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   BGH, 30.11.1994 - XII ZR 226/93   

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BGH, 30.11.1994 - XII ZR 226/93 (https://dejure.org/1994,723)
BGH, Entscheidung vom 30.11.1994 - XII ZR 226/93 (https://dejure.org/1994,723)
BGH, Entscheidung vom 30. November 1994 - XII ZR 226/93 (https://dejure.org/1994,723)
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Volltextveröffentlichungen (5)

Papierfundstellen

  • NJW 1995, 1148
  • MDR 1995, 717
  • FamRZ 1995, 291
  • FamRZ 2007, 427
 
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Wird zitiert von ... (27)

  • BGH, 11.02.2004 - XII ZR 265/02

    Zur Inhaltskontrolle von Eheverträgen

    Die Dauer und Höhe der Unterhaltspflicht sei allerdings in einem solchen Fall insoweit beschränkt, als nicht das Kindeswohl ein Weiterbestehen des Unterhaltsanspruchs gebiete (Senatsurteil vom 28. November 1990 aaO 307, vom 30. November 1994 - XII ZR 226/93 - FamRZ 1995, 291, 292 und vom 16. April 1997 - XII ZR 293/95 - FamRZ 1997, 873, 874).

    Der Höhe nach stehe dem betreuenden Ehegatten der Unterhaltsanspruch nur insoweit zu, als er, um seinen Betreuungspflichten nachzukommen, darauf zur Deckung seines notwendigen eigenen Lebensbedarfs angewiesen sei; nur wenn besondere Gründe des Kindeswohls dies geböten, sei dem betreuenden Ehegatten mehr als der notwendige Unterhalt zuzubilligen (Senatsurteile vom 9. Juli 1992 aaO 1405, vom 30. November 1994 aaO 291 f. und vom 16. April 1997 aaO 874 f.).

  • BVerfG, 06.02.2001 - 1 BvR 12/92

    Unterhaltsverzichtsvertrag

    Insofern ist der Bundesgerichtshof der Auffassung des Oberlandesgerichts Frankfurt entgegengetreten, das in einem solchen Fall der Unterhaltsberechtigten einen Unterhaltsanspruch nach dem Maßstab der Angemessenheit zugesprochen hatte (vgl. OLG Frankfurt, OLG Report Frankfurt 1994, S. 117; BGH, FamRZ 1995, S. 291; FamRZ 1997, S. 873).
  • BGH, 28.03.2007 - XII ZR 21/05

    Berücksichtigung des Wohnvorteils und von Zins und Tilgung für die Ehewohnung

    Nach ständiger Rechtsprechung des Senats ist der Wert derartiger Nutzungsvorteile den sonstigen Einkünften der Parteien hinzuzurechnen, soweit er die Belastungen übersteigt, die durch allgemeine Grundstückskosten und -lasten, Zins- und Tilgungsleistungen und sonstige verbrauchsunabhängige Kosten entstehen (Senatsurteile vom 18. März 1992 - XII ZR 23/91 - FamRZ 1992, 1045, 1049 und vom 30. November 1994 - XII ZR 226/93 - FamRZ 1995, 291, 292 [zum nachehelichen Unterhalt], vom 22. April 1998 - XII ZR 161/96 - FamRZ 1998, 899, 901 [zum Trennungsunterhalt] und vom 19. März 2003 - XII ZR 123/00 - FamRZ 2003, 1179, 1180 [zum Familienunterhalt]).
  • BGH, 01.03.2006 - XII ZR 157/03

    Überobligationsmäßige Erwerbstätigkeit eines Ehegatten; Berücksichtigung von

    Nach der Rechtsprechung des Senats braucht sich eine Ehefrau, die Unterhalt von ihrem Ehemann verlangt, im Regelfall nicht auf eine eigene Erwerbstätigkeit verweisen zu lassen, solange sie ein Kind betreut, das noch nicht acht Jahre alt ist (vgl. Senatsurteile vom 30. November 1994 - XII ZR 226/93 - FamRZ 1995, 291, 292 und vom 21. Dezember 1988 - IVb ZR 18/88 - FamRZ 1989, 487 m.w.N.).
  • BGH, 28.09.2005 - XII ZB 177/00

