Weitere Entscheidungen unten: BGH, 19.02.2003 | EuGH, 07.11.2002

Rechtsprechung
   BGH, 11.02.2003 - VI ZR 34/02   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/2003,372
BGH, 11.02.2003 - VI ZR 34/02 (https://dejure.org/2003,372)
BGH, Entscheidung vom 11.02.2003 - VI ZR 34/02 (https://dejure.org/2003,372)
BGH, Entscheidung vom 11. Februar 2003 - VI ZR 34/02 (https://dejure.org/2003,372)
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Volltextveröffentlichungen (11)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • Judicialis
  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Haftung für die Folgen eines Arbeitsunfalls - Erforderlichkeit des Vorsatzes für den Eintritt eines ernstlichen Personenschadens - Durch schülertypisches Verhalten verursachter Schulunfall - Entsperrung des Haftungsausschlusses bei Vorsatz des Schädigers auch auf die ...

  • datenbank.flsp.de

    Unfälle - Grenzen der Haftung für die Schädigung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    SGB VII §§ 104 105 106
    Anforderungen an den Vorsatz bei Verletzung eines Mitschülers

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Sozialrecht - Arbeitsunfall: Vorsatz des Schädigers muss schwere Folge umfassen

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (5)

  • bundesgerichtshof.de (Pressemitteilung)

    Zur Haftung bei Schulunfällen

  • lexetius.com (Pressemitteilung)

    Zur Haftung bei Schulunfällen

  • juraforum.de (Kurzinformation)

    Haftung bei Schulunfällen - Kein Schmerzensgeld bei üblichem Verhalten

  • 123recht.net (Pressemeldung)

    Keine Haftung für versehentlich verletzten Mitschüler // Entschädigung allein von Unfallversicherung

  • datenbank.nwb.de (Kurzinformation)

    Unfallversicherung; Haftung bei Schulunfällen

Besprechungen u.ä.

Sonstiges (2)

  • wolterskluwer-online.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Haftungslücken beim Schadensersatz für Schulunfälle" von Wiss. Assistent Dr. Martin Ebers, original erschienen in: NJW 2003, 2655 - 2657.

  • wolterskluwer-online.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Kein Ersatz des Personenschadens bei einem Schulunfall" von Thomas Meiser, original erschienen in: SchuR 9/2003, 5 - 7.

Papierfundstellen

  • BGHZ 154, 11
  • NJW 2003, 1605
  • MDR 2003, 745
  • NZS 2005, 35 (Ls.)
  • NZV 2003, 276
  • FamRZ 2003, 741 (Ls.)
  • VersR 2003, 595
  • BB 2003, 966
 
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Wird zitiert von ... (38)

  • BGH, 20.12.2011 - VI ZR 309/10

    Haftung aus Schutzgesetzverletzung durch Kapitalanlagebetrug bzw. sittenwidriger

    Die Annahme der - vorliegend allein in Betracht kommenden - Form des bedingten Vorsatzes setzt voraus, dass der Handelnde die relevanten Umstände jedenfalls für möglich gehalten und billigend in Kauf genommen hat (vgl. Senatsurteile vom 11. Februar 2003 - VI ZR 34/02, BGHZ 154, 11, 20; vom 21. April 2009 - VI ZR 304/07, VersR 2009, 942 Rn. 24; vom 23. November 2010 - VI ZR 244/09, VersR 2011, 216 Rn. 20; BGH, Urteil vom 26. August 2003 - 5 StR 145/03, BGHSt 48, 33, 346 f.; Beschluss vom 16. April 2008 - 5 StR 615/07, NStZ-RR 2008, 239, 240 jeweils mwN).

    Vielmehr ist immer eine umfassende Würdigung sämtlicher Umstände des Einzelfalles erforderlich (vgl. Senatsurteile vom 27. März 1984 - VI ZR 246/81, WM 1984, 744, 745; vom 11. Februar 2003 - VI ZR 34/02, aaO, S. 20 f.; BGH, Urteile vom 26. August 2003 - 5 StR 145/03, aaO, S. 348; vom 12. Mai 2005 - 5 StR 283/04, NJW 2005, 2242, 2244).

  • BGH, 15.07.2008 - VI ZR 212/07

    Begriff des vorsätzlichen Verhaltens

    Gegen die Verneinung des Vorsatzes wendet sich die Revision nicht und insoweit ist auch der rechtliche Ausgangspunkt des Berufungsgerichts zutreffend (vgl. Senatsurteil BGHZ 154, 11 ff.; ebenso BAGE 103, 92 ff.).

    Dies hat der erkennende Senat bereits in anderem Zusammenhang ausführlich dargelegt (Senatsurteil BGHZ 154, 11, 16 ff.).

    Diese sollen indes nur dann greifen, wenn der durch das Haftungsprivileg begünstigte Schädiger den Unfall und damit die Aufwendungen des Sozialversicherungsträgers durch ein besonders zu missbilligendes Verhalten verursacht hat (vgl. Senatsurteile BGHZ 75, 328, 330 f.; 154, 11, 18).

