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   VGH Hessen, 28.10.1999 - 8 UE 3683/97   

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https://dejure.org/1999,1723
VGH Hessen, 28.10.1999 - 8 UE 3683/97 (https://dejure.org/1999,1723)
VGH Hessen, Entscheidung vom 28.10.1999 - 8 UE 3683/97 (https://dejure.org/1999,1723)
VGH Hessen, Entscheidung vom 28. Januar 1999 - 8 UE 3683/97 (https://dejure.org/1999,1723)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • ESVGH 50, 115
  • NVwZ-RR 2000, 451
  • DVBl 2000, 928
  • DVBl 2000, 929
  • DÖV 2000, 653
 
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Wird zitiert von ... (33)

  • VGH Hessen, 17.11.2008 - 8 B 1805/08

    Streit um Zulässigkeit eines Bürgerbegehrens und Beiladung von Gemeindeorganen;

    Da es sich vorliegend nicht um einen Kommunalverfassungsstreit im gemeindlichen Binnenraum, sondern um ein Verfahren im Außenrechtsverhältnis zwischen einem Bürger als Mitunterzeichner eines Bürgerbegehrens und der Gemeinde handelt (st. Rechtsprechung der hessischen Verwaltungsgerichte seit dem Urteil des Hess. VGH vom 28. Oktober 1999 - 8 UE 3683/97 - ESVGH 50 S. 115 ff. = DVBl. 2000 S. 929 ff. = NVwZ-RR 2000 S. 451 ff. = juris Rdnr. 25), sind die beigeladenen Gemeindeorgane in diesem Prozessrechtsverhältnis nicht beteiligtenfähig gemäß § 61 Nr. 2 oder Nr. 3 VwGO und nicht "Dritte" im Sinne des § 65 Abs. 2 VwGO, so dass ihre Beiladung unwirksam war.

    Die bisherige Nichtentscheidung der Gemeindevertretung über die Zulässigkeit des Bürgerbegehrens steht auch nicht der Erhebung einer auf eine Zulässigkeitsentscheidung über das Bürgerbegehren gerichteten Klage entgegen, und zwar unabhängig davon, ob die statthafte Klageart eine Feststellungsklage gemäß § 43 Abs. 1 VwGO (bisher ständige Rechtsprechung des Senats seit dem Urteil vom 28. Oktober 1999 a.a.O.) oder nach einer anderen Auffassung, die dem Senat erwägenswert erscheint, eine Verpflichtungsklage gemäß § 42 Abs. 1 VwGO wäre (so schon VGH Bad.-Württ., Urteil vom 8. Februar 1988 - 1 S 1919/87 - DÖV 1988 S. 476 f.; vgl. auch Schmidt, HSGZ 2004 S. 136 ff.; Frotscher/Knecht, DÖV 2005 S. 797 [806] jeweils m.w.N.).

  • VGH Hessen, 18.03.2009 - 8 B 528/09

    Bürgerbegehren gegen Verkauf von Anteilen einer Flugplatz GmbH

    Daraus ergibt sich, dass der erforderliche Inhalt und Umfang eines Kostendeckungsvorschlags von der mit dem Bürgerbegehren konkret beabsichtigten Maßnahme, also davon abhängen, welches eigentliche Ziel das Bürgerbegehren nach Fragestellung und Begründung insbesondere auch nach dem objektiven Empfängerhorizont der Bürger verfolgt (vgl. Hess. VGH, Beschluss vom 23. November 1995 - 6 TG 3539/95 - NVwZ-RR 1996 S. 409 ff. = juris Rdnrn. 10 ff. und Urteil vom 28. Oktober 1999 - 8 UE 3683/97 - NVwZ-RR 2000 S. 451 ff. = juris Rdnr. 50).
  • VG Gießen, 11.06.2008 - 8 E 2131/07

    Zulässigkeit eines Bürgerbegehrens

    Eine Feststellungsklage, die der Hessische Verwaltungsgerichtshof (vgl. Hess.VGH, U. v. 28.10.1999 - 8 UE 3683/97 -, HSGZ 2000, 143) in Streitigkeiten auf Zulassung eines Bürgerbegehrens annimmt, wäre hier nämlich zulässig; insbesondere liegt ein qualifiziertes Feststellungsinteresse hinsichtlich der Zulassung des Bürgerbegehrens vor.
  • OVG Saarland, 12.06.2008 - 1 A 3/08