    Herabsetzung des Versorgungsausgleichs bei sehr kurzem Zusammenleben der Eheleute

    Darüber hinaus hatte die Ehefrau selbst dann keinen Ehegattenunterhalt von dem Ehemann verlangt, als sie in den Jahren 1987 bis 1989 unstreitig keiner voll- oder teilschichtigen Erwerbstätigkeit nachging und sie grundsätzlich hierzu unterhaltsrechtlich auch nicht verpflichtet gewesen wäre, weil das zu betreuende Kind zu dieser Zeit noch nicht acht Jahre alt war (vgl. Senatsurteile vom 21. Dezember 1988 - IVb ZR 18/88 - FamRZ 1989, 487 und vom 30. November 1994 - XII ZR 226/93 - FamRZ 1995, 291, 292).
  • BGH, 03.12.2009 - IX ZB 139/07

    Umfang der Erwerbsobliegenheit des betreuenden Elternteils

    Nach der für den hier in Rede stehenden Zeitraum maßgeblichen Rechtsprechung besteht bei der Betreuung eines Kindes bis zum achten Lebensjahr grundsätzlich keine Erwerbsobliegenheit (vgl. BGH, Urt. v. 9. Juli 1992 - XII ZR 57/91, NJW 1992, 3164, 3165 f; v. 30. November 1994 - XII ZR 226/93, NJW 1995, 1148, 1149).
  • BGH, 16.04.1997 - XII ZR 293/95

    Bemessung des nachehelichen Betreuungsunterhalts nach vorehelich erklärtem

    Sie stehen auch in den Grundzügen mit der Rechtsprechung des Senats in Einklang (vgl. etwa Senatsurteile vom 24. April 1985 - IVb ZR 17/84 - und - IVb ZR 22/84 = FamRZ 1985, 787 f. und 788 ff. sowie vom 9. Juli 1992 - XII ZR 57/91 = FamRZ 1992, 1403 ff. und vom 30. November 1994 - XII ZR 226/93 = FamRZ 1995, 291 ff.).

    Dagegen sind aus Rechtsgründen keine Einwände zu erheben (vgl. Senatsurteile vom 9. Juli 1992 aaO. S. 1405 und vom 30. November 1994 aaO.).

    Insoweit hat das sonst grundsätzlich geltende Gebot einer Prognose der künftigen Entwicklung (vgl. Senatsurteile vom 30. November 1994 aaO. S. 292 und vom 12. März 1997 - XII ZR 153/95 - zur Veröffentlichung bestimmt) hinter das Gebot umfassender tatrichterlicher Würdigung der (im Jahre 2001 bzw. 2002) tatsächlich bestehenden Verhältnisse in ihren Auswirkungen auf die Betreuungsnotwendigkeit und das Wohl der beiden minderjährigen Kinder zurückzutreten.

  • BGH, 11.01.1995 - XII ZR 236/93

    Berücksichtigung einer Vergütung zu Gunsten eines neuen Partners

    Da die Darlegungs- und Beweislast für ihre Bedürftigkeit die Klägerin trägt (vgl. Senatsurteile vom 28. November 1990 - XII ZR 1/90 - FamRZ 1991, 670, 673 und vom 30. November 1994 - XII ZR 226/93 - zur Veröffentlichung vorgesehen; Griesche in FamGB § 1577 Rdn. 17; Göppinger/von Els Unterhaltsrecht 6. Aufl. Rdn. 1007), treffen sie die nachteiligen Folgen einer insoweit verbleibenden Ungewißheit.
  • OLG Stuttgart, 21.10.1997 - 17 UF 96/97

    Wirksamkeit einer Vereinbarungen über den Ausschluß des Versorgungsausgleichs und

    Nach der Rechtsprechung des BGH sind an eine solche Zwangslage, die ausnahmsweise zur Sittenwidrigkeit eines Ehevertrages führen könnte, besonders strenge Anforderungen zu stellen (BGH, FamRZ 1995, 291 f.; FamRZ 1996, 1536 ff.; FamRZ 1997, 156 ff.).

