Rechtsprechung
   EuGH, 20.09.2017 - C-186/16   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/2017,35058
EuGH, 20.09.2017 - C-186/16 (https://dejure.org/2017,35058)
EuGH, Entscheidung vom 20.09.2017 - C-186/16 (https://dejure.org/2017,35058)
EuGH, Entscheidung vom 20. September 2017 - C-186/16 (https://dejure.org/2017,35058)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Europäischer Gerichtshof

    Andriciuc u.a.

    Vorlage zur Vorabentscheidung - Verbraucherschutz - Richtlinie 93/13/EWG - Missbräuchliche Klauseln in Verbraucherverträgen - Art. 3 Abs. 1 und Art. 4 Abs. 2 - Beurteilung der Missbräuchlichkeit von Vertragsklauseln - In einer Fremdwährung geschlossener Kreditvertrag - ...

  • Betriebs-Berater

    Fremdwährungsdarlehen - Kreditinstitute müssen über Wechselkursrisiko umfassend aufklären

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 11,50 €)

    Zur Auslegung von Art. 3 Abs. 1 und Art. 4 Abs. 2 der Richtlinie 93/13/EWG über missbräuchliche Klauseln, insbesondere zum Umfang der Informationspflicht von Finanzinstituten bei Kreditverträgen und zum maßgeblichen Zeitpunkt für die Prüfung der Missbräuchlichkeit einer ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (21)

  • Europäischer Gerichtshof PDF (Pressemitteilung)

    Rechtsangleichung - Vergibt ein Kreditinstitut einen Kredit, der auf eine Fremdwährung lautet, muss es dem Kreditnehmer Informationen zur Verfügung stellen, die ausreichen, um ihn in die Lage zu versetzen, eine umsichtige und besonnene Entscheidung zu treffen

  • anwaltonline.com (Kurzinformation)

    Fremdwährungskredit - Aufklärungspflicht über Wechselkursrisiko!

  • otto-schmidt.de (Kurzinformation)

    Banken müssen Verbraucher über besondere Risiken eines Fremdwährungsdarlehens aufklären

  • wolterskluwer-online.de (Kurzinformation)

    Kredit auf Fremdwährung

  • Betriebs-Berater (Leitsatz)

    Fremdwährungsdarlehen - Kreditinstitute müssen über Wechselkursrisiko umfassend aufklären

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Fremdwährungskredite können unwirksam vereinbart sein

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Fremdwährungsdarlehen: Aufklärungspflicht von Banken

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Banken müssen bei mangelnder Aufklärung über Wechselkursrisiken von Fremdwährungsdarlehen haften

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Bank muss bei Fremdwährungsdarlehen über Risiko von Wechselkursverlusten aufklären

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Wechselkursverluste bei Fremdwährungsdarlehen - Bank muss über Risiko aufklären

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Verbraucherrechte bei Fremdwährungsdarlehen gestärkt

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Kreditinstitute treffen bei Fremdwährungsdarlehen besondere Aufklärungspflichten

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    In welcher Währung müssen Fremdwährungsdarlehen zurückgezahlt werden?

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Fremdwährungsdarlehen - Kreditinstitute müssen über Wechselkursrisiko umfassend aufklären

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Fremdwährungsdarlehen - Ausstieg Schweizer Franken Darlehen nun möglich

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Verbraucher muss über Risiken bei Fremdwährungsdarlehen aufgeklärt werden

  • anwalt24.de (Kurzinformation)

    Verbraucher muss über Risiken bei Fremdwährungsdarlehen aufgeklärt werden

  • anwalt24.de (Kurzinformation)

    Bank muss bei Fremdwährungsdarlehen über Risiko von Wechselkursverlusten aufklären

  • anwalt24.de (Kurzinformation)

    Banken müssen bei mangelnder Aufklärung über Wechselkursrisiken von Fremdwährungsdarlehen haften

  • anwalt24.de (Kurzinformation)

    Kreditinstitute müssen über Wechselkursrisiko bei Fremdwährungsdarlehen umfassend aufklären

  • anwalt24.de (Kurzinformation)

    Fremdwährungskredite können unwirksam vereinbart sein

Sonstiges (2)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • WM 2017, 1974
 
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Wird zitiert von ... (26)

