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   BGH, 26.09.1990 - XII ZR 84/89   

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https://dejure.org/1990,1405
BGH, 26.09.1990 - XII ZR 84/89 (https://dejure.org/1990,1405)
BGH, Entscheidung vom 26.09.1990 - XII ZR 84/89 (https://dejure.org/1990,1405)
BGH, Entscheidung vom 26. September 1990 - XII ZR 84/89 (https://dejure.org/1990,1405)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Unterhaltsberechtigung des geschiedenen Ehegatten - Möglichkeit einer angemessenen Vollbeschäftigung - Gesundheitliche Beeinträchtigung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 1572, § 1573 Abs. 2, 3, § 1574
    Nachehelicher Unterhalt bei zumutbarer Vollzeitbeschäftigung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1991, 224
  • NJW-RR 1991, 200 (Ls.)
  • MDR 1991, 340
  • FamRZ 1991, 170
 
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Wird zitiert von ... (9)

  • BGH, 04.07.2007 - XII ZR 141/05

    Bemessung der für den Unterhalt ausschlaggebenden ehelichen Lebensverhältnisse

    Unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalles, insbesondere der schon zuvor während der Ehe und der Trennungszeit ausgeübten Haushaltstätigkeit, war diese Tätigkeit auch für die nacheheliche Zeit angemessen im Sinne des § 1574 Abs. 1 und 2 BGB (Senatsurteil vom 26. September 1990 ­ XII ZR 84/89 ­ FamRZ 1991, 170, 171).
  • BGH, 29.03.1995 - XII ZR 45/94

    Berücksichtigung und Bewertung des Wohnvorteils

    § 1572 BGB deckt den vollen eheangemessenen Unterhaltsbedarf der Klägerin ab mit Ausnahme des Betrages, den sie als Einkommen aus einer ihr gesundheitlich zumutbaren Erwerbstätigkeit im Umfang von (derzeit) etwa vier Arbeitsstunden täglich erzielen kann (vgl. Senatsurteil vom 26. September 1990 - XII ZR 84/89 = BGHR BGB § 1572 Erwerbsbehinderung 1 = FamRZ 1991, 170, 171).
  • BGH, 27.01.1993 - XII ZR 206/91

    Voraussetzungen des Unterhaltsanspruchs bei Arbeitslosigkeit eines Ehegatten

    Ein Anspruch aus § 1572 BGB scheidet dagegen als Teilanspruch - aus, wenn ein Ehegatte nur bestimmte Tätigkeiten (z.B. schweres Tragen, langes Stehen) nicht oder nur eingeschränkt, dagegen eine andersgeartete, leichtere Arbeit vollschichtig verrichten kann (Senatsurteil vom 26. September 1990 - XII ZR 84/89 - BGHR BGB § 1572 Erwerbsbehinderung 1 = FamRZ 1991, 170, 171; Soergel/Häberle BGB 12. Aufl. § 1572 Rdn. 3).

    Außerdem hat es bei der erforderlichen umfassenden Würdigung nicht berücksichtigt, daß solche gesundheitlichen Beschwerden wie Krampfadern, Wirbelsäulensyndrome und Gelenkschmerzen verbreitete körperliche Abnutzungserscheinungen sind, insbesondere bei Frauen im Alter der Ehefrau, aber nicht stets eine völlige oder auch nur teilweise Einschränkung der Erwerbsfähigkeit zur Folge haben (Senatsurteil vom 26. Januar 1983 - IVb ZR 347/81 - FamRZ 1984, 353, 356; Senatsurteil vom 26. September 1990 aaO. S. 172).

    Daneben kann er Aufstockungsunterhalt nach § 1573 Abs. 2 BGB beanspruchen, wenn sein Eigenverdienst zusammen mit dem Teilanspruch aus § 1570 BGB zu seinem vollen Unterhalt (§ 1578 BGB) nicht ausreicht (Senatsurteil vom 13. Dezember 1989 - IVb ZR 79/89 - BGHR BGB § 1573 Abs. 2 Ergänzungsanspruch 4 - FamRZ 1990, 492, 494; vgl. auch Senatsurteil vom 26. September 1990 - XII ZR 84/89 - BGHR BGB § 1573 Abs. 2 Ergänzungsanspruch 5 = FamRZ 1991, 170, 171).

