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   BGH, 07.10.2014 - EnZR 86/13   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/2014,39852
BGH, 07.10.2014 - EnZR 86/13 (https://dejure.org/2014,39852)
BGH, Entscheidung vom 07.10.2014 - EnZR 86/13 (https://dejure.org/2014,39852)
BGH, Entscheidung vom 07. Januar 2014 - EnZR 86/13 (https://dejure.org/2014,39852)
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Volltextveröffentlichungen (11)

  • lexetius.com

    KAV § 3 Abs. 1, Abs. 2 Nr. 1; BGB § 134

  • IWW

    § 46 Abs. 2 Satz 2 EnWG, § ... 3 Abs. 2 Nr. 1 KAV, § 134 BGB, § 3 Abs. 1, Abs. 2 Nr. 1 KAV, § 46 Abs. 2 EnWG, § 3 Abs. 2 KAV, § 3 KAV, Richtlinie 2012/27/EU, § 3 Abs. 2 Nr. 1 Halbs. 2 KAV, § 1 Abs. 2, § 3 Abs. 1 KAV, § 1 Abs. 1 EnWG, § 48 Abs. 2 EnWG, § 3 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 KAV, § 134 2. Halbs. BGB, § 3 Abs. 1 Nr. 1 KAV, § 139 BGB, § 19 Abs. 1, Abs. 2 Nr. 1 GWB, § 20 Abs. 1 GWB, § 561 ZPO, § 20 GWB, § 563 Abs. 3 ZPO, § 46 Abs. 1 EnWG, § 1 EnWG, § 242 BGB

  • openjur.de

    § 134 BGB; §§ 3 Abs. 2 Nr. 1, 3 Abs. 1 KAV

  • bundesgerichtshof.de PDF

    Stromnetz Olching

  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 3 Abs 1 KAV, § 3 Abs 2 Nr 1 KAV, § 134 BGB
    Übernahme eines gemeindlichen Stromversorgungsnetzes: Nichtigkeit des Konzessionsvertrages wegen Vereinbarung unzulässiger Nebenleistungen - Stromnetz Olching

  • Wolters Kluwer

    Auswirkungen der Vereinbarung unzulässiger Nebenleistungen in einem Stromnetz-Konzessionsvertrag

  • ponte-press.de PDF (Volltext und Entscheidungsbesprechung)

    Folgen unzulässiger Nebenleistungen für die Wirksamkeit eines Konzessionsvertrages

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    KAV § 3 Abs. 1, Abs. 2 Nr. 1; BGB § 134

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Unzulässige Nebenleistungen vereinbart: Konzessionsvertrag nichtig?

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (9)

  • Betriebs-Berater (Leitsatz)

    Nebenleistungen in Konzessionsvertrag - Stromnetz Olching

  • hoech-partner.de (Kurzinformation)

    BGH entscheidet gegen Stadtwerke Olching

  • pwc.de (Kurzinformation)

    Eine missglückte Norm und ein unwirksamer Konzessionsvertrag?

  • pwc.de (Kurzinformation)

    Eine missglückte Norm und ein unwirksamer Konzessionsvertrag?

  • treffpunkt-kommune.de (Kurzinformation)

    Nebenleistungen

  • treffpunkt-kommune.de (Kurzinformation)

    Verbot von Nebenleistungen

  • heuking.de (Kurzinformation)

    Energiekonzessionen: Vertragsnichtigkeit nicht zwingend

  • heuking.de (Kurzinformation)

    Nebenleistungen und Transparenzgebot

  • wolterskluwer-online.de (Kurzinformation)

    Keine Gesamtnichtigkeit eines Konzessionsvertrages bei Vereinbarung unzulässiger Nebenleistungen

Besprechungen u.ä. (5)

  • Jurion (Entscheidungsbesprechung)

    Nichtigkeit eines Konzessionsvertrags

  • ponte-press.de PDF (Volltext und Entscheidungsbesprechung)

    Folgen unzulässiger Nebenleistungen für die Wirksamkeit eines Konzessionsvertrages