  • BGH, 19.12.2017 - XI ZR 152/17

    Zu Beratungspflichten einer Bank bei Abschluss eines strukturierten Darlehens

    Aufgrund dessen war die Beklagte aus dem Finanzierungsberatungsvertrag verpflichtet, die Klägerin hinreichend darüber aufzuklären, welche Risiken mit der Anbindung des Vertragszinses an die Wechselkursentwicklung des Schweizer Franken zum Euro verbunden sind und wie sich Wechselkursschwankungen auf den Umfang ihrer Zinszahlungsverpflichtung auswirken können, um es der Klägerin als Darlehensnehmerin zu ermöglichen, die Gesamtkosten des Kredits einzuschätzen und auf dieser Grundlage die Kreditentscheidung zu treffen (vgl. dazu auch EuGH, WM 2017, 1974 Rn. 45 ff. für Fremdwährungskredit eines Verbrauchers).
  • Generalanwalt beim EuGH, 10.09.2019 - C-125/18

    Gómez del Moral Guasch - Vorlage zur Vorabentscheidung - Verbraucherschutz -

    14 Urteil vom 20. September 2017 (C-186/16, EU:C:2017:703, Rn. 28, 29 und 31).

    26 Das Tribunal Supremo (Oberstes Gericht) hat sich dabei auf die Erwägungen des Gerichtshofs in den Rn. 53 und 54 des Urteils vom 20. September 2017, Andriciuc u. a. (C-186/16, EU:C:2017:703), gestützt.

    33 Vgl. Urteile vom 10. September 2014, Kusionová (C-34/13, EU:C:2014:2189, Rn. 78), sowie vom 20. September 2017, Andriciuc u. a. (C-186/16, EU:C:2017:703, Rn. 28).

    Vgl. auch Urteile vom 10. September 2014, Kusionová (C-34/13, EU:C:2014:2189, Rn. 76), sowie vom 20. September 2017, Andriciuc u. a. (C-186/16, EU:C:2017:703, Rn. 27).

    35 Vgl. in diesem Sinne Urteil vom 20. September 2017, Andriciuc u. a. (C-186/16, EU:C:2017:703, Rn. 30), sowie Schlussanträge von Generalanwalt Wahl (C-186/16, EU:C:2017:313, Nr. 59).

    36 Vgl. Urteile vom 20. September 2017, Andriciuc u. a. (C-186/16, EU:C:2017:703, Rn. 31), sowie vom 10. September 2014, Kusionová (C-34/13, EU:C:2014:2189, Rn. 77).

    67 Vgl. in diesem Sinne Urteile vom 30. April 2014, Kásler und Káslerné Rábai (C-26/13, EU:C:2014:282, Rn. 69), vom 9. Juli 2015, Bucura (C-348/14, nicht veröffentlicht, EU:C:2015:447, Rn. 49), sowie vom 20. September 2017, Andriciuc u. a. (C-186/16, EU:C:2017:703, Rn. 44).

    71 Vgl. u. a. Urteile vom 21. März 2013, RWE Vertrieb (C-92/11, EU:C:2013:180, Rn. 44), vom 30. April 2014, Kásler und Káslerné Rábai (C-26/13, EU:C:2014:282, Rn. 70), vom 21. Dezember 2016, Gutiérrez Naranjo u. a. (C-154/15, C-307/15 und C-308/15, EU:C:2016:980, Rn. 50), sowie vom 20. September 2017, Andriciuc u. a. (C-186/16, EU:C:2017:703, Rn. 48).

    73 Vgl. Urteile vom 30. April 2014, Kásler und Káslerné Rábai (C-26/13, EU:C:2014:282, Rn. 71 und 72), vom 23. April 2015, Van Hove (C-96/14, EU:C:2015:262, Rn. 40), vom 9. Juli 2015, Bucura (C-348/14, nicht veröffentlicht, EU:C:2015:447, Rn. 52), sowie vom 20. September 2017, Andriciuc u. a. (C-186/16, EU:C:2017:703, Rn. 44).

    74 Vgl. Urteile vom 30. April 2014, Kásler und Káslerné Rábai (C-26/13, EU:C:2014:282, Rn. 75), sowie vom 20. September 2017, Andriciuc u. a. (C-186/16, EU:C:2017:703, Rn. 45).