  • BGH, 08.03.2012 - III ZR 191/11

    Haftungsprivileg bei Schulunfall: Begriff des Personenschadens, der vorsätzlichen

    Der Vorsatz des Schädigers muss mithin nicht nur die Verletzungshandlung, sondern auch den Verletzungserfolg umfassen (vgl. nur BGH, Urteile vom 11. Februar 2003 - VI ZR 34/02, BGHZ 154, 11, 13 ff und vom 15. Juli 2008 - VI ZR 212/07, VersR 2008, 1407 Rn. 9; BAG, NJW 2003, 1890 f; NJW 2004, 3360, 3364; VersR 2005, 1439, 1441; siehe auch BGH, Urteil vom 20. November 1979 - VI ZR 238/78, BGHZ 75, 328, 331; BAG, VersR 1976, 574, 575 f; Urteil vom 2. März 1989 - 8 AZR 416/87, juris Rn. 11 ff, NJW 1989, 2838, jeweils zur Vorgängerregelung in § 636 RVO).
  • BGH, 27.06.2006 - VI ZR 143/05

    Umfang des Rückgriffs des Sozialversicherungsträgers

    Dem liegt zugleich die Überlegung zugrunde, dass das Zusammenwirken im Betrieb je nach den daraus drohenden Gefahren leicht zu Schädigungen führen kann, so dass eine Haftung des Schädigers in der Regel als unbillig erscheint und nur dann Platz greifen soll, wenn ihn ein besonders schwerer Vorwurf trifft und deshalb eine Belastung der Versichertengemeinschaft nicht mehr vertretbar erscheint (vgl. Senatsurteil BGHZ 154, 11, 18).

    Bei einem solchen Verhalten sind neben dem das Schadensrecht beherrschenden Ausgleichsgedanken auch präventive und erzieherische Gründe zu berücksichtigen (vgl. Senatsurteile BGHZ 57, 96, 99, 102; 57, 314, 322; 75, 328, 331; 154, 11, 18).

    Deshalb handelt es sich bei § 110 SGB VII um einen originären Anspruch des Sozialversicherungsträgers (vgl. Senatsurteil BGHZ 154, 11, 18).

  • OLG Hamm, 08.11.2013 - 26 U 31/13

    Streit unter Schülern: 1000 Euro Schmerzensgeld für eine billigend in Kauf

    Erforderlich ist vielmehr ein doppelter Vorsatz, der nicht nur die vorsätzliche Handlung, sondern auch die vorsätzlich herbeigeführte Schadensfolge erfordert (BGH VersR 2003, 595f).
  • BGH, 04.06.2009 - III ZR 229/07

    Vereinbarkeit des Anspruchsausschlusses nach § 104 Abs. 1 SGB VII mit dem

    Zum Alltag einer Kindertageseinrichtung gehören gegenseitige Verletzungshandlungen von Kindergartenkindern bei Spielereien, Raufereien und in der Regel bedenkenlosem Handeln ebenso wie bei Schülern in Schulen (vgl. zum Unfallversicherungsschutz bei Schulunfällen: BGH, Urteil vom 11. Februar 2003 - VI ZR 34/02 - NJW 2003, 1605, 1606 unter II. 1. c, bb [3.2.3]).
  • BSG, 26.06.2007 - B 2 U 17/06 R

    Gesetzliche Unfallversicherung - Haftungsbeschränkung - privilegierter

    In Abhängigkeit von der jeweiligen Betriebs- und Arbeitssituation kann es leicht zu Schädigungen kommen, sodass eine Haftung des Schädigers in der Regel unbillig erscheint und nur platzgreifen soll, wenn ihn ein besonders schwerer Vorwurf trifft (vgl BGH vom 11. Februar 2003 - VI ZR 34/02 - BGHZ 154, 11 = NJW 2003, 1605 = VersR 2003, 595).
  • BGH, 28.06.2011 - VI ZR 194/10

    Sozialleistungsrecht: Familienprivileg für den Forderungsübergang nach dem

    Insoweit stehen der von der Versichertengemeinschaft zu tragende Schädigungsaufwand und die besonders vorwerfbare Weise im Vordergrund, in der der Schädiger diesen Aufwand verursacht hat (vgl. Senatsurteil vom 8. Oktober 1985 - VI ZR 138/84, aaO; zu ähnlichen Erwägungen im Bereich der §§ 636, 637 RVO und §§ 104, 105 SGB VII vgl. Senatsurteile vom 20. November 1979 - VI ZR 238/78, BGHZ 75, 328, 330 f.; vom 11. Februar 2003 - VI ZR 34/02, BGHZ 154, 11, 13 ff.).
  • BGH, 17.10.2017 - VI ZR 477/16

