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   FG Hamburg, 15.12.1995 - II 81/94   

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FG Hamburg, 15.12.1995 - II 81/94 (https://dejure.org/1995,3126)
FG Hamburg, Entscheidung vom 15.12.1995 - II 81/94 (https://dejure.org/1995,3126)
FG Hamburg, Entscheidung vom 15. Dezember 1995 - II 81/94 (https://dejure.org/1995,3126)
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  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

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    Finanzgerichtsordnung; unzulässige Sprungklage

Papierfundstellen

  • EFG 1996, 498
 
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Wird zitiert von ... (11)

  • FG Hamburg, 01.09.2015 - 3 K 167/15

    Kirchensteuer: Kirchgeld in glaubensverschiedener Ehe

    Aus der in den - nach § 155 Abs. 2 AO - zusammengefassten Bescheid aufgenommenen Formulierung, dass die Festsetzung der Kirchensteuer nur gegen die Ehefrau erfolgt (oben A II 1), ergibt sich unmissverständlich, dass die Festsetzung sich an die Ehefrau als Inhaltsadressatin und damit als insoweit beschwerte Steuerpflichtige richtet (vgl. FG Hamburg, Urteil vom 15.12.1995 II 81/94, EFG 1996, 498, Juris Rz. 48, nachgehend BFH, Beschluss vom 27.09.1996 I B 22/96, BFH/NV 1997, 311, KirchE 34, 367, nachgehend BVerfG, Beschluss vom 07.03.1997 2 BvR 163/97, Juris; vgl. i. Ü. BFH, Urteil vom 01.07.2009 I R 81/08, BFHE 226, 90, BStBl II 2011, 379, Juris Rz. 10).

    f) Letzteres gilt erst recht, wenn es um die Festsetzung des Kirchgeldes gegenüber einem Ehegatten geht und nur dieser aufgrund seiner Beschwer im Sinne von § 350 AO das Rechtsmittel einlegen kann (vgl. Thüringer FG, Freireligiösen Urteil vom 31.03.2009 2 K 648/08, EFG 2009, 1250, KirchE 53, 169, Juris Rz. 8, nachgehend BFH, Beschluss vom 16.11.2009 I B 58/09, BFH/NV 2010, 905, nachgehend BVerfG, Beschluss vom 28.10.2010 2 BvR 591/06, HFR 2011, 98, KirchE 56, 346; FG Hamburg, Urteil vom 15.12.1995 II 81/94, EFG 1996, 498, nachgehend BFH, Beschluss vom 27.09.1996 I B 22/96, BFH/NV 1997, 311, KirchE 34, 367, nachgehend BVerfG, Beschluss vom 07.03.1997 2 BvR 163/97, Juris).

    c) Entsprechendes gilt für das in Hamburg geltende Kirchensteuerrecht (FG Hamburg, Urteil vom 07.02.1996 II 44/93, EFG 1996, 492, KirchE 34, 35, FamRZ 1997, 1155, MDR 1996, 852, nachgehend BFH, Beschluss vom 16.12.1996 I B 43/96, BFH/NV 1997, 529, KirchE 34, 475; FG Hamburg, Urteil vom 15.12.1995 II 116/94, EFG 1996, 496, KirchE 33, 578, nachgehend BFH, Beschluss vom 27.09.1996 I B 23/96, BFH/NV 1997, 299; FG Hamburg, Urteil vom 15.12.1995 II 15/93, EFG 1996, 498, KirchE 33, 569; jeweils m. w. N.).

  • FG Baden-Württemberg, 12.03.2004 - 9 K 43/01

    Erhebung eines Kirchgeldes in glaubensverschiedener Ehe nach dem KiStG

    Der erkennende Senat hat in seiner ständigen Rechtsprechung und in Übereinstimmung mit der herrschenden Meinung (Bundesverfassungsgericht - BVerfG - Beschluss vom 30. August 1982 1 BvR 1109/81, Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung 1984, 73; Bundesfinanzhof - BFH - Beschluss vom 27. September 1996 I B 22/96, Sammlung amtlich nicht veröffentlichter Entscheidungen des BFH - BFH/NV - 1997, 311; Finanzgericht - FG - Hamburg, Urteil vom 15. Dezember 1995 II 81/94, EFG 1996, 498) angesichts vorgenannten Hinweises die Auffassung vertreten, die Kirchensteuerfestsetzung sei nur gegenüber der Ehefrau erfolgt, der Ehemann sei nicht beschwert (Senatsurteil vom 26.5.2000 9 K 131/00, EFG 2000, 1094).