    75 Vgl. Urteile vom 30. April 2014, Kásler und Káslerné Rábai (C-26/13, EU:C:2014:282, Rn. 74), vom 26. Februar 2015, Matei (C-143/13, EU:C:2015:127, Rn. 75), sowie vom 20. September 2017, Andriciuc u. a. (C-186/16, EU:C:2017:703, Rn. 46).

    76 Vgl. Urteil vom 20. September 2017, Andriciuc u. a. (C-186/16, EU:C:2017:703, Rn. 47 und die dort angeführte Rechtsprechung).

    82 Urteil vom 20. September 2017 (C-186/16, EU:C:2017:703).

    84 Urteil vom 20. September 2017 (C-186/16, EU:C:2017:703).

    85 Konkret sahen diese Klauseln vor, dass der Verkaufskurs der ausländischen Währung bei der Berechnung der Rückzahlungen des Darlehens Anwendung fand (Urteil vom 30. April 2014, Kásler und Káslerné Rábai, C-26/13, EU:C:2014:282, Rn. 24) und der Kredit in der gleichen Währung zurückzuzahlen war, in der er vereinbart worden war (Urteil vom 20. September 2017, Andriciuc u. a., C-186/16, EU:C:2017:703, Rn. 9).

    88 Urteil vom 20. September 2017, Andriciuc u. a. (C-186/16, EU:C:2017:703, Rn. 51).

    89 Urteil vom 20. September 2017, Andriciuc u. a. (C-186/16, EU:C:2017:703, Rn. 50).

    90 Es sei darauf hingewiesen, dass sich der Gerichtshof im Urteil vom 20. September 2017, Andriciuc u. a. (C-186/16, EU:C:2017:703, Rn. 49), auf die Empfehlung ESRB/2011/1 des Europäischen Ausschusses für Systemrisiken vom 21. September 2011 zu Fremdwährungskrediten (ABl. 2011, C 342, S. 1) bezieht.

    92 Urteil vom 20. September 2017, Andriciuc u. a. (C-186/16, EU:C:2017:703, Rn. 45 und die dort angeführte Rechtsprechung).

  • EuGH, 07.08.2018 - C-485/17

    Verbraucherzentrale Berlin - Vorlage zur Vorabentscheidung - Verbraucherschutz -

    Relevant ist hierbei die Wahrnehmung durch den Durchschnittsverbraucher, d. h. einen normal informierten, angemessen aufmerksamen und verständigen Verbraucher (vgl. entsprechend Urteile vom 30. April 2014, Kásler und Káslerné Rábai, C-26/13, EU:C:2014:282, Rn. 74, vom 26. Oktober 2016, Canal Digital Danmark, C-611/14, EU:C:2016:800, Rn. 39, und vom 20. September 2017, Andriciuc u. a., C-186/16, EU:C:2017:703, Rn. 47).
  • Generalanwalt beim EuGH, 03.05.2018 - C-51/17

    Nach Auffassung von Generalanwalt Tanchev ist die gesetzgeberische Antwort eines

    In Bezug auf die zwischen den Parteien des Ausgangsverfahrens strittigen Punkte weisen die Kläger in ihren schriftlichen Erklärungen besonders darauf hin, dass sie sich, anders als bei dem vom Gerichtshof kürzlich im Urteil Andriciuc(15) behandelten Problem, auf den Missbrauch aufgrund des Fehlens der von § 203 Abs. 6 und 7 Hpt geforderten klaren und verständlichen Informationen stützten.

    Vgl. auch Urteil vom 20. September 2017, Andriciuc (C-186/16, EU:C:2017:703, Rn. 19 und 20).

    15 Urteil vom 20. September 2017, Andriciuc (C-186/16, EU:C:2017:703).

    36 Urteil vom 20. September 2017, Andriciuc (C-186/16, EU:C:2017:703, Rn. 28 und die dort angeführte Rechtsprechung).

    38 Urteil vom 20. September 2017, Andriciuc (C 186/16, EU:C:2017:703, Rn. 31 und die dort angeführte Rechtsprechung).

    Vgl. z. B. Urteile vom 21. März 2013, RWE Vertrieb (C-92/11, EU:C:2013:180), vom 10. September 2014, Ku?.ionová (C-34/13, EU:C:2014:2189), und vom 20. September 2017, Andriciuc (C-186/16, EU:C:2017:703).

    Vgl. Urteil vom 20. September 2017, Andriciuc (C-186/16, EU:C:2017:703, Rn. 43 und die dort angeführte Rechtsprechung).

