Weitere Entscheidung unten: BGH, 02.07.2008

Rechtsprechung
   BGH, 26.06.2008 - III ZR 30/08   

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https://dejure.org/2008,1775
BGH, 26.06.2008 - III ZR 30/08 (https://dejure.org/2008,1775)
BGH, Entscheidung vom 26.06.2008 - III ZR 30/08 (https://dejure.org/2008,1775)
BGH, Entscheidung vom 26. Juni 2008 - III ZR 30/08 (https://dejure.org/2008,1775)
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Volltextveröffentlichungen (13)

Kurzfassungen/Presse

  • anwaltonline.com (Kurzinformation)

    Wirtschaftsführung von Eheleuten durch einen Ehepartner allein - Auftragsverhältnis?

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • MDR 2008, 1161
  • FamRZ 2008, 1841
 
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Wird zitiert von ... (20)

  • OLG Hamm, 18.10.2018 - 10 U 91/17

    Anspruch des Testamentsvollstreckers oder der Erben auf Abrechnung von

    Denn der Bundesgerichtshof hat schon mit seiner Entscheidung vom 26.06.2008 (III ZR 30/08 - juris Rn.2) klargestellt, dass für die Annahme eines besonderen Vertrauensverhältnisses die Besonderheiten der ehelichen Lebensgemeinschaft maßgebend gewesen seien, was nicht auf Fallgestaltungen mit sonstigem familiären oder personalen Einschlag übertragbar sei (so auch OLG Schleswig a.a.O.).

    In einem solchen Fall soll sich der Beauftragte darauf verlassen können, nicht genau abrechnen und vor allem nicht im Nachhinein Quittungen und Belege vorlegen zu müssen (vgl. Palandt/Sprau, 77. Aufl., § 666 Rn.1; BGH, Beschluss vom 26.06.2008, III ZR 30/08 - juris Rn.3; BGHZ 39, 87, 92 f.; BGH WM 1987, 79, 80).

  • OLG Schleswig, 18.03.2014 - 3 U 50/13

    Erteilung einer Vorsorge- und Kontovollmacht: Rechtliche Qualifikation als

    Der BGH hat jedoch 2008 klargestellt, dass für seine Entscheidung aus dem Jahr 2000 die Besonderheiten der ehelichen Lebensgemeinschaft maßgebend gewesen seien und sie auf Fallgestaltungen mit sonstigem familiären oder personalen Einschlag nicht übertragbar sei (BGH, Urt. v. 26.6.2008 - III ZR 30/08, bei juris Leitsatz und Rn. 2).
  • BGH, 03.11.2011 - III ZR 105/11

    Vermietungs-Vermittlungsvertrag: Pflicht des Vermieters einer Ferienwohnung

    a) Richtig ist zwar, dass die nachträgliche Erhebung eines Anspruchs auf Rechnungslegung einschließlich der Herausgabe von Belegen unter Umständen gegen Treu und Glauben verstoßen kann, wenn er jahrelang nicht geltend gemacht wurde (z.B. Senatsbeschluss vom 26. Juni 2008 - III ZR 30/08, MDR 2008, 1161; BGH, Urteile vom 18. November 1986 - IVa ZR 79/85, NJW-RR 1987, 963, 964 und vom 31. Januar 1963 - VII ZR 284/61, BGHZ 39, 87, 92 f; OLG Düsseldorf, Urteil vom 23. September 1998 - 11 U 77/97, juris Rn. 50).
  • OLG Brandenburg, 19.03.2013 - 3 U 1/12

    Auftrag: Rückzahlung von aufgrund einer Kontovollmacht abgehobenen Geldbeträgen

    Der BGH hat aber auch entschieden, dass seine Rechtsprechung, nach der zwischen Eheleuten ein Auftragsverhältnis im Sinne der §§ 662 ff. BGB selbst dann nicht besteht, wenn sie übereingekommen sind, während ihres Zusammenlebens die Aufgabenbereiche in der Weise zu regeln, dass einer von ihnen die Wirtschaftsführung allein übernimmt und die verfügbaren Mittel im Wesentlichen aus den Einkünften oder dem Vermögen des anderen Ehegatten zufließen, auf Fallgestaltungen mit sonstigem familiären oder personalen Einschlag nicht übertragbar ist (BGH, Urteil vom 26.6.2008 - III ZR 30/08, BeckRS 2008, 17591).
  • OLG Braunschweig, 08.04.2021 - 9 U 24/20

    Vorsorgevollmacht und Rechnungslegungspflicht eines Sohnes

    Die höchstrichterliche Rechtsprechung, wonach Ehegatten regelmäßig kein Auftragsverhältnis untereinander begründen (BGH, Urt. v. 5. Juli 2000 - XII ZR 26/98, Rn. 14), ist wegen des die Ehe prägenden besonderen Vertrauensverhältnisses nicht pauschal auf andere Angehörigenbeziehungen zu übertragen (vgl. BGH, Beschl. v. 26.6.2008 - III ZR 30/08, Ls. 1 und Rn. 2, juris).

    Das ist für eine intakte Ehe zu bejahen (BGH, Urt. v. vom 5. Juli 2000 - XII ZR 26/98, Rn. 14), kann aber nicht pauschal, sondern nur bei dementsprechenden Umständen auf Verwandtschaftsverhältnisse übertragen werden (vgl. BGH, Beschl. v. 26.6.2008 - III ZR 30/08, Ls. 1 und Rn. 2).

  • OLG Düsseldorf, 18.12.2014 - 3 U 88/14

    Zulässigkeit der Geltendmachung eines zum Nachlass gehörenden Anspruchs auf

    Ihm sei dann der vom Gesetz grundsätzlich gewährte Anspruch auf Rechnungslegung trotz des langen Zuwartens unter dem Gesichtspunkt von Treu und Glauben auch für die Vergangenheit wieder zuzusprechen [BGH, NJW 1963, 950; BGH, Beschl. v. 26.06.2008 - III ZR 30/08 = BeckRS 2008, 17591; OLG Hamm, Urt. v. 20.11.2007 - 26 U 62/06 = BeckRS 2008, 20414].
  • OLG Brandenburg, 07.12.2011 - 3 U 94/11

    Voraussetzungen eines Anspruchs auf Auskunft- und Rechnungslegung aus der

    Soweit der Bundesgerichtshof in seiner Entscheidung vom 26.06.2008 ( III ZR 30/08 , FamRZ 2008, 1841 ) ausgeführt hat, dass diese Rechtsprechung auf Fallgestaltungen mit sonstigen familiären oder personalen Einschlag nicht übertragbar ist, folgt daraus entgegen der Auffassung der Kläger nicht im Umkehrschluss, dass in solchen Fällen stets vom Vorliegen eines Auftragsverhältnisses auszugehen ist.
  • LG Wuppertal, 27.08.2010 - 2 O 366/09

    Bestehen eines Auftragsverhältnisses bei Übertragung der Wirtschaftsführung ist

    Der BGH hat das Bestehen eines Auftragsverhältnisses bei Übertragung der Wirtschaftsführung bislang nur zwischen Ehegatten grundsätzlich ausgeschlossen (BGH, Urteil vom 5.7.2000, XII ZR 26/98), eine Übertragung dieser Rechtsprechung auf sonstige familiäre Verhältnisse aber ausdrücklich verneint (BGH, Beschluss vom 26.6.2008, III ZR 30/08).

    Dies insbesondere deshalb, da Zweifel an der Zuverlässigkeit der Beklagten in Bezug auf ihre Geschäftsführung bestehen (vgl. BGH, Beschluss vom 26.6.2008, III ZR 30/08; BGH, Urteil vom 31.1.1963, VII ZR 284/61).

  • FG Köln, 14.10.2020 - 14 K 1414/19

    Unter Vollmachtsmissbrauch geschlossenes Angehörigendarlehen

    Die Rechtsprechung, wonach unter Ehegatten ein Auftragsverhältnis in der Regel nicht besteht, ist auf andere familiäre Beziehungen nicht übertragbar (BGH-Beschluss vom 26.06.2008 III ZR 30/08. FamRZ 2008, 1841).
  • OLG Düsseldorf, 06.04.2011 - U (Kart) 24/10

    Ansprüche des Franchisenehmers gegen den -geber auf Auskunft über

    Denn seine nachträgliche Geltendmachung kann dann unter Umständen gegen Treu und Glauben verstoßen (ebenso: BGH, NJW-RR 1987, 963; MDR 2008, 1161).
  • OLG Düsseldorf, 06.04.2011 - U (Kart) 23/10

    Ansprüche des Franchisenehmers gegen den -geber auf Auskunft über

  • OLG Düsseldorf, 06.04.2011 - U (Kart) 22/10
  • OLG Düsseldorf, 06.04.2011 - U (Kart) 28/10
  • OLG Düsseldorf, 06.04.2011 - U (Kart) 27/10
  • OLG Düsseldorf, 06.04.2011 - U (Kart) 21/10

    Rechte und Pflichten aus einem Franchisevertrag; Rechnatur von Beiträgen des

  • OLG Düsseldorf, 06.04.2011 - U (Kart) 26/10
  • OLG Düsseldorf, 06.04.2011 - U (Kart) 25/10
  • LG Münster, 09.11.2020 - 12 O 14/20
  • LG Kleve, 10.01.2013 - 6 O 146/11

    Nachträgliches Abrechnungsverlangen der Erben gegenüber einer vom Erblasser für

  • AG Bad Mergentheim, 01.02.2013 - 2 C 170/12
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Rechtsprechung
   BGH, 02.07.2008 - XII ZB 148/06   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2008,2462
BGH, 02.07.2008 - XII ZB 148/06 (https://dejure.org/2008,2462)
BGH, Entscheidung vom 02.07.2008 - XII ZB 148/06 (https://dejure.org/2008,2462)
BGH, Entscheidung vom 02. Juli 2008 - XII ZB 148/06 (https://dejure.org/2008,2462)
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Volltextveröffentlichungen (13)

  • IWW
  • Deutsches Notarinstitut

    BGB § 1587 g Abs. 1, § 1587 i Abs. 1
    Bei schuldrechtlichem Versorgungsausgleich kein Anspruch auf Abtretung eines prozentualen (dynamischen) Anteils der Betriebsrente

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Erwerb eines Anspruchs auf Zahlung einer dynamischen Ausgleichsrente bei einem schuldrechtlichen Versorgungsausgleich; Verpflichtung des ausgleichspflichtigen Ehegatten zur Abtretung eines prozentualen (dynamischen) Anteils einer Betriebsrente

  • Judicialis

    BGB § 1587 g Abs. 1; ; BGB § 1587 i Abs. 1

  • ra.de
  • rechtsportal.de

    BGB § 1587g Abs. 1 § 1587i Abs. 1
    Anspruch des ausgleichsberechtigten Ehegatten auf Abtretung eines prozentualen, dynamischen Anteils der Betriebsrente im schuldrechtlichen Versorgungsausgleich

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online

    Familienrecht - Anspruch auf Zahlung einer dynamischen Ausgleichsrente?

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • anwaltonline.com (Kurzinformation)

    Keine dynamische Ausgleichsrente im schuldrechtlichen Versorgungsausgleich!

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2008, 1531
  • MDR 2008, 1278
  • FamRZ 2008, 1841
 
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Wird zitiert von ... (2)

  • BGH, 27.02.2019 - XII ZB 183/16

    Schuldrechtlicher Versorgungsausgleich: Beschränkung der Zulassung der

    Durch § 21 Abs. 3 VersAusglG soll dem Ausgleichsberechtigten die Realisierung der schuldrechtlichen Ausgleichsrente im Wege der Abtretung erleichtert und ihre unbeschränkte, auch über Pfändungsgrenzen hinausgehende Durchsetzung ermöglicht werden (Fortführung von Senatsbeschlüssen vom 2. Juli 2008 - XII ZB 148/06, FamRZ 2008, 1841 und vom 11. September 2007 - XII ZB 177/04, FamRZ 2007, 2055).

    Unter der Geltung des bis zum 31. August 2009 gültigen Rechts hat der Senat zur Vorgängervorschrift des § 1587 i Abs. 2 BGB aF im Einklang mit den Intentionen des damaligen Gesetzgebers (vgl. BT-Drucks. 7/650 S. 168) mehrfach ausgeführt, dass dem Ausgleichsberechtigten durch die Abtretung die Realisierung der schuldrechtlichen Ausgleichsrente erleichtert und ihre unbeschränkte, auch über Pfändungsgrenzen hinausgehende Durchsetzung ermöglicht werden solle (vgl. Senatsbeschlüsse vom 2. Juli 2008 - XII ZB 148/06 - FamRZ 2008, 1841 Rn. 10 und vom 11. September 2007 - XII ZB 177/04 - FamRZ 2007, 2055 Rn. 25).

  • KG, 12.02.2010 - 18 UF 161/09

    Schuldrechtlicher Versorgungsausgleich: Titulierung einer dynamischen

    2 Die befristete Beschwerde des Antragsgegners ist auch begründet, denn nach neuerer Rechtsprechung des BGH, der der Senat folgt (FamRZ 2008, 1841; 2007, 2055, 2056f), hat die Antragstellerin nach § 1587 g Abs. 1, 1587 i Abs. 1 BGB a.F. keinen Anspruch auf Zahlung einer dynamischen Ausgleichsrente, die in einem von Vomhundertsatz des jeweiligen Zahlbetrags der aktuell geschuldeten Ausgleichsrente ausgedrückt werden könnte.

    Als eine die Durchsetzung erleichternde Ergänzung zum Ausgleichsanspruch kann der Abtretungsanspruch dem Ausgleichsberechtigten aber nicht zu einem Zahlungsanspruch verhelfen, der inhaltlich über den laufenden, nach § 1587g Abs. 1 S. 1, Abs. 2 BGB geschuldeten und fälligen Ausgleichsanspruch hinausginge" (BGH, FamRZ 2008, 1841).

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