    Anspruchsberechtigung der Bundesagentur für Arbeit als Trägerin der

    Maßgeblich dafür, dem Schädiger in den dort genannten Fällen eine Ersatzpflicht aufzubürden, sind - neben dem das Schadensrecht beherrschenden Ausgleichsgedanken - letztlich präventive und erzieherische Gründe, die dann greifen sollen, wenn der durch das Haftungsprivileg begünstigte Schädiger den Unfall und damit die Aufwendungen des Sozialversicherungsträgers durch ein besonders zu missbilligendes Verhalten verursacht hat (Senatsurteile vom 11. Februar 2003 - VII ZR 34/02, BGHZ 154, 11, 18; vom 27. Juni 2006 - VI ZR 143/05, BGHZ 168, 161 Rn. 9; vom 15. Juli 2008 - VI ZR 212/07, VersR 2008, 1407 Rn. 31; BeckOK Sozialrecht/Stelljes, § 110 SGB VII Rn. 3 ff. [Stand: 31. Juli 2016]; zu § 640 RVO Senatsurteile vom 20. November 1979 - VI ZR 238/78, BGHZ 75, 328, 330 f.; vom 18. Oktober 1988 - VI ZR 15/88, VersR 1989, 109, 110).
  • BGH, 30.03.2004 - VI ZR 163/03

    Haftung eines Schülers für die Verletzung von Mitschülern durch einen

    Wie der Senat bereits entschieden hat, haftet der Schädiger dem geschädigten Mitschüler gegenüber auch nach der Einordnung des Rechts der gesetzlichen Unfallversicherung in das Sozialgesetzbuch nämlich nur, wenn sein Vorsatz auch den Eintritt eines ernstlichen Personenschadens umfaßt hat (vgl. Senatsurteil vom 11. Februar 2003 - VI ZR 34/02 - BGHZ 154, 11; vgl. auch BAG, VersR 2003, 740, 741).
  • BGH, 14.04.2015 - VI ZB 50/14

    Rechtsweg für eine Regressklage des Unfallversicherungsträgers gegen einen

  • BGH, 01.07.2014 - II ZB 29/12

    Kapitalanlagermusterverfahren wegen des Verstoßes eines Anbieters fondsgebundener

  • OLG Celle, 18.06.2015 - 8 U 288/14

    Verletzung der Verkehrssicherungspflicht: Glatteissturz eines Lehrers vor der

  • LG Osnabrück, 16.01.2015 - 5 O 596/14

    Zivilklage wegen Unfalls im Chemie-Unterricht abgewiesen

  • OLG Stuttgart, 06.07.2011 - 4 U 46/11

    Gesetzliche Unfallversicherung: Haftungsprivilegierung des Schulträgers bei

  • OLG Hamm, 02.08.2007 - 21 U 39/07

    Ausschluss von Schadensersatzansprüchen wegen im Kindergarten erlittener

  • OLG Hamm, 08.04.2014 - 9 U 29/14

    Haftungsmaßstab bei einem vorsätzlich herbeigeführten Schulunfall

  • BGH, 05.05.2011 - VI ZR 112/10

    Haftungsprivileg bei Arbeitsunfall: Verkehrssicherungspflichtverletzung durch

  • OLG Karlsruhe, 27.09.2012 - 4 U 256/11

    Berufssportler haftet einem anderen Berufssportler für Personenschäden bei einem

  • LG Ansbach, 18.06.2014 - 2 O 1240/13

    Anspruch eines Schülers auf Zahlung eines Schmerzensgeldes aufgrund einer

  • OLG Hamm, 20.01.2004 - 9 U 151/03

    Schulunfall, Schulbezogenheit, Betriebsweg

  • LG Koblenz, 07.09.2006 - 14 S 68/06

    Verbringungskosten - Erstattungsfähigkeit

  • OLG Koblenz, 15.07.2013 - 5 U 471/13

    Haftung eines 12-jährigen Schülers für Verletzungen eines Mitschülers durch

  • LAG Rheinland-Pfalz, 18.11.2004 - 11 Sa 408/04

    Kündigung im Kleinbetrieb; Schmerzensgeld wegen Überarbeit

  • OLG Koblenz, 16.05.2019 - 1 U 1334/18

    Zur Haftung für Unfall während des Sportunterrichts an einer Privatschule

  • LAG Rheinland-Pfalz, 08.01.2009 - 2 Sa 481/08

    Haftungsprivileg des Arbeitgebers nach § 104 SGB 7 - Schadensersatzanspruch und

  • LAG Hamm, 18.03.2005 - 10 Sa 482/04

    Haftung des Arbeitgebers bei BerufskrankheitHaftungsausschlussUmfang des

  • LG Neuruppin, 05.09.2013 - 5 O 88/12

    Kommunalrechtliches Spekulationsverbot und Anlageberatung zu Cross Currency Swap

  • OLG Frankfurt, 14.03.2013 - 1 U 200/12

    Sportunfall im Schulunterricht; Haftungsbegrenzung auf Vorsatz auch bezüglich des

  • OLG Celle, 24.09.2003 - 9 U 114/03

    Schadensersatzanspruch nach einer körperlichen

  • LG Coburg, 09.09.2005 - 32 S 47/05

    Unfallersatztarif - Auf korrekte Prozessführung achten!

