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Rechtsprechung
   BGH, 23.10.1991 - XII ZR 174/90   

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https://dejure.org/1991,1583
BGH, 23.10.1991 - XII ZR 174/90 (https://dejure.org/1991,1583)
BGH, Entscheidung vom 23.10.1991 - XII ZR 174/90 (https://dejure.org/1991,1583)
BGH, Entscheidung vom 23. Januar 1991 - XII ZR 174/90 (https://dejure.org/1991,1583)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Wolters Kluwer

    Unterhalt - Studium - Dienst als Soldat - Angemessene Vorbildung zum Beruf - Wehrdienst - Hochschulstudium - Zusammenhang zwischen Lehre und Studium - Banklehre - Jurastudium

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 1610 Abs. 2
    Keine angemessene Vorbildung zum Beruf bei zweijährigem Wehrdienst eines Schulabgängers mit allgemeiner Hochschulreife - Sachlicher Zusammenhang zwischen Jurastudium und Banklehre

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • datenbank.nwb.de (Kurzinformation)

    Unterhaltsrecht; angemessene Vorbildung zu einem Beruf

Papierfundstellen

  • NJW 1992, 501
  • MDR 1992, 681
  • FamRZ 1992, 170
 
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Wird zitiert von ... (15)

  • BGH, 08.03.2017 - XII ZB 192/16

    Kindesunterhalt: Ausbildungsunterhalt in den sogenannten

    Bejaht hat der Senat einen derartigen engen sachlichen Zusammenhang etwa zwischen Bauzeichnerlehre und Architekturstudium (BGHZ 107, 376 = FamRZ 1989, 853, 855), landwirtschaftlicher Lehre und Studium der Agrarwirtschaft (Senatsurteil vom 27. September 1989 - IVb ZR 83/88 - FamRZ 1990, 149) oder Banklehre und Jurastudium (Senatsurteil vom 23. Oktober 1991 - XII ZR 174/90 - FamRZ 1992, 170, 171).

    Insoweit ist ausreichend, wenn praktische Ausbildung und Studium so zusammenhängen, dass das eine für das andere eine fachliche Ergänzung, Weiterführung oder Vertiefung bedeutet oder dass die praktische Ausbildung eine sinnvolle und nützliche Vorbereitung auf das Studium darstellt (vgl. etwa Senatsurteile BGHZ 107, 376 = FamRZ 1989, 853, 855; vom 23. Oktober 1991 - XII ZR 174/90 - FamRZ 1992, 170, 171 und vom 23. Mai 2001 - XII ZR 148/99 - FamRZ 2001, 1601, 1602).

  • BGH, 30.11.1994 - XII ZR 215/93

    Anspruch des Kindes auf Ausbildungsunterhalt für den Besuch der Fachoberschule

    Dabei hat der Senat allerdings wegen des aus § 1610 Abs. 2 BGB abzuleitenden Merkmals der Einheitlichkeit des Ausbildungsganges daran festgehalten, daß die einzelnen Ausbildungsabschnitte in engem zeitlichen und sachlichen Zusammenhang stehen und die praktische Ausbildung und das Studium sich jedenfalls sinnvoll ergänzen müssen (BGHZ 107 aaO. 382; Senatsurteile vom 27. September 1989 - IVb ZR 83/88 - BGHR BGB § 1610 Abs. 2 Studium 3 = FamRZ 1990, 149; vom 12. Juni 1991 - XII ZR 163/90 = FamRZ 1991, 1044, 1045; vom 23. Oktober 1991 - XII ZR 174/90 - BGHR aaO. Studium 5 = FamRZ 1992, 170; vom 12. Mai 1993 - XII ZR 18/92 - BGHR aaO. Angemessenheit 1 = FamRZ 1993, 1057 und vom 20. Mai 1992 - XII ZR 131/91 - BGHR aaO. Studium 6 = FamRZ 1992, 1407).
  • BGH, 12.05.1993 - XII ZR 18/92

    Kein Zusammenhang zwischen Lehre zum Industriekaufmann und Studium des

    In dieser ist etwa eine Ausbildung zum Bankkaufmann wegen der vielfältigen Berührungspunkte mit dem Studium und der späteren Berufsausübung eines Juristen als sinnvolle Vorbereitung auf das Studium der Rechtswissenschaft beurteilt worden (Senatsurteil vom 23. Oktober 1991 - XII ZR 174/90 = BGHR BGB § 1610 Abs. 2 Studium 5 = FamRZ 1992, 170), während ein enger sachlicher Zusammenhang zwischen der Ausbildung zum Speditionskaufmann und dem Jurastudium verneint worden ist (Senatsurteil vom 20. Mai 1992 - XII ZR 131/91 = BGHR aaO Studium 6 = FamRZ 1992, 1407).
  • OVG Niedersachsen, 18.01.1994 - 10 L 313/92

    Ausbildungsförderung

    Der BGH hat in seinem grundlegenden Urteil v. 7.6.1989 - IVb ZR 51/88 (FamRZ 1989, 853 = NJW 1989, 2353) entschieden, daß der Unterhalt eines Kindes, das nach Erlangung der Hochschulreife eine praktische Ausbildung durchläuft, auch die Kosten eines Hochschulstudiums umfaßt, wenn dieses mit den vorausgegangenen Ausbildungsabschnitten in einem engen sachlichen und zeitlichen Zusammenhang steht und die Finanzierung des Ausbildungsganges den Eltern wirtschaftlich zumutbar ist (sog. Abitur-Lehre-Studium-Fälle, vgl. BGH, Urteil v. 27.9.1989 - IVb ZR 83/88 -, FamRZ 1990, 149; Urteil v. 23.10.1991. - XII ZR 174/90 -, FamRZ 1992, 170 = NJW 1992, 501, 502).

