Weitere Entscheidung unten: OVG Rheinland-Pfalz, 17.07.2007

Rechtsprechung
   OLG Hamm, 22.02.2007 - 10 U 111/06   

Volltextveröffentlichungen (11)

  • Judicialis
  • Deutsches Notarinstitut PDF
  • Deutsches Notarinstitut

    Vermögensstraftat gegenüber Erblasser genügt noch nicht als Grund für Pflichtteilsentziehung

  • RA Kotz

    Enterbung und Pflichtteilsentziehung von Kindern

  • RA Kotz

    Pflichtteils- und Pflichtteilsergänzungsansprüche

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 2271

  • Jurion(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Anspruch eines Erben auf Auskunft über den tatsächlichen Nachlass des Erblassers; Wirksamkeit einer Pflichtteilsentziehung; Differenzierung zwischen der Ausschlagung als testamentarischer Erbe und der Ausschlagung als gesetzlicher Erbe; Anforderungen an die Konkretisierung der Gründe für die Pflichtteilsentziehung; Voraussetzungen für die Annahme eines schweren Vergehens gegen den Erblasser

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (10)

  • nrw.de (Pressemitteilung)

    Enterben ist gar nicht so einfach

  • lawblog.de (Kurzinformation)

    Enterben ist nicht einfach

  • anwaltonline.com (Kurzinformation)

    Familienrecht - Enterben - schwieriger als man denkt!

  • mahnerfolg.de (Kurzmitteilung)

    Verzeihung nach testamentarischer Pflichtteilsentziehung

  • onlineurteile.de (Kurzmitteilung)

    Enterben ist schwierig! - Unwirksam: Vater entzog dem Sohn den Pflichtteil, weil er Geld veruntreute

  • drschmel.de (Kurzinformation)

    Erbrecht: Unterschlagung berechtigt nicht zum Entzug des Pflichtteils

  • streifler.de (Kurzinformation)

    Erbrecht: Unterschlagung berechtigt nicht zum Entzug des Pflichtteils

  • wgk.eu (Kurzinformation)

    § 2333 BGB
    Entzug des Pflichtteils wegen Unterschlagung

  • anwalt-suchservice.de (Kurzinformation)

    Enterben ist gar nicht so einfach

  • juraforum.de (Kurzinformation)

    Enterben ist gar nicht so einfach

Besprechungen u.ä.

  • 123recht.net (Entscheidungsbesprechung, 21.6.2007)

    Erbe und Pflichtteil // Ein Pflichtteilsentzug ist nur in extremen Ausnahmefällen möglich

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2007, 1235
  • FamRZ 2008, 94



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Wird zitiert von ... (3)  

  • OLG Saarbrücken, 12.12.2017 - 5 W 53/17  

    Wirksamkeit der Entziehung des Pflichtteils nach Errichtung eines

    Bei der Prüfung der Wirksamkeit einer Pflichtteilsentziehung ist deshalb zunächst durch Auslegung zu ermitteln, worauf der Erblasser die Entziehungen stützen wollte; das Ergebnis dieser Auslegung ist sodann an dem Erfordernis des § 2336 Abs. 2 BGB zu messen (BGH, Urteil vom 27. Februar 1985 - IVa ZR 136/83, BGHZ 94, 36; RG, Urteil vom 4. November 1941 - VII 45/41, RGZ 168, 34, 35; OLG Hamm, NJW-RR 2007, 1235).

    Die Wirksamkeit einer Pflichtteilsentziehung setzt deshalb neben der Entziehungserklärung auch die Angabe eines (zutreffenden) Kernsachverhalts in dem Testament voraus (vgl. BGH, Urteil vom 27. Februar 1985 - IVa ZR 136/83, BGHZ 94, 36; Senat, Urteil vom 7. September 2016 - 5 U 61/15; OLG Hamm, NJW-RR 2007, 1235, jew. zu § 2333 BGB a.F.; OLG Köln, Beschluss vom 3. Juli 2017 - 2 Wx 147/17, juris; Weidlich, in: Palandt, BGB 76. Aufl., § 2336 Rn. 3; Staudinger/Wolfgang Olshausen (2015) BGB § 2336, Rn. 11).

    Eine derartige konkrete Begründung in dem Testament, die nicht in die Einzelheiten zu gehen braucht, jedoch nach Ort und Zeit bestimmbare Vorgänge bezeichnen muss, ist schon deshalb unverzichtbar, weil die Entziehung anderenfalls im Einzelfall am Ende auf solche Vorwürfe gestützt werden könnte, die für den Erblasser nicht bestimmend waren, sondern erst nachträglich vom Erben erhoben und vom Richter für begründet erklärt werden (vgl. BGH, Urteil vom 27. Februar 1985 - IVa ZR 136/83, BGHZ 94, 36; OLG Hamm, NJW-RR 2007, 1235; Staudinger/Wolfgang Olshausen (2015) BGB § 2336, Rn. 11).

