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   FG Baden-Württemberg, 18.12.2001 - 3 KO 1/00   

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https://dejure.org/2001,12966
FG Baden-Württemberg, 18.12.2001 - 3 KO 1/00 (https://dejure.org/2001,12966)
FG Baden-Württemberg, Entscheidung vom 18.12.2001 - 3 KO 1/00 (https://dejure.org/2001,12966)
FG Baden-Württemberg, Entscheidung vom 18. Dezember 2001 - 3 KO 1/00 (https://dejure.org/2001,12966)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)

    Höhe der erstattungsfähigen Kosten des außergerichtlichen Vorverfahrens - Keine Besprechungsgebühr für Termin zur Akteneinsicht und Informationsbeschaffung; - Verteilung von Reiseauslagen - Erinnerung gegen den Kostenfestsetzungsbeschluss vom 20.01.2000

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Höhe der erstattungsfähigen Kosten eines außergerichtlichen Vorverfahrens und Abrechnung einer Besprechungsgebühr für Termin zur Akteneinsicht und Informationsbeschaffung sowie Reiseauslagen

Papierfundstellen

  • EFG 2002, 497
  • EFG 2002, 498
 
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Wird zitiert von ... (8)

  • FG Baden-Württemberg, 22.08.2007 - 3 KO 1/04
    Auf einen richterlichen Hinweis, wonach der Senat im Verfahren 3 KO 1/00 (vgl. den Beschluss vom 18. Dezember 2001, EFG 2002, 497 [FG Baden-Württemberg 18.12.2001 - 3 KO 1/00] ) die Auffassung vertreten habe, dass in einem Falle, in dem der Gegenstandswert des Einspruchsverfahrens höher als der Streitwert des anschließenden Klageverfahrens gewesen ist, nur der dem Verhältnis dieser Werte entsprechende Teil der für das Vorverfahren entstandenen Gebühren erstattungsfähig sei, wandte sich der Erinnerungsführer auch gegen diese Auffassung.

    Es nimmt Bezug auf einen Beschluss des Senats vom 18. Dezember 2001 3 KO 1/00 ( EFG 2002, 497), mit dem die Beurteilung der Urkundsbeamtin des Senats in Einklang stehe.

    Diese vom Senat bereits im Beschluss vom 18. Dezember 2001 (a.a.O.) vertretenen Auffassung entspricht - soweit ersichtlich - der ständigen Rechtsprechung der Finanzgerichte und des BFH (vgl. dazu in dem genannten Beschluss zitierten Entscheidungen).

    Hinsichtlich der danach gebotenen Kürzung der Geschäftsgebühr hält das Gericht an der im Senatsbeschluss vom 18. Dezember 2001 (a.a.O.) vertretenen und auch von der Urkundsbeamtin der angefochtenen Entscheidung zugrunde gelegten Auffassung fest, wonach das Verhältnis von 90 v.H. zu 10 v.H, regelmäßig der unterschiedlichen Bedeutung von Einspruchsverfahrsn einerseits und AdV-Verfahren andererseits inner halb der einheitlichen Angelegenheit angemessen Rechnung trägt.

    Nachdem die Erinnerung bereits aus den vorstehenden Gründen zurückzuweisen war, kann unerörtert bleiben, ob nicht auch die im Senatsbeschluss vom 18. Dezember 2001 ( EFG 2002, 497 [FG Baden-Württemberg 18.12.2001 - 3 KO 1/00] ) zur gebotenen Aufteilung einer Geschäftsgebühr bei einem im Vergleich zum Gegenstandswert im Einspruchverfahren geringeren Streitwert des gerichtlichen Verfahrens vertretene Auffassung einem Erfolg des Rechtsbehelfs ganz oder teilweise entgegen gestanden hätte.

  • FG Hamburg, 19.11.2015 - 3 KO 226/15

    Kostenrecht - Streitwert für Gewinnfeststellung - Vorverfahrens-Kosten -

    a) Für die - gemäß Beschluss vom 15. April 2015 (oben A I 4) - notwendige Vertretung im Vorverfahren kann bei den nach § 139 Abs. 3 Satz 3 FGO erstattungsfähigen Kosten kein höherer Streitwert als für das Klageverfahren zugrunde gelegt werden, wie die Kostenbeamtin bereits zutreffend ausgeführt hat (oben A II 2 b, 7 b; Beschlüsse FG Köln vom 07.08.2012, 10 KO 783/11, EFG 2012, 2237; FG Baden-Württemberg vom 18.12.2001 3 KO 1/00, EFG 2002, 497; grundlegend BFH-Beschluss vom 17.09.1974 VII B 25/73, BFHE 113, 348, BStBl II 1975, 39 m. w. N.; ständ. Rspr.).
  • FG Baden-Württemberg, 12.06.2014 - 8 KO 1022/12

    Tätigwerden in derselben Angelegenheit i.S. des § 15 Abs. 1 RVG - Bemessung des

    Der Ansatz von 1/10 durch die Urkundsbeamtin ist nicht zu beanstanden, da er auch bei der Bemessung des Streitwerts zur Anwendung kommt (FG Baden-Württemberg, Beschlüsse vom 18.12.2001 3 Ko 1/00, EFG 2002, 497 und vom 22.8.2007 3 KO 1/04, JurBüro 2007, 650).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 25.10.2004 - 3 E 1116/03

    Festsetzung der erstattungsfähigen Kosten des Vorverfahrens ; Bindung des

    Lappe, in: von Eicken/Lappe/Madert, Die Kostenfestsetzung, 17. Aufl., D 190; Bode, in: Mutschler, Kostenrecht in öffentlich-rechtlichen Streitigkeiten, München 2003, § 4 Rn. 8; BFH, Beschluss vom 17.9.1974 - VII B 25/73 -, BFHE 113, 348, und FG Bad.-Württ., Beschluss vom 18.12.2001 - 3 KO 1/00 -, EFG 2002, 497 (jeweils zu der § 162 VwGO entsprechenden Vorschrift des § 139 FGO).

    so FG Bad.-Württ., Beschluss vom 18.12.2001 - 3 KO 1/00 - , a.a.O.; Brandis, a.a.O., § 139 FGO Rn. 127,.