    Dieser Berufung steht das Gebot der Wahrung von Treu und Glauben (§ 242 BGB ) entgegen, da Gründe des Kindeswohls die Unterhaltsbedürftigkeit der Antragsgegnerin begründen (ständige Rechtsprechung des BGH, zuletzt FamRZ 1995, 291 ff.).

    Der Höhe nach ist dieser Unterhaltsanspruch beschränkt auf den Betrag, welcher der Antragsgegnerin ermöglicht, sich der Pflege und Erziehung der Kinder zu widmen ohne eine Erwerbstätigkeit aufzunehmen oder Sozialhilfe zu beanspruchen (BGH, FamRZ 1995, 291 ).

  • OLG Saarbrücken, 11.08.2004 - 9 UF 8/04

    Nachehelicher Unterhalt: Ansatz berufsbedingter Fahrtkosten

    Da die Schulden und sonstigen berücksichtigungswürdigen verbrauchsunabhängigen Kosten danach höher als der prägende Wohnwert sind, entfällt für die Bedarfsermittlung die Zurechnung eines Wohnvorteiles (vgl. BGH, FamRZ 1995, 291).
  • OLG Karlsruhe, 21.12.2004 - 2 UF 103/04

    Abänderungsklage für einen Vergleich über Nachscheidungsunterhalt:

  • OLG Hamburg, 21.11.1995 - 2 UF 31/94

    Wiederaufleben des Unterhaltsanspruchs trotz Unterhaltsverzichts

  • OLG Saarbrücken, 15.09.2004 - 9 UF 109/03

    Nachehelicher Unterhalt: Berücksichtigung der Veräußerung des hälftigen

  • OLG Hamburg, 28.07.2004 - 2 UF 73/03

    Höhe des Unterhalts der nichtehelichen Mutter; Bewilligung von Prozesskostenhilfe

  • OLG Saarbrücken, 26.05.2004 - 9 WF 35/04

    Ehevertrag: Sittenwidrigkeit eines vollständigen Verzichts auf nachehelichen

  • BGH, 08.03.1995 - XII ZR 165/93

    Auslegung einer Scheidungsvereinbarung im Hinblick auf die Erwerbstätigkeit der

  • BGH, 07.12.2000 - IX ZR 369/98

    Grundsätzliche Bedeutung - Belehrung durch Notar - Verzicht - Nachehelicher

  • OLG Hamburg, 28.06.2002 - 12 UF 102/01

    Trennungsunterhalt: Einkünfte aus unzumutbarer Tätigkeit

  • OLG Düsseldorf, 25.06.2004 - 3 UF 195/03

    Verfassungsmäßigkeit der Befristung des Unterhaltsanspruchs der nichtehelichen

  • BGH, 18.03.1999 - IX ZR 369/98

    Streitwert für Schadensersatzanspruch wegen schuldhafter Verursachung einer

  • OLG Hamm, 22.05.2002 - 12 UF 102/00

    Abänderung eines die Unterhaltshöhe titulierenden Urteils; Herabsetzung eines

  • OLG Düsseldorf, 13.12.2002 - 3 UF 108/02
  • OLG Karlsruhe, 23.11.2000 - 9 U 43/00

    Ausgleich für unbenannte Zuwendung wegen Wegfalls der Geschäftsgrundlage bei

  • OLG Düsseldorf, 13.12.2002 - 3 UF 116/02
  • OLG Celle, 14.05.2002 - 19 UF 243/01

    Unterhaltsverfahren: Darlegungs- und Beweislast des selbstständigen

  • OLG Düsseldorf, 08.11.1995 - 5 UF 102/95

    Unterhaltspflicht unter Verlobten; Erwerbsobliegenheit des kinderbetreuenden

  • AG Schorndorf, 15.10.1997 - 5 F 374/96

    Durchführung des Versorgungsausgleiches und nachehelicher Unterhalt; Ausschluss

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