Weitere Entscheidung unten: SG Aachen, 20.06.2006

Rechtsprechung
   OLG Koblenz, 06.02.2006 - 7 WF 107/06   

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https://dejure.org/2006,4099
OLG Koblenz, 06.02.2006 - 7 WF 107/06 (https://dejure.org/2006,4099)
OLG Koblenz, Entscheidung vom 06.02.2006 - 7 WF 107/06 (https://dejure.org/2006,4099)
OLG Koblenz, Entscheidung vom 06. Februar 2006 - 7 WF 107/06 (https://dejure.org/2006,4099)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Justiz Rheinland-Pfalz

    § 11 Abs 2 Nr 1 SGB 2, § 11 Abs 2 Nr 2 SGB 2, § 11 Abs 2 Nr 3 SGB 2, § 11 Abs 2 Nr 4 SGB 2, § 11 Abs 2 Nr 5 SGB 2
    Zur Erfüllung titulierter Unterhaltsansprüche minderjähriger Kinder erzieltes Einkommen: Nichtanrechnung des Mehrverdienstes auf das ALG II

  • Judicialis

    SGB II § 11 Abs. 2 Nr. 1; ; SGB II § 11 Abs. 2 Nr. 2; ; SGB II § 11 Abs. 2 Nr. 3; ; SGB II § 11 Abs. 2 Nr. 4; ; SGB II § 11 Abs. 2 Nr. 5; ; SGB II § 11 Abs. 2 Nr. 6; ; SGB II § 30; ; BGB § 1603 Abs. 2

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    SGB II § 11 § 30; BGB § 1603 Abs. 2
    Ein zur Erfüllung titulierter Unterhaltsansprüche minderjähriger Kinder erzieltes Einkommen ist, soweit der Unterhalt auch tatsächlich geleistet wird, über die in § 30 SGB II definierten Freibeträge hinaus bei der Berechnung des ALG II anrechnungsfrei

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Anrechenbarkeit von zur Erfüllung titulierter Unterhaltsansprüche minderjähriger Kinder erzieltes Einkommen auf einen bestehenden Anspruch auf Arbeitslosengeld II (ALG II)

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • FamRZ 2006, 1296
 
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Wird zitiert von ... (9)

  • LSG Baden-Württemberg, 22.04.2010 - L 7 AS 5458/09

    Grundsicherung für Arbeitsuchende - Einkommensberücksichtigung - Absetzung von

    In der Rechtsprechung der Zivilgerichte wird dabei (wohl überwiegend) vorausgesetzt, dass das zur Erfüllung der gesteigerten Erwerbsobliegenheit erzielte Einkommen eines Empfängers von Leistungen nach dem SGB II gemäß § 11 Abs. 2 Satz 1 Nr. 7 SGB II anrechnungsfrei bleibt (OLG Brandenburg NJW-RR 2009, 150; FamRZ 2006, 1297; OLG Koblenz FamRZ 2006, 1296; Schleswig-Holsteinisches OLG a.a.O.; a.A. OLG Hamm NJW 2009, 3446 unter Aufgabe seiner bisherigen Rechtsprechung m.w.N.).
  • OLG Brandenburg, 06.02.2007 - 10 UF 157/06

    Abänderungsklage des minderjährigen Kindes auf Erhöhung titulierten Unterhalts:

    Eine ähnliche Handhabung gab es schon vor In-Kraft-Treten der gesetzlichen Neuregelung am 1.8.2005 aufgrund fachlicher Hinweise der Bundesagentur für Arbeit zu § 11 SGB II vom 20.4.2005 (vgl. OLG Koblenz, FamRZ 2006, 1296; SG Dortmund, JAmt 2005, 144, 145; Fichtner/Wenzel, Kommentar zur Grundsicherung, 3. Aufl., § 11 SGB II, Rz. 3).

    Ob diese sozialrechtliche Handhabung, wie der Kläger meint, auch dazu führen kann, sein Heraufsetzungsbegehren zu stützen, weil dem Beklagten fiktiv ein Einkommen aus Nebentätigkeit in Höhe des verlangten Unterhalts von 269 EUR zuzurechnen sei, kann dahinstehen (vgl. zur Problematik OLG Koblenz, FamRZ 2006, 1296, allerdings für den Fall eines Herabsetzungsbegehrens des Unterhaltsschuldners; OLG Brandenburg - 1. Senat für Familiensachen -, FamRZ 2006, 1297, 1299; Götsche, FamRB 2006, 373).

  • OLG Hamm, 28.04.2009 - 13 UF 2/09

    Umfang zumutbarer Erwerbstätigkeit des betreuenden Elternteils; Möglichkeit des

    Die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts und die ständige Verwaltungspraxis sind lediglich gesetzlich übernommen worden (zur alten Rechtslage unter Hinweis auf Ziffer 11.5 der damaligen internen Anordnungen der Bundesagentur für Arbeit mit weiteren Nachweisen auf die sozialrechtliche Rechtsprechung: OLG Koblenz, 7 WF 107/06, Beschluss vom 06.02.2006, FamRZ 2006, 297 f. [zitiert nach juris Rn.4]; OLG Brandenburg, 10 UF 151/06, Urteil vom 20.02.2007 [zitiert nach juris Rn. 28]; OLG Brandenburg, 9 UF 238/05, Beschluss vom 18.05.2006, in FamRZ 2006, S.1297 ff. [zitiert nach juris Rn.34]).
  • OLG Hamm, 24.03.2009 - 13 UF 2/09

    Umfang der Erwerbsobliegenheit der ein 11 Jahre altes Kind betreuenden Mutter;

    Die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts und die ständige Verwaltungspraxis sind lediglich gesetzlich übernommen worden (zur alten Rechtslage unter Hinweis auf Ziffer 11.5 der damaligen internen Anordnungen der Bundesagentur für Arbeit mit weiteren Nachweisen auf die sozialrechtliche Rechtsprechung: OLG Koblenz, 7 WF 107/06, Beschluss vom 06.02.2006, FamRZ 2006, 297 f. [zitiert nach juris Rn.4]; OLG Brandenburg, 10 UF 151/06, Urteil vom 20.02.2007 [zitiert nach juris Rn. 28]; OLG Brandenburg, 9 UF 238/05, Beschluss vom 18.05.2006, in FamRZ 2006, S.1297 ff. [zitiert nach juris Rn.34]).
  • OLG Brandenburg, 01.11.2007 - 9 UF 58/07

    Kindesunterhalt: Beweislast für die Leistungsunfähigkeit beim

    Ein zum Unterhalt verpflichteter Hartz IV-Empfänger kann Erwerbseinkommen in Höhe der (titulierten) Unterhaltsbeträge beziehen, ohne befürchten zu müssen, dass das Erwerbseinkommen seine Bezüge nach dem SGB II mindert (vgl. § 11 Abs. 2 Nr. 7 SGB II in der seit 1. August 2006 geltenden Fassung) und entspricht auch der obergerichtlicher Rechtsprechung (Brandenburgisches OLG, FamRZ 2006, 1297, 1299; OLG Koblenz, FamRB 2006, 297; Götsche, FamRB 2006, 373).
  • AG Marburg, 04.11.2010 - 71 F 1011/10

    Ein der gesteigerten Erwerbsobliegenheit unterliegender Unterhaltsschuldner muss

    Unter Berücksichtigung der obergerichtlichen Rechtsprechung (vgl. OLG Brandenburg vom 18.05.2006; OLG Koblenz vom 06.02.2006 beide veröffentlicht in FamRZ 2006, S. 1296 f) und der aus anderen Fällen gerichtsbekannten Handhabung im hiesigen Kreisgebiet wäre es dem Antragsgegner ohne weiteres möglich, einen etwaigen Hinzuverdienst außerhalb sonstiger Anrechnungsvorschriften für den Kindesunterhalt zu verteidigen.
  • OLG Brandenburg, 03.03.2008 - 9 UF 16/08

    Bewilligung der Prozesskostenhilfe für den Berufungsbeklagten bei

    Das zur Erfüllung der gesteigerten Erwerbsobliegenheit erzielte Einkommen eines ALG II - Empfängers bleibt gem. § 11 Abs. 2 Nr. 7 SGB II anrechnungsfrei (OLG Brandenburg, FamRZ 2006, 1297; OLG Koblenz, FamRZ 2006, 1296 ; Hoppenz/Hülsmann, I. § 1603 Rdnr. 27).
  • OLG Brandenburg, 20.02.2007 - 10 UF 151/06

    Zur gesteigerten Unterhaltspflicht gegenüber minderjährigen Kindern gemäß § 1603

    3. Aufl., § 11 SGB II, Rn. 2) vertreten (vgl. in diesem Zusammenhang ferner OLG Koblenz, FamRZ 2006, 1296).
  • OLG Brandenburg, 30.01.2007 - 10 UF 151/06

    Kindesunterhalt: Anrechnung fiktiver Einkünfte bei gesteigerter

    Eine entsprechende Beurteilung des bei der Berechnung von ALG II anrechnungsfreien Einkommens wurde bis zum In-Kraft-Treten des § 11 Abs. 2 Satz 1 Nr. 7 SGB II sowohl von der sozialgerichtlichen Rechtsprechung bestätigt (vgl. etwa SozG Dortmund, FamRZ 2005, 1935 f.) als auch in der Literatur (vgl. z. B. Fichtner/Wenzel, Kommentar zur Grundsicherung, 3. Aufl., § 11 SGB II, Rn. 2) vertreten (vgl. in diesem Zusammenhang ferner OLG Koblenz, FamRZ 2006, 1296).
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Rechtsprechung
   SG Aachen, 20.06.2006 - S 9 AS 59/05   

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https://dejure.org/2006,16662
SG Aachen, 20.06.2006 - S 9 AS 59/05 (https://dejure.org/2006,16662)
SG Aachen, Entscheidung vom 20.06.2006 - S 9 AS 59/05 (https://dejure.org/2006,16662)
SG Aachen, Entscheidung vom 20. Juni 2006 - S 9 AS 59/05 (https://dejure.org/2006,16662)
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Papierfundstellen

  • FamRZ 2006, 1296
 
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Wird zitiert von ...

  • OLG Brandenburg, 07.02.2008 - 9 UF 157/07

    Unterhaltsanspruch des minderjährigen unverheirateten Kindes: Ausländischer

    Diese Rechtsprechung des Senats auf der Grundlage des SGB II a. F. (Brandenburgisches OLG, FamRZ 2006, 1297, 1299; vgl. ferner OLG Koblenz, OLG-Report 2006, 1296; SozG Aachen FamRZ 2006, 1296, 1297; SozG Dortmund JAmt 2005, 144; Fichtner/Wenzel-Augstein, Kommentar zur Grundsicherung, 3. Aufl. 2005, § 11 SGB II Rn. 3) entspricht auch der zum 1. August 2006 in Kraft getretenen Neuregelung des § 11 Abs. 2 Nr. 7 SGB II. Der Unterhaltsverpflichtete kann also den Anspruch kostenfrei vor dem Jugendamt titulieren und allein in Höhe der Regelbeträge Nebenverdienste erzielen, ohne befürchten zu müssen, dass sich seine Hartz IV -Einkünfte verringern.
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