    52 Beschluss vom 22. Februar 2018, ERSTE Bank Hungary (C-126/17, nicht veröffentlicht, EU:C:2018:107, Rn. 27), in dem das Urteil vom 20. September 2017, Andriciuc (C-186/16, EU:C:2017:703, Rn. 22), zitiert wird.

    53 Urteil vom 20. September 2017, Andriciuc (C-186/16, EU:C:2017:703).

    Zu den Leitentscheidungen zur Transparenz, die dem Urteil Andriciuc vorausgingen, zählen die Urteile vom 21. März 2013, RWE Vertrieb (C-92/11, EU:C:2013:180), vom 30. April 2014, Kásler (C-26/13, EU:C:2014:282), vom 26. Februar 2015, Matei (C-143/13, EU:C:2015:127), vom 23. April 2015, Van Hove (C-96/14, EU:C:2015:262), und vom 9. Juli 2015, Bucura (C-348/14, EU:C:2015:447).

    54 Urteil vom 20. September 2017, Andriciuc (C-186/16, EU:C:2017:703, Rn. 50).

  • EuGH, 22.02.2018 - C-119/17

    Lupean

    Le 20 septembre 2017, 1a Cour a rendu son arrêt dans l'affaire Andriciuc e.a. (C-186/16, EU:C:2017:703).

    En revanche, les clauses qui revêtent un caractère accessoire par rapport à celles qui définissent l'essence même du rapport contractuel ne sauraient relever de ladite notion (arrêt du 20 septembre 2017, Andriciuc e.a., C-186/16, EU:C:2017:703, points 35 et 36 ainsi que jurisprudence citée).

    Par conséquent, le fait qu'un crédit doit être remboursé dans la même devise que celle dans laquelle celui-ci a été accordé a trait, en principe, non pas à une modalité accessoire de paiement, mais bien à la nature même de l'obligation du débiteur, constituant ainsi un élément essentiel d'un contrat de prêt (arrêt du 20 septembre 2017, Andriciuc e.a., C-186/16, EU:C:2017:703, point 38).

    Dans ces circonstances, ledit contrat ne saurait être assimilé à un contrat de crédit indexé sur une devise étrangère (voir, en ce sens, arrêt du 20 septembre 2017, Andriciuc e.a., C-186/16, EU:C:2017:703, point 40).

    En effet, une telle clause n'échappe à l'appréciation de son caractère abusif que dans la mesure où elle a été rédigée de façon claire et compréhensible (arrêt du 20 septembre 2017, Andriciuc e.a., C-186/16, EU:C:2017:7030, point 43 ainsi que jurisprudence citée).

    Cette exigence de rédaction claire et compréhensible suppose, ainsi que la Cour l'a jugé au point 51 de l'arrêt du 20 septembre 2017, Andriciuc e.a. (C-186/16, EU:C:2017:703), que, dans le cas des contrats de crédit, les établissements financiers doivent fournir aux emprunteurs des informations suffisantes pour permettre à ceux-ci de prendre leurs décisions avec prudence et en toute connaissance de cause.

    Il appartient à la juridiction nationale de procéder aux vérifications nécessaires à cet égard, en vérifiant notamment si les consommateurs ont été informés du fait que, en souscrivant un contrat de prêt libellé dans une devise étrangère, ils s'exposaient à un risque de change, dû aux possibles variations des taux de change, qu'il leur serait, éventuellement, économiquement difficile d'assumer en cas de dévaluation de la monnaie dans laquelle ils percevaient leurs revenus (arrêt du 20 septembre 2017, Andriciuc e.a., C-186/16, EU:C:2017:7030, point 50).

    En ce qui concerne les éléments à prendre en compte aux fins de l'appréciation du caractère éventuellement abusif d'une clause telle que celle en cause au principal, la juridiction nationale doit tenir compte, comme l'indique l'article 4 de la directive 93/13, de la nature des biens ou des services qui font l'objet du contrat, et en se référant, à la date de conclusion de celui-ci, à toutes les circonstances qui entourent la conclusion du contrat (voir, en ce sens, arrêt du 20 septembre 2017, Andriciuc e.a., C-186/16, EU:C:2017:703, point 53 ainsi que jurisprudence citée).

