Weitere Entscheidung unten: OLG Jena, 28.07.2010

Rechtsprechung
   OLG Hamm, 15.10.2010 - II-4 WF 123/10   

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https://dejure.org/2010,9640
OLG Hamm, 15.10.2010 - II-4 WF 123/10 (https://dejure.org/2010,9640)
OLG Hamm, Entscheidung vom 15.10.2010 - II-4 WF 123/10 (https://dejure.org/2010,9640)
OLG Hamm, Entscheidung vom 15. Januar 2010 - II-4 WF 123/10 (https://dejure.org/2010,9640)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • Wolters Kluwer

    Begriff der sonstigen Familiensache i.S.v. § 266 Abs. 1 Nr. 3 Familienverfahrensgesetz (FamFG)

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    FamFG § 266 Abs. 1 Nr. 3
    Begriff der sonstigen Familiensache i.S. von § 266 Abs. 1 Nr. 3

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • beck-blog (Kurzinformation)

    Inhaltlicher, kein zeitlicher Zusammenhang

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • MDR 2011, 367
  • FamRZ 2011, 392
 
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Wird zitiert von ... (8)

  • BGH, 29.06.2017 - IX ZB 98/16

    Familienstreitsache: Prüfung des Vorliegens einer sonstigen Familiensache; Antrag

    Die Gegenauffassung (etwa OLG Frankfurt, NJW 2010, 3173, 3174 f; OLG Hamm, FamRZ 2011, 392, 393; OLG Stuttgart, FamRZ 2011, 1420, 1421; OLG Zweibrücken, FamRZ 2012, 1410, 1411; OLG Braunschweig, FamRZ 2012, 1816, 1818; KG, FamRZ 2013, 68, 69; OLG Köln, ZMR 2016, 249, 250; MünchKomm-FamFG/Erbarth, 2. Aufl., § 266 Rn. 37; Keidel/Giers, FamFG, 19. Aufl., § 266 Rn. 14) berücksichtigt nicht, dass das Tatbestandsmerkmal des Zusammenhangs nur nach einer Gesamtwürdigung des Sachverhaltes zu entscheiden ist.

    Streitigkeiten zwischen Ehegatten nach Trennung und Scheidung wegen der Auseinandersetzung einer Miteigentumsgemeinschaft gehören regelmäßig zu den von § 266 Abs. 1 Nr. 3 FamFG erfassten Ansprüchen (BT-Drucks. 16/6308, S. 263; OLG Hamm, FamRZ 2011, 392, 393; OLG Braunschweig, FamRZ 2012, 1816, 1818; Keidel/Giers, FamFG, 19. Aufl., § 266 Rn. 15; Prütting/Helms/Heiter, FamFG, 3. Aufl., § 266 Rn. 54).

  • OLG Stuttgart, 10.01.2011 - 13 W 69/10

    Zuständigkeit des Familiengerichts: Auflösung einer zwischen vormaligen Ehegatten

    Nach der in Rechtsprechung und Literatur überwiegend vertretenen Auffassung ist jedoch allein ein inhaltlicher Zusammenhang mit der Trennung, Scheidung oder Auflösung der Ehe zu fordern (OLG Hamm, Beschluss vom 15.10.2010 - 4 WF 123/10 - Tz. 10 [juris]; OLG Frankfurt, Beschluss vom 03.05.2010 - 4 W 6/10 - Tz. 22 ff. [juris]; LG Osnabrück, Beschluss vom 16.07.2010 - 2 O 1807/09 - Tz. 3 f. [juris]; Zöller/Lorenz, a.a.O., § 266 FamFG Rn. 17 m.w.N.; Schulte-Bunert/Weinreich/Rehme, a.a.O., § 266 FamFG Rn. 12; Kemper, FamRB 2009, 53, 56).

    Das Kriterium eines "zeitlichen Zusammenhangs" ist nicht hinreichend bestimmbar, eine hiervon abhängende Zuständigkeit des Familiengerichts würde zu praktisch erheblichen Unsicherheiten führen und hätte Auseinandersetzungen der Parteien über die Zuständigkeit des Familiengerichts zur Folge, die mit der gesetzlichen Regelung gerade vermieden werden sollten (vgl. OLG Hamm, Beschluss vom 15.10.2010 - 4 WF 123/10 - Tz. 10 [juris]).

