Rechtsprechung
   VGH Baden-Württemberg, 05.12.1996 - 1 S 1366/96   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1996,992
VGH Baden-Württemberg, 05.12.1996 - 1 S 1366/96 (https://dejure.org/1996,992)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 05.12.1996 - 1 S 1366/96 (https://dejure.org/1996,992)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 05. Dezember 1996 - 1 S 1366/96 (https://dejure.org/1996,992)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1996,992) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (5)

  • openjur.de

    Erstattung von Bestattungskosten durch Angehörige des Verstorbenen

  • Landesrecht Baden-Württemberg

    § 30 Abs 1 BestattG BW, § 31 Abs 1 S 1 BestattG BW, § 31 Abs 2 BestattG BW
    Erstattung von Bestattungskosten durch Angehörige des Verstorbenen

  • Kanzlei Prof. Schweizer

    Tragung der Beerdigungskosten

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Bestattungskosten: Heranziehung bei im Wege der Ersatzvornahme erfolgter Bestattung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Hinweis zu den Links:
Zu grauen Einträgen liegen derzeit keine weiteren Informationen vor. Sie können diese Links aber nutzen, um die Einträge beispielsweise in Ihre Merkliste aufzunehmen.

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • ESVGH 47, 158 (Ls.)
  • NJW 1997, 3113
  • NVwZ 1997, 1239 (Ls.)
  • VBlBW 1997, 69 (Ls.)
  • DVBl 1997, 1292 (Ls.)
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (21)

  • VG Karlsruhe, 20.09.2017 - 4 K 2385/16

    Zahlung von Bestattungsgebühren; Veranlassung der Bestattung; Verpflichtung von

    Zwischen der öffentlich-rechtlichen Pflicht, für die Beerdigung eines Verstorbenen zu sorgen, und der zivilrechtlichen Pflicht zur Tragung der Bestattungskosten besteht keine Identität (vgl. VGH Bad.-Württ., Urteil vom 05.12.1996 - 1 S 1366/96 -, NJW 1997, 3113; Hess. VGH, Beschluss vom 06.12.2000, aaO, Rn. 6).
  • VGH Baden-Württemberg, 15.11.2007 - 1 S 1471/07

    Keine Pflicht zur Heranziehung aller Bestattungspflichtigen

    Der Senat ist seit seinem Urteil vom 05.12.1996 (- 1 S 1366/96 -, NJW 1997, 3113 ) davon ausgegangen, dass die Behörde, die auf Kosten des Bestattungspflichtigen die Bestattung selbst veranlasst, "eine angemessene Bestattung in einfacher, aber würdiger und ortsüblicher Form zu gewähren" habe; dazu gehöre auch "der kleine religiöse Rahmen, der durch den beauftragten Organisten und Pfarrer geschaffen" wird (so Urteil vom 25.09.2001 - 1 S 974/01 -, NVwZ 2002, 995).
  • VGH Baden-Württemberg, 19.10.2004 - 1 S 681/04

    Bestattungs- und Kostentragungspflicht für volljährige - auch nichteheliche -

    Eine Pflicht, im Bestattungsgesetz eine Ausnahme hiervon, etwa bei gestörten Familienverhältnissen, vorzusehen, besteht unter Berücksichtigung der Kostenübernahmeregelung des § 15 BSHG von Verfassungs wegen nicht (Bestätigung und Fortführung der Senatsrechtsprechung, vgl. Urteil vom 5.12.1996 - 1 S 1366/96 -, NJW 1997, 3113 ff.; vgl. auch BVerwG, Urteil vom 29.1.2004 - 5 C 2/03 - zur Auslegung von § 15 BSHG).

    Diese Bestimmung ermächtigt die zuständige Behörde, die erstattungsfähigen Kosten durch Leistungsbescheid geltend zu machen (VGH Bad.-Württ., Urteil vom 5.12.1996, NJW 1997, 3113 f.).

