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   OVG Nordrhein-Westfalen, 22.01.1998 - 8 A 940/96   

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OVG Nordrhein-Westfalen, 22.01.1998 - 8 A 940/96 (https://dejure.org/1998,1423)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 22.01.1998 - 8 A 940/96 (https://dejure.org/1998,1423)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 22. Januar 1998 - 8 A 940/96 (https://dejure.org/1998,1423)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Sozialhilfeempfänger; Bewilligungsbescheid; Umzug; Zuständigkeitsbereich eines anderen Sozialhilfeträgers; Bestimmtheit; Widerspruchsbescheid; Rücknahme- und Rückforderungsbescheid; Rechtswidriger Sozialhilfebescheid

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • DVBl 1998, 1143 (Ls.)
  • FEVS 49, 6
 
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Wird zitiert von ... (19)

  • OVG Niedersachsen, 24.04.2003 - 12 LA 85/03

    Sozialhilfe; Rückforderung; Bestimmtheit; Gesamtbetrag von Bedarfsgemeinschaft

    Ein Verwaltungsakt ist im Sinne der Vorschrift des § 33 Abs. 1 SGB X, die insoweit der Regelung des § 37 Abs. 1 VwVfG nachgebildet ist, inhaltlich hinreichend bestimmt, wenn der in ihm zum Ausdruck gekommene Wille der Behörde für die Beteiligten des Verfahrens, in dem der Verwaltungsakt ergeht, unzweideutig erkennbar und nicht einer unterschiedlichen subjektiven Bemessung zugänglich ist (vgl. auch OVG NW, Urt. v. 22.1.1998 - 8 A 940/96 - , FEVS 49, 6 = DÖV 98, 741 = ZFSH/SGB 2001, 416).

    Nach dem objektiven Erklärungsinhalt bleibt demnach unklar, welche Regelung gegenüber den Klägern getroffen worden ist, insbesondere, in welcher Höhe sie für den Rückforderungsbetrag zu welchen Bruchteilen einstehen sollen bzw. inwieweit der Kläger zu 2) für den Kläger zu 3) in Anspruch genommen werden soll (so auch in einem ähnlich gelagerten Fall: OVG NW, Urt. v. 22.1.1998, a.a.O.).

    Unabhängig von der Frage, ob die fehlende Bestimmtheit eines Bescheides nach § 41 SGB X geheilt werden kann (verneinend: OVG NW, Urt. v. 22.1.1998, a.a.O.; Schroeder-Printzen/ Engelmann/ Schmalz/ Wiesner/ von Wulffen, SGB X, 3. Aufl. 1996, § 33 Rn. 6), macht dieses "Nachschieben" die angefochtenen Bescheide nicht hinreichend bestimmt, weil sich auch aus der Aufstellung vom 13. Juni 2001 nur ergibt, welche Beträge an die Klägerin zu 1) und den Kläger zu 3) gezahlt worden sind, nicht hingegen welcher Betrag von dem einzelnen Kläger zurückgefordert wird.

    Zum einen werden die Bestimmtheitsanforderungen an Rückforderungsbescheide in den von den Beteiligten genannten Entscheidungen des OVG NW (Urt. v. 22.1.1998, a.a.O.) und des OVG Hamburg (Urt. v. 26.2.1993, a.a.O.) hinreichend erörtert.

  • LSG Schleswig-Holstein, 12.04.2011 - L 6 AS 45/10

    Sozialrechtliches Verwaltungsverfahren - Aufhebung eines Verwaltungsakts mit

    Damit wird verhindert, dass eine andere Behörde über die Beseitigung eines Verwaltungsaktes zu entscheiden hat als diejenige, die nunmehr zuständig ist, den maßgeblichen Sachverhalt zu regeln (Steinwedel in: Kasseler Kommentar, Stand Mai 2003, § 44 Rdn. 44; BVerwG, Urteil vom 17. August 1995 - 5 C 26/93 - und Beschluss vom 25. August 1995 - 5 B 141/95 - BSG, Urteil vom 9. Juni 1999 - B 6 KA 70/98 R - Udsching/Link, Aufhebung von Leistungsbescheiden im SGB II in SGb 2007, Seite 513, 517; a.A. Oberverwaltungsgericht [OVG] Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 22. Januar 1998 - 8 A 940/96 -, zitiert nach juris).
  • BSG, 09.06.1999 - B 6 KA 70/98 R

