Weitere Entscheidung unten: FG Niedersachsen, 04.08.2005

Rechtsprechung
   FG Münster, 24.03.2006 - 11 K 4391/05 Kg   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2006,7674
FG Münster, 24.03.2006 - 11 K 4391/05 Kg (https://dejure.org/2006,7674)
FG Münster, Entscheidung vom 24.03.2006 - 11 K 4391/05 Kg (https://dejure.org/2006,7674)
FG Münster, Entscheidung vom 24. März 2006 - 11 K 4391/05 Kg (https://dejure.org/2006,7674)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    EStG § 32 Abs. 4 S. 2 § 70 Abs. 4
    Nachträgliche Kenntnis von der Höhe einbehaltener Sozialversicherungsbeiträge

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)

    Kindergeld: - Nachträgliche Kenntnis von der Höhe einbehaltener Sozialversicherungsbeiträge

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Nachträgliche Festsetzung von Kindergeld bei einem bereits bestandskräftigen Bescheid gemäß § 70 Abs. 4 Einkommensteuergesetz (EStG) bei späterem Bekanntwerden der Höhe der Ausbildungsvergütung des Kindes

Papierfundstellen

  • DB 2006, 1652
  • EFG 2006, 988
 
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Wird zitiert von ... (7)

  • FG Brandenburg, 24.08.2006 - 6 K 110/06

    Anwendung des § 70 Abs. 4 EStG bei einer Prognoseentscheidung

    (vgl. Finanzgericht - FG - Münster Urteil vom 24. März 2006 11 K 4391/05 Kg, Entscheidungen der Finanzgerichte - EFG - 2006, 988; so auch FG Nürnberg Urteil vom 12. Januar 2006 VI 311/2005, EFG 2006, 752; FG Düsseldorf Urteil vom 12. Januar 2006 14 K 4078/05 Kg, n.v., juris) .

    Denn Tatsache ist alles, was Merkmal oder Teilstück eines gesetzlichen Steuertatbestandes sein kann (so FG Münster Urteil vom 24. März 2006 a.a.O.) .

    Denn durch die Einführung des § 70 Abs. 4 EStG sollte auch dem Umstand Rechnung getragen werden, dass regelmäßig erst im Jahresrückblick darüber entschieden werden kann, ob die Einkünfte und Bezüge eines Kindes den Grenzbetrag nach § 32 Abs. 4 Satz 2 EStG über- oder unterschreiten, das heißt, weder der Kindergeldberechtigte noch die Familienkasse sollte an eine fehlerhafte Prognoseentscheidung gebunden sein (so FG Münster Urteil vom 24. März 2006 a.a.O.) .

  • FG Köln, 17.05.2006 - 15 K 4044/05

    Abzug von Sozialversicherungsbeiträgen in einem Kindergeldbescheid außerhalb des

    Damit eröffnet § 70 Abs. 4 EStG nur dann eine Berichtigungsmöglichkeit, wenn eine Kindergeldfestsetzung vorliegt, die vor oder während des Prognosezeitraums, also als Prognoseentscheidung, getroffen wurde (gleicher Ansicht : FG Düsseldorf, Urteile vom 12. Januar 2006 14 K 4361/05 Kg, a. a. O. mit -- zutreffender -- Anmerkung Wüllenkemper, EFG 2006, 509, und 14 K 4078/05 Kg, nv, juris; FG Niedersachsen, Urteil vom 21. März 2006 13 K 398/05, nv, juris; FG Münster, Urteil vom 24. März 2006 11 K 4391/05 Kg, nv, juris).
  • FG Münster, 05.07.2006 - 1 K 780/06

    Nachträgliche Änderung eines Kindergeld-Aufhebungsbescheids für Januar bis Mai

    § 70 Abs. 4 EStG ermöglicht die Durchbrechung der Bestandskraft (s.a. Finanzgericht Münster, Urteil vom 29.03.2006, 1 K 4716/05 Kg, Urteil vom 24.03.2006, 11 K 4391/05 Kg, Urteil vom 22.03.2006, 10 K 1105/04 Kg; Finanzgericht Düsseldorf, Urteil vom 12.01.2006, 14 K 4503/05 Kg; Finanzgericht Nürnberg, Urteil vom 12.01.2006, VI 311/2005, EFG 2006, 752).
  • FG Münster, 22.11.2006 - 7 K 5127/05