  • OLG Braunschweig, 21.12.2011 - 1 W 47/11

    Gerichtliche Zuständigkeitsbestimmung: Negativer Kompetenzkonflikt zwischen

    Ein besonderer zeitlicher Zusammenhang mit der Trennung oder Scheidung bzw. Aufhebung der Ehe ist für eine sonstige Familiensache nach § 266 Abs. 1, Halbsatz 1 Nr. 3 FamFG nicht erforderlich (Anschluss an: OLG Hamm FamRZ 2011, 392, 393, Rn. 10 zit. n. juris; OLG Stuttgart NJW-RR 2011, 867, 868, Rn. 10 zit. n. juris; OLG Frankfurt NJW 2010, 3173, 3174f., Rn. 24 zit. n. juris; LG Osnabrück FamRZ 2011, 1090, Rn. 3f. zit. n. juris; entgegen: AG Holzminden, Beschl. v. 13.5.2010 - 12 F 104/10 RI).

    22 Ein besonderer zeitlicher Zusammenhang mit der Trennung oder Scheidung bzw. Aufhebung der Ehe ist nach § 266 Abs. 1, Halbsatz 1 Nr. 3 FamFG nicht erforderlich (OLG Hamm FamRZ 2011, 392, 393, Rn. 10 zit. n. juris; OLG Stuttgart NJW-RR 2011, 867, 868, Rn. 10 zit. n. juris; OLG Frankfurt NJW 2010, 3173, 3174f., Rn. 24 zit. n. juris; LG Osnabrück FamRZ 2011, 1090, Rn. 3f. zit. n. juris; Keidel/Giers, FamFG, 17. Aufl., § 266 Rn. 14; Zöller/Lorenz, ZPO, 29. Aufl., § 266 FamFG Rn. 17).

  • OLG Frankfurt, 21.01.2011 - 19 W 67/10

    Sachliche Zuständigkeit: Sonstige Familiensache bei einer Klage auf Rückzahlung

    Es kann offen bleiben, ob der nach § 266 Abs. 1 Nr. 3 FamFG erforderliche Zusammenhang eines Anspruchs mit Trennung oder Scheidung der Ehe auch eine - hier gegebene - zeitliche Komponente enthält (verneinend Giers in: Engelhardt/Sternal, FamFG § 266 Rn. 16; OLG Hamm, Beschl. v. 15.10.2010, 4 WF 123/10, Rn. 10, juris, jeweils m.w.N.; andere Ansicht Burger, FamRZ 2010, 1017, 1018; Heiter in: Prütting/Helms, FamFG § 266 Rn. 47).
  • OLG Hamm, 08.02.2011 - 2 WF 208/10

    Zuständigkeit des Familiengerichts für nachehelichen Gesamtschuldausgleich

    Eines zeitlichen Zusammenhangs bedarf es nach überwiegender Ansicht in Rechtsprechung und Literatur, der sich der Senat anschließt, nicht (vgl. OLG Frankfurt a. M., NJW 2010, 3173, 3174; OLG Hamm, Beschluss v. 15.10.2010 - 4 WF 123/10 -, abgedruckt in "juris", Rz. 10; Keidel-Giers, a. a. O., Rz. 16; Zöller-Lorenz, a. a. O., Rz. 17; a. A.: Thomas/Putzo-Hüßtege, ZPO, 31. Aufl., § 266 FamFG, Rz. 5; Burger FamRZ 2009, 1017, 1019).
  • OLG Köln, 30.06.2014 - 20 W 20/14

    Zuständigkeit der Familiengerichte für Herausgabeansprüche unter Ehegatten

    Der Senat ist mit der ganz herrschenden Meinung in der obergerichtlichen Rechtsprechung der Auffassung, dass es eines besonderen zeitlichen Zusammenhangs mit der Trennung oder Scheidung bzw. Aufhebung der Ehe nach § 266 Abs. 1 Nr. 3 FamFG nicht bedarf (OLG Braunschweig NJW-RR 2012, 586; KG BeckRS 2012, 11961; OLG Zweibrücken BeckRS 2012, 18724; OLG Stuttgart NJW-RR 2011, 867; OLG Hamm NJOZ 2011, 1558 und BeckRS 2010, 26738; OLG Frankfurt NJW 2010, 3173).
  • OLG Frankfurt, 18.01.2011 - 14 W 118/10

    Sonstige Familiensache: Zusammenhang zwischen der Entstehung eines

    Kann danach ein inhaltlicher Zusammenhang zwischen Anspruch und Trennung nicht festgestellt werden, kommt es auf die weitere in Rechtsprechung und Literatur kontrovers diskutierte Frage, ob zusätzlich ein zeitlicher Zusammenhang zwischen Anspruch und Scheitern der Ehe erforderlich ist, nicht an (verneinend OLG Frankfurt - 4. Zivilsenat, Beschluss vom 03.05.2010 - 4 W 6/10; OLG Hamm, Beschluss vom 15.10.2010 - 4 WF 123/10; a.A. Hüßtege in Thomas / Putzo, 31. Aufl., § 266 FamFG, Rdn. 5).
  • LG Saarbrücken, 21.12.2012 - 3 O 263/12

