Rechtsprechung
   OLG Düsseldorf, 15.07.1994 - 3 Wx 221/93   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1994,3471
OLG Düsseldorf, 15.07.1994 - 3 Wx 221/93 (https://dejure.org/1994,3471)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 15.07.1994 - 3 Wx 221/93 (https://dejure.org/1994,3471)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 15. Juli 1994 - 3 Wx 221/93 (https://dejure.org/1994,3471)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1994,3471) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (3)

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Betreuungsverfahren; Unterbringungsverfahren; Entschädigung des Verfahrenspflegers; Anwaltlicher Verfahrenspfleger; Zum Beruf gehörende Dienste; Aufwendungsersatzanspruch

  • Bt-Recht(Abodienst, Leitsatz frei) (Leitsatz)

    Vergütungsanspruch Verfahrenspflegers nach § 1835 III BGB:: Festsetzung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    BGB § 1835, § 1836; FGG § 67, § 70b

Papierfundstellen

  • FamRZ 1995, 1283
  • AnwBl 1995, 199
  • Rpfleger 1995, 109
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (7)

  • OLG Köln, 03.07.1996 - 16 Wx 104/96

    Vergütung eines Rechtsanwalts als Verfahrenspfleger

    Daß die Beteiligte zu 3) von Beruf Rechtsanwältin ist, stand ihrer Bestellung ebenfalls nicht entgege, im Gegenteil: Gerade weil die Einrichtung oder Aufrechterhaltung einer Betreuung in der Regel mit schwerwiegenden Eingriffen in Rechte des Betroffenen verbunden ist, muß durch besondere Sach- und Rechtskunde des Verfahrenspflegers sichergestellt sein, daß die zu Gunsten des Betroffenen bestehenden Möglichkeiten des Rechtsschutzes in vollem Umfang gewahrt werden (vgl. z.B. OLG Düsseldorf FamRZ 1995, 1283).

    Der Rechtsanwalt, der als bestellter Verfahrenspfleger Dienste erbringt, die zu seinem Beruf gehören und deshalb nach § 1835 Abs. 3 BGB die Anwendung der BRAGO rechtfertigen, kann also eine Vergütung nach den Gebührentatbeständen der BRAGO verlangen (BayObLG FamRZ 1994, 525 f.; OLG Schleswig FamRZ 1995, 49; OLG Düsseldorf FamRZ 1995, 1283; PalandtDiederichsen, BGB, 54. Auflage, Rdn. 19 vor § 1896).

  • OLG Frankfurt, 01.02.1996 - 20 W 25/96
    Der Senat schließt sich jedoch der in Rechtsprechung und Schrifttum überwiegenden Meinung an, wonach ein Rechtsanwalt als Verfahrenspfleger in Unterbringungssachen lediglich nach §§ 1915, 1836 Abs. 2, 1835 Abs. 3 und 4 BGB im Falle der Mittellosigkeit des Betroffenen aus der Landeskasse entlohnt werden kann (BayObLGZ 1993, 256 = FamRZ 1994, 525 = Rpfleger 1993, 483 = JurBüro 1993, 726; OLG Schleswig FamRZ 1995, 49 = Rpfleger 1994, 504; OLG Düsseldorf FamRZ 1995, 1283 = BtPrax 1995, 36 Ls = Rpfleger 1995, 109 = JurBüro 1995, 375; OLG Celle - 15. ZS - FamRZ 1995, 47 = NdsRpfl 1994, 212; LG Münster MDR 1993, 450 = Rpfleger 1994, 243 zu G); LG Frankfurt FamRZ 1994, 526 = BtPrax 1993, 216 Ls sowie BtPrax 1995, 146 = Rpfleger 1995, 504 Ls; LG Köln FamRZ 1995, 53; Staudinger/Bienwald BGB 12. Aufl. § 1908 i Rn. 258, 259; Damrau/Zimmermann Betreuung und Vormundschaft 2. Aufl. § 70 b FGG Rn. 10 c; Bassenge/ Herbst a.a.O. § 70 b FGG Rn. 6; Keidel/Kuntze a.a.O. § 67 Rn. 7; Saage/Göppinger/Volckart Freiheitsentziehung und Unterbringung 3. Aufl. § 70 b FGG Rn. 12 - 15; Hartmann a.a.O. § 1 BRAGO Rn. 49).
  • OLG Köln, 27.10.1997 - 16 Wx 238/97

    Unterscheidung zwischen Vergütung des Vormunds und Aufwendungsersatz für den

    Eine Festsetzung solcher Aufwendungen durch das Vormundschaftsgericht scheidet bei bemittelten Betroffenen aus ( vgl. Senat aaO - für Schreibauslagen - OLG Düsseldorf FamRZ 95, 1283; BayObLG AnwBl. 94, 42; Schwab in MünchKomm (3.Aufl.): § 1835 Rdnr. 24 mwN; Damrau/ Zimmermann, Betreuung und Vormundschaft, 2. überarbeitete Aufl. § 835 Rdnr. 16; Knittel, Betreuungsgesetz, Stand: 1.5.97, § 1835 S. 2o; a.A.- wohl überholt - Soergel/Damrau BGB, Stand Frühjahr 87, § 1835 Rdnr. 6).
  • OLG Oldenburg, 13.02.1996 - 5 W 9/96

    Betreuung, Verfahrenspfleger, Rechtsanwalt, Gebühren, Abrechnung, Vergütung,

    Der Anspruch gegen die Staatskasse auf Aufwandsersatz - Entschädigung - eines im Betreuungsverfahren gemäß § 67 FGG bestellten Verfahrenspflegers richtet sich in Ermangelung anderer gesetzlichen Vorschriften nach § 1835 BGB in Verbindung mit §§ 1905, 1908 i BGB - sei es in direkter oder in entsprechender Anwendung (vgl. OLG Düsseldorf Rpfleger 1995, 109; LG Köln FamRZ 1995, 53).
  • BayObLG, 09.11.1995 - 3Z BR 223/95

    Zeitpunkt zur Feststellung der Mittellosigkeit

    Der in einem Betreuungsverfahren zum Verfahrenspfleger bestellte Rechtsanwalt (§ 67 FGG) kann vom Betroffenen jedoch gemäß § 1835 Abs. 3 BGB Ersatz seiner Aufwendungen in Höhe der ihm nach der Bundesgebührenordnung für Rechtsanwälte zustehenden Gebühren oder - bei Vorliegen der Voraussetzungen - gemäß § 1836 Abs. 1 BGB eine nach seinem Zeitaufwand zu bemessende Vergütung verlangen (vgl. BayObLGZ 1993, 256, 257; OLG Düsseldorf FamRZ 1995, 1283).
  • AG Augsburg, 22.11.1996 - XVII 110/96
    b) Das BayObLG wendet die BRAGO ohne nähere Begründung nunmehr auch über § 1835 III BGB im Betreuungsverfahren an (BayObLG BtPrax 1996, S. 29; ebenso OLG Düsseldorf, FamRZ 1995, S. 1283; Beschluß des LG München vom 08.09.1995 13 T 10529/95 ; OLG Oldenburg, s. o.).
  • LG Wuppertal, 28.11.1994 - 6 T 789/94

    Vergütung der Tätigkeit eines Rechtsanwalts als Verfahrenspfleger im

    Er verweist auf die Entscheidungen des Bayerischen Obersten Landesgerichtes vom 24. Juni 1993 (FamRZ 1994, 25 f.) und des OLG Düsseldorf vom 15. Juli 1994 (3 Wx 221/93 ).
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht