Rechtsprechung
   AG Monschau, 30.05.2012 - 6 F 59/12   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/2012,19780
AG Monschau, 30.05.2012 - 6 F 59/12 (https://dejure.org/2012,19780)
AG Monschau, Entscheidung vom 30.05.2012 - 6 F 59/12 (https://dejure.org/2012,19780)
AG Monschau, Entscheidung vom 30. Mai 2012 - 6 F 59/12 (https://dejure.org/2012,19780)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • openjur.de
  • NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)
  • Wolters Kluwer

    Übertragung der Entscheidung über den Besuch des Religionsunterrichts und der Schulgottesdienste bei konfessionslosen Kindern auf einen sorgeberechtigten Elternteil

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    KErzG § 2; BGB § 1628
    Übertragung der Entscheidung über den Besuch des Religionsunterrichts und der Schulgottesdienste bei konfessionslosen Kindern auf einen sorgeberechtigten Elternteil

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • unterhalt24.com (Kurzinformation)

    Wer von den Eltern hat das Recht über den Besuch des Religionsunterrichts und des Schulgottesdienstes zu bestimmen, wenn die Kinder konfessionslos sind?

  • taz.de (Pressebericht, 23.07.2012)

    Pflicht zum Religionsunterricht: Zum Beten verdonnert

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • FamRZ 2012, 1883
 
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Wird zitiert von ... (12)

  • BGH, 01.02.2017 - XII ZB 601/15

    Anordnung des Wechselmodells durch Umgangsregelung des Familiengerichts

    aa) Eine verbreitete Auffassung geht mit dem Oberlandesgericht davon aus, dass die gerichtliche Anordnung eines Wechselmodells vom Gesetz nicht vorgesehen und ohne einen entsprechenden Konsens der Eltern nicht möglich sei (OLG Schleswig FamRZ 2016, 1945 [LSe]; OLG Brandenburg FamRZ 2016, 1473 [LS]; OLG Jena FamRZ 2016, 2122 und FamRZ 2016, 2126; OLG Dresden MDR 2016, 1456 und FamRZ 2011, 1741; OLG München FamRZ 2016, 2120; OLG Düsseldorf ZKJ 2011, 256; OLG Hamm FamRZ 2012, 1883; OLG Karlsruhe FamRZ 2015, 1736; KG Berlin FamRZ 2015, 1910; OLG Koblenz FamRZ 2015, 1911; OLG München FamRZ 2013, 1822; OLG Naumburg FamRZ 2014, 50 und FamRZ 2015, 764; OLG Nürnberg FamRZ 2011, 1803; OLG Saarbrücken FamRZ 2015, 62 und FuR 2015, 678; Staudinger/Rauscher BGB [2014] § 1684 Rn. 50, 162a; Marchlewski FF 2015, 98; Johannsen/Henrich/Jaeger Familienrecht 6. Aufl. § 1684 BGB Rn. 28a; Kinderrechtekommission des Deutschen Familiengerichtstags FamRZ 2014, 1157, 1166; Völker/Clausius Sorge- und Umgangsrecht in der Praxis 6. Aufl. § 1 Rn. 320 ff.; wohl auch Coester FF 2010, 10, 12).
  • OLG Saarbrücken, 08.09.2014 - 6 UF 62/14

    Anordnung eines Wechselmodells gegen den Willen eines Elternteils

    Im Rahmen des derzeit geltenden Kindschaftsrechts kann ein Wechselmodell vom Gericht jedenfalls nicht - wie hier - gegen den Willen eines Elternteils angeordnet werden (Senatsbeschluss vom 5. März 2008 - 6 UF 87/07 - KG FamRZ 2014, 50; OLG München FamRZ 2013, 1822; OLG Naumburg FamRZ 2014, 50; OLG Hamm FamRZ 2012, 1883; OLG Brandenburg FamFR 2013, 574; FamRZ 2010, 1352; 2009, 1759; 2003, 1949; OLG Hamm NJW 2012, 398; OLG Düsseldorf ZKJ 2011, 256; OLG Stuttgart FamRZ 2007, 1266; Staudinger/Coester, BGB, Neubearbeitung 2009, § 1671, Rz. 23; Hinweis des Vorstandes des Deutschen Familiengerichtstages e.V. zum Wechselmodell, FF 2014, 46; Stellungnahme der Kinderrechtekommission des Deutschen Familiengerichtstages e.V. zum Wechselmodell im deutschen Familienrecht, FamRZ 2014, 1157; Völker/Clausius, FamRMandat - Sorge- und Umgangsrecht, 6. Aufl. 2014, § 1, Rz. 321, jeweils m.w.N.).

    Hiernach kann dahinstehen, dass das Wechselmodell nach der Rechtsprechung beider Familiensenate des Saarländischen Oberlandesgerichts und ganz herrschender Meinung außerdem jedenfalls eine Konsensfähigkeit der Eltern und deren hohe Bereitschaft und Fähigkeit zur Kommunikation und Kooperation voraussetzt (Senatsbeschluss vom 9. September 2010 - 6 UF 31/10 - Beschlüsse des 9. Zivilsenats des Saarländischen Oberlandesgerichts vom 28. November 2012 - 9 UF 123/11 - und vom 2. Juli 2012 - 9 UF 9/12 - ebenso OLG Naumburg FamRZ 2014, 50; OLG München FamRZ 2013, 1822; OLG Hamm FamRZ 2012, 1883; NJW 2012, 398; OLG Brandenburg FamRZ 2009, 1759; OLG Nürnberg FamRZ 2011, 1803; OLG Düsseldorf ZKJ 2011, 256; OLG Koblenz FamRZ 2010, 738; OLG Stuttgart FamRZ 2007, 1266).