    Fehlt es mithin schon an einer formwirksamen Pflichtteilsentziehung, so kann offen bleiben, ob es sich bei den von der Erblasserin in Bezug genommenen, nicht näher konkretisierten Taten um solche im Sinne des § 2333 Abs. 1 Nr. 2 BGB handelt (vgl. dazu BGH, Urteil vom 1. März 1974 - IV ZR 58/72, NJW 1974, 1084); ebenso ferner, ob in dem Umstand, dass die Erblasserin die angegebenen Taten ausweislich der letztwilligen Verfügung sämtlich nicht zur Anzeige gebracht hat, nicht möglicherweise eine Verzeihung (§ 2337 BGB) liegt, die auch durch schlüssiges Verhalten erklärt werden kann (vgl. BGH, Urteil vom 1. März 1974 - IV ZR 58/72, NJW 1974, 1084; OLG Hamm, NJW-RR 2007, 1235) und die einer Entziehung des Pflichtteiles gleichfalls im Wege stünde.

  • OLG Köln, 11.05.2009 - 2 U 77/05  

    Anspruch auf Zahlung eines erbrechtlichen Pflichtteils an den enterbten Sohn ist

    Erforderlich ist mithin, dass der Erblasser sich mit seinen Worten auf bestimmte konkrete Vorgänge unverwechselbar (nach Zeit, Ort und Art der Taten des Abkömmlings) festgelegt und den Kreis der in Betracht kommenden Vorfälle praktisch brauchbar eingegrenzt hat (vgl. hierzu auch OLG Hamm, FamRZ 2008, 94 [96])).
  • OLG Düsseldorf, 02.03.2011 - 3 Wx 214/08  

    Wirksamkeit der Beschränkung des Pflichtteilsrechts und der Anordnung der

    Dies setzt jedenfalls im Rahmen von § 2333 Nr. 1 bis 4 BGB gemäß § 2336 Abs. 2 BGB auch die Angabe eines zutreffenden Kernsachverhalts in dem Testament voraus (BGH a.a.O; OLG Köln ZEV 1998, 144; OLG Frankfurt OLGR 1992, 206; OLGR Frankfurt 2005, 867; OLG Hamm NJW-RR 2007, 1235, 1237; OLG Nürnberg NJW 1976, 2020; vgl. auch BGH NJW-RR 1996; Mayer, a.a.O.).
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Rechtsprechung
   OVG Rheinland-Pfalz, 17.07.2007 - 6 A 11414/06.OVG   

Volltextveröffentlichungen (2)

  • Jurion

    Rechtliche Ausgestaltung der Gewerbesteuerpflicht eines Berufsbetreuers; Voraussetzungen der Beitragspflicht der Industrie- und Handelskammer (IHK); Steuerrechtliche Qualifizierung der Einkünfte eines Berufsbetreuers

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • FamRZ 2008, 94 (Ls.)



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Wird zitiert von ... (13)  

  • VG Augsburg, 05.05.2011 - Au 2 K 09.86  

    Pflichtmitgliedschaft in einer Industrie- und Handelskammer;

    Ergänzend ist darauf hinzuweisen, dass in der Rechtsprechung der deutschen Verwaltungsgerichte allgemein anerkannt ist, dass die Pflichtmitgliedschaft eines in Deutschland ansässigen Gewerbetreibenden in einer deutschen Industrie- und Handelskammer auch im Hinblick auf das Recht der Europäischen Gemeinschaft bzw. Europäischen Union unbedenklich ist (vgl. OVG Rheinland- Pfalz, Urteil vom 20.9.2010, Az. 6 A 10282/10; SächsOVG, Beschluss vom 16.4.2008, Az. 5 B 49/07; OVG Rheinland- Pfalz, Beschluss vom 17.7.2007, Az. 6 A 11414/06; VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 15.5.2000, Az. 14 S 353/00; VG Ansbach, Urteil vom 4.2.2010, Az. AN 4 K 09.157; VG Meiningen, Urteil vom 1.7.2009, Az. 2 K 650/06 Me; VG Hannover, Urteil vom 8.10.2008, Az. 11 A 3467/07; VG Gelsenkirchen, Urteil vom 4.12.2007, Az. 7 K 1099/07; VG Ansbach, Urteil vom 31.8.2007, Az. AN 4 K 07.590; VG Greifswald, Urteil vom 5.12.2006, Az. 4 A 535/04; VG Gießen, Urteil vom 26.10.2005, Az. 8 E 1697/05; VG Darmstadt, Urteil vom 8.5.2002, Az. 3 E 2167/01 (4); alle zitiert nach juris).