    Il s'ensuit que l'appréciation du caractère abusif d'une clause contractuelle doit être effectuée en tenant compte de l'ensemble des circonstances dont le professionnel pouvait avoir connaissance à la date de la conclusion du contrat concerné et qui étaient de nature à influer sur l'exécution ultérieure de celui-ci, une clause contractuelle pouvant être porteuse d'un déséquilibre entre les parties qui ne se manifeste qu'en cours d'exécution du contrat (arrêt du 20 septembre 2017, Andriciuc e.a., C-186/16, EU:C:2017:7030, point 54).

    Une telle clause fait ainsi peser, en cas de dévaluation de la monnaie nationale par rapport à ladite devise, le risque de change sur le consommateur (voir, en ce sens, arrêt du 20 septembre 2017, Andriciuc e.a., C-186/16, EU:C:2017:7030, point 55).

    À cet égard, il incombe donc à la juridiction de renvoi d'évaluer, au regard de l'ensemble des circonstances de l'affaire au principal, et en tenant compte notamment de l'expertise et des connaissances du professionnel, en l'occurrence de la banque, en ce qui concerne les possibles variations des taux de change et les risques inhérents à la souscription d'un prêt en devise étrangère, dans un premier temps, le possible non-respect de l'exigence de bonne foi et, dans un second temps, l'existence d'un éventuel déséquilibre significatif, au sens de l'article 3, paragraphe 1, de la directive 93/13 (arrêt du 20 septembre 2017, Andriciuc e.a., C-186/16, EU:C:2017:7030, point 56).

    En effet, afin de déterminer dans quelles circonstances un déséquilibre significatif entre les droits et les obligations des parties découlant du contrat est créé «en dépit de l'exigence de bonne foi», le juge national doit vérifier si le professionnel, en traitant de façon loyale et équitable avec le consommateur, pouvait raisonnablement s'attendre à ce que ce dernier accepte une telle clause à la suite d'une négociation individuelle (voir, en ce sens, arrêt du 20 septembre 2017, Andriciuc e.a., C-186/16, EU:C:2017:7030, point 57 ainsi que jurisprudence citée).

  • EuGH, 20.09.2018 - C-51/17

    Die Missbräuchlichkeit einer unklaren Vertragsklausel, nach der das

    Insoweit genügt der Hinweis, dass es den innerstaatlichen Gerichten, selbst bei Vorliegen einer Rechtsprechung des Gerichtshofs zu der betreffenden Rechtsfrage, unbenommen bleibt, den Gerichtshof zu befassen, wenn sie es für angebracht halten, ohne dass der Umstand, dass die Bestimmungen, um deren Auslegung ersucht wird, bereits vom Gerichtshof ausgelegt worden sind, einer neuerlichen Entscheidung des Gerichtshofs entgegenstünde (Urteil vom 20. September 2017, Andriciuc u. a., C-186/16, EU:C:2017:703, Rn. 21 sowie die dort angeführte Rechtsprechung).

    Zum einen muss die Vertragsklausel auf einer Rechtsvorschrift beruhen, und zum anderen muss diese Rechtsvorschrift bindend sein (Urteil vom 20. September 2017, Andriciuc u. a., C-186/16, EU:C:2017:703, Rn. 27 und 28 sowie die dort angeführte Rechtsprechung).

    Der Gerichtshof hat allerdings auch entschieden, dass das nationale Gericht zu berücksichtigen hat, dass die in Art. 1 Abs. 2 der Richtlinie 93/13 vorgesehene Ausnahme - insbesondere im Hinblick auf das Ziel der Richtlinie, nämlich den Schutz der Verbraucher vor missbräuchlichen Klauseln in Verträgen zwischen ihnen und Gewerbetreibenden - eng auszulegen ist (vgl. in diesem Sinne Urteil vom 20. September 2017, Andriciuc u. a., C-186/16, EU:C:2017:703, Rn. 31 sowie die dort angeführte Rechtsprechung).

    Vertragsklauseln, die die Frage des Wechselkursrisikos regeln und nicht von diesen Änderungen durch den Gesetzgeber erfasst werden, fallen der Rechtsprechung des Gerichtshofs zufolge unter Art. 4 Abs. 2 der Richtlinie 93/13 und sind der Beurteilung in Bezug auf ihre Missbräuchlichkeit nur entzogen, wenn das zuständige nationale Gericht nach einer Einzelfallbeurteilung zu der Auffassung gelangen sollte, dass sie vom Gewerbetreibenden klar und verständlich abgefasst wurden (Urteil vom 20. September 2017, Andriciuc u. a., C-186/16, EU:C:2017:703, Rn. 43).

    Insoweit ergibt sich im Zusammenhang mit auf eine Fremdwährung lautenden Darlehensverträgen aus der Rechtsprechung des Gerichtshofs, dass Art. 4 Abs. 2 der Richtlinie 93/13 dahin auszulegen ist, dass das Erfordernis, dass die Vertragsklauseln klar und verständlich abgefasst sein müssen, nicht auf die bloße Verständlichkeit der Vertragsklauseln in formeller und grammatikalischer Hinsicht beschränkt werden kann (vgl. in diesem Sinne Urteil vom 20. September 2017, Andriciuc u. a., C-186/16, EU:C:2017:703, Rn. 44 sowie die dort angeführte Rechtsprechung).

    Was Fremdwährungskredite wie die im Ausgangsverfahren streitigen betrifft, ist darauf hinzuweisen, dass - wie der Europäische Ausschuss für Systemrisiken in seiner Empfehlung ESRB/2011/1 vom 21. September 2011 zu Fremdwährungskrediten (ABl. 2011, C 342, S. 1) ausgeführt hat - die Finanzinstitute verpflichtet sind, Kreditnehmern Informationen zur Verfügung zu stellen, die ausreichen, um diese in die Lage zu versetzen, umsichtige und besonnene Entscheidungen zu treffen, und die zumindest die Folgen darlegen, die eine schwere Abwertung des gesetzlichen Zahlungsmittels des Mitgliedstaats, in dem ein Kreditnehmer ansässig ist, und eine Erhöhung des ausländischen Zinssatzes auf die Ratenzahlungen haben (Empfehlung A - Risikobewusstsein der Kreditnehmer, Nr. 1) (Urteil vom 20. September 2017, Andriciuc u. a., C-186/16, EU:C:2017:703, Rn. 49).

    Zum anderen muss der Gewerbetreibende, im vorliegenden Fall also die Bank, die möglichen Änderungen der Wechselkurse und die Risiken des Abschlusses eines Fremdwährungskredits darlegen (vgl. in diesem Sinne Urteil vom 20. September 2017, Andriciuc u. a., C-186/16, EU:C:2017:703, Rn. 50).

  • Generalanwalt beim EuGH, 28.03.2019 - C-143/18

    Romano - Vorlage zur Vorabentscheidung - Verbraucherschutz - Richtlinie

    32 Urteil vom 20. September 2017, Andriciuc u. a. (C-186/16, EU:C:2017:703, Rn. 47), sowie Urteil vom 8. Februar 2017, Carrefour Hypermarchés (C-562/15, EU:C:2017:95, Rn. 31), Urteil vom 25. Juli 2018, Dyson (C-632/16, EU:C:2018:599, Rn. 56), Urteil vom 13. September 2018, Wind Tre und Vodafone Italia (C-54/17 und C-55/17, EU:C:2018:710, Rn. 51), Urteil vom 20. September 2018, 0TP Bank und OTP Faktoring (C-51/17, EU:C:2018:750, Rn. 78).

    34 Urteil vom 20. September 2017, Andriciuc u. a. (C-186/16, EU:C:2017:703, Rn. 44, 45, 47 und 48).

  • EuGH, 08.11.2018 - C-227/18

    VE

    Il n'en demeure pas moins que la Cour est compétente pour dégager des dispositions de la directive 93/13, en l'occurrence celles de de l'article 4, paragraphe 2, et de l'article 5 de celle-ci, les critères que le juge de renvoi peut ou doit appliquer lors de l'examen de clauses contractuelles au regard de celles-ci (voir, en ce sens, arrêt du 20 septembre 2017, Andriciuc e.a., C-186/16, EU:C:2017:703, point 22 ainsi que jurisprudence citée).

    En effet, de telles clauses n'échappent à l'appréciation de leur caractère abusif que dans la mesure où la juridiction nationale compétente considère, à la suite d'un examen au cas par cas, qu'elles ont été rédigées par le professionnel de façon claire et compréhensible (arrêt du 20 septembre 2017, Andriciuc e.a., C-186/16, EU:C:2017:703, point 43 ainsi que jurisprudence citée).