  • AG Königswinter, 25.08.2010 - 9 C 220/09

    Anspruch eines über einen Sportvereinsträger gesetzlich unfallversicherten Kindes

  • LG Trier, 17.07.2003 - 3 O 209/02

    Haftung bei Schulunfall: Regressansprüche der gesetzlichen Unfallversicherung

  • OLG München, 19.02.2010 - 1 U 5734/09

    Gesetzliche Unfallversicherung: Nachweis des Vorsatzes der Aufsichtsperson als

  • LAG Rheinland-Pfalz, 29.07.2004 - 11 Sa 958/03

    Haftung bei Personenschaden

  • LG Erfurt, 10.05.2012 - 10 O 1061/11

    Rechtsweg für eine Regressklage des Unfallversicherungsträgers gegen einen

  • LAG Mecklenburg-Vorpommern, 21.12.2006 - 1 Sa 113/06

    Schadensersatz- und Schmerzensgeldbegehren der Witwe eines bei einem

  • LG Chemnitz, 27.03.2003 - 7 O 2598/01

    Haftungsbeschränkung für Unternehmer im Zusammenhang mit der gesetzlichen

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Rechtsprechung
   BGH, 19.02.2003 - XII ZR 19/01   

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https://dejure.org/2003,904
BGH, 19.02.2003 - XII ZR 19/01 (https://dejure.org/2003,904)
BGH, Entscheidung vom 19.02.2003 - XII ZR 19/01 (https://dejure.org/2003,904)
BGH, Entscheidung vom 19. Februar 2003 - XII ZR 19/01 (https://dejure.org/2003,904)
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Volltextveröffentlichungen (13)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • Judicialis
  • Deutsches Notarinstitut

    BGB §§ 779, 1361, 1601 ff.
    Unterhaltsberechnung bei Nichtberücksichtigung steuerlicher Sonderabschreibung

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Unterhaltsvereinbarung getrennt lebender Ehegatten über Trennungsunterhalt und Kindesunterhalt; Bedingter Vergleich über die Höhe des zu leitstenden Unterhalts; Hoffnung auf Fortsetzung der Ehe als auflösende Bedingung; Auslegung nach Sinn und Zweck einer ...

  • RA Kotz (Volltext/Leitsatz)

    Unterhaltsvereinbarung getrennt lebender Ehegatten über Unterhalt

  • ra-arnst.de

    Zum außergerichtlichen Unterhaltvergleich- Ermittlung des unterhaltsrechtlich relevanten Einkommens eines Selbstständigen

  • rechtsportal.de

    BGB §§ 779 1361 1601 ff.
    Auslegung einer Unterhaltsvereinbarung; Berechnung des Einkommens eines Selbständigen

  • ibr-online

    Familienrecht - Auslegung einer Unterhaltsvereinbarung

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • anwaltonline.com(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Kurzinformation)

    Familienrecht - Unterhaltsverpflichtungen sind bindend!

  • datenbank.nwb.de (Kurzinformation)

    Unterhaltsrecht; Berücksichtigung von steuerrechtlichen Sonderabschreibungen auf betriebsnotwendiges Anlagevermögen

Papierfundstellen

  • NJW 2003, 1734
  • MDR 2003, 812
  • FamRZ 2003, 1001
  • FamRZ 2003, 741
 
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Wird zitiert von ... (29)

  • BGH, 30.01.2013 - XII ZR 158/10

    Gesteigerte Unterhaltspflicht für minderjährige Kinder: Unterhaltsrechtliche

    Danach mindern Aufwendungen des Unterhaltspflichtigen, die unterhaltsrechtlich nicht berücksichtigungsfähig sind, sein unterhaltsrelevantes Einkommen nicht, andererseits bleibt auch die aufgrund der Aufwendungen erzielte Steuerersparnis außer Betracht, weil sie ohne die Aufwendungen nicht einträte (Senatsurteile vom 19. Februar 2003 - XII ZR 19/01 - FamRZ 2003, 741, 743; vom 1. Oktober 1986 - IVb ZR 68/85 - FamRZ 1987, 36, 37 und vom 15. Oktober 1986 - IVb ZR 79/85 - FamRZ 1987, 46, 48).
  • BGH, 01.12.2004 - XII ZR 75/02

    Berücksichtigung steuerrechtlicher Verluste aus Grundbesitz bei der Bemessung des