    Vertragsärztliche Versorgung - Widerruf - bedarfsabhängige Ermächtigung -

    Insoweit schränkt die Regelung den vor Inkrafttreten des Verwaltungsverfahrensgesetzes (vgl die dem § 44 Abs. 3 SGB X entsprechende Regelung des § 48 Abs. 5 VwVfG) und des SGB X allgemein anerkannten Rechtsgrundsatz ein, wonach die Zuständigkeit für die Beseitigung (Aufhebung, Rücknahme, Widerruf) eines Verwaltungsaktes vorbehaltlich einer besonderen gesetzlichen Regelung bei der Behörde lag, die den Verwaltungsakt erlassen hatte, um dessen Rücknahme es geht (vgl auch OVG Münster, Urteil vom 22. Januar 1998 - 8 A 940/96 -, Nordrhein-Westfälische Verwaltungsblätter 1998, S 356, 357).
  • OVG Sachsen, 18.04.2001 - 1 B 543/00

    Zustandsverantwortlichkeit bei umweltrechtlicher Anordnung; Ermessensfehler bei

    Maßgebend sind dann die Ermessenserwägungen der Widerspruchsbehörde (vgl. BVerwG, Beschl. v. 30.4.1996, NVwZ-RR 1997, 132 [133]; VGH Bad.-Württ., Urt. v. 15.11.1989, NVwZ 1990, 1085 [1086]; OVG NW, Urt. v. 22.1.1998 - 8 A 940/96 - [zitiert nach juris]; HessVGH, Beschl. v. 19.11.1998, AgrarR 2000, 24; Happ, aaO, RdNr. 10; Kopp/Schenke, VwGO, 12. Aufl., § 79 RdNr. 1; Dawin, NVwZ 1987, 872 [873]).
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 18.12.2006 - L 20 SO 20/06

    Bestimmtheit des Rücknahmebescheids über Leistungen der Sozialhilfe und der

    So hat etwa das Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen (OVG) mit Urteil vom 22.01.1998 - 8 A 940/96 (NWVBl. 1998, S. 356) bei Mitgliedern einer Bedarfsgemeinschaft eine genaue Bestimmung des/der konkreten Rücknahmeadressaten und zur Erstattung in Anspruch Genommenen gefordert.
  • VG Ansbach, 20.08.2019 - AN 4 K 19.01192

    Rücknahme der Fachkunde für Taxifahrer

    In diesem Zusammenhang wurde auf ein Urteil des OVG Nordrhein-Westfalen vom 22. Januar 1998 (Az. 8 A 940/96 - BeckRS 1998, 21284) verwiesen.

    Die vom Beklagtenvertreter angeführte Entscheidung des OVG Nordrhein-Westfalen (U.v. 22.1.1998 - 8 A 940/96 - BeckRS 1998, 21284) basiert auf der hier nicht anwendbaren speziellen Bestimmung in § 97 Abs. 1 BSHG, der Zuständigkeitsverlagerungen im Rahmen der Gewährung von Sozialhilfeleistungen erfasst (vgl. OVG Nordrhein-Westfalen, U.v. 22.1.1998, a.a.O., Rn. 31).

  • VG Minden, 06.04.2004 - 6 K 251/02

    Rechtmäßigkeitsvoraussetzungen eines sozialhilferechtlichen Rücknahme- und

    vgl. OVG NRW, Urteil vom 22.1.1998 - 8 A 940/96 -, FEVS 49, 6 = ZfSH/SGB 2001, 416 = DÖV 1998, 741 = NWVBl.

    vgl. OVG NRW, Urteil vom 22.1.1998 - 8 A 940/96 -, a.a.O.