  • derenergieblog.de (Entscheidungsbesprechung)

    Konzessionsvergabe: Energiekonzepte führen nicht zur Gesamtnichtigkeit des Konzessionsvertrages

  • heuking.de (Entscheidungsbesprechung)

    Energiekonzessionen und Stadtwerkegründungen

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Verstoß gegen Nebenleistungsverbot führt nicht zur Unwirksamkeit des Konzessionsvertrags (VPR 2015, 77)

Sonstiges

  • wolterskluwer-online.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Das Nebenleistungsverbot bei Konzessionsvergaben im Spannungsfeld rechtlicher Vorgaben und wettbewerblicher Handhabe" von RA Dr. Wolf Templin, original erschienen in: NZBau 2015, 277 - 281.

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NVwZ 2015, 459
  • NZBau 2015, 115
 
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Wird zitiert von ... (8)

  • LG Berlin, 21.02.2018 - 2 O 340/16

    Konzessionsvertrag zwischen dem Bundesland Berlin und einem Gasversorger über die

    a) Die KAV regelt jedenfalls in §§ 2 und 3 KAV nach wohl ganz allgemeiner Ansicht Höchstpreisrecht (vgl. BGH, Urteil vom 07. Oktober 2014 - EnZR 86/13 -, Rn. 39ff. juris , zu § 3 Abs. 2 Nr. 1 KAV 2005 und zu dessen Charakter als Höchstpreisrecht; OLG München, Urteil vom 24. Mai 2012 - U 4936/11 Kart -, Rn. 45, juris; Theobald/Templin in Danner/Theobald, Energierecht, 94. EL Juli 2017 KonAV § 2 Rn. 11, Huber in Kment, Energiewirtschaftsgesetz, EnWG § 48 Rn. 12, beck-online; BK-EnR/Kermel § 48 Anh. § 1 KAV Rn. 2; Kalwa in Graf von Westphalen, Vertragsrecht und AGB-Klauselwerke, 39. EL Mai 2017, Gaslieferverträge Rn. 20 m.w.N.; Gerbatsch/Walter, 2015, § 48 Rn.26; Büdenbender, Die Abgrenzung der Grundversorgungs-(Tarifversorgungs-)verträge, RdE 2011, 201, 203; Bulla, Grundversorgung und Sondervertragskunden, N&R 2012, 24, 26).

    (1) §§ 2 und 3 KAV 2005 sind Verbotsgesetze im Sinne des § 134 BGB (vgl. BGH, Urteil vom 07. Oktober 2014 - EnZR 86/13 -, Rn. 39, juris, für § 3 Abs. 2 Nr. 1 KAV; Gerbatsch/Walter, 2015, § 48 Rn. 26; Büdenbender, Die Abgrenzung der Grundversorgungs-(Tarifversorgungs-)verträge, RdE 2011, 201, 203; Bulla, Grundversorgung und Sondervertragskunden, N&R 2012, 24, 26; OLG München, Urteil vom 24. Mai 2012 - U 4936/11 Kart -, Rn. 45, juris; Theobald/Templin in Danner/Theobald, Energierecht, 94. EL Juli 2017 KonAV § 2 Rn. 11, Huber in Kment, Energiewirtschaftsgesetz, EnWG § 48 Rn. 12, beck-online; BK-EnR/Kermel § 48 Anh. § 1 KAV Rn. 2; Kalwa in Graf von Westphalen, Vertragsrecht und AGB-Klauselwerke, 39. EL Mai 2017, Gaslieferverträge Rn. 20 m.w.N.).

    Die Voraussetzungen hierfür liegen schon im Hinblick auf die unklare Rechtslage in Folge des Vorgehens des Bundeskartellamts im Jahr 2009 (Gasversorgung Ahrensburg) und den folgenden Entscheidungen des OLG Düsseldorf (2011) und des BGH (2013) hierzu sowie der Diskussion der Zulässigkeit von Mengengrenzvereinbarungen in der Literatur nicht vor (vgl. zu solchen Überlegungen im Hinblick auf eine unklare Rechtslage BGH, Urteil vom 07. Oktober 2014 - EnZR 86/13 -, Rn. 60, juris).