    Inwieweit insbesondere an dieser Beurteilung der Abschreibung bei Gebäuden festzuhalten ist (vgl. zu für erforderlich gehaltene Einschränkungen etwa Schwab/Borth Handbuch des Scheidungsrechts 5. Aufl. Kap. IV Rdn. 756 und zur Behandlung der AfA bei kurzlebigen Wirtschaftsgütern Senatsurteil vom 19. Februar 2003 - XII ZR 19/01 - FamRZ 2003, 741, 743 mit kritischer Anmerkung Gerken und im wesentlichen zustimmender Anmerkung von Weychardt FamRZ 2003, 1001), bedarf im vorliegenden Fall indessen keiner Entscheidung.
  • BFH, 06.02.2014 - VI R 34/12

    Berücksichtigung eines Investitionsabzugsbetrags beim Abzug von

    Dies gilt etwa für Rücklagen (Erman/Hammermann, BGB, 13. Aufl., § 1603 Rz 44; Urteil des Bundesgerichtshofs --BGH-- vom 19. Februar 2003 XII ZR 19/01, Zeitschrift für das gesamte Familienrecht 2003, 741), trifft aber auch auf den in § 7g EStG geregelten Investitionsabzugsbetrag zu (HHR/Meyer, § 7g EStG Rz 5; Bartone in Korn, § 7g EStG Rz 7.0).
  • OLG Brandenburg, 29.04.2008 - 10 UF 124/07

    Unterhalt - Erwerbsobliegenheit des selbstständigen Apothekers

    Dabei sind nach dem so genannten In-Prinzip (vgl. hierzu Wendl/Kemper, a.a.O., § 1, Rz. 567 ff.) die Steuern regelmäßig in der Höhe anzurechnen, in der sie im Prüfungszeitraum real angefallen sind (BGH, FamRZ 2003, 741, 744).
  • OLG Hamm, 17.10.2013 - 4 UF 161/11

    Konkreter Bedarf; Sittenwidrigkeit eines Ehevertrages; Altersvorsorge im Alter

    Soweit sich die Antragsgegnerin für ihre gegenteilige Auffassung auf eine Entscheidung des BGH aus dem Jahre 2003 (FamRZ 2003, 741, 743) beruft, folgt daraus nichts anderes.
  • OLG Brandenburg, 19.12.2006 - 10 UF 183/05

    Trennungsunterhaltsbemessung: Steuerliche Auswirkungen einer

    Denn in dem Gutachten ist die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zur linearen Abschreibung (BGH, FamRZ 2003, 741, 743) und zum sog. In-Prinzip (vgl. Wendl/Kemper, a.a.O., § 1, Rz. 567) nicht berücksichtigt.

    Diese Tabellen geben regelmäßig den tatsächlichen Werteverzehr wieder (BGH, FamRZ 2003, 741, 743), sodass die Abschreibungen auch unterhaltsrechtlich zu berücksichtigen sind.

  • OLG Celle, 11.03.2010 - 17 UF 154/09

    Geschiedenenunterhalt: Erwerbsobliegenheit der Ehefrau eines Zahnarztes als un-

    Dies entspricht nicht dem - auch vom Senat angewendeten - Erfahrungssatz, wonach im Regelfall der Ansatz der linearen steuerrechtlichen AfA in die Ermittlung des unterhaltsrechtlich maßgeblichen Einkommens übernommen werden kann, weil die von der Finanzverwaltung herausgegebenen AfA-Tabellen regelmäßig den tatsächlichen Wertverzehr von Anlagegütern wiedergeben (vgl. BGH Urteil vom 19. Februar 2003 - XII ZR 19/01 - FamRZ 2003, 741, 743).
  • OLG Saarbrücken, 11.08.2004 - 9 UF 8/04

    Nachehelicher Unterhalt: Ansatz berufsbedingter Fahrtkosten

    Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (vgl. BGH, FamRZ 2003, 741, 744, m. w. N.) sind nämlich bei der Ermittlung des unterhaltsrechtlich relevanten Einkommens die im jeweiligen Zeitraum tatsächlich gezahlten und erstatteten Steuern einkommensmindernd bzw. einkommenserhöhend anzusetzen.
  • OLG Brandenburg, 11.09.2007 - 10 UF 28/07

    Kindesunterhalt: Leistungsfähigkeit eines zunächst selbständigen

    Das vom Amtsgericht eingeholte Sachverständigengutachten zur Ermittlung des unterhaltsrechtlich bedeutsamen Einkommens des Beklagten ist unabhängig davon, dass es sich auf den Zeitraum von 2001 bis 2004 bezieht, schon deshalb nicht heranzuziehen, weil in ihm die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zur linearen Abschreibung (vgl. BGH, FamRZ 2003, 741) nicht beachtet wird.

    Eine Korrektur der linearen Abschreibungen hat der Senat nicht mehr vorgenommen, da davon auszugehen ist, dass diese entsprechend den AFA-Tabellen der Steuerverwaltung die tatsächliche Nutzungsdauer der betreffenden Wirtschaftsgüter annähernd zutreffend wiedergeben (vgl. BGH, FamRZ 2003, 741).