  • BGH, 28.11.1990 - XII ZR 1/90

    Herabsetzung des Unterhaltsanspruchs wegen unbilliger Härte

    Insoweit wird - wegen der Berücksichtigung der Steuer - auf die Senatsurteile vom 24. Januar 1990 (XII ZR 2/89 - BGHR BGB § 1578 Abs. 1 Satz 1 Unterhaltsbemessung 17 = FamRZ 1990, 499), 31. Januar 1990 (XII ZR 35/89 - FamRZ 1990, 503) sowie zuletzt vom 26. September 1990 (XII ZR 84/89 - zur Veröffentlichung vorgesehen) und - wegen des Erwerbstätigenbonus - auf die Senatsurteile vom 26. April 1989 (IVb ZR 59/88 - BGHR aaO. Unterhaltsbemessung 16 = FamRZ 1989, 842, 844), 31. Januar 1990 (aaO. S. 504) und 11. April 1990 (XII ZR 42/89 - FamRZ 1990, 989, 991) verwiesen, in denen sich der Senat mit den vom Berufungsgericht für seine abweichende Auffassung angeführten Gründen bereits auseinandergesetzt hat.
  • BGH, 28.11.1990 - XII ZR 26/90

    Abänderung einer Unterhaltsvereinbarung nach Änderung der Gesetzeslage

    Derartigen pauschalen Erhöhungen des Bedarfs ist der Senat ebenfalls in ständiger Rechtsprechung entgegengetreten, weil sie den gemäß § 1578 Abs. 1 Satz 1 BGB zu berücksichtigenden Besonderheiten des Einzelfalles nicht gerecht werden (vgl. zuletzt Senatsurteil vom 20. Juli 1990 a.a.O. S. 1088 und vom 26. September 1990 - XII ZR 84/89 - zur Veröffentlichung bestimmt).
  • OLG Hamm, 23.08.1993 - 4 UF 418/92

    Nachehelicher Unterhalt; Kinderbetreuung durch den unterhaltsberechtigten

    Dabei kommt es insbesondere auf die Betreuungsbedürftigkeit des Kindes, maßgeblich beeinflusst durch dessen Lebensalter, an (std. Rspr. des BGH, FamRZ 1982, 148, 150, m.w.N.; FamRZ 1990, 283, 285, 496, 497, 989, 1090; FamRZ 1991, 170, 171; FamRZ 1992, 423, 1045, 1046; vgl. auch Johannsen/Henrich/Voelskow, a.a.O., § 1570 BGB Rz. 8 u. 9, m.w.N.).
  • OLG Bamberg, 05.03.1992 - 2 UF 93/91

    Fiktive Zinserträge bei Bemessung des nachehelichen Unterhalts

    Dieser Grundsatz gilt auch im Rahmen der Prüfung der Voraussetzungen des § 1572 BGB (BGH FamRZ 91, 170 ff., 171).
  • OLG Koblenz, 07.03.2005 - 11 WF 1064/04

    Nachehelicher Unterhalt: Nachhaltige Sicherung des Unterhalts durch eigene

    Wurde damit die der Antragstellerin noch angemessene Erwerbstätigkeit (§ 1574 BGB) auf diesen Umfang beschränkt, stellt sich der im Anerkenntnisurteil titulierte Unterhaltsanspruch - allein - als Aufstockungsunterhalt gemäß § 1573 Abs. 2 BGB dar (BGH FamRZ 1991, 170,171 f.; Pauling in: Wendl/Staudigl, Das Unterhaltsrecht in der familienrichterlichen Praxis, 6. Auflage 2004, § 4 Rn. 125).
  • OLG Düsseldorf, 10.09.1992 - 5 UF 46/92

    Haftung des Unterhaltsverpflichteten für Einkommensverschlechterungen beim

    cc) Rechtlich folgt aus der der Klägerin zum Einsatzzeitpunkt angesonnenen Erwerbstätigkeit ein Anspruch aus § 1572 Nr. 1 BGB , soweit statt einer Ganztagstätigkeit von einer solchen von 25 Stunden pro Woche ausgegangen wird, und ein Anspruch aus § 1573 Abs. 2 BGB , im Übrigen, auch soweit das niedrigere Anforderungsprofil gesundheitsbedingt erscheint (BGH in FamRZ 1991, 170 ).
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