    Quant à l'exigence de transparence des clauses contractuelles, telle qu'elle résulte de l'article 4, paragraphe 2, de la directive 93/13, la Cour a souligné que cette exigence, également rappelée à l'article 5 de cette directive, ne saurait être réduite au seul caractère compréhensible sur les plans formel et grammatical de celles-ci, mais que, au contraire, le système de protection mis en ?'uvre par ladite directive reposant sur l'idée que le consommateur se trouve dans une situation d'infériorité à l'égard du professionnel en ce qui concerne, notamment, le niveau d'information, cette exigence de rédaction claire et compréhensible des clauses contractuelles et, partant, de transparence, posée par la même directive, doit être entendue de manière extensive (arrêt du 20 septembre 2017, Andriciuc e.a., C-186/16, EU:C:2017:703, point 44 ainsi que jurisprudence citée).

    Ainsi, un consommateur moyen, normalement informé et raisonnablement attentif et avisé, peut évaluer, sur le fondement de critères précis et intelligibles, les conséquences économiques le concernant qui découlent du contrat, dont, notamment, le coût total de son emprunt (voir, en ce sens, arrêt du 20 septembre 2017, Andriciuc e.a., C-186/16, EU:C:2017:703, points 45 et 47 ainsi que jurisprudence citée).

    Dans ce cadre, le professionnel doit exposer les possibles variations des taux de change et les risques inhérents à la souscription d'un prêt libellé en devise étrangère (voir, en ce sens, arrêt du 20 septembre 2017, Andriciuc e.a., C-186/16, EU:C:2017:703, point 50).

    Il appartient à la juridiction de renvoi de procéder aux vérifications nécessaires à cet égard en prenant en compte l'ensemble des éléments de fait pertinents, au nombre desquels figurent non seulement le libellé même des clauses, mais également l'information fournie par le prêteur à l'emprunteur dans le cadre de la négociation du contrat de crédit (voir, en ce sens, arrêt du 20 septembre 2017, Andriciuc e.a., C-186/16, EU:C:2017:703, point 46 ainsi que jurisprudence citée).

  • EuGH, 22.02.2018 - C-126/17

    ERSTE Bank Hungary

    Il n'en demeure pas moins que la Cour est compétente pour dégager des dispositions de la directive 93/13, en l'occurrence celles de de l'article 4, paragraphe 2, et de l'article 5 de celle-ci, les critères que le juge de renvoi peut ou doit appliquer lors de l'examen de clauses contractuelles au regard de celles-ci (arrêt du 20 septembre 2017, Andriciuc e.a., C-186/16, EU:C:2017:703, point 22 ainsi que jurisprudence citée).

    En effet, de telles clauses n'échappent à l'appréciation de leur caractère abusif que dans la mesure où la juridiction nationale compétente considère, à la suite d'un examen au cas par cas, qu'elles ont été rédigées par le professionnel de façon claire et compréhensible (arrêt du 20 septembre 2017, Andriciuc e.a., C-186/16, EU:C:2017:703, point 43 ainsi que jurisprudence citée).

    Quant à l'exigence de transparence des clauses contractuelles, telle qu'elle résulte de l'article 4, paragraphe 2, de la directive 93/13, la Cour a souligné que cette exigence, également rappelée à l'article 5 de cette directive, ne saurait être réduite au seul caractère compréhensible sur les plans formel et grammatical de celles-ci, mais que, au contraire, le système de protection mis en Å'uvre par ladite directive reposant sur l'idée que le consommateur se trouve dans une situation d'infériorité à l'égard du professionnel en ce qui concerne, notamment, le niveau d'information, cette exigence de rédaction claire et compréhensible des clauses contractuelles et, partant, de transparence, posée par la même directive, doit être entendue de manière extensive (arrêt du 20 septembre 2017, Andriciuc e.a., C-186/16, EU:C:2017:703, point 44 ainsi que jurisprudence citée).

    Il convient de relever que, par un contrat de prêt, le prêteur s'engage, principalement, à mettre à la disposition de l'emprunteur une certaine somme d'argent, ce dernier s'engageant, pour sa part, principalement à rembourser, en règle générale avec intérêts, cette somme selon les échéances prévues (voir, en ce sens, arrêt du 20 septembre 2017, Andriciuc e.a., C-186/16, EU:C:2017:703, point 38).