  • OLG Saarbrücken, 29.03.2006 - 9 UF 5/05

    Ermittlung des Einkommens von Selbstständigen im Unterhaltsrecht

    Zum einen haben die AfA-Tabellen grundsätzlich die Vermutung der Richtigkeit für sich (BGH, FamRZ 2003, 741, Senatsbeschluss vom 31. August 2005 - 9 UFH 189/04 - m.w.N.).
  • OLG Saarbrücken, 14.01.2009 - 9 UF 54/07

    Höhe des nachehelichen Unterhalts bei erhöhtem Betreuungsbedarf eines

  • OLG Karlsruhe, 09.11.2005 - 7 U 6/05

    Prozessvergleich: Auslegung einer Abgeltungsvereinbarung bei einem

  • OLG München, 25.07.2017 - 2 UF 458/17

    Kindesunterhalt - Unterhaltsanspruch

  • OLG Brandenburg, 06.11.2008 - 10 WF 107/08

    Kindesunterhalt: Erfolgsaussicht der Rechtsverteidigung gegen die Klage eines -

  • OLG Brandenburg, 09.11.2010 - 10 UF 23/10

    Betreuungsunterhalt: Anspruch eines Leistungsträgers aus übergegangenem Recht

  • OLG Frankfurt, 16.12.2008 - 14 U 229/07

    Rückabwicklung eines Werkvertrags: Berechnung des Nutzungsersatzes unter

  • OLG Brandenburg, 27.03.2008 - 9 UF 111/07

    Nachehelicher Unterhaltsanspruch: Zur Auslegung einer vor der Ehescheidung

  • OLG Zweibrücken, 31.05.2007 - 6 UF 81/06

    Bestimmung der Höhe des Trennungsunterhalts: Zur Anrechenbarkeit des Wohnvorteils

  • OLG Hamm, 02.02.2005 - 11 UF 136/04

    Nachscheidungsunterhalt - Kindesunterhalt - Änderungsklage

  • OLG Brandenburg, 16.12.2008 - 10 UF 54/08

    Kindesunterhalt: Verwirkung des Anspruchs auf Zahlung erhöhten Unterhalts

  • OLG Dresden, 26.01.2005 - 24 UF 53/04
  • OLG München, 17.11.2008 - 17 U 4220/08

    Bürgschaft auf erstes Anfordern: Bestimmung der gesicherten Forderungen im

  • OLG Hamm, 09.07.2003 - 30 U 41/03

    Auslegung eines Mietvertrages mit Optionsrecht als Mieter sowie mit einer

  • OLG München, 02.02.2009 - 17 U 4126/08

    GbR: Haftung eines Gesellschafters für Gesellschaftsverbindlichkeiten;

  • OLG Oldenburg, 19.09.2017 - 12 U 86/16

    Verzinsung einer durch Zwischenvergleich neu geschaffenen Forderung

  • AG Lemgo, 21.04.2005 - 9 F 262/04

    Bewertung des Einkommens eines Selbstständigen

  • OLG Brandenburg, 24.04.2007 - 9 WF 73/07
  • OLG Karlsruhe, 10.03.2006 - 5 UF 210/05
  • AG Lemgo, 10.05.2005 - 9 F 262/04

    Unterhaltspflichten gegenüber einem volljährigen Kind; Kriterien für die

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Rechtsprechung
   EuGH, 07.11.2002 - C-333/00   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/2002,2542
EuGH, 07.11.2002 - C-333/00 (https://dejure.org/2002,2542)
EuGH, Entscheidung vom 07.11.2002 - C-333/00 (https://dejure.org/2002,2542)
EuGH, Entscheidung vom 07. November 2002 - C-333/00 (https://dejure.org/2002,2542)
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Volltextveröffentlichungen (8)

  • EU-Kommission

    Maaheimo

    Verordnung Nr. 1408/71 des Rates
    1. Soziale Sicherheit der Wanderarbeitnehmer und -selbständigen - Gemeinschaftsregelung - Sachlicher Geltungsbereich - Erfasste und ausgeschlossene Leistungen - Unterscheidungskriterien - Beihilfe für häusliche Kinderbetreuung - Einbeziehung

  • EU-Kommission

    Maaheimo

  • Wolters Kluwer

    Auslegung der Verordnung zur Anwendung der Systeme der sozialen Sicherheit auf Wanderarbeitnehmer und Selbständige sowie deren Familienangehörige; Beihilfe für häusliche Kinderbetreuung als Familienleistungen; Bedingung bezüglich des Wohnorts des Kindes; Voraussetzung ...

  • rechtsportal.de

    Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 - .Familienleistungen - Beihilfe für häusliche Kinderbetreuung - Bedingung bezüglich des Wohnorts des Kindes

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Sonstiges (2)

  • wolterskluwer-online.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "EuGH-Entscheidung über den Anwendungsbereich europäischen Sozialrechts und die Qualifikation einer nationalen Sozialleistung als Familienleistung" von Dr. Eva Maria Hohnerlein, original erschienen in: ZESAR 2003, 368 - 374.