    Insbesondere bejaht die verwaltungsgerichtliche Rechtsprechung weiterhin die Verfassungsmäßigkeit der Pflichtzugehörigkeit (vgl. BVerwG vom 19.1.2005, Az. 6 C 10/04; OVG Rheinland-Pfalz vom 17.7.2007, Az. 6 A 11414/06; OVG Rheinland-Pfalz vom 20.9.2010, Az. 6 A 10282/10; BayVGH vom 22.7.2010, Az. 22 ZB 10.1518; VG Ansbach vom 4.2.2010, Az. AN 4 K 09.157; vom 18.6.2010, Az. AN 4 K 09.1825; VG Oldenburg vom 27.1.2011, Az. 12 A 837/09; VG Münster vom 5.4.2011, Az. 3 K 1672/10; ).

  • VG Augsburg, 05.05.2011 - Au 2 K 09.824  

    Pflichtmitgliedschaft in einer Industrie- und Handelskammer;

    Ergänzend ist darauf hinzuweisen, dass in der Rechtsprechung der deutschen Verwaltungsgerichte allgemein anerkannt ist, dass die Pflichtmitgliedschaft eines in Deutschland ansässigen Gewerbetreibenden in einer deutschen Industrie- und Handelskammer auch im Hinblick auf das Recht der Europäischen Gemeinschaft bzw. Europäischen Union unbedenklich ist (vgl. OVG Rheinland- Pfalz, Urteil vom 20.9.2010, Az. 6 A 10282/10; SächsOVG, Beschluss vom 16.4.2008, Az. 5 B 49/07; OVG Rheinland- Pfalz, Beschluss vom 17.7.2007, Az. 6 A 11414/06; VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 15.5.2000, Az. 14 S 353/00; VG Ansbach, Urteil vom 4.2.2010, Az. AN 4 K 09.157; VG Meiningen, Urteil vom 1.7.2009, Az. 2 K 650/06 Me; VG Hannover, Urteil vom 8.10.2008, Az. 11 A 3467/07; VG Gelsenkirchen, Urteil vom 4.12.2007, Az. 7 K 1099/07; VG Ansbach, Urteil vom 31.8.2007, Az. AN 4 K 07.590; VG Greifswald, Urteil vom 5.12.2006, Az. 4 A 535/04; VG Gießen, Urteil vom 26.10.2005, Az. 8 E 1697/05; VG Darmstadt, Urteil vom 8.5.2002, Az. 3 E 2167/01 (4); alle zitiert nach Juris).

    Insbesondere bejaht die verwaltungsgerichtliche Rechtsprechung weiterhin die Verfassungsmäßigkeit der Pflichtzugehörigkeit (vgl. BVerwG vom 19.1.2005, Az. 6 C 10/04; OVG Rheinland-Pfalz vom 17.7.2007, Az. 6 A 11414/06; OVG Rheinland-Pfalz vom 20.9.2010, Az. 6 A 10282/10; BayVGH vom 22.7.2010, Az. 22 ZB 10.1518; VG Ansbach vom 4.2.2010, Az. AN 4 K 09.157; vom 18.6.2010, Az. AN 4 K 09.1825; VG Oldenburg vom 27.1.2011, Az. 12 A 837/09; VG Münster vom 5.4.2011, Az. 3 K 1672/10).

  • VG Bayreuth, 06.04.2011 - B 4 K 09.380  

    Pflichtzugehörigkeit zur IHK; Beitragspflicht zur IHK; Beitragshöhe

    Sie verletzt weder die Niederlassungsfreiheit gemäß Art. 49 AEUV noch die Dienstleistungsfreiheit gemäß Art. 56 AEUV, weil sie deutsche Unternehmen und ausländische Unternehmen mit Betriebsstätten in Deutschland gleichermaßen trifft (VG Ansbach, Urteil vom 18.06.2010 - AN 4 K 09.01825; OVG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 17.07.2007 - 6 A 11414/06 und Urteil vom 20.09.2010 - 6 A 10282/10; VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 15.05.2000 - 14 S 353/00).