    Hierzu bestand keine Veranlassung, weil aus anderen entsprechenden Fällen seit Jahren bekannt ist, dass die anatomischen Institute des Landes nur noch tote Körper übernehmen, wenn der Verstorbene zu Lebzeiten eine Körperspende mit dem betreffenden Institut schriftlich vereinbart hat (vgl. Senatsurteil vom 5.12.1996 - 1 S 1366/96-).

    Wie die Beklagte und das Verwaltungsgericht in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung des erkennenden Senats (vgl. Urteil vom 5.12.1996 - 1 S 1366/96 -, NJW 1997, 3113, und Urteil vom 25.9.2001 - 1 S 974/01 -, NVwZ 2002, 995 f.) und des Bundesverwaltungsgerichts (Beschluss vom 19.8.1994 - 1 B 149.94 -, NVwZ-RR 1995, 283) zutreffend dargelegt haben, kommt es auf die Erbenstellung des Bestattungspflichtigen nicht an, da die öffentlich-rechtliche Pflicht, für die Bestattung eines Verstorbenen zu sorgen, nicht mit der zivilrechtlichen Pflicht identisch ist, die Beerdigungskosten zu tragen.

    Die Beklagte hat die Bestattung in einfacher, ortsüblicher und würdiger Form vornehmen lassen (vgl. Senatsurteil vom 5.12.1996, a.a.O.).

  • BVerwG, 22.02.2001 - 5 C 8.00

    Bestattungskosten, Übernahme von - durch den Träger der Sozialhilfe -,

    Diese öffentlich-rechtlich verursachte Kostenlast beruht folglich auf einem der Kompetenz des Landesgesetzgebers unterliegenden Rechtsgrund und kann demgemäß an die ordnungsrechtliche Pflicht, den Verstorbenen zu bestatten, anknüpfen, ohne dass es auf eine Erbenstellung ankommt (vgl. Beschluss vom 19. August 1994 - BVerwG 1 B 149.94 - Buchholz 408.1 Bestattungsrecht Nr. 2; VGH Mannheim, Urteil vom 5. Dezember 1996 - 1 S 1366/96 - ZfF 1998, S. 182 f.).
  • BGH, 27.07.2017 - I ZR 162/15

    Zulässige Vornahme behördlich zu veranlassender Bestattungen durch einen

    Entsprechendes ergibt sich aus dem Sinn und Zweck der Vorschrift, Gesundheitsgefahren abzuwehren und dabei die Interessen des Bestattungspflichtigen, der die Kosten tragen muss, und die Belange des Verstorbenen im Hinblick auf eine angemessene Bestattung in würdiger und ortsüblicher Form zu berücksichtigen (vgl. VGH Mannheim, NJW 1997, 3113, 3114; VGH Mannheim, NVwZ 2002, 995).
  • OVG Niedersachsen, 13.07.2005 - 8 PA 37/05

    Bestattungspflicht naher Angehöriger - Bestattung im Wege der Ersatzvornahme

    Soweit die Ordnungsbehörde auf Kosten des Bestattungspflichtigen die Bestattung selbst veranlasst, hat sie vielmehr grundsätzlich eine angemessene Bestattung in einfacher, aber würdiger und ortsüblicher Form zu gewährleisten (vgl. VGH Mannheim, Urt. v. 5.12.1996 - 1 S 1366/96 -, NJW 1997, 3113 f.).
  • VGH Baden-Württemberg, 25.09.2001 - 1 S 974/01

    Auswahl der Bestattungsform im pflichtgemäßen Ermessen der Ortspolizeibehörde

    Das Verwaltungsgericht hat in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung des erkennenden Senats (vgl. Urteil vom 05.12.1996 - 1 S 1366/96 -, NJW 1997, 3113) und des Bundesverwaltungsgerichts (Beschluss vom 19.08.1994 - 1 B 149.94 -, Buchholz 408.1, BestattungsR Nr. 2) dargelegt, dass die öffentlich-rechtliche Pflicht, für die Beerdigung eines Verstorbenen zu sorgen, nicht mit der zivilrechtlichen Pflicht identisch ist, die Beerdigungskosten zu tragen.

