007, 757
  • ZfBR 2006, 571
 
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Wird zitiert von ... (7)

  • OVG Rheinland-Pfalz, 12.09.2007 - 8 A 11166/06

    Photovoltaikanlagen zur Erforschung der Windenergie zulässig

    Eine Photovoltaikanlage nimmt wegen ihrer dienenden Funktion als Hilfsenergiequelle dann an der Privilegierung einer Windkraftanlage teil, wenn sie - auch nach ihrem äußeren Erscheinungsbild - die gebotene Zu- und Unterordnung aufweist, der Umfang des von ihr erzeugten Solarstroms an dem Hilfsnutzen orientiert und durch diesen beschränkt ist und dieser Nutzen für die Windenergieerzeugung so groß ist, dass er aus Sicht eines "vernünftigen" Windenergieerzeugers eine Inanspruchnahme des Außenbereichs rechtfertigt (Fortführung der Rechtsprechung des Senats in den Urteilen vom 11. Mai 2005 [BauR 2005, 606] und vom 24. Mai 2006 [ZfBR 2006, 571]).

    Zu Unrecht habe der Senat im Urteil vom 24. Mai 2006 - 8 A 10892/05.OVG - (ZfBR 2006, 571) auf die Vorteile eines Strombezugs aus dem öffentlichen Netz bzw. die Verwendung eines Dieselgenerators als Notstromaggregat verwiesen.

    Wegen der weiteren Einzelheiten wird auf die beigezogene Behördenakte (1 Ordner), auf die zu den Gerichtsakten gereichten Schriftsätze nebst Anlagen sowie auf die Gerichtsakte 8 A 10892/05.OVG, die sämtlich Gegenstand der mündlichen Verhandlung gewesen sind, verwiesen.

    Der Senat hat bereits in seinen Urteilen vom 11. Mai 2005 (a.a.O.) und vom 24. Mai 2006 -8 A 10892/05- (ZfBR 2006, 571) dargelegt, dass der 1996 neu eingefügte Privilegierungstatbestand nach § 35 Abs. 1 Nr. 5 BauGB heutiger Fassung im Zuge des Gesetzgebungsverfahrens ausdrücklich auf die Ausnutzung der "Wind- und Wasserenergie" beschränkt worden ist.

    Für den Begriff des "Dienens" im Sinne von § 35 Abs. 1 Nr. 5 BauGB ist auf das Verständnis dieses Begriffs im Rahmen der anderen Privilegierungstatbestände, insbesondere im Sinne von § 35 Abs. 1 Nr. 1 BauGB abzustellen (vgl. die Urteile des Senats vom 11. Mai 2005 und 24. Mai 2006, a.a.O.).

    (a) Der Senat hält nach dem Ergebnis der mündlichen Verhandlung vom 12. September 2007 auch unter Berücksichtigung des umfangreichen Vorbringens der Klägerin zur Vorbereitung dieses Termins an seiner Auffassung im Urteil vom 24. Mai 2006 (a.a.O., I.1.) fest, dass die Ergänzung der Windkraftanlage um die Photovoltaikanlage nicht dem Nutzen der Windenergie dient.

    Zwar liegt die von der Solaranlage produzierte Jahresenergiemenge von ca. 54000 kWh (vgl. hierzu die Überschlagsrechnung von Dr. K in dessen Gutachten vom 13.Januar 2006, S. 5: kWp-Wert x durchschnittliche Zahl der Sonnenstunden [Beiakte 8 A 10892/05.OVG]) deutlich über dem von der Klägerin behaupteten Eigenenergiebedarf der Windkraftanlage von ca. 18.000 kWh im Jahr (Angabe für eine 2, 5 MW-Windkraftanlage).

    Hierauf hat auch der vom Senat im Vorprozess beauftragte Sachverständige Dr. K abgestellt (vgl. dessen Gutachten im Verfahren 8 A 10892/05.OVG, S. 3, sowie seine Ausführungen in der mündlichen Verhandlung am 24. Mai 2006, S. 7 des Protokolls [Bl. 463 der beigezogenen Gerichtsakte]).