  • VG Köln, 27.11.2002 - 21 K 8435/00

    Rechtmäßigkeitsvoraussetzungen der Rückforderung rechtswidriger Weise bereits

    Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen - OVG NW -, Urteil vom 22.01.1998 - 8 A 940/96 -, NWVBl.

    Denn bei der fehlenden Bestimmtheit eines Verwaltungsaktes handelt es sich nicht um eine Verletzung von Verfahrens- oder Formvorschriften i. S. v. § 41 Abs. 1 SGB X , OVG NW, Urteil vom 22. Januar 1998 - 8 A 940/96 -, a. a. O.

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 22.03.2013 - L 19 AS 2278/12
    Ein Widerspruchsbescheid ist in die Prüfung der Bestimmtheit einzubeziehen (vgl. Engelmann aaO Rn 4, 10 mwN insbesondere aus der Rechtsprechung des BVerwG; Müller-Grune in Eichenhofer/Wenner, SGB I, IV, X, 2012, § 33 SGB X Rn 4; vgl. auch BSG Urteil vom 02.06.2004 - B 7 AL 58/03 R = juris Rn 18; Urteil vom 16.05.2012 - B 4 AS 154/11 R = juris Rn 15, Rn 17; LSG Niedersachsen-Bremen Urteil vom 16.12.2009 - L 9 AS 477/08 = juris Rn 39 f.; OVG NRW Beschluss vom 22.01.1998 - 8 A 940/96 = juris Rn 45 ff.; offen gelassen von BSG Urteil vom 15.12.2010 - B 14 AS 92/09 R = juris Rn 18).
  • SG Detmold, 24.06.2010 - S 6 AY 68/09

    Sozialhilfe

    Soweit § 44 Abs. 3 SGB X zwischenzeitlich die Regelung des vor Inkrafttreten des Verwaltungsverfahrensgesetzes (vgl. die dem § 44 Abs. 3 SGB X entsprechende Regelung des § 48 Abs. 5 VwVfG) und des SGB X allgemein anerkannten Rechtsgrundsatzes einschränken sollte, wonach die Zuständigkeit für die Beseitigung (Aufhebung, Rücknahme, Widerruf) eines Verwaltungsaktes vorbehaltlich einer besonderen gesetzlichen Regelung bei der Behörde lag, die den Verwaltungsakt erlassen hatte, um dessen Rücknahme es geht (vgl. hierzu OVG Münster Urteil vom 22.01.1998 - Az.: 8 A 940/96 -, Nordrhein-Westfälische Verwaltungsblätter 1998, S. 356, 357; Urteil des BSG vom 09.06.1999 Az.: B 6 KA 70/98 R) ergibt sich hieraus - speziell für den Bereich des Asylbewerberleistungsgesetz - nichts Gegenteiliges.
  • SG Münster, 12.04.2010 - S 12 AY 89/09

    Sozialhilfe

  • SG Detmold, 24.06.2010 - S 6 AY 70/09

    Sozialhilfe

  • VG Düsseldorf, 21.02.2006 - 17 K 4567/05

    Nachsortierung von Abfall

  • SG Münster, 12.04.2010 - S 12 AY 41/09

    Sozialhilfe

  • VG Göttingen, 23.11.2004 - 2 A 441/03

    Rücknahme von pauschaliertem Wohngeld

  • VG Göttingen, 28.01.2004 - 2 A 2086/02

    Bestimmtheit einer sozialhilferechtlichen Überleitungsanzeige

  • VG Göttingen, 29.11.2004 - 2 A 434/03

    Rechtswidrigkeit einer Überleitungsverfügung mangels Bestimmtheit

  • VG Münster, 17.08.2004 - 5 K 1541/01

    Anspruch auf Hilfe zum Lebensunterhalt; Gewährug von pauschaliertem Wohngeld ;

  • VG Düsseldorf, 20.01.2003 - 13 L 4255/02

    Vertrauensschutz bzgl. der Bewilligung von Leistungen nach dem

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