    Sie weist aber demjenigen, der entgegen der Erhaltensklausel den Vertrag als Ganzes für unwirksam hält, hierfür die Darlegungs- und Beweislast zu (vgl. BGH, Urteil vom 07. Oktober 2014 - EnZR 86/13 -, Rn. 46, juris; BGH, Urteil vom 24. September 2002 - KZR 10/01, WuW/E DE-R 1031, 1032 - Tennishallenpacht; Urteil vom 29. September 2009 - EnZR 14/08, WuW/E DE-R 2921 Rn. 30 - Endschaftsbestimmung II).

    α) Die Vorschrift des § 2 KAV 2005 ist zwar ein gesetzliches Verbot, das über die dort festgelegten Sätze hinausgehende Konzessionsabgabesätze verbietet (vgl. BGH, Urteil vom 07. Oktober 2014 - EnZR 86/13 -, Rn. 39ff. juris , zum Verbotscharakter des § 3 Abs. 2 Nr. 1 KAV 2005 und zu dessen Charakter als Höchstpreisrecht; Gerbatsch/Walter, 2015, § 48 Rn.26; Büdenbender, Die Abgrenzung der Grundversorgungs-(Tarifversorgungs-)verträge, RdE 2011, 201, 203; Bulla, Grundversorgung und Sondervertragskunden, N&R 2012, 24, 26).

    Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (vgl. BGH, Urteil vom 07. Oktober 2014 - EnZR 86/13 -, Rn. 39ff. juris; BGHZ 89, 316, 319 = NJW 1984, 722; BGHZ 108, 147, 150 = NJW 1989, 2470, BGH, NJW 2008, 55; ebenso die wohl allgemeine Meinung im Schrifttum, vgl. nur MüKoBGB/Armbrüster, 6. Aufl., § 134 Rn. 63, 107; Erman, BGB, 14. Aufl., BGB, § 134 Rn. 49f.; jurisPK-BGB/Nassall, Stand: Okt. 2014, § 134 Rn. 157) führt ein Verstoß gegen Preisvorschriften jedoch nicht zur Unwirksamkeit des gesamten Vertrags, sondern in Anwendung der in § 134 Hs 2. BGB normierten Ausnahmeregelung nur zur Teilnichtigkeit der Preisabrede.

    An die Stelle der unzulässigen Preisvereinbarung tritt der gesetzlich zulässige Preis (vgl. BGH, Urteil vom 07. Oktober 2014 - EnZR 86/13 -, Rn. 39ff. juris; BGHZ 89, 316, 319 = NJW 1984, 722; BGHZ 108, 147, 150 = NJW 1989, 2470, BGH, NJW 2008, 55; ebenso die wohl allgemeine Meinung im Schrifttum, vgl. nur MüKoBGB/Armbrüster, 6. Aufl., § 134 Rn. 63, 107; Erman, BGB, 14. Aufl., BGB, § 134 Rn. 49f.; jurisPK-BGB/Nassall, Stand: Okt. 2014, § 134 Rn. 157).

    Dementsprechend hat der BGH in seiner Rechtsprechung zu Verstößen gegen preisrechtliche Vorschriften auch nicht darauf abgestellt, ob es sich um ein- oder zweiseitige Verbote handelt (vgl. etwa BGHZ 89, 316, 319 = NJW 1984, 722; BGHZ 108, 147, 150 = NJW 1989, 2470; BGH, NZBau 2008, 65 = NJW 2008, 55 Rn. 14; vgl. hierzu und zum Vorstehenden insgesamt BGH, Urteil vom 07. Oktober 2014 - EnZR 86/13 -, Rn. 39ff. juris).

    Zum Schutz des Konzessionärs ist es deshalb nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs geboten, den Konzessionsvertrag ohne die Verpflichtung zu einer unzulässigen Nebenleistung aufrechtzuerhalten (vgl. hierzu BGH, Urteil vom 07. Oktober 2014 - EnZR 86/13 -, Rn. 42, juris).