    Kirchensteuer richtet (entweder nur gegen die Klin oder aber gegen beide Kläger), ist auch der Kl zumindest wegen des erzeugten Rechtsscheins einspruchsbefugt (BFH-Urteil vom 29.6.1994 I R 132/93, Bundessteuerblatt - BStBl - II 1995, 510; Beschluss vom 6.4.1994 I B 192/93, BFH/NV 1995, 272 Urteil vom 29.6.1994 I R 131/93, BFH/NV 1995, 439; FG Köln, Urteil vom 15.12.1995 II 81/94, EFG 1996, 498, 499 r. Sp. vorletzter Absatz; Tipke/Kruse, a.a.O., § 40 FGO Tz 30 a.E.).

    Das, was der Bekl mit dieser (nicht nur, vgl. FG Hamburg, a.a.O., EFG 1996, 498) in der baden-württembergischen Finanzverwaltung formularmäßig benutzten Formulierung zum Ausdruck bringen wollte, wird vom Wortlaut nicht eindeutig abgedeckt.

    Was der Bekl wollte, war in Wahrheit, die Kirchensteuer "gegen" die Klin festzusetzen (vgl. FG Hamburg, a.a.O., EFG 1996, 498, 500).

  • FG Baden-Württemberg, 26.05.2000 - 9 K 131/00

    Erhebung von Kirchgeld in glaubensverschiedener Ehe

    Sinngemäß ist damit unmißverständlich gemeint, daß die Festsetzung "für" die Ehefrau als diesbezügliche Bescheid-Inhaltsadressatin bestimmt ist, auch wenn selbstverständlich die Steuer für die Kirche erhoben wird, und sich dementsprechend die Kirchensteuerforderung gegen die Ehefrau richtet (Finanzgericht - FG - Hamburg, Urteil vom 15. Dezember 1995 II 81/94, Entscheidungen der Finanzgerichte - EFG - 1996, 498; die eingelegte Nichtzulassungsbeschwerde wurde durch Beschluß des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 27. September 1996 I B 22/96, Sammlung amtlich nicht veröffentlichter Entscheidungen des BFH-BFH/NV-1997, 311 als unzulässig verworfen).

    Der nicht der Kirche angehörige Ehemann ist durch die gegen seine Ehefrau gerichtete Kirchensteuerfestsetzung vom 19. Juli 1999 nicht in seinen Rechten verletzt (Bundesverfassungsgericht - BVerfG -, Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung - HFR 1984, 73; BFH-Beschluß vom 27. September 1996 I B 22/96, EFH/NV 1997, 311; Urteil vom 27. Juli 1983 II R 21/83, BStBl II 1983, 645 ; FG Hamburg, Urteil vom 15. Dezember 1995 II 81/94, EFG 1996, 498).

    Der Umstand, daß der Ehemann möglicherweise seiner kirchenangehörigen Ehefrau gegenüber gemäß §§ 1360, 1360 a BGB unterhaltsverpflichtet ist, sodaß er auch die Mittel für die Kirchensteuer der Ehefrau zur Verfügung stellen muß (FG Hamburg. Urteil vom 7. Februar 1996 II 44/93, EFG 1996, 492), ist eine Folge des Zivilrechts und stellt allenfalls eine für die Klagebefugnis des Ehemannes nicht ausreichende wirtschaftliche Betroffenheit dar (vgl. auch FG Hamburg, Urteil II 81/94).