    Bürgerbegehren zur Erhaltung eines Freibades

    Mit Blick auf die - anders als in Nordrhein-Westfalen, Thüringen und Bayern und möglicherweise auch in Berlin (s. o.) und Baden-Württemberg hier könnte § 8 Abs. 3 Satz 2 KomWG (BW) einen gesetzlichen Hinweis auf die Vorgreiflichkeit eines Vorverfahrens geben, denn diese Norm bestimmt: "Über den Widerspruch im Vorverfahren entscheidet die Rechtsaufsichtsbehörde"; jedenfalls geht die Praxis und die verwaltungsgerichtliche Rechtsprechung in Baden-Württemberg von der Notwendigkeit eines Vorverfahrens aus, vgl. etwa VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 13.04.1993 - 1 S 1076/92 -, NVwZ-RR 1994, 110, vom saarländischen Gesetzgeber offen gelassene Frage, in welcher Form Rechtsschutz gegen negative Zulässigkeitsentscheidungen des Gemeinderats nach § 21a Abs. 5 S. 1 KSVG zu gewähren ist, erscheint die Annahme einer Feststellungsklage im Kommunalverfassungsstreit der sinnvollere Lösungsweg vgl. zur Begründung, die sich das Verwaltungsgericht zu eigen gemacht hat, im Einzelnen OVG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 01.12.1994 - 7 B 12954/94.OVG -, NVwZ-RR 1995, 411 = AS RP-SL 25, 79, sowie Urteil vom 06.02.1996 - 7 A 12861/95 -, NVwZ-RR 1997, 241 = AS RP-SL 25, 285, wo abschließend hervorgehoben wird, dass das rheinland-pfälzische Recht eine ausdrückliche anderslautende gesetzliche Bestimmung, die eine Entscheidung in der Form eines Verwaltungsaktes und die dagegen gerichtete Anfechtungs- bzw. Verpflichtungsklage mit der Notwendigkeit eines Vorverfahrens vorsehen würde, nicht kenne; ebenfalls von einer Feststellungsklage im Kommunalverfassungsstreit bei einer der saarländischen Regelung vergleichbaren Gesetzeslage gehen aus: Niedersächsisches OVG, Beschluss vom 08.12.1997 - 10 M 5396/97 -, dokumentiert bei juris, sowie Sächsisches OVG, Beschluss vom 06.02.1997 - 3 S 680/96 -, NVwZ-RR 1998, 253; der VGH Hessen geht bei einer der saarländischen Gesetzeslage ebenfalls vergleichbaren Regelung - "über die Zulässigkeit eines Bürgerbegehrens entscheidet die Gemeindevertretung" (§ 8b Abs. 4 S. 2 HGO) - von einer Feststellungsklage nach § 43 Abs. 1 VwGO aus, die sich - ohne Vorverfahren - jedoch gegen die Gemeinde und nicht gegen die Gemeindevertretung richte, vgl. Urteil vom 28.10.1999 - 8 UE 3683/97 -, NVwZ-RR 2000, 451 = DVBl. 2000, 929; vgl. im Übrigen zum Meinungsstand in Rechtsprechung und Schrifttum u.a. Kopp/Schenke, VwGO, 15. Aufl. (2007), Vorb.
  • VG Kassel, 12.05.2006 - 3 E 57/05
    Die Klage ist als Feststellungsklage statthaft (vgl. Hess. VGH, Urteil vom 28.10.1999 - 8 UE 3683/97 -, NVwZ-RR 2000, 451 ff.) und auch im übrigen zulässig.

    Das setzt voraus, dass es sich um eine Frage handelt, die mit "Ja" oder "Nein" zu beantworten ist (Hess. VGH, Urteil vom 28.10.1999 - 8 UE 3683/97-, a.a.O.).

  • OVG Niedersachsen, 15.02.2011 - 10 LB 79/10

    Schulverwaltungsrecht, Kommunalrecht: Zusammensetzung kommunaler Schulausschüsse;

    1998, 240; VG Oldenburg, Beschluss vom 19. April 2005 - 2 B 901/05 -, juris; vgl. für das jeweilige Landesrecht auch OVG Sachsen, Beschluss vom 6. Februar 1997 - 3 S 680/96 -, NVwZ-RR 1998, 253 [254]; OVG Saarland, Urteil vom 12. Juni 2008 - 1 A 3/08 -, LKRZ 2008, 356; OVG Bremen, Beschluss vom 2. März 2004 - 1 B 79/04 -, NVwZ-RR 2005, 54 [55]; Wefelmeier, in: KVR-NGO, § 22b Rdnr. 131 f. mit weiteren Nachweisen; nach anderer Auffassung sei statthafte Klageart die Verpflichtungsklage: OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 9. Dezember 1997 - 15 A 974/97 -, OVGE 46, 230; Hess. VGH, Urteil vom 28. Oktober 1999 - 8 UE 3683/97 -, ESVGH 50, 115, Beschluss vom 17. November 2008 - 8 B 1805/08 -, NVwZ-RR 2009, 440; OVG Land Brandenburg, Beschluss vom 1. November 2002 - 1 B 209/02 -, LKV 2003, 229; Thiele, Niedersächsische Gemeindeordnung - Kommentar -, 8. Aufl. 2007, § 22b Anm. 7).
  • OVG Niedersachsen, 11.08.2003 - 10 ME 82/03