    (3) Im Übrigen dient das Höchstpreisrecht der Konzessionsabgabenverordnung auch dem Schutz der Verbraucher vor überhöhten Netzentgelten, da der Konzessionär seinen Aufwand für die Einräumung der Wegerechte auf die Netzentgelte umlegen wird, was ebenfalls dagegen spricht, den Schutzzweck der KAV in der Weise zu verstehen, dass ein Verstoß zur Gesamtnichtigkeit des Konzessionsvertrages führt (vgl. BGH, Urteil vom 07. Oktober 2014 - EnZR 86/13 -, Rn. 43, juris, zu einem Verstoß gegen § 3 Abs. 1 und 2 KAV 2005).

  • OLG Karlsruhe, 03.04.2017 - 6 U 151/16

    Stromkonzessionsvertrag: Unsachliche Vorfestlegung der Gemeinde bei der Vergabe

    Sofern der Konzessionsvertrag in § 9 Abs. 5 überhaupt die Vereinbarung einer unzulässigen Nebenleistung enthalten sollte, wäre nämlich allein diese Vertragsklausel gemäß § 3 Abs. 2 Nr. 2 KAV i.V. mit § 134 BGB nichtig, jedoch nicht der Konzessionsvertrag (vgl. BGH, Urt. v.07.10.2014 - EnZR 86/13, WuW/E DE-R 4499 Rn. 44 - Stromnetz Olching).

    Denn die Klägerin ist auch in diesem Fall dadurch geschützt, dass bei den Zuschlagskriterien das Diskriminierungsverbot beachtet werden muss (EuGH, Urt. v. 17.09.2002 - C-513/99 Rn. 82 ff.), also die Zuschlagskriterien objektiv und ohne Unterschied auf alle Angebote anwendbar sind (EuGH aaO. Rn. 83), die Zuschlagkriterien einen Bezug zum Netzbetrieb haben (BGH, Urt. v. 07.10.2014 - EnZR 86/13, WuW/E DE-R 4499 Rn. 56 - Stromnetz Olching; vgl. EuGH aaO.) und insbesondere die Gewichtung sachgerecht sein muss (vgl. BGH aaO. Rn. 49).

  • OLG Karlsruhe, 03.04.2017 - 6 U 152/16

    Stromkonzessionsvertrag: Beurteilungsspielraum bei Wertung der Zuschlagskriterien

    Sofern der Konzessionsvertrag in § 9 Abs. 5 überhaupt die Vereinbarung einer unzulässigen Nebenleistung enthalten sollte, wäre nämlich allein diese Vertragsklausel gemäß § 3 Abs. 2 Nr. 2 KAV i.V. mit § 134 BGB nichtig, jedoch nicht der Konzessionsvertrag (vgl. BGH, Urt. v.07.10.2014 - EnZR 86/13, WuW/E DE-R 4499 Rn. 44 - Stromnetz Olching).

    Denn die Klägerin ist auch in diesem Fall dadurch geschützt, dass bei den Zuschlagskriterien das Diskriminierungsverbot beachtet werden muss (EuGH, Urt. v. 17.09.2002 - C-513/99 Rn. 82 ff.), also die Zuschlagskriterien objektiv und ohne Unterschied auf alle Angebote anwendbar sind (EuGH aaO. Rn. 83), die Zuschlagkriterien einen Bezug zum Netzbetrieb haben (BGH, Urt. v. 07.10.2014 - EnZR 86/13, WuW/E DE-R 4499 Rn. 56 - Stromnetz Olching; vgl. EuGH aaO.) und insbesondere die Gewichtung sachgerecht sein muss (vgl. BGH aaO. Rn. 49).

