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   BGH, 11.05.2005 - XII ZB 33/04   

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https://dejure.org/2005,614
BGH, 11.05.2005 - XII ZB 33/04 (https://dejure.org/2005,614)
BGH, Entscheidung vom 11.05.2005 - XII ZB 33/04 (https://dejure.org/2005,614)
BGH, Entscheidung vom 11. Mai 2005 - XII ZB 33/04 (https://dejure.org/2005,614)
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Volltextveröffentlichungen (13)

Kurzfassungen/Presse (6)

  • anwaltonline.com(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Kurzinformation)

    Bei Religionsstreit alleiniges Sorgerecht für einen Elternteil?

  • ra-staudte.de (Kurzinformation)

    Sorgerecht bei unterschiedlicher Religionsauffassung; Familienrecht

  • onlineurteile.de (Kurzmitteilung)

    Vater Muslim, Mutter Katholikin - Nach der Scheidung streiten Eltern über die religiöse Erziehung des Sohnes

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Alleiniges Sorgerecht bei Streit über religiöse Erziehung? - Bundesgerichtshof verneint Pflicht zur frühzeitigen "Glaubenszuführung" durch Eltern

  • 123recht.net (Pressemeldung, 17.6.2005)

    Kein Allein-Sorgerecht wegen unterschiedlichem Glauben der Eltern // BGH hebt Urteil zugunsten katholischer Mutter auf

  • 123recht.net (Kurzinformation und -anmerkung, 23.6.2005)

    Sorgerecht immer wieder neuer Streit

Besprechungen u.ä.

  • 123recht.net (Kurzinformation und -anmerkung, 23.6.2005)

    Sorgerecht immer wieder neuer Streit

Papierfundstellen

  • NJW 2005, 2080
  • MDR 2005, 1112
  • FamRZ 2005, 1167
  • FamRZ 2005, 1533 (Ls.)
 
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Wird zitiert von ... (82)

  • BGH, 15.06.2016 - XII ZB 419/15

    Sorgerechtsverfahren: Kindeswohlprüfung im Rahmen der Entscheidung über die

    Das Bundesverfassungsgericht und der Senat haben einen so verstandenen Vorrang der gemeinsamen elterlichen Sorge in Fällen des § 1671 BGB abgelehnt (BVerfG FamRZ 2004, 354, 355; Senatsbeschlüsse vom 11. Mai 2005 - XII ZB 33/04 - FamRZ 2005, 1167; vom 15. November 2007 - XII ZB 136/04 - FamRZ 2008, 251 Rn. 24 und vom 12. Dezember 2007 - XII ZB 158/05 - FamRZ 2008, 592 Rn. 10; vgl. Schilling NJW 2007, 3233, 3237 f.).
  • BGH, 12.12.2007 - XII ZB 158/05

    Aufhebung der gemeinsamen elterlichen Sorge bei völliger Zerrüttung der

    Ebenso wenig besteht eine gesetzliche Vermutung dafür, dass die gemeinsame elterliche Sorge nach der Trennung der Eltern im Zweifel die für das Kind beste Form der Wahrnehmung elterlicher Verantwortung ist (Senatsbeschlüsse vom 29. September 1999 - XII ZB 3/99 - FamRZ 1999, 1646, 1647 und vom 11. Mai 2005 - XII ZB 33/04 - FamRZ 2005, 1167; vgl. auch BVerfG FamRZ 2004, 354, 355).

    Die Überprüfung dieser Voraussetzungen muss anhand konkreter tatrichterlicher Feststellungen erfolgen und darf sich nicht auf formelhafte Wendungen beschränken (Senatsbeschluss vom 11. Mai 2005 - XII ZB 33/04 - FamRZ 2005, 1167).

    bb) Im rechtlichen Ausgangspunkt zutreffend hat das Oberlandesgericht ferner in seine Prüfung einbezogen, ob es sich nach dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit - als milderes Mittel - mit einer Teilentscheidung bezüglich derjenigen Angelegenheiten der elterlichen Sorge begnügen konnte, für die ein Mindestmaß an Übereinstimmung nicht festgestellt werden kann (BVerfG FamRZ 2004, 1015, 1016; Senatsbeschluss vom 11. Mai 2005 - XII ZB 33/04 - FamRZ 2005, 1167, 1168).

  • OLG Brandenburg, 03.08.2015 - 13 UF 50/15

    Elterliche Sorge: Voraussetzungen für die gemeinsame Sorge nicht miteinander

    d) Die entgegenstehende, bei der Anwendung der §§ 1671, 1672 a.F. BGB vertretene Ansicht, weder bestehe eine verfassungsrechtliche oder gesetzliche noch eine tatsächlich begründete Vermutung, die gemeinsame Sorge sei gegenüber der Alleinsorge vorrangig (BVerfGK 2, 185, 188; BVerfG, FamRZ 2007, 1876, 1877; BGH, NJW 2005, 2080; 2008, 994, 995; Staudinger- Coester, BGB, Neubearb. 2009, § 1671 Rdnr. 112 f., 115; MüKo-BGB- Hennemann, 6. Aufl. 2012, § 1671 Rdnr. 11; BeckOK-BGB- Veit, Stand: Mai 2015, § 1671 Rdnr. 6 ff.), kann sich nicht mehr gegen die gesetzliche Vermutung durchsetzen (vgl. bereits die Senatsbeschlüsse vom 26. März 2015 - 13 UF 209/14 -, NJOZ 2015, 1073 = FamRZ 2015, 1207; vom 23. März 2015 - 13 UF 240/14 -, NJW 2015, 2048 = FamRZ 2015, 1203; vom 22. Oktober 2014 - 13 UF 206/13 -, NJW 2015, 964 = FamRZ 2015, 760, alle auch in juris).

    Vielmehr setzt dieses Verfahrensergebnis voraus, dass der Elternstreit sich zum einen ungünstig auf das Kindeswohl auswirkt (vgl. zur Übertragung der Alleinsorge OLG Köln, NJW-RR 2008, 1319, 1320) und dass zum anderen allein durch das Vermeiden der gemeinsamen Sorge Abhilfe zu erwarten ist (vgl. ebenfalls zur Übertragung der Alleinsorge BGH, NJW 2005, 2080).

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