    Die zuständige Behörde ist gemäß § 31 Abs. 2 BestattungsG verpflichtet, eine einfache, aber würdige Bestattung in ortsüblicher Form anzuordnen oder zu veranlassen (VGH Bad.-Württ., Urteil vom 05.12.1996 - 1 S 1366/96 -, NJW 1997, 3113).

  • VG Karlsruhe, 10.07.2001 - 11 K 2827/00

    Bestattungspflicht der Familienangehörigen trotz gestörter Familienverhältnisse

    Diese Bestimmung ermächtigt die zuständige Behörde, die erstattungsfähigen Kosten durch Leistungsbescheid geltend zu machen (vgl. VGH Bad.-Württ., Urt. v. 05.12.1996 - 1 S 1366/96 - ESVGH 47, 158 = NJW 1997, 1331; Gaedke, Handbuch des Friedhofs- und Bestattungsrechts, 8 Aufl., S. 131).
  • OVG Niedersachsen, 19.05.2003 - 8 ME 76/03

    Bestattungspflicht; naher Angehöriger; Aufwendungsersatz

    Denn die zivilrechtlichen Vorschriften über die Kostentragungspflicht enthalten keine rechtliche Vorgabe für den Kreis der nach öffentlichem Recht Bestattungspflichtigen (BVerwG, Beschl. v. 19.8.1994 - 1 B 149/94 - NVwZ-RR 1995 S. 283; Senatsbeschl. v. 9.12.2002, a.a.O.; VGH Bad.-Württ., Urt. v. 5.12.1996 - 1 S 1366/96 - NJW 1996 S. 3113).
  • VG Koblenz, 14.06.2005 - 6 K 93/05

    Sohn muss Beerdigungskosten übernehmen

    Dies entspricht der übereinstimmenden Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts und der Obergerichte (BVerwG, Beschluss vom 19.08.1994 - 1 B 149/94 -, NVwZ-RR 1995, S. 283; auch VGH Mannheim, NJW 1997, S. 3113).
  • VGH Hessen, 06.12.2000 - 5 UE 3224/99

    Schuldner der Friedhofsgebühr

  • VG Karlsruhe, 12.12.2003 - 3 K 1991/03

    öffentlich-rechtliche Bestattungspflicht des Angehörigen - Tragung von

  • VG Stade, 27.07.2006 - 1 A 539/05

    Ausnahme von der Übernahme der Bestattungskosten für den Vater

  • VG Chemnitz, 28.01.2011 - 1 K 900/05
  • VG Gießen, 05.04.2000 - 8 E 1777/98

    Bestattungspflicht - zur Trennung von der Kostentragungspflicht; zur

  • VG Stuttgart, 11.12.2002 - 6 K 4792/02

    Bestattung; Verfassungsmäßigkeit der Kostentragungspflicht

  • VG Hamburg, 12.05.2005 - 15 K 4271/04

    Bestattungspflicht naher Angehöriger; Kostentragung; Aufrechnung mit

  • VG Bremen, 24.06.2011 - 2 K 1859/10

    Fehlerhafte Ermessensausübung bei der gesamtschuldnerischen Heranziehung

  • VG Bremen, 09.02.2006 - 2 K 1485/05

    Den Gebühren in Leichensachen kann keine Mehrwertsteuer hinzugerechnet werden

  • VG Saarlouis, 16.10.2014 - 3 K 2014/13

    Bestattungsgebühr - Gesamtschuldnerschaft

  • VG Bremen, 09.02.2006 - 2 K 1015/05

    Öffentlich-rechtliche Bestattungspflicht von Angehörigen

Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.