  • Europäischer Gerichtshof (Verfahrensdokumentation)

Papierfundstellen

  • FamRZ 2003, 741 (Ls.)
  • DVBl 2003, 286 (Ls.)
 
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Wird zitiert von ... (16)

  • BFH, 15.07.2010 - III R 6/08

    Kein Kindergeld nach den §§ 62 ff. EStG für in der Türkei lebende Kinder eines

    Dadurch wird verhindert, dass ein Mitgliedstaat die Gewährung von Familienleistungen deshalb ablehnen kann, weil die Familienangehörigen des Arbeitnehmers in einem anderen als dem diese Leistungen erbringenden Mitgliedstaat wohnen, was die Arbeitnehmerfreizügigkeit beeinträchtigen könnte (ständige EuGH-Rechtsprechung, z.B. Urteile vom 7. November 2002 C-333/00, Maaheimo, Slg. 2002, I-10087; Bronzino in Slg. 1990, I-531, jew. zu Art. 73 VO Nr. 1408/71; vom 22. Februar 1990 C-12/89, Gatto, Slg. 1990, I-557, zu Art. 74 VO Nr. 1408/71; vom 5. Februar 2002 C-255/99, Humer, Slg. 2002, I-1205, zu Art. 73 und Art. 74 VO Nr. 1408/71).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 15.04.2004 - 19 A 2115/01

    Übernahme von Schülerfahrkosten; Erfordernis eines Wohnsitzes oder eines

    EuGH, Urteile vom 7.11.2002 - C-333/00 -, Rdn. 33, 5.2.2002 - C-255/99 -, Rdn. 35 bis 37 und 50 f., 15.3.2001 - C-85/99 -, Rdn. 34 f., 10.10.1996 - C-245 und 312/94 -, Rdn. 31 ff., und 16.7.1992 - C-78/91 -, Rdn. 26.

    EuGH, Urteile vom 7.11.2002 - C-333/00 -, Rdn. 34, 12.6.1997 - C-266/95 -, Rdn. 28, 10.10.1996 - C-245 und 312/94 -, Rd. 34, und 5.10.1995 - C-321/93 -, Rdn. 21.

    EuGH, Urteile vom 7.11.2002 - C-333/00 -, Rdn. 22, 24, 28.3.1996 - C-243/94 -, Rdn. 16, 2.8.1993 - C-66/92 -, Rdn. 14, und 16.7.1992 - C-78/91 -, Rdn. 15.

    EuGH, Urteile vom 7.11.2002 - C-333/00 -, Rdn. 25 f., 5.2.2002 - C-255/99 -, Rdn. 31 f., 15.3.2001 - C-85/99 -, Rdn. 38 f. und 41, sowie 16.7.1992 - C-78/91 -, Rdn. 19 bis 21.

  • EuGH, 07.06.2005 - C-543/03

    ES GIBT AUSNAHMEN VON DEM GRUNDSATZ, DASS DER BESCHÄFTIGUNGSSTAAT VORRANGIG

    46 Durch diese Vorschrift soll verhindert werden, dass ein Mitgliedstaat die Gewährung oder die Höhe von Familienleistungen davon abhängig machen kann, dass die Familienangehörigen des Arbeitnehmers in dem Mitgliedstaat wohnen, in dem die Leistungen erbracht werden, um den EG-Arbeitnehmer nicht davon abzuhalten, von seinem Recht auf Freizügigkeit Gebrauch zu machen (vgl. u. a. Urteile Hoever und Zachow, Randnr. 34, und vom 7. November 2002 in der Rechtssache C-333/00, Maaheimo, Slg. 2002, I-10087, Randnr. 34).
  • BFH, 26.07.2012 - III R 97/08

    Minderung des Anspruchs auf deutsches (Differenz-) Kinder-geld um eine Schweizer

    Der Ausdruck "Ausgleich von Familienlasten" in Art. 1 Buchst. u Ziff. i der VO Nr. 1408/71 erfasst folglich einen staatlichen Beitrag zum Familienbudget, der die Kosten des Unterhalts von Kindern verringern soll (EuGH-Urteile Offermanns in Slg. 2001, I-2261 Rdnr. 41; vom 7. November 2002 C-333/00, Maaheimo, Slg. 2002, I-10087 Rdnr. 25).

    Dieser durch Abmilderung der finanziellen Belastung gegebene enge Zusammenhang (vgl. hierzu EuGH-Urteil Maaheimo in Slg. 2002, I-10087 Rdnr. 26) zwischen den Familienlasten eines Kantonsbediensteten und der Thurgauer Familienzulage ist ausreichend.

  • EuGH, 18.09.2019 - C-32/18

    Moser - Vorlage zur Vorabentscheidung - Soziale Sicherheit -Wanderarbeitnehmer -

    Somit ist Art. 67 der Verordnung Nr. 883/2004 auch auf einen Arbeitnehmer anwendbar, der, wie Frau Moser im Ausgangsverfahren, in einem Mitgliedstaat arbeitet, aber mit seiner Familie in einem anderen Mitgliedstaat als demjenigen lebt, dessen Rechtsvorschriften er unterliegt (vgl. in diesem Sinne Urteil vom 7. November 2002, Maaheimo, C-333/00, EU:C:2002:641, Rn. 32).