    Änderung einer Prognoseentscheidung nach § 70 Abs. 4 EStG

    Es entspricht daher der einhelligen Auffassung aller bisher zu dieser Frage ergangenen Entscheidungen der Finanzgerichte, dass die Änderung einer bestandskräftigen Kindergeldfestsetzung nach § 70 Abs. 4 EStG stets möglich ist, wenn die abschließende Überprüfung nach Ablauf des Jahres ein Unterschreiten oder Überschreiten des Grenzbetrages abweichend von der Prognoseentscheidung ergibt, und zwar auch dann, wenn die Korrektur auf einer geänderten oder neu berücksichtigten verfassungsgerichtlichen Rechtsprechung - wie im Streitfall die zur Berücksichtigung der von dem Kind gezahlten Sozialversicherungsbeiträge nach der Verfassungsgerichtsentscheidung 2 BvR 167/02 (vgl. FG Münster, Urteil vom 22.03.2006 10 K 1105/04 Kg, EFG 2006, 1182, Urteil vom 29.03.2006 1 K 4716/05 Kg StRE 2006 71186; Urteil vom 05.07.2006 1 K 780/06 Kg StRE 2006 71611; Urteil vom 24.03.2006 11 K 4391/05 Kg, EFG 2006, 988; Urteil vom 25.04.2006 11 K 3797/05 Kg, EFG 2006, 1183; FG Köln, Urteile vom 17.05.2006 15 K 9/06 StRE 2006 70948; vom 07.06.2006 10 K 4692/05 Kg StRE 2006 71106; 10 K 378/06 Kg und 10 K 4621/05 Kg StRE 2006 71104; FG Düsseldorf, Urteile vom 12.01.2006 14 K 4361/05 Kg, EFG 2006, 506; 14 K 4078/05 Kg, EFG 2006, 1445 und Urteil vom 05.04.2006 14 K 4432/05 Kg StRE 2006 70930; FG Nürnberg, Urteil vom 12.01.2006 VI 311/2005, EFG 2006, 752; FG München, Urteil vom 14.03.2006 12 K 4695/05 StRE 2006 71277 und FG Berlin, Urteil vom 20.12.2005 10 K 10293/05, EFG 2006, 1258).
  • FG Münster, 25.04.2006 - 11 K 3797/05

    Änderbarkeit von Kindergeldbescheiden nach Ergehen des BVerfG-Beschlusses zum

    § 70 Abs. 4 EStG stellt sicher, dass weder der Kindergeldberechtigte noch die Familienkasse an eine - aus welchen Gründen auch immer - fehlerhafte Prognoseentscheidung gebunden sind (FG Münster, Urteil vom 24.03.2006 - 11 K 4391/05 Kg).
  • FG Münster, 13.10.2006 - 11 K 186/06

    Bestandskraft des Kindergeldbescheids

    Zur weiteren Begründung seiner Entscheidung verweist der Senat auf die Ausführungen in seinem Urteil vom 24.03.2006 - 11 K 4391/05 Kg (EFG 2006, 988).
  • FG Münster, 29.03.2006 - 1 K 4716/05

    Änderung eines Kindergeldbescheids

    Unterstellt man insoweit zu Gunsten der Bekl., dass der Ablehnungsbescheid vom 27.03.2003 bestandskräftig geworden ist, ermöglicht § 70 Abs. 4 EStG eine Durchbrechung der Bestandskraft dieses Bescheides (vgl. Finanzgericht Düsseldorf, Urteil vom 12.01.2006, Az.: 14 K 4503/05 Kg; Finanzgericht Nürnberg, Urteil vom 12.01.2006, Az.: VI 311/2005, Finanzgericht Münster, Urteil vom 22.03.2006, Az.: 10 K 1105/04 Kg, Urteil vom 24.03.2006 11 K 4391/05 Kg; anderer Auffassung Finanzgericht Münster, Beschluss vom 17.03.2006, Az.: 14 K 5049/05 Kg n.v.).
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Rechtsprechung
   FG Niedersachsen, 04.08.2005 - 10 K 293/03   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2005,16858
FG Niedersachsen, 04.08.2005 - 10 K 293/03 (https://dejure.org/2005,16858)
FG Niedersachsen, Entscheidung vom 04.08.2005 - 10 K 293/03 (https://dejure.org/2005,16858)
FG Niedersachsen, Entscheidung vom 04. August 2005 - 10 K 293/03 (https://dejure.org/2005,16858)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • rechtsportal.de

