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   BayObLG, 03.09.1996 - 1Z BR 211/95   

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https://dejure.org/1996,3642
BayObLG, 03.09.1996 - 1Z BR 211/95 (https://dejure.org/1996,3642)
BayObLG, Entscheidung vom 03.09.1996 - 1Z BR 211/95 (https://dejure.org/1996,3642)
BayObLG, Entscheidung vom 03. September 1996 - 1Z BR 211/95 (https://dejure.org/1996,3642)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Möglichkeit der Neubestimmung eines Geburtsnamens für ein minderjähriges Kind im Falle der Wiederannahme des Geburtsnamens durch ein Elternteil; Recht zur Namensbestimmung als Ausfluss der elterlichen Personensorge; Rechtmäßigkeit der Führung eines Doppelnamens

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 1997, 321
  • FGPrax 1996, 225
  • FamRZ 1997, 232
  • Rpfleger 1997, 111
  • BayObLGZ 1996 Nr. 48
  • BayObLGZ 1996, 198
 
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Wird zitiert von ... (5)

  • BGH, 13.11.2019 - XII ZB 118/17

    Ausüben des Neubestimmungsrechts der Eltern über den Namen des Kindes nach

    Hat das erstgeborene Kind seinen Namen - wie hier - zunächst kraft Gesetzes erhalten und üben die Eltern nach Eintritt der gemeinsamen elterlichen Sorge ihr Neubestimmungsrecht nach § 1617 b Abs. 1 Satz 1 BGB nicht oder nicht fristgerecht aus, wird von der fast einhelligen Auffassung in Rechtsprechung und Literatur im Unterlassen der Neubestimmung eine gestaltende Willensentscheidung gesehen, welche den gesetzlichen Erwerb überlagert und in Bezug auf den (fortgeführten) Namen dieses Kindes Bindungswirkung für dessen nachgeborene Geschwister erzeugt (vgl. BayObLG FamRZ 2001, 856 f. und FamRZ 1997, 232, 233 [zum Übergangsrecht]; OLG Frankfurt StAZ 2004, 272, 274; OLG Hamm FamRZ 2005, 1009, 1010; LG Flensburg Beschluss vom 24. Januar 2005 - 5 T 396/04 - juris Rn. 15; Staudinger/Hilbig-Lugani BGB [2015] § 1617 Rn. 49; Staudinger/Rauscher BGB [2016] Art. 224 § 3 EGBGB Rn. 8; MünchKommBGB/von Sachsen Gessaphe 7. Aufl. § 1617 Rn. 26 und § 1617 b Rn. 13; BeckOGK/Kienemund [Stand: 1. August 2019] BGB § 1617 b Rn. 20; BeckOK BGB/Pöcker [Stand: 1. August 2019] § 1617 b Rn. 8 und 8.1; Palandt/Götz BGB 78. Aufl. § 1617 b Rn. 5; Soergel/Zecca-Jobst 13. Aufl. § 1617 b Rn. 7; Homeyer [Fachausschuss Nr. 3697] StAZ 2004, 179; offen OLG Karlsruhe NJW-RR 2006, 441, 442; aA Weber in Scholz/Kleffmann/Doering-Striening Praxishandbuch Familienrecht Teil U [Stand: Februar 2016] Rn. 130).
  • BayObLG, 09.01.2001 - 1Z BR 137/00

    Verbindlichkeit des Familiennamens des ersten Kindes nicht verheirateter Eltern

    Die vom Senat hierzu für die Neubestimmung des Geburtsnamens eines vor dem Inkrafttreten des Familiennamenrechtsgesetzes (Art. 7 § 1 Abs. 3 Satz 1 FamNamRG) geborenen minderjährigen Kindes aufgestellten Grundsätze (BayObLGZ 1996, 198/201 = FamRZ 1997, 232/233) gelten auch hier:.
  • BayObLG, 14.10.1996 - 1Z BR 172/96

    Neubestimmung des Geburtsnamens eines Kindes im Falle der Wiederannahme des

    bb) Das Recht zur Namensbestimmung als Ausfluß der elterlichen Personensorge (§ 1626 Abs. 1 Satz 1 BGB ; vgl. BTDrucks. 12/3163 S. 13; vgl. BayObLGZ 1996, 198 m.w.N.
  • BayObLG, 28.05.1997 - 1Z BR 266/96

    Wahl des Kindesnamens durch Personensorgeberechtigten - Auswahl des anwendbaren

    (2) Hiernach wird das Recht zur Bestimmung des Kindesnamens entsprechend herrschender Auffassung als Ausfluß der elterlichen Personensorge angesehen (§ 1626 Abs. 1 Satz 1 BGB ; vgl. BayObLGZ 1996, 198, 203 und BayObLG FamRZ 1997, 234, 235 f.; Palandt/Diederichsen § 1616 Rn. 4 und § 1626 Rn. 14; Soergel/Strätz Nachträge § 1616 nF Rn. 26).
  • LG Flensburg, 24.01.2005 - 5 T 396/04

    Bestimmungsrecht der Eltern ist bzgl. der Namensgebung eingeschränkt bei

    In der Nichtausübung dieser Option, die das Gesetz den Eltern einräumt, liegt eine Willensentscheidung, dass das Kind seinen bisherigen Familiennamen weiterführt (BayObLG FamRZ 1997, 232, 233 ).
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