  • OLG Karlsruhe, 28.08.2019 - 6 U 109/18

    Rechtmäßigkeit eines Verfahrens zur Erteilung einer Stromkonzession

    Lediglich soweit der Inhalt der Klausel, insbesondere deren Verwendung relevant für die Auswahlentscheidung werden kann (vgl. BGH, Urteil vom 7. Oktober 2014 - EnZR 86/13, NVwZ 2015, 459 Rn. 48, 50 - Stromnetz Olching), und sonach die Chancen des Bewerbers auf die Konzession beeinflusst werden können, vermag das Vorbringen zur Unwirksamkeit von Regelungen eines Konzessionsvertragsentwurfs einen rüge- und präklusionsfähigen Rechtsverstoß darzulegen, aus dem der Teilnehmer am Bieterwettbewerb eine (potenzielle) subjektive Rechtsverletzung herleiten kann.
  • OLG Karlsruhe, 03.04.2017 - 6 U 156/16

    Stromkonzessionsvertrag: Beurteilungsspielraum bei der Bewertung der

    Sofern der Konzessionsvertrag in § 9 Abs. 5 überhaupt die Vereinbarung einer unzulässigen Nebenleistung enthalten sollte, wäre nämlich allein diese Vertragsklausel gemäß § 3 Abs. 2 Nr. 2 KAV i.V. mit § 134 BGB nichtig, jedoch nicht der Konzessionsvertrag (vgl. BGH, Urt. v.07.10.2014 - EnZR 86/13, WuW/E DE-R 4499 Rn. 44 - Stromnetz Olching).

    Denn die Klägerin ist auch in diesem Fall dadurch geschützt, dass bei den Zuschlagskriterien das Diskriminierungsverbot beachtet werden muss (EuGH, Urt. v. 17.09.2002 - C-513/99 Rn. 82 ff.), also die Zuschlagskriterien objektiv und ohne Unterschied auf alle Angebote anwendbar sind (EuGH aaO. Rn. 83), die Zuschlagkriterien einen Bezug zum Netzbetrieb haben (BGH, Urt. v. 07.10.2014 - EnZR 86/13, WuW/E DE-R 4499 Rn. 56 - Stromnetz Olching; vgl. EuGH aaO.) und insbesondere die Gewichtung sachgerecht sein muss (vgl. BGH aaO. Rn. 49).

  • VG Düsseldorf, 22.04.2015 - 16 K 4775/14

    Erhebung von Verwaltungsgebühren im Rahmen von Straßenaufbrucharbeiten

    § 3 KAV gibt abschließend vor, welche anderen Leistungen neben Konzessionsabgaben als Gegenleistungen, die Energieversorgungsunternehmen für die Einräumung einfacher oder ausschließlicher Wegerechte an Gemeinden entrichten dürfen, zulässig sind, vgl. BGH Kartellsenat, Urteil vom 7. Oktober 2014, EnZR 86/13, Rn. 29 - juris; vgl. die Begründung des Verordnungsentwurfs des Bundesministers für Wirtschaft, BR-Drs.
  • LG Stuttgart, 05.04.2016 - 41 O 43/14

    Konzessionsvertraglicher Gesichtspunkt darf mit maximal 15% gewichtet werden

    Selbst wenn in einem Konzessionsvertrag nach § 3 Absatz 2 Nr. 1 KAV etwa unzulässige Nebenleistungen vereinbart worden sein sollten, folgt daraus grundsätzlich noch keine Gesamtnichtigkeit des Vertrags, wenn die unzulässigen Leistungen weder Kriterium für die Auswahl des Konzessionärs waren, noch sich in anderer Weise auf die Auswahlentscheidung der Gemeinde ausgewirkt haben (BGH Urteil vom 7.10.2014, EnZR 86/13, "Stromnetz Olching").
  • LG Köln, 18.06.2015 - 90 O (Kart) 142/14

    Eingehen eines Konzessionsvertrags vor Neubewertung eines

    Da der beanstandete Passus Gegenstand eines Bewertungskriteriums ist, gelten die Einschränkungen der Entscheidung BGH NVwZ 2015, 459 - Stromnetz Olchingen - nicht, wonach § 134 BGB dann keine Anwendung findet, wenn die unzulässigen Leistungen kein Kriterium für die Anwahl des Konzessionärs waren und sich auch nicht auf andere Weise auf die Auswahlentscheidung ausgewirkt haben.
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