    Kindergeld; Erstattungsanspruch; Familienkasse; Bindung; Sozialamt - Erstattungsanspruch der Familienkasse wegen Kindergeld und Bindung an den Erstattungsantrag des Sozialamts

  • datenbank.nwb.de

    Erstattungsanspruch der Familienkasse wegen Kindergeld und Bindung an den Erstattungsantrag des Sozialamts

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Anspruch auf Auszahlung von Kindergeld in Anbetracht einer möglichen Erfüllung des Anspruchs durch die von der Familienkasse geleistete Erstattung an den Sozialhilfeträger; Voraussetzungen für eine Auszahlung des Kindergeldes; Bestehen eines Erstattungsanspruchs unter ...

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • EFG 2006, 988
 
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Wird zitiert von ...

  • FG Münster, 18.02.2010 - 6 K 390/08

    Erstattungsanspruch bei nachträglich festgesetztem Kindergeld

    Soweit es darüber hinaus auch der Förderung der Familie dient (§ 31 S. 2 EStG), stellt es zwar keine Sozialleistung im formellen Sinne dar, ist jedoch - jedenfalls wegen der ausdrücklichen Verweisung in § 74 Abs. 2 EStG - trotzdem als eine gegenüber der Sicherung des Lebensunterhalts nach dem BSHG bzw. dem SGB II vorrangige Leistung i.S. des § 104 Abs. 1 S. 1 SGB X anzusehen (vgl. etwa BFH, Urteile v. 14.05.2002, VIII R 88/01, BFH/NV 2002, 1156; v. 07.12.2004, VIII R 59/04, BFH/NV 2005, 864; Beschluss v. 31.01.2007, III B 167/06, BFH/NV 2007, 685; FG Rheinland-Pfalz, Urteil v. 18.10.2002, 3 K 1503/02, juris; Hessisches FG, Urteile v. 23.06.2004, 3 K 1659/02, EFG 2004, 1783; v. 07.09.2006, 13 K 3592/04, ZFSH/SGB 2007, 494; FG Niedersachsen, Urteile v. 04.08.2005, 10 K 293/03, EFG 2006, 988; v. 16.10.2007, 15 K 647/04, juris; FG Münster, Urteil v. 01.07.2004, 6 K 2517/03 AO, EFG 2004, 1780; FG München, Urteil v. 11.09.2007, 12 K 1275/05, juris).

    Gegen eine Anwendung der skizzierten Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes auf den Streitfall spricht schließlich, dass eine Gleichartigkeit von Kindergeld einerseits und Hilfe zum Lebensunterhalt bzw. ähnlichen Geldleistungen nach dem BSHG andererseits im Rahmen der (bisherigen) Rechtsprechung der Finanzgerichte prinzipiell anerkannt war und auch noch anerkannt wird (vgl. etwa BFH, Urteile v. 14.05.2002, VIII R 88/01, BFH/NV 2002, 1156; Urteil v. 07.12.2004, VIII R 59/04, BFH/NV 2005, 864; FG Rheinland-Pfalz, Urteil v. 18.10.2002, 3 K 1503/02, juris; FG Niedersachsen, Urteile v. 04.08.2005, 10 K 293/03, EFG 2006, 988; v. 16.10.2007, 15 K 647/04, juris; FG München, Urteil v. 11.09.2007, 12 K 1275/05, EFG 2008, 1135; FG Hessen, Urteile v. 07.09.2006, 13 K 3592/04, ZFSH/SGB 2007, 494; v. 07.11.2008, 3 K 2236/03, EFG 2009, 674; v. 09.11.2009, 13 K 1931/06, juris, letztere unter ausdrücklichem Rekurs auf § 104 Abs. 2 SGB X).

    Zwar ist es richtig, dass die Familienkassen einen Erstattungsanspruch i.S. des § 74 Abs. 2 EStG i.V. mit § 104 Abs. 1 S. 1 SGB X erst prüfen sollen und können, wenn der erstattungsberechtigte Sozialleistungsträger diesen detailliert geltend macht (vgl. Dienstanweisung zur Durchführung des Familienleistungsausgleichs, 74.2.1 Abs. 1 DA-FamEStG, Weber-Grellet in Schmidt28, München 2009, § 74 EStG Rz. 5; FG Niedersachsen, Urteil v. 04.08.2005, 10 K 293/03, EFG 2006, 988).

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