    Das Studium der Rechtswissenschaften hängt mit der Lehre zur Industriekauffrau sachlich so zusammen, daß es eine fachliche Ergänzung und Weiterführung darstellt und unterhaltsrechtlich mithin von einem einheitlichen Ausbildungsgang ausgegangen werden kann (vgl. allgemein zum sachlichen Zusammenhang: BGH, Urteil v. 7.6.1989, 27.9.1989 und 23.10.1991, a.a.O.).

    Der BGH hat auch den engen sachlichen Zusammenhang zwischen vorausgegangener Banklehre und einem Studium: der Rechtswissenschaften bejaht (vgl. BGH, Urteil v. 23.10.1991, a.a.O., S. 502; Vorinstanz OLG Hamm, Urteil v. 8.8.1990 - 6 UF 131/90 -, FamRZ 1991, 477, 478); er hat allerdings einen solchen zwischen einer Lehre zum Speditionskaufmann und einem Studium der Rechtswissenschaften verneint (BGH, Urteil v. 20.5.1992 - XII ZR 131/91 -, FamRZ 1992, 1407, 1408; Vorinstanz OLG Stuttgart, Urteil v. 29.5.1991- 15 UF 57/91 -, FamRZ 1991, 1472, 1473).

  • OLG Frankfurt, 10.10.1996 - 26 W 128/96

    Anspruch des Mieters gegen Vermieter auf Gewährung des Zugangs zum Garten und

    Ein Teil der Rechtsprechung und Literatur (KG NJW 91, 989; OLG Frankfurt, NJW 92, 501 f; NJW-RR 94, 715 f; Pentz, NJW 1990, 1466 f, jeweils m.w.N.) hält die Entscheidung eines Landgerichts als Beschwerdegericht im Vollstreckungsverfahren für unanfechtbar.
  • OLG Celle, 18.04.2013 - 17 UF 17/13

    Ausbildungsunterhalt: Voraussetzungen eines Unterhaltsanspruchs bei gestufter

    Allerdings sind Eltern, die ihrem Kind eine begabungs- und neigungsgerechte Berufsausbildung haben zukommen lassen, ohne Rücksicht auf die Höhe der Kosten, die sie für die Ausbildung haben aufwenden müssen, ihrer Unterhaltspflicht damit in ausreichendem Maße nachgekommen und deshalb im Normalfall nicht verpflichtet, die Kosten einer weiteren Ausbildung zu tragen (BGH FamRZ 1992, 170, Tz. 11 [juris], Botur, a. a. O., Rn. 44).
  • BGH, 20.05.1992 - XII ZR 131/91

    Voraussetzungen des Anspruchs auf Ausbildungsunterhalt für ein Hochschulstudium

    Haben Eltern ihrem Kind eine angemessene Berufsausbildung gewährt, sind sie im allgemeinen nicht verpflichtet, die Kosten einer weiteren Ausbildung zu tragen (BGHZ 69, 190 und ständige Rechtsprechung des Senats, vgl. zuletzt Urteil vom 23. Oktober 1991 - XII ZR 174/90 - NJW 1992, 501).
  • OLG Brandenburg, 10.07.2007 - 10 UF 51/07

    Ausbildungsunterhalt: Unterhaltsanspruch bei Abbruch eines Studiums, anschließend

    Zudem ist aufgrund der vielfältigen Berührungspunkte - wie sie sich u. a. aus dem vorgelegten Studienführer der Fachhochschule ergeben - die Ausbildung von S... zum IT-Systemkaufmann als eine sinnvolle und nützliche Vorbereitung auf das Studium der Medieninformatik zu beurteilen (vgl. in diesem Zusammenhang BGH, FamRZ 1992, 170/172).
  • OLG Köln, 29.11.1993 - 27 WF 118/93

    Unterhaltspflicht für weitere Ausbildung - Unterhalt, volljähriges Kind, weitere

    Hiernach umfaßt der Unterhalt eines Kindes, das nach Erlangung der Hochschulreife zunächst eine praktische Ausbildung durchlaufen hat, auch die Kosten eines Hochschulstudiums, wenn dieses, auch wenn es nicht von vornherein geplant war, mit den vorausgegangenen Ausbildungsabschnitten in einem engen sachlichen und zeitlichen Zusammenhang steht und die Finanzierung des Ausbildungs-weges den Eltern wirtschaftlich zumutbar ist (BGH FamRZ 1989, 853; 1992, 170).
  • OLG Schleswig, 14.04.2000 - 10 UF 146/99