  • BVerwG, 22.01.2009 - 4 C 17.07

    Außenbereich; Windenergieanlage; Photovoltaikanlage; Solaranlage; kombinierte

    Das Konzept muss die hinreichende Gewähr für die Ernsthaftigkeit und - bezogen auf das konkrete Forschungs- und Entwicklungsziel - die Dauerhaftigkeit des Privilegierungszwecks bieten (OVG Koblenz, Urteil vom 24. Mai 2006 - 8 A 10892/05 - ZfBR 2006, 571 ).

    Diese tatrichterliche Würdigung ist bundesrechtlich ebenso wenig zu beanstanden wie der Umstand, dass das Oberverwaltungsgericht auch im Übrigen keine weitergehenden Anforderungen an das Forschungs- und Entwicklungskonzept der Klägerin gestellt, sondern die Formulierung konkreter Forschungs- und Entwicklungsziele aus Anlass ablehnender fachgutachterlicher Stellungnahmen in den Verfahren 8 A 10892/05 (a.a.O.) und 8 A 11729/05 als ausreichenden Beleg für die Ernsthaftigkeit des Forschungswillens angesehen hat.

  • OVG Rheinland-Pfalz, 22.07.2009 - 8 A 10417/09

    Windkraftanlage - Photovoltaikanlage als Hilfsenergiequelle

    Zur Funktion einer Photovoltaikanlage als Hilfsenergiequelle für Windkraftanlagen (hier: Anforderungen an ein Forschungs- und Entwicklungskonzept bei einer Vielzahl von Vorhaben; Fortführung der Rechtsprechung des BVerwG, Urteil vom 22. Januar 2009 [ZfBR 2009, 358] und des Senats in den Urteilen vom 24. Mai 2006 [ZfBR 2006, 571] und vom 12. September 2007 [ZfBR 2008, 63]).

    Er hat dies unter Hinweis auf sein Urteil vom 24. Mai 2006 - 8 A 10892/05.OVG - (ZfBR 2006, 571) und die darin erfolgte Auswertung des gerichtlich eingeholten Sachverständigengutachtens der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt damit begründet, dass ein "vernünftiger Windenergienutzer" nach den aktuellen Bedingungen am Standort der Anlage und den gegenwärtigen Erkenntnissen über die Leistungsfähigkeit der Photovoltaikanlage als Hilfsenergiequelle das Vorhaben unter Beachtung des Gebots größtmöglicher Schonung des Außenbereichs nicht verwirklichen würde.

    Dies ergibt sich im Wesentlichen daraus, dass andere Windenergienutzer zur Bewältigung der von der Klägerin benannten Hilfsfunktionen (Reduzierung von Oberwellen, Vermeidung der schädlichen Folgen von Kurzunterbrechungen des Stromnetzes [sog. "KU-Abschaltungen"], Hilfsenergiequelle bei Ausfall der Windenergieanlage bzw. bei einem längeren Netzausfall) nicht auf die Errichtung einer Photovoltaikanlage zurückgreifen (vgl. Urteile des Senats vom 12. September 2007, a.a.O., S. 17 u. S. 23 d.U., und vom 24. Mai 2006, a.a.O.).

    Damit bestätigt er die Ausführungen des Sachverständigen im Verfahren 8 A 10892/05.OVG.

    Die Leistung von vier vorgesehenen magnetisch dynamischen Speichern decke bei grober Abschätzung allerdings nur ein Viertel der zur Oberwellenreduzierung bei einer Großwindenergieanlage erforderlichen Kapazität ab (vgl. hierzu das Urteil des Senats vom 24. Mai 2006 - 8 A 10892/05.OVG -, a.a.O., juris, Rn. 28).

  • BVerwG, 22.01.2009 - 4 C 18.07

    Windenergieanlagen mit Solarunterstützung zu Forschungszwecken im Außenbereich

    Das Konzept muss die hinreichende Gewähr für die Ernsthaftigkeit und bezogen auf das konkrete Forschungs- und Entwicklungskonzept die Dauerhaftigkeit des Privilegierungszwecks bieten (OVG Koblenz, Urteil vom 24. Mai 2006 8 A 10892/05 ZfBR 2006, 571 ).