    Darlehensrückforderung durch Schwiegereltern

    Ebenso kann offen bleiben, ob ein nach § 266 Abs. 1 Nr. 3 FamFG erforderlicher Zusammenhang eines Anspruchs mit Trennung und Scheidung der Ehe auch eine zeitliche Komponente enthalten muss (verneinend Giers in: Engelhardt/Sternal, FamFG § 266 Rdnr. 16; OLG Hamm, Beschluss vom 15.10.2010, 4 WF 123/10, Rdnr. 10 in juris; andere Ansicht Heiter in: Prütting/Helms, FamFG § 266 Rdnr. 47; Burger, FamRZ 2010, Seite 1017 (1018)), da diese vorliegend nach der Klagebegründung zweifelsfrei vorliegt.
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Rechtsprechung
   OLG Jena, 28.07.2010 - 2 WF 261/10   

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https://dejure.org/2010,13133
OLG Jena, 28.07.2010 - 2 WF 261/10 (https://dejure.org/2010,13133)
OLG Jena, Entscheidung vom 28.07.2010 - 2 WF 261/10 (https://dejure.org/2010,13133)
OLG Jena, Entscheidung vom 28. Juli 2010 - 2 WF 261/10 (https://dejure.org/2010,13133)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • Thüringer Oberlandesgericht

    § 111 Abs. 4 FGG-RG, § 137 Abs. 5 FamFG
    Fortgeltung bewilligter Prozeßkostenhilfe bei Wiederaufnahme eines abgetrennten Versorgungsausgleichsverfahrens

  • Wolters Kluwer

    Umfang der Bewilligung der Prozesskostenhilfe hinsichtlich eines abgetrennten, wieder aufgenommenen Versorgungsausgleichsverfahrens

  • rechtsportal.de

    FGG -RG § 111 Abs. 4; FamFG § 137 Abs. 5
    Umfang der Bewilligung der Prozesskostenhilfe hinsichtlich eines abgetrennten, wieder aufgenommenen Versorgungsausgleichsverfahrens

  • rechtsportal.de

    FGG -RG § 111 Abs. 4; FamFG § 137 Abs. 5
    Umfang der Bewilligung der Prozesskostenhilfe hinsichtlich eines abgetrennten, wieder aufgenommenen Versorgungsausgleichsverfahrens

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Thüringer Oberlandesgericht (Leitsatz)

    § 111 Abs. 4 FGG-RG, § 137 Abs. 5 FamFG
    Fortgeltung bewilligter Prozeßkostenhilfe bei Wiederaufnahme eines abgetrennten Versorgungsausgleichsverfahrens

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • FamRZ 2011, 392
 
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Wird zitiert von ... (2)

  • BGH, 16.02.2011 - XII ZB 261/10

    Scheidungsverbund: Rechtsschutzbedürfnis für den Antrag auf Verfahrenskostenhilfe

    Dann solle nur der "Restverbund" der abgetrennten Folgesachen entfallen und jede der abgetrennten Folgesachen als selbständiges Verfahren fortgeführt werden (OLG Celle FamRZ 2011, 240; OLG Naumburg FamRZ 2011, 125 [Leitsatz]; KG - 18 AR 41/10 - Juris; OLG Jena [2. Senat für Familiensachen] - 2 WF 261/10 - Juris; OLG Rostock FamRZ 2011, 223; OLG Brandenburg FamRZ 2011, 53 und 2010, 2002; OLG Braunschweig - 3 WF 23/10 - Juris).
  • OLG Jena, 19.09.2011 - 3 WF 387/11

    Zum anwaltlichen Gebührenrecht bei isoliertem Versorgungsausgleichsverfahren

    Zum anderen teilt der Senat die im Schriftsatz des Bezirksrevisors vom 07.06.2011 dargelegte Rechtsauffassung, wonach vorliegend aus Vertrauensschutzgesichtspunkten von einer Beiordnung auch für das wieder aufgenommene Verfahren auszugehen ist, da die Rechtsfrage, ob eine im Ehescheidungsverfahren für die Folgesache bewilligte Beiordnung fortwirkt, bis zur Grundsatzentscheidung des BGH vom 16.02.2011 höchst umstritten war und auch ein Teil der obergerichtlichen Rechtsprechung, so etwa der 2. Familiensenat des Thüringer Oberlandesgerichts (vgl. etwa Beschluss vom 28.07.2010, Az. 2 WF 261/10) von einer Fortgeltung der bewilligten Beiordnung ausging.
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