    Ausbildungsunterhalt für fachliche Ergänzung einer Fotografenausbildung

    Ein solcher ist nach ständiger Rechtsprechung des BGH (vgl. BGH FamRZ 1989, 853; FamRZ 1991, 1044; 1992, 170; 1992, 1407; 1993, 1057) nur dann gegeben, wenn ein enger zeitlicher und sachlicher Zusammenhang vorhanden ist, d.h. hier zwischen Fotografenausbildung und dem von der Klägerin betriebenen Studium der Philosophie, Geschichte und auch Kunstgeschichte bestünde.
  • OLG Saarbrücken, 29.01.1998 - 6 UF 84/97
  • AG Weilburg, 13.06.1997 - 24 F 821/96

    Anspruch auf Abänderung eines gerichtlichen Vergleichs über Unterhaltszahlungen;

  • OLG Brandenburg, 15.10.1996 - 10 WF 103/96

    Voraussetzungen für die Zulässigkeit einer Abänderungsklage; Voraussetzungen für

  • OLG Bremen, 17.05.1995 - 5 UF 31/95

    Voraussetzungen für die Verpflichtung zur Erbringung von Unterhaltsleistungen;

  • OVG Niedersachsen, 15.10.1998 - 10 L 3025/96

    BAföG; Vorbehaltsauflösung

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Rechtsprechung
   BGH, 29.04.1992 - XII ARZ 7/92   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1992,3515
BGH, 29.04.1992 - XII ARZ 7/92 (https://dejure.org/1992,3515)
BGH, Entscheidung vom 29.04.1992 - XII ARZ 7/92 (https://dejure.org/1992,3515)
BGH, Entscheidung vom 29. April 1992 - XII ARZ 7/92 (https://dejure.org/1992,3515)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Scheidungsverfahren - Beitritt der DDR - Anwendung des geltenden Rechts - Rehctshängigkeit - Anhängigkeit - Zuständigkeit - Verweisungsbeschluß - Bindungswirkung - Wohnsitz des Beklagten

  • rechtsportal.de

    ZPO § 281
    Zuständigkeit bei vor dem Beitritt zugestelltem und bei DDR-Gericht eingereichtem Scheidungsantrag

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • FamRZ 1992, 1165
  • FamRZ 1992, 170
 
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Wird zitiert von ...

  • OLG Brandenburg, 25.05.2011 - 1 AR 25/11

    Zuständigkeitsbestimmung: Bindungswirkung des Verweisungsbeschlusses einer

    Vielmehr wird im vorliegenden Fall durch die vom Gesetzgeber angeordnete Bindungswirkung des § 102 Satz 2 GVG der gesetzliche Richter gerade bestimmt (BGH FamRZ 1992, 1165).
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Rechtsprechung
   BGH, 25.09.1991 - XII ARZ 23/91   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1991,4049
BGH, 25.09.1991 - XII ARZ 23/91 (https://dejure.org/1991,4049)
BGH, Entscheidung vom 25.09.1991 - XII ARZ 23/91 (https://dejure.org/1991,4049)
BGH, Entscheidung vom 25. September 1991 - XII ARZ 23/91 (https://dejure.org/1991,4049)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Kurzfassungen/Presse

  • rechtsportal.de (Leitsatz)

    BGB § 1696
    Bestimmung der örtlichen Zuständigkeit für ein Abänderungsverfahren

Papierfundstellen

  • FamRZ 1992, 170
 
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Wird zitiert von ... (2)

  • BGH, 25.01.1995 - XII ARZ 1/95

    Bestimmung des zuständigen Gerichts in Familiensachen der freiwilligen

    Maßgeblich ist gemäß §§ 36 Abs. 1, 43 Abs. 1 FGG der Wohnsitz des Kindes im Zeitpunkt der Befassung des Gerichts mit der Angelegenheit (Senatsbeschlüsse vom 11. Juli 1990 - XII ARZ 25/90 - FamRZ 1990, 1101 und vom 25. September 1991 - XII ARZ 23/91 - FamRZ 1992, 170).
  • BGH, 09.02.1994 - XII ARZ 4/94

    Bestimmung des zuständigen Gerichts bei fehlender Bekanntmachung die

    Die örtliche Zuständigkeit für das Überprüfungsverfahren nach §§ 1696 Abs. 3, 1671 Abs. 5 BGB bestimmt sich nach dem Wohnsitz des Kindes im Zeitpunkt der Befassung des Gerichts mit der Angelegenheit (§§ 621 Abs. 2 Satz 2 ZPO i.V. mit 36 Abs. 1, 43 Abs. 1 FGG; vgl. Senatsbeschlüssevom 11. Juli 1990 - XII ARZ 25/90 - FamRZ 1990, 1101 undvom 25. September 1991 - XII ARZ 23/91 - FamRZ 1992, 170).
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