Rechtsprechung
   VGH Baden-Württemberg, 03.12.1996 - 14 S 2158/96   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1996,2606
VGH Baden-Württemberg, 03.12.1996 - 14 S 2158/96 (https://dejure.org/1996,2606)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 03.12.1996 - 14 S 2158/96 (https://dejure.org/1996,2606)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 03. Dezember 1996 - 14 S 2158/96 (https://dejure.org/1996,2606)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1996,2606) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (4)

  • openjur.de

    Verzicht auf eine Gaststättenerlaubnis während eines Widerrufsverfahrens - Erledigung des Verfahrens - Fortsetzungsfeststellungsklage hinsichtlich der Eintragung des Verzichts in das Gewerbezentralregister

  • Landesrecht Baden-Württemberg

    § 113 Abs 1 S 4 VwGO, § 4 Abs 1 Nr 1 GastG, § 8 GastG, § 15 Abs 2 GastG, § 149 Abs 2 Nr 2 GewO
    Verzicht auf eine Gaststättenerlaubnis während eines Widerrufsverfahrens - Erledigung des Verfahrens - Fortsetzungsfeststellungsklage hinsichtlich der Eintragung des Verzichts in das Gewerbezentralregister

  • rechtsportal.de

    Gewerberecht: Verzicht auf eine Gaststättenerlaubnis und seine Rechtsfolgen

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Rechtswirksamer konkludenter Verzicht auf eine Gaststättenerlaubnis im Rahmen eines Widerspruchsverfahrens; Erledigung einer Widerrufsentscheidung bei Verzicht oder Erlöschen kraft Gesetzes; Zulässigkeit einer Fortsetzungsfeststellungsklage

Hinweis zu den Links:
Zu grauen Einträgen liegen derzeit keine weiteren Informationen vor. Sie können diese Links aber nutzen, um die Einträge beispielsweise in Ihre Merkliste aufzunehmen.

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • ESVGH 47, 158 (Ls.)
  • VBlBW 1997, 45 (Ls.)
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (4)

  • VGH Baden-Württemberg, 10.12.2013 - 6 S 2112/13

    Anordnung des Sofortvollzugs gewerberechtlicher Erlaubnisse; Verhältnismäßigkeit;

    In der Verpachtung des Betriebes sowie in der Gewerbeabmeldung liegt auch kein konkludenter Verzicht auf die Gaststättenerlaubnis (VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 30.12.1996 - 14 S 2158/96 -, GewArch 1997, 121).
  • VGH Hessen, 31.08.1998 - 9 TG 2444/98

    Versagung der Stellvertretererlaubnis unter Hinweis auf dessen Unzuverlässigkeit

    Die zur Eintragung auch unter seinem Namen verpflichtende Feststellung der persönlichen Unzuverlässigkeit des vorgesehenen Stellvertreters ist zwar nicht der eigentliche Regelungsinhalt des an den Gaststättenbetreiber gerichteten Versagungsbescheides, sie begründet aber wegen der daran gesetzlich anknüpfenden zwingenden Folge seiner Eintragung im Gewerbezentralregister für den Stellvertreter nicht nur - wie etwa eine sonst herabsetzende Begründung - eine bloß tatsächliche Beeinträchtigung, sondern vielmehr eine selbständig belastende rechtliche Wirkung des Bescheides, die es gemäß Art. 19 Abs. 4 GG rechtfertigt, ihm insoweit - unabhängig von der Frage der Erlaubniserteilung für den konkreten Gaststättenbetrieb - ein eigenes Anfechtungsrecht zuzubilligen (ähnlich zur Frage der Erledigung eines Erlaubniswiderrufs: Hess. VGH, Beschluß vom 28.04.1993 - 14 TH 663/93 - GewArch 1993 S. 390; a.A. VGH Bad-Württ., Urteil vom 03.12.1996 - 14 S 2158/96 - GewArch 1997 S. 121); andernfalls hätte er keine oder allenfalls verfahrensrechtlich zweifelhafte Möglichkeiten, sich (nur) gegen eine seiner Ansicht nach inhaltlich zu Unrecht erfolgte Eintragung im Klagewege und insbesondere im Wege einstweiligen Rechtsschutzes gerichtlich zur Wehr zu setzen.
  • OVG Rheinland-Pfalz, 05.07.2005 - 6 B 10673/05

    Begriff der Unsittlichkeit im Gaststättenrecht; kein Entfallen des

    Einen Verzicht auf Ihre gaststättenrechtliche Erlaubnis, der das Rechtsschutzinteresse entfallen lassen würde (vgl. VGH Mannheim, Urteil vom 3. Dezember 1996, GewArch 1997, 121, auch veröffentlicht in jurisweb.de), stellt die Gewerbeabmeldung jedoch nicht dar.
  • VGH Baden-Württemberg, 25.10.1999 - 14 S 2510/99