    Dans la mesure où la détermination de cette somme prêtée dépend du taux de change en vigueur à la date du déblocage des fonds, ladite exigence impose que le mécanisme de calcul de la somme totale prêtée par la banque ainsi que le taux de change applicable soient transparents, de sorte qu'un consommateur moyen, normalement informé et raisonnablement attentif et avisé, puisse évaluer, sur le fondement de critères précis et intelligibles, les conséquences économiques le concernant qui découlent du contrat dont, notamment, le coût total de son emprunt (voir, en ce sens, arrêt du 20 septembre 2017, Andriciuc e.a., C-186/16, EU:C:2017:703, points 45 et 47 et jurisprudence citée).

    Cette question doit être examinée par la juridiction de renvoi au regard de l'ensemble des éléments de fait pertinents, au nombre desquels figurent non seulement le libellé même des clauses, mais également l'information fournie par le prêteur dans le cadre de la négociation du contrat de prêt (arrêt du 20 septembre 2017, Andriciuc e.a., C-186/16, EU:C:2017:703, point 46 ainsi que jurisprudence citée).

  • Generalanwalt beim EuGH, 15.11.2018 - C-118/17

    Dunai - Vorlage zur Vorabentscheidung - Richtlinie 93/13/EWG - Missbräuchliche

    Dies wurde in der Rechtssache bestätigt, in der das Urteil vom 20. September 2017, Andriciuc u. a. (C-186/16, EU:C:2017:703), ergangen ist.

    3 Es handelt sich vor allem um die Rechtssachen, in denen die Urteile vom 30. April 2014, Kásler und Káslerné Rábai (C-26/13, EU:C:2014:282), vom 20. September 2017, Andriciuc u. a. (C-186/16, EU:C:2017:703), vom 31. Mai 2018, Sziber (C-483/16, EU:C:2018:367), und schließlich vom 20. September 2018, 0TP Bank und OTP Faktoring (C-51/17, EU:C:2018:750), ergangen sind.

    9 Vgl. Urteil vom 20. September 2017, Andriciuc u. a. (C-186/16, EU:C:2017:703, Rn. 41).

    19 Vgl. Urteil vom 20. September 2017, Andriciuc u. a. (C-186/16, EU:C:2017:703, Rn. 58).

    20 Vgl. meine Schlussanträge in der Rechtssache Andriciuc u. a. (C-186/16, EU:C:2017:313, Nrn. 85 und 86).

  • EuGH, 19.09.2019 - C-34/18

    Lovasné Tóth

  • EuGH, 05.06.2019 - C-38/17

    GT

  • EuGH, 20.12.2017 - C-291/16

    Die spanische Gesellschaft Schweppes kann sich der Einfuhr von

  • Generalanwalt beim EuGH, 15.05.2019 - C-621/17

    Kiss und CIB Bank

  • EuGH, 07.08.2018 - C-96/16

    Banco Santander - Vorlage zur Vorabentscheidung - Richtlinie 93/13/EWG -

  • Generalanwalt beim EuGH, 15.01.2019 - C-52/18

    Fülla - Vorabentscheidungsersuchen - Verbraucherschutz - Richtlinie 1999/44/EG -

  • EuGH, 05.04.2017 - C-94/17

    Escobedo Cortés

  • Generalanwalt beim EuGH, 14.05.2019 - C-260/18

    Dziubak

  • EuGH, 19.09.2018 - C-109/17

    Bankia

  • Generalanwalt beim EuGH, 21.03.2019 - C-34/18

    Lovasné Tóth

  • Generalanwalt beim EuGH, 13.09.2018 - C-70/17

    Abanca Corporación Bancaria - Vorlage zur Vorabentscheidung - Richtlinie

  • EuGH, 20.09.2018 - C-448/17

    EOS KSI Slovensko

  • Generalanwalt beim EuGH, 13.09.2018 - C-486/16

    Bankia - Vorlage zur Vorabentscheidung - Richtlinie 93/13/EWG - Verbraucherschutz

  • Generalanwalt beim EuGH, 22.03.2018 - C-96/16

    Banco Santander - Vorlage zur Vorabentscheidung - Richtlinie 93/13/EWG

  • Generalanwalt beim EuGH, 16.01.2018 - C-483/16

    Sziber - Verbraucherschutz - Missbräuchliche Klauseln in Verbraucherverträgen -

  • EuGH, 30.10.2017 - C-400/17

    Scripnic u.a.

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