    Diese tatrichterliche Würdigung ist bundesrechtlich ebenso wenig zu beanstanden wie der Umstand, dass das Oberverwaltungsgericht auch im Übrigen keine weitergehenden Anforderungen an das Forschungs- und Entwicklungskonzept der Klägerin gestellt, sondern die Formulierung konkreter Forschungs- und Entwicklungsziele aus Anlass ablehnender fachgutachterlicher Stellungnahmen in den Verfahren 8 A 10892/05 (a.a.O.) und 8 A 11729/05 als ausreichenden Beleg für die Ernsthaftigkeit des Forschungswillens angesehen hat.

  • OVG Sachsen-Anhalt, 17.11.2006 - 2 L 278/03

    Baugenehmigung für Windenergieanlagen

    In dieser Umgebung beeinträchtigen die Windenergieanlagen wegen ihrer geringfügigen Grundfläche die naturgegebene Bodennutzung nur unwesentlich (vgl. OVG RP, Urt. v. 24.05.2006 - 8 A 10892/05 -, ZfBR 2006, 571).
  • VG Trier, 04.08.2017 - 6 K 8468/16

    Erlöschen der Genehmigung für drei Windkraftanlagen in Zilsdorf

    Bei der Schaffung der Privilegierung aller erneuerbaren Energien stand die Sicherung einer Umwelt- und ressourcenschonenden öffentlichen Energieversorgung im Vordergrund (OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 24. Mai 2006 - 8 A 10892/05. OVG -, Urteilsabdruck Seite 18).
  • VG Leipzig, 09.07.2014 - 4 K 984/12

    Erteilung eines Vorbescheides hinsichtlich der planungsrechtlichen Zulässigkeit

    Wurde die naturgegebene Bodennutzung hingegen bereits weitgehend durch andere Nutzungen, insbesondere auch solche nichtbaulicher Art verdrängt, kann die Eigenart der Landschaft einem Vorhaben regelmäßig nicht mehr entgegenstehen (vgl. BVerwG, Urt. v. 25.1.1985, NVwZ 1985, 747 [BVerwG 25.01.1985 - BVerwG 4 C 29.81] ; OVG Rhld.-Pf., Urt. v. 24.5.2006, NuR 2006, 721 [OVG Rheinland-Pfalz 24.05.2006 - 8 A 10892/05 OVG] [724]).
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Rechtsprechung
   OVG Rheinland-Pfalz, 10.05.2006 - 8 A 11360/05.OVG   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/2006,6978
OVG Rheinland-Pfalz, 10.05.2006 - 8 A 11360/05.OVG (https://dejure.org/2006,6978)
OVG Rheinland-Pfalz, Entscheidung vom 10.05.2006 - 8 A 11360/05.OVG (https://dejure.org/2006,6978)
OVG Rheinland-Pfalz, Entscheidung vom 10. Mai 2006 - 8 A 11360/05.OVG (https://dejure.org/2006,6978)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • Justiz Rheinland-Pfalz

    § 26 BImSchG, § 28 BImSchG, Art 12 Abs 1 GG, § 65 Abs 1 VwVfG, § 406 Abs 1 S 1 ZPO
    Zum Anspruch auf Bekanntgabe als Messstelle nach den §§ 26, 28 BImSchG

  • Judicialis

    Messstelle, Bekanntgabe, Messung, Umwelteinwirkung, Anlage, Produktionsanlage, Anlagenbetreiber, Unabhängigkeit, Neutralität, Verflechtung, Verwertbarkeit, Befangenheitsgründe, Ausschließungsgründe

  • Wolters Kluwer

    Anforderungen an eine Messstelle für ihre Bekanntgabe nach § 26 Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) für die Überprüfung von Anlagen Dritter; § 26 BImSchG als Berufsausübungsregelung im Sinne von Art. 12 Abs. 1 S. 2 GG; Ermittlung von Sinn und Zweck der Messstellen durch ...

  • ibr-online

    Unabhängigkeit einer Messstelle

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Chemiekonzern BASF darf offiziell Emissionen messen - BASF hat Anspruch als Messstelle nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz anerkannt zu werden

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NVwZ-RR 2006, 784
  • DVBl 2006, 1059 (Ls.)
  • DÖV 2007, 528
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