    In diesem Fall kann sich der Ehegatte des Arbeitnehmers ebenfalls auf diesen Artikel berufen (Urteil vom 7. November 2002, Maaheimo, C-333/00, EU:C:2002:641, Rn. 33), und zwar gemäß der Fiktion des Art. 67 der Verordnung Nr. 883/2004, wonach die gesamte Familie in einer Weise zu berücksichtigen ist, als würden alle beteiligten Personen unter die Rechtsvorschriften des betreffenden Mitgliedstaats fallen und dort wohnen.

  • BFH, 17.04.2008 - III R 36/05

    Minderung des Anspruches auf das deutsche Kindergeld um den niederländischen

    Familienleistungen sollen dazu dienen, Arbeitnehmer mit Familienlasten dadurch sozial zu unterstützen, dass sich die Allgemeinheit an diesen Lasten beteiligt (EuGH-Urteile in Slg. 2001, I-2261, und vom 7. November 2002 C-333/00, Maaheimo, Slg. 2002, I-10087, jeweils m.w.N.).
  • EuGH, 18.10.2007 - C-299/05

    Kommission / Parlament und Rat - Nichtigkeitsklage - Soziale Sicherheit -

    Der Gerichtshof habe jedenfalls entschieden, dass eine Leistung, die die Kosten des Unterhalts von Kindern verringern solle, in die Kategorie der Familienleistungen im Sinne des Art. 1 Buchst. u Ziff. i der Verordnung Nr. 1408/71 falle und sich auf das in Art. 4 Abs. 1 Buchst. h dieser Verordnung genannte Risiko beziehe (Urteile vom 15. März 2001, 0ffermanns, C-85/99, Slg. 2001, I-2261, und vom 7. November 2002, Maaheimo, C-333/00, Slg. 2002, I-10087).
  • Generalanwalt beim EuGH, 29.05.2013 - C-140/12

    Brey - Unionsbürgerschaft - Freizügigkeit - Art. 7 Abs. 1 Buchst. b der

    27- Vgl. in diesem Sinne Urteil vom 7. November 2002, Maaheimo (C-333/00, Slg. 2002, I-10087, Randnrn. 21 bis 23).
  • FG Baden-Württemberg, 20.11.2008 - 3 K 2540/07

    Familienzulage des Kantons Thurgau (Schweiz) als dem deutschen Kindergeld

    Die Rechtsprechung des EuGH hat diese Definition wie folgt näher konkretisiert: Unter Familienleistungen sind staatliche Beiträge zum Familienbudget zu verstehen, welche die Kosten für den Unterhalt von Kindern verringern (EuGH-Urteile Offermanns, in Slg. 2001, I-2261, Randnr. 41; vom 7. November 2002 C-333/00, Maaheimo, Slg. 2002, I-10087, Randnr. 25; vom 5. Februar 2002 C-255/99, Humer, Slg. 2002, I-1205).
  • EuGH, 16.09.2015 - C-433/13

    Kommission / Slowakei

    Aus der ständigen Rechtsprechung geht hervor, dass die erste der beiden in Rn. 71 des vorliegenden Urteils genannten Voraussetzungen erfüllt ist, wenn eine Leistung nach objektiven Kriterien gewährt wird, deren Vorliegen den Anspruch auf diese Leistung eröffnet, ohne dass die zuständige Behörde sonstige persönliche Verhältnisse berücksichtigen kann (vgl. in diesem Sinne insbesondere Urteile Hughes, C-78/91, EU:C:1992:331, Rn. 17, Molenaar, C-160/96, EU:C:1998:84, Rn. 21, Maaheimo, C-333/00, EU:C:2002:641, Rn. 23, und De Cuyper, C-406/04, EU:C:2006:491, Rn. 23).
  • EuGH, 19.09.2013 - C-216/12

    Hliddal - Soziale Sicherheit - Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 - Abkommen zwischen

  • EuGH, 24.10.2013 - C-177/12

    Lachheb - Vorabentscheidungsersuchen - Soziale Sicherheit - Verordnung Nr.

  • Generalanwalt beim EuGH, 03.05.2007 - C-299/05

    Kommission / Parlament und Rat - Beitragsunabhängige Sonderleistungen -

  • BFH, 23.10.2009 - III S 72/08

    Kein Kindergeld für Ausländer aufgrund der sog. Qualifikationsrichtlinie - keine

  • EuGH, 20.01.2005 - C-101/04

    Noteboom - Soziale Sicherheit der Wanderarbeitnehmer und -selbständigen -

  • FG Sachsen, 16.11.2010 - 8 K 1688/05

    Kein Kindergeldanspruch für zuerst ausländerrechtlich nur geduldeten und nach

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