    Streitwert: vorläufiger Rechtsschutz gegen Widerruf der Gaststättenerlaubnis

    An dieser Beurteilung ändert sich nicht deshalb etwas, weil die mit dem Widerruf verbundenen rechtlichen Folgen des § 149 Abs. 2 Nr. 1 a GewO durch die positive Entscheidung im Hauptsacheverfahren entfallen (vgl. auch Senatsurt. v. 3.12.1996 - 14 S 2158/96 -, GewArch 1997, 121).
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.

Rechtsprechung
   VGH Baden-Württemberg, 02.12.1996 - 7 S 2235/96   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1996,13571
VGH Baden-Württemberg, 02.12.1996 - 7 S 2235/96 (https://dejure.org/1996,13571)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 02.12.1996 - 7 S 2235/96 (https://dejure.org/1996,13571)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 02. Dezember 1996 - 7 S 2235/96 (https://dejure.org/1996,13571)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1996,13571) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichung

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Landesrecht Baden-Württemberg (Leitsatz)

    § 17 Abs 2 S 2 GVG, § 20 Abs 1 Nr 4 BAföG, § 21 Abs 1 Nr 4 BAföG, § 47a BAföG, § 839 BGB, Art 34 GG
    Zur Aussetzung des Verfahrens bei Aufrechnung mit Forderung aus Amtspflichtverletzung, zur Auswahl des Rückzahlungspflichtigen im Ausbildungsförderungsrecht

Papierfundstellen

  • ESVGH 47, 158
  • NJW 1997, 3394
  • FamRZ 1997, 975
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (2)

  • OVG Niedersachsen, 19.05.2003 - 12 LB 1/03

    Ausbildungsförderung; Aktualisierungsantrag; zur Anzeigepflicht bei Änderung des

    Vielmehr stellen sich beide Normen als eigenständige und in sich geschlossene Anspruchsgrundlagen dar, die nicht in einem Konkurrenzverhältnis zueinander stehen (VGH B.-W., Urt. v. 2.12.1996 - 7 S 2235/96 - , FamRZ 1997, 975).

    Bei der Frage, ob und gegen welchen der verschiedenen Schuldner ein Leistungsbescheid erlassen werden soll, muss die Behörde nicht in eine umfassende Ermessensprüfung eintreten (Hess. VGH, Urt. v. 24.9.1991, a.a.O.), sie kann vielmehr nach Gesichtspunkten der Zweckmäßigkeit entscheiden, gegen welchen Pflichtigen sie den Anspruch geltend macht (VGH B.-W., Urt. v. 2.12.1996, a.a.O.).

  • VG Mainz, 10.10.2019 - 1 K 734/18

    Ausbildungsförderungrecht, Ausbildungs- und Studienförderungsrecht

    Selbst wenn man mit Teilen der Rechtsprechung eine Ausnahme dahin anerkennen wollte, die nach § 47a BAföG Verpflichteten "in besonders gelagerten Ausnahmefällen" vorrangig in Anspruch zu nehmen (vgl. VGH BW, Urteil vom 2. Dezember 1996 - 7 S 2235/96 -, NJW 1997, 3394 , unter Verweis auf OVG NRW, Urteil vom 22. Dezember 1982 - 16 A 2423/81 -, FamRZ 1984, 107), liegt eine solche Ausnahmekonstellation hier - soweit ersichtlich - nicht vor.

    So wird in der soeben zitierten Rechtsprechung als ein solcher "besonders gelagerter Ausnahmefall" nur die Konstellation angeführt, dass die nach § 47a BAföG Verpflichteten vorsätzlich falsche Angaben gemacht haben, ohne dass der Leistungsempfänger dies hat erkennen können (OVG NRW, Urteil vom 22. Dezember 1982, a.a.O.; im Anschluss hieran VGH BW, Urteil vom 2. Dezember 1996, a.a.O.).

Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht