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   BGH, 05.06.1985 - IVb ZR 27/84   

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https://dejure.org/1985,1413
BGH, 05.06.1985 - IVb ZR 27/84 (https://dejure.org/1985,1413)
BGH, Entscheidung vom 05.06.1985 - IVb ZR 27/84 (https://dejure.org/1985,1413)
BGH, Entscheidung vom 05. Juni 1985 - IVb ZR 27/84 (https://dejure.org/1985,1413)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Unterhalt - Prozeßkostenvorschuß - Anspruch nach Prozeßende - Abtretung durch vorschußberechtigten Ehegatten

Papierfundstellen

  • NJW 1985, 2265
  • MDR 1986, 298
  • FamRZ 1985, 902
 
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Wird zitiert von ... (15)

  • BGH, 18.12.1991 - XII ZR 2/91

    Obliegenheiten des geschiedenen Ehegatten im Hinblick auf nachehelichen Unterhalt

    Denn die Unterhaltspflicht umfaßt grundsätzlich nicht die Verpflichtung, Schulden des anderen Ehegatten zu tilgen (Senatsurteil vom 5. Juni 1985 - IVb ZR 27/84 - FamRZ 1985, 902 m.w.N.).
  • OLG Köln, 18.01.1991 - 25 UF 139/90

    Prozeßkostenvorschuß nach Abschluß des Verfahrens

    (BGH NJW 1985, 2263 = FamRZ 1985, 802 und NJW 1985, 2265 = FamRZ 1985, 902 (jeweils mit weiteren Nachweisen; allgemeine Meinung) .

    (BGH NJW 1985, 2265 = FamRZ 1985, 902, m.w.N.).

    (im Ergebnis ebenso: OLG Düsseldorf FamRZ 1981, 295; OLG Bamberg, Palandt-Diederichsen, 50. Aufi., Rdz. 21 zu § 1360 a; offengelassen in BGH NJW 1985, 2265 = FamRZ 1985, 902).

  • OLG Brandenburg, 18.05.2010 - 9 WF 147/10

    Bewilligung von Prozesskostenhilfe bei Bestehen eines

    Dies gilt nicht allein für den Prozesskostenvorschussanspruch zwischen Ehegatten aus § 1360a Abs. 4 BGB (BGH FamRZ 1985, 902 ; OLG Köln FamRZ 2007, 158 ; FamRZ 1991, 842; OLG Bamberg FamRZ 1986, 484), sondern auch für den eines Kindes gegen seinen Elternteil aus §§ 1610 Abs. 2, 1615a BGB i.V.m. 1360 a Abs. 4 BGB entsprechend (OLG Karlsruhe FamRZ 2000, 431 ).

    Die Belastung mit den Kosten eines abgeschlossenen Verfahrens/Prozesses löst auch keinen unterhaltsrechtlichen Sonderbedarf aus (BGH FamRZ 1985, 902 ).

  • OLG Karlsruhe, 15.10.2012 - 18 WF 230/12

    Verfahrenskostenhilfe: Abänderung einer Verfahrenskostenhilfeentscheidung wegen

    Das heißt, dass nach Beendigung des Verfahrens ein Anspruch auf Verfahrenskostenvorschuss für die bereits angefallenen Kosten grundsätzlich nicht mehr geltend gemacht werden kann (OLG Brandenburg FamRZ 2011, 54; für Vorschuss zwischen Ehegatten: BGH FamRZ 1985, 902; BGH FamRZ 1998, 902; OLG Köln FamRZ 2007, 158; Wendl/Dose , a.a.O., § 6 Rz. 37; Schwab/Borth , Handbuch des Scheidungsrechts, 6. Auflage 2010, Kap. IV Rz. 94).

    Die Belastung des Bedürftigen mit den Kosten des (abgeschlossenen) Verfahrens stellt auch keinen Sonderbedarf im Sinne des § 1613 Abs. 2 Nr. 1 BGB dar (BGH FamRZ 1985, 902), da sich der Anspruch nach der ausdrücklichen Regelung des § 1360a Abs. 4 BGB nach den dort genannten Voraussetzungen richtet.

  • BGH, 15.11.1989 - IVb ZR 95/88

    Prozeßkostenvorschußpflicht zwischen geschiedenen Ehegatten

    Derartige Kosten begründen keinen unterhaltsrechtlichen (Sonder-)Bedarf; denn die Unterhaltspflicht umfaßt, wie das Berufungsgericht zutreffend annimmt, grundsätzlich nicht die Verpflichtung, Schulden des anderen Ehegatten zu tilgen (Senatsurteil vom 5. Juni 1985 - IVb ZR 27/84 - FamRZ 1985, 902 m.w.N.).
  • OLG Köln, 26.07.2005 - 3 W 32/05

    PKH: Nachträgliche Zahlungsanordnung wegen veränderter wirtschaftlicher

    Ein solcher Anspruch auf Vorschuss besteht nämlich hinsichtlich bereits angefallener Prozesskosten grundsätzlich nicht mehr, wenn der Rechtsstreit bereits abgeschlossen ist (BGH FamRZ 1985, 902; OLG Bamberg FamRZ 1986, 484; OLG Köln FamRZ 1991, 842; OLG Karlsruhe FamRZ 2000, 431; Palandt/Brudermüller, 64. Aufl. 2005, § 1360 a Rz. 16).
  • LSG Thüringen, 04.08.2008 - L 6 B 191/07

    Anspruch auf Prozesskostenhilfe, Nachholung der Erklärung über die Änderung der

    Ein Anspruch auf Vorschuss für bereits angefallene Prozesskosten ist ausgeschlossen (vgl. BGH, Urteil 5. Juni 1986 - Az.: IVb ZR 27/84 in FamRZ 1985, 902; OLG Köln, Beschluss vom 26. Juli 2005 - Az.: 3 W 32/05, nach juris).

    Nach der Rechtsprechung des BGH (vgl. Urteile vom 5. Juni 1986, a.a.O., und vom 6. Mai 1954 - Az.: IV ZR 82/83 in FamRZ 1964, 558), der der Senat folgt, umfasst die Unterhaltspflicht grundsätzlich nicht die Verpflichtung, Schulden des anderen Ehegatten zu tilgen.

  • OLG Bamberg, 05.02.1986 - 2 WF 305/85

    Rechtsnatur des Anspruchs auf einen Prozesskostenvorschuss im

    Ein Prozeßkostenvorschuß kann zwar begrifflich nicht mehr verlangt werden, wenn der Rechtsstreit beendet ist (BGH FamRZ 1985, S. 803 mit weiteren Nachweisen; NJW 1985, S. 2265).

    Der Senat hält in Anlehnung an den in § 1613 Abs. 1 BGB enthaltenen Rechtsgedanken für Unterhaltsansprüche aller Art und damit auch für Prozeßkostenvorschußansprüche, welche auf einem Unterhaltsverhältnis beruhen, eine Geltendmachung für die Vergangenheit für zulässig, wenn der Vorschußberechtigte rechtzeitig in Verzug gesetzt worden war (so wohl OLG Düsseldorf FamRZ 1981, S. 295 f. am Ende; offengelassen in BGH NJW 1985, S. 2265).

  • KG, 06.03.1987 - 17 UF 4914/86

    Erlass einer einstweiligen Anordnung auf Leistung eines Prozesskostenvorschusses

    Diese Betrachtungsweise, die insbesondere darauf abstellt, daß § 1360 a Abs. 4 BGB ausdrücklich an die gebührenrechtliche Regelung der Vorschußpflicht anknüpft (vgl. auch BGH FamRZ 1985, S. 802 (803)), berücksichtigt jedoch nicht in ausreichender Weise, daß der Prozeßkostenvorschußanspruch ein Anspruch unterhaltsrechtlicher Natur ist (vgl. BGH FamRZ 1971, S. 360 (361); FamRZ 1972, S. 33 (34); FamRZ 1985, S. 902).

    Der Bundesgerichtshof hat die Frage, ob in einem derartigen Fall ausnahmsweise eine Prozeßkostenvorschußregelung auch nach Beendigung der Instanz möglich sei, ausdrücklich dahingestellt sein lassen, weil in der dortigen Entscheidung die Voraussetzungen des § 1613 BGB nicht vorlegen (BGH FamRZ 1985, S. 902).

  • OLG Saarbrücken, 08.06.2010 - 6 WF 56/10

    Einstweiliges Anordnungsverfahren für Kindesunterhalt: Verweisung des bedürftigen

    Hiernach ist der Senat einer Entscheidung der Frage enthoben, ob die Zurechnung eines Anspruchs auf Zahlung eines Prozesskostenvorschusses zum Vermögen der Antragsteller auch deshalb nicht (mehr) in Betracht kommt, weil die einstweilige Anordnung bereits erlassen war, als das Familiengericht die Antragsteller auf jenen Anspruch verwiesen hat (zur in Hauptsacheverfahren insoweit angenommenen Sperrwirkung des Instanzendes siehe BGH FamRZ 1985, 902; Senatsbeschlüsse vom 5. Januar 2007, 6 WF 112/06 und vom 8. Dezember 2006, 6 WF 107/06; OLG Köln, FamRZ 1991, 842; Wendl/Scholz, Unterhaltsrecht, 7. Aufl., § 6 Rz. 31).
  • OLG Karlsruhe, 06.02.1996 - 18 UF 155/94

    Unterhaltsberechnung bei nicht auseinandergesetzter Ehegemeinschaft

  • LAG Köln, 09.08.2019 - 1 Ta 93/19

    Vorschussanspruch; keine Bedeutung im Nachprüfungsverfahren

  • OLG Köln, 05.03.1993 - 16 W 14/93

    Beiordnung eines Rechtsanwalts im Ehelichkeitsanfechtungsverfahren

  • LAG Nürnberg, 24.01.1990 - 8 Ta 37/89

    Prozesskostenhilfe: Berücksichtigung der Einkünfte einer Haushaltsgemeinschaft

  • LSG Baden-Württemberg, 25.01.2012 - L 7 R 2419/11
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