  • FG Hamburg, 28.06.2007 - 3 K 237/06

    AO / EStG / EGV: Vollmacht /

    a) Die Klage oder ein Rechtsmittel kann nicht wegen Mangels einer Sachentscheidungsvoraussetzung als unzulässig behandelt werden, wenn die auf Verwerfung als unzulässig lautende Einspruchs- oder Vorentscheidung mit der Begründung angefochten wird, die dort verneinte Sachentscheidungsvoraussetzung sei gegeben (vgl. BGH vom 21. Oktober 1985 II ZR 82/85, HFR 1987, 210;vom 11. April 1987 VII ZR 280/56, BGHZ 24, 91; FG Hamburg vom 6. April 1994 I 28/92, EFG 1994, 842), so auch bei streitiger Postulationsfähigkeit oder Prozessvollmacht (vgl. BFH vom 22. Juni 1988 X R 37/82, BFH/NV 1989, 183; FG Hamburg vom 15. Dezember 1995 II 81/94, EFG 1996, 498, Entscheidungen in Kirchensachen --KirchE-- 33, 575).
  • FG Hamburg, 15.12.1995 - II 116/94

    Verfassungsgemäßheit der römisch-katholischen Kirchensteuer in Form des

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  • FG Hamburg, 31.10.2008 - 3 K 200/08

    Finanzgerichtsordnung / (Abkommens-)Kindergeld: Zweifel an Klägerwohnsitz /

    Eine Abgabe an die Familienkasse zur Behandlung als außergerichtlicher Rechtsbehelf gemäß § 45 Abs. 3 FGO entfällt, weil feststeht, dass auch die Zulässigkeitsvoraussetzungen des Vorverfahrens nicht erfüllt wären (vgl. FG Hamburg vom 02. November 1994 V 259/93, EFG 1995, 464; vom 15. Dezember 1995 II 81/94, EFG 1996, 498; BVerfG vom 07. März 1997 2 BvR 163/97, StEd 1997, 236).
  • FG Hamburg, 04.08.1998 - II 128/96

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Krankheit und eingeschränkter

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  • FG Hamburg, 07.02.1996 - II 44/93

    Kirchgeld in glaubensverschiedenen Ehen; Voraussetzung der Steuerberechtigung;

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  • FG Hamburg, 04.06.2002 - III 16/02

    Kindergeld-Einkunftsgrenze des Kindes:

    Eine Abgabe der Sprungklage an den Beklagten zur Behandlung als Einspruch gemäß § 45 Abs. 3 FGO entfällt, wenn feststeht, dass auch die Zulässigkeitsvoraussetzungen des außergerichtlichen Rechtsbehelfs - hier wegen Versäumung der Monatsfrist nach dem Ablehnungsbescheid - nicht erfüllt wären (FG Hamburg, Urteile vom 2. November 1994 V 259/93, Entscheidungen der Finanzgerichte -EFG- 1995, 464, rechtskräftig; vom 15. Dezember 1995 II 81/94, EFG 1996, 498, rechtskräftig durch Beschlüsse des Bundesfinanzhofs -BFH- vom 27. September 1996 I B 22/96 und des Bundesverfassungsgerichts -BVerfG- vom 7. März 1997 2 BvR 163/97, Steuer-Eildienst -StEd- 1997, 236).
  • FG Hamburg, 31.01.2008 - 3 K 124/07

    Auslegung eines Einspruchs - Wirksamkeit eines mit Postzustellungsurkunde

    Eine Abgabe der Sprungklage an den Beklagten zur Behandlung als Einspruch gemäß § 45 Abs. 3 FGO entfällt, wenn feststeht, dass auch die Zulässigkeitsvoraussetzungen des außergerichtlichen Rechtsbehelfs - hier Versäumung der Monatsfrist nach Erlass des angegriffenen Haftungsbescheides (§ 355 Abs. 1 AO) - nicht erfüllt wären (FG Hamburg, Urteile vom 02.11.1994 - V 259/93, EFG 195, 446; vom 15.12.1995 - II 81/94, EFG 1996, 498; Beschlüsse des BFH vom 27.09.1996 I B 22/96, BFH/NV 1997, 311 und des Bundesverfassungsgerichts vom 07.03.1997 - 2 BvR 163/97, Steuereildienst 1997, 236; vom 04.06.2002 - III 16/02 EFG 2002, 1394).
  • FG Hamburg, 14.12.2004 - VII 198/04

    Prozessrecht: Sprungklage bei Versäumung der Einspruchsfrist

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Rechtsprechung
   FG Hamburg, 15.12.1995 - II 15/93   

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