  • FG Hamburg, 18.02.2014 - 3 K 257/13

    AO / FGO: Bestandskräftige Ablehnung eines Steuer-Billigkeitserlasses - SGB II /

    a) Akten können zum Zweck der Aufklärung von Amts wegen (§ 76 FGO, vgl. u. a. § 86 VwGO, § 103 SGG, § 26 FamFG, §§ 202, 221, 244 StPO) - durch Verfügung zur Information oder durch Beweisbeschluss zur streitigen Verwertung - beigezogen werden (vgl. Amtshilfe Art. 35 GG), seien es - Akten des eigenen Spruchkörpers (vgl. VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 08.12.2000 1 S 1557/00, NVwZ-RR 2001, 415) oder - Akten anderer Spruchkörper desselben Gerichts (vgl. Beschlüsse BFH vom 11.09.2003 IX S 4/03, BFH/NV 2004, 75; BVerwG vom 04.09.1981 4 B 124/81, Buchholz 310 § 99 VwGO Nr. 15; BSG-Urteile vom 28.04.1965 9 RV 634/64, Juris; vom 15.05.1963 6 RKa 1/62, Juris; Beschlüsse Bay. VGH vom 15.10.2003 15 ZB 02.31793, Juris; OLG Karlsruhe vom 10.08.2005 14 Wx 2/05, FamRZ 2006, 102; vom 01.07.1994 18 WF 25/94, Juris; OLG Köln vom 11.11.2005 83 Ss 69/05, Strafverteidiger Forum 2006, 119; ferner OLG Stuttgart vom 03.06.1997 19 VA 6/97, Juris Rz. 14) oder - Akten von anderen Gerichten (vgl. Beschlüsse BVerfG vom 25.05.2001 1 BvR 848/01, DStR 2001, 1857; BFH vom 05.12.2005 XI B 173/04, BFH/NV 2006, 599; vom 26.01.1989 IV R 71/87, BFH/NV 1990, 296; BSG vom 10.09.1987 9a BV 102/87, Juris; vom 05.09.1972 6 RKa 4/69, Juris; FG Baden-Württemberg vom 18.12.2001 3 KO 1/00, EFG 2002, 124, Juris; VGH Baden-Württemberg vom 20.04.1967 III 616/66, ESVGH 18, 126; KG Berlin vom 28.06.1991 5 Ws 165/91 REHA, JR 1992, 123); - erst recht nach Antrag oder Bezugnahme eines Beteiligten wie im Zivilprozess (vgl. § 273 ZPO; Beschlüsse OLG München vom 21.10.1993 11 W 2403/93, Juris; OLG Bamberg vom 23.05.1985 3 W 70/85, JurBüro 1985, 1828, KG Berlin vom 29.06.1984 1 W 1710/84, JurBüro 1984, 1685; OLG Karlsruhe vom 20.10.1978 13 W 161/78, Juris; Greger in Zöller, ZPO, 29. Aufl., § 273 Rz. 7; LG Dortmund, Urteil vom 28.04.1999 21 O 208/98, Juris).
  • FG Baden-Württemberg, 23.03.2004 - 9 KO 4/03

    Entstehung einer Besprechungsgebühr wegen ausschließlich das Verwaltungsverfahren

    Nach dem Beschluss des Finanzgerichts Baden-Württemberg vom 18. Dezember 2001 (EFG 2002, 497) bildeten das AdV-Verfahren und das eigentliche Einspruchsverfahren eine Einheit.

    Allenfalls wenn - was nicht der Fall ist - der Inhalt der Gespräche zugleich als Vorbereitung des Klageverfahrens angesehen werden könnte, käme eine teilweise Berücksichtigung der Besprechungsgebühr als Kosten des Vorverfahrens nach den Grundsätzen des Beschlusses des FG Baden-Württemberg vom 18. Dezember 2001 3 KO 1/00 (EFG 2002, 497) in Betracht.

  • FG Baden-Württemberg, 25.08.2006 - 3 KO 1/02

    Streitwert bei gleichzeitiger Anfechtung von Haftungsbescheid und Leistungsgebot

    Die jeweiligen Anteile sind für das Einspruchsverfahren mit 90 % und für die Aussetzung der Vollziehung mit 10 % zu schätzen, da dies dem üblichen Verhältnis der Bedeutung beider Verfahrens-Abschnitte entspricht (vgl. Entscheidungen des 9. Senats des Gerichts vom 21. Februar 1994 9 KO 4/93, EFG 1994, 1116, und des Berichterstatters des Senats vom 18. Dezember 2001 3 KO 1/00, EFG 2002, 497; Brandis in Tipke/Kruse, § 139 FGO Rdnrn. 139, 165).
  • FG Hessen, 26.11.2002 - 12 Ko 1552/00

    Erörterungsgebühr; Kosten; mehrere Verfahren; Erörterungstermin; Beiziehung;

    Die Berücksichtigung einer Beweisgebühr kommt aber nicht in Betracht, wenn eine Akte lediglich zur bloßen Information oder Sammlung des Prozessstoffes beigezogen wird (z.B. BFH in BStBl II 1973, 229; Beschluss des FG des Saarlandes vom 7.5.1980 I 296/80, EFG 1981, 45; Beschluss des FG Baden-Württemberg vom 18.12.2001 3 KO 1/00, EFG 2002, 497).
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