    Schließlich verstößt die Pflichtzugehörigkeit zur IHK auch nicht gegen Art. 11 EMRK (negative Vereinigungsfreiheit), weil diese Bestimmung sich nicht auf Körperschaften des öffentlichen Rechts bezieht und infolgedessen ihr Schutzbereich - ebenso wie der des Art. 9 Abs. 1 GG - nicht eröffnet ist (BayVGH, Beschluss vom 22.07.2010 - 22 ZB 10.1518; OVG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 17.07.2007 - 6 A 11414/06 ).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 26.05.2010 - 17 A 2617/08  

    Pflichtmitgliedschaft von Gewerbetreibenden in der IHK (Industrie- und

    In der Rechtsprechung der deutschen Verwaltungsgerichte ist allgemein anerkannt, dass die Pflichtmitgliedschaft eines in Deutschland ansässigen Gewerbetreibenden in einer deutschen Industrie- und Handelskammer unter dem Gesichtspunkt des Rechts der Europäischen Gemeinschaft bzw. Europäischen Union unbedenklich ist, vgl. etwa VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 15. Mai 2000 - 14 S 353/00 -, NVwZ 2000, 1313 = juris, Rdn. 2; VGH Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 17. Juli 2007 - 6 A 11414/06 -, juris, Rdn. 8; BayVGH, Beschluss vom 22. Oktober 2009 - 22 ZB 09.2314 -, juris, Rdn. 2; VG Ansbach, Urteil vom 4. Februar 2010 - AN 4 K 09.00157 -, juris, Rdn. 28 m.w.N.; vgl. auch Senatsbeschluss vom 21. Mai 2010 - 17 A 328/08 -.

    Diese Bestimmung bezieht sich nämlich nicht auf Körperschaften des öffentlichen Rechts, wozu im Sinne des Sprachgebrauchs des Konventionsrechtes solche Organisationen zählen, die durch Rechtsnorm gegründet wurden, mit Hoheitsgewalt ausgestattet sind und ausschließlich öffentliche Interessen verfolgen, vgl. VGH Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 17. Juli 2007, a.a.O., Rdn. 9.

  • VG Augsburg, 05.05.2011 - Au 2 K 09.743  

    Fortbestehen der Bindungswirkung an die Entscheidungen des

    Ergänzend ist darauf hinzuweisen, dass in der Rechtsprechung der deutschen Verwaltungsgerichte allgemein anerkannt ist, dass die Pflichtmitgliedschaft eines in Deutschland ansässigen Gewerbetreibenden in einer deutschen Industrie- und Handelskammer auch im Hinblick auf das Recht der Europäischen Gemeinschaft bzw. Europäischen Union unbedenklich ist (vgl. OVG Rheinland- Pfalz, Urteil vom 20.9.2010, Az. 6 A 10282/10; SächsOVG, Beschluss vom 16.4.2008, Az. 5 B 49/07; OVG Rheinland- Pfalz, Beschluss vom 17.7.2007, Az. 6 A 11414/06; VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 15.5.2000, Az. 14 S 353/00; VG Ansbach, Urteil vom 4.2.2010, Az. AN 4 K 09.157; VG Meiningen, Urteil vom 1.7.2009, Az. 2 K 650/06 Me; VG Hannover, Urteil vom 8.10.2008, Az. 11 A 3467/07; VG Gelsenkirchen, Urteil vom 4.12.2007, Az. 7 K 1099/07; VG Ansbach, Urteil vom 31.8.2007, Az. AN 4 K 07.590; VG Greifswald, Urteil vom 5.12.2006, Az. 4 A 535/04; VG Gießen, Urteil vom 26.10.2005, Az. 8 E 1697/05; VG Darmstadt, Urteil vom 8.5.2002, Az. 3 E 2167/01 (4); alle zitiert nach Juris).
  • VG Münster, 05.04.2011 - 3 K 1672/10  

    Heranziehung zu sog. IHK-Beiträgen einer in England ansässigen Limited mit

    28 Vgl. Bayer. VGH, Beschluss vom 22. Juli 2010 -22 ZB 10.1518-, Rn 3; OVG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 17. Juli 2007 -6 A 11414/06-, Rn 9, unter Hinweis auf die Rechtsprechung des EGMR; jeweils zitiert nach juris.

    30 Vgl. OVG NRW, Beschluss vom 26. Mai 2010 -17 A 2617/08-, Rn 16; Bayer. VGH, Beschluss vom 22. Oktober 2009 -22 ZB 09.2314-, Rn 2; OVG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 17. Juli 2007 -6 A 11414/06-; VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 15. Mai 2000 14 S 353/00-, Rn 2; VG Ansbach, Urteil vom 18. Juni 2010 -AN 4 K 09.01825-, Rn 17; alle zitiert nach juris.

  • VGH Bayern, 22.07.2010 - 22 ZB 10.1518  

    IHK-Pflichtmitgliedschaft

    Der Schutzbereich von Art. 11 EMRK ist - ebenso wie der des Art. 9 Abs. 1 GG (vgl. BVerfG vom 7.12.2001 a.a.O.; vom 13.12.2006 NVwZ 2007, 808) -nicht eröffnet, weil diese Bestimmung sich nicht auf Körperschaften des öffentlichen Rechts wie eine IHK bezieht (vgl. OVG RhPf vom 17.7.2007 Az. 6 A 11414/06 unter Hinweis auf die Rechtsprechung des EGMR; vgl. auch BVerwG vom 14.4.2005 NVwZ 2006, 92).

    Im Übrigen wird ein Verstoß der Pflichtmitgliedschaft gegen die Niederlassungsfreiheit (Art. 43 EG) oder die Dienstleistungsfreiheit (Art. 49 EG) nicht dargelegt und ist auch sonst nicht ersichtlich (vgl. BayVGH vom 22.10.2009 a.a.O. m.w.N.; OVG RhPf vom 17.7.2007 a.a.O.).

  • OVG Niedersachsen, 16.01.2009 - 8 ME 123/08  

    IHK-Beitragspflicht für eine nach britischem Recht gegründete Gesellschaft

    Aus der vom Verwaltungsgericht zitierten Rechtsprechung (vgl. ergänzend OVG Koblenz, Beschl. v. 17.7.2007 - 6 A 11414/06 - OVG Münster, Beschl. v. 7.9.2006 - 4 A 3169/04 -, GewArch 2006, 471 f.) und Literatur ergibt sich vielmehr im Gegenteil, dass die Mitgliedschaft und die Beitragspflicht in der IHK auch für Gesellschaften, die - wie die Antragstellerin - in einem anderen Mitgliedsstaat der EU gegründet worden sind und sich anschließend im Bundesgebiet niedergelassen haben, einheitlich als rechtswirksam angesehen werden.
  • VG Minden, 08.05.2015 - 2 K 693/14  

    Rechtmäßigkeit der Heranziehung eines Betreibers von Energieanlagen zu

    So Sächs. OVG, Beschluss vom 16.04.2008 - 5 B 49/07 - OVG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 17.07.2007 - 6 A 11414/06 - VG Ansbach, Urteil vom 04.02.2010 - AN 4 K 09.00157 - VG Meiningen, Urteil vom 01.07.2009 - 2 K 650/06 Me - VG Hannover, Urteil vom 08.10.2008 - 11 A 3467/07 - VG Gelsenkirchen, Urteil vom 04.12.2007 - 7 K 1099/07 - alle veröffentlicht in juris.
  • VG Ansbach, 04.02.2010 - AN 4 K 09.00157  

    Klage gegen einen Beitragsbescheid der Industrie- und Handelskammer

    Ergänzend ist darauf hinzuweisen, dass in der Rechtsprechung der deutschen Verwaltungsgerichte allgemein anerkannt ist, dass die Pflichtmitgliedschaft eines in Deutschland ansässigen Gewerbetreibenden in einer deutschen Industrie- und Handelskammer unter dem Gesichtspunkt des Rechts der Europäischen Gemeinschaft bzw. Europäischen Union unbedenklich ist (vgl. etwa SächsOVG, Beschluss vom 16.4.2008, Az. 5 B 49/07; OVG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 17.7.2007, Az. 6 A 11414/06; VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 15.5.2000, Az. 14 S 353/00; VG Meiningen, Urteil vom 1.7.2009, Az. 2 K 650/06 Me; VG Hannover, Urteil vom 8.10.2008, Az. 11 A 3467/07; VG Gelsenkirchen, Urteil vom 4.12.2007, Az. 7 K 1099/07; VG Ansbach, Urteil vom 31.8.2007, Az. AN 4 K 07.590; VG Greifswald, Urteil vom 5.12.2006, Az. 4 A 535/04; VG Gießen, Urteil vom 26.10.2005, Az. 8 E 1697/05; VG Darmstadt, Urteil vom 8.5.2002, Az. 3 E 2167/01 (4); alle zitiert nach Juris).
  • VG Augsburg, 27.11.2012 - Au 2 K 10.519  

    Pflichtmitgliedschaft in einer Industrie- und Handelskammer; Beitragspflicht;

  • VG Minden, 07.03.2013 - 2 K 1193/12  

    Rechtliche Ausgestaltung der Pflichtzugehörigkeit zur Industrie- und

  • VG Ansbach, 18.06.2010 - AN 4 K 09.01825  

    Beitragsbescheid der Industrie- und Handelskammer; Verfassungsmäßigkeit der

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