    Zu den Anforderungen an den Kostendeckungsvorschlag für ein Bürgerbegehren

    Soweit die Maßnahme nicht nur einmalige Herstellungs- oder Anschaffungskosten verursacht, sind für darüber hinaus entstehende Folgekosten auch insoweit eine zu beziffernde Prognose und ein Vorschlag zur Deckung dieser Kosten notwendig (vgl. VGH Baden-Württemberg, Urt. v. 6.7.1982 - 1 S 1526/81 -, VBlBW 1983, 269 ff.; Hessischer VGH, Urt. v. 28.10.1999 - 8 UE 3683/97 -, DVBl. 2000, 929).
  • VG Darmstadt, 11.05.2009 - 3 K 2471/06

    Statthafte Klagearbeit bei Bürgerbegehren; Abgrenzung zwischen kassatorischem und

  • VG Darmstadt, 25.04.2013 - 3 L 497/13

    Zulässigkeit eines Bürgerbegehrens hinsichtlich des Verkaufs von

  • VG Darmstadt, 16.07.2003 - 3 E 1935/02

    Feststellung der Zulässigkeit eines Bürgerbegehrens - Nichteinhaltung der

  • VG Köln, 07.01.2019 - 4 L 2052/18
  • OVG Schleswig-Holstein, 19.12.2005 - 2 LB 19/05

    Zulässigkeit eines Bürgerbegehrens

  • VG Gießen, 01.09.2003 - 8 G 3040/03

    Einstweilige Anordnung: Bürgerbegehren zwecks Verringerung der Zahl der

  • VG Darmstadt, 24.01.2018 - 3 L 5117/17

    Unzulässiges Bürgerbegehren

  • VG Gießen, 21.02.2012 - 8 L 204/12

    Zulässiger Bürgerentscheid über Kreditaufnahme

  • VG Darmstadt, 05.02.2013 - 3 K 1465/11

    Bürgerbegehren

  • VG Gießen, 26.03.2004 - 8 G 539/04

    Bürgerentscheid über die Zahl der hauptamtlichen Beigeordneten; Ausschlussfrist

  • VG Darmstadt, 22.07.2018 - 3 L 526/18

    Zulässigkeit eines Bürgerbegehrens

  • VG Oldenburg, 27.05.2003 - 2 B 1747/03

    Anforderungen an die Zulässigkeit eines Bürgerbegehrens (Schwimmbad)

  • VG Köln, 18.09.2008 - 4 K 1670/08

    Bürgerbegehren "Kein Ausbau des Godorfer Hafens" ist unzulässig

  • VG Oldenburg, 17.06.2004 - 2 B 1293/04

    Unzulässigkeit eines Bürgerbegehrens mangels inhaltlicher Bestimmtheit der

  • VG Darmstadt, 17.01.2002 - 3 G 100/02

    Neutralität von Gemeindeorganen i.R.e. Bürgerbegehrens; Durchführung eines

  • VG Darmstadt, 11.12.2012 - 3 L 1691/12

    Bürgerbegehren, Anordnungsgrund

  • VG Gießen, 25.08.2003 - 8 G 2988/03

    Vorwegnahme der Hauptsache als Ausnahme

  • VG Darmstadt, 01.03.2010 - 3 L 1062/09

    Einstweilige Anordnung zur Sicherung eines Bürgerbegehrens

  • VG Hannover, 19.05.2008 - 1 B 2010/08
  • VG Berlin, 26.04.2007 - 2 A 20.07

    Zulässigkeit eines Bürgerbegehrens (hier: Fehlende Geburtsdatenangabe bei der

  • VG Frankfurt/Main, 07.08.2003 - 7 G 5463/02

    Rechtmäßigkeit eines Bürgerbegehrens

  • VG Minden, 17.10.2001 - 3 K 4454/00

    Bürgerbegehren und Bürgerentscheid - Rechtsprechung in Nordrhein-Westfalen

  • VG Gießen, 16.04.2008 - 8 L 626/08

    Sicherung der Durchführung eines Bürgerbegehrens

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