  • OLG Karlsruhe, 21.05.2015 - 18 UF 231/14

    Voraussetzungen der Anordnung eines Wechselmodells

    aa) Der Senat vertritt die Auffassung, dass das Wechselmodell - jedenfalls bei bestehendem alleinigen Aufenthaltsbestimmungsrecht eines Elternteils wie im vorliegenden Fall - rechtssystematisch dem Sorgerecht zuzuordnen ist (OLG Sachsen-Anhalt FamRZ 2015, 764, [...] Rn. 48; OLG Schleswig SchlHA 2014, 456, [...] Rn. 45; OLG Brandenburg FF 2012, 457, [...] Rn. 10, 17; OLG Nürnberg FamRZ 2011, 1803 , [...] Rn. 18; OLG Brandenburg FamRZ 2010, 1352, [...] Rn. 28; OLG Brandenburg FamRZ 2009, 1683 , [...] Rn. 12; Staudinger/Coester, a.a.O., § 1671 Rn. 23, 60; a.A. KG Berlin FamRZ 2012, 886, [...] Rn. 9,11; OLG Hamm FamRZ 2012, 1883 , [...] Rn. 17).

    Das Umgangsrecht dient dagegen nicht der gleichberechtigten Teilhabe beider Eltern am Leben ihrer Kinder (OLG Köln FamRZ 2012, 1885 , [...] Rn. 10 m.w.N.; OLG Hamm FamRZ 2012, 1883 , [...] Rn. 15 m.w.N.; OLG Saarbrücken FamRZ 2015, 62, [...] Rn. 16 m.w.N.; v. Staudinger/Rauscher, BGB , 15. Auflage 2014, § 1684 Rn. 162a, 189) oder dazu, dem nicht sorgeberechtigten Elternteil eine gleichberechtigte Teilhabe an der Erziehung zu ermöglichen (OLG Nürnberg FamRZ 2011, 1803 , [...] Rn. 18; Johannsen/Henrich/Jaeger, Familienrecht, 6. Auflage 2015, § 1684 Rn. 4).

    So ermöglicht es die Aufrechterhaltung enger Eltern-Kind-Beziehungen zu beiden Eltern, das Kind kann den Alltag mit beiden Eltern erleben, beide Eltern bleiben in der Verantwortung für das Kind und die Eltern werden von der Mehrfachbelastung eines alleinerziehenden Elternteils teilweise entlastet (OLG Stuttgart FamRZ 2007, 1266 , [...] Rn. 21 ff; OLG Hamm FamRZ 2012, 1883 , [...] Rn. 19 m.w.N; OLG Karlsruhe FamRZ 2014, 1124, [...] Rn. 33).

    Dies gelingt erfahrungsgemäß nur, wenn ein Konsens zur Durchführung der wechselseitigen Betreuung und ein gemeinsamer Kooperationswille besteht (OLG Stuttgart FamRZ 2007, 1266 , [...] Rn. 26; OLG Hamm FamRZ 2012, 1883 , [...] Rn. 24 m.w.N., 25 m.w.N.).

  • OLG Köln, 18.04.2013 - 12 UF 108/12

    Oberlandesgericht Köln entscheidet über Teilnahme zweier Kinder konfessionsloser

    Die Beschwerde der Antragsgegnerin gegen den Beschluss des Amtsgerichts -Familiengericht- Monschau vom 30.05.2012 (AZ.: 6 F 59/12) wird zurückgewiesen.
  • OLG Saarbrücken, 26.06.2014 - 6 UF 62/14

    Anordnung eines Wechselmodells

    Im Rahmen des derzeit geltenden Kindschaftsrechts kann ein Wechselmodell vom Gericht jedenfalls nicht - wie hier - gegen den Willen eines Elternteils angeordnet werden (Senatsbeschluss vom 5. März 2008 - 6 UF 87/07 - KG FamRZ 2014, 50; OLG München FamRZ 2013, 1822; OLG Naumburg FamRZ 2014, 50; OLG Hamm FamRZ 2012, 1883; OLG Brandenburg FamFR 2013, 574; FamRZ 2010, 1352; 2009, 1759; 2003, 1949; OLG Hamm NJW 2012, 398; OLG Düsseldorf ZKJ 2011, 256; OLG Stuttgart FamRZ 2007, 1266; Staudinger/Coester, BGB, Neubearbeitung 2009, § 1671, Rz. 23; Hinweis des Vorstandes des Deutschen Familiengerichtstages e.V. zum Wechselmodell, FF 2014, 46; Völker/Clausius, FamRMandat - Sorge- und Umgangsrecht, 6. Aufl. 2014, § 1, Rz. 321 m.w.N.).

    Hiernach kann dahinstehen, dass nach der Rechtsprechung beider Familiensenate des Saarländischen Oberlandesgerichts und - soweit ersichtlich - aller Obergerichte ein Wechselmodell außerdem jedenfalls eine Konsensfähigkeit der Eltern und deren hohe Bereitschaft und Fähigkeit zur Kommunikation und Kooperation voraussetzt (Senatsbeschluss vom 9. September 2010 - 6 UF 31/10 - Beschlüsse des 9. Zivilsenats des Saarländischen Oberlandesgerichts vom 28. November 2012 - 9 UF 123/11 - und vom 2. Juli 2012 - 9 UF 9/12 - ebenso OLG Naumburg FamRZ 2014, 50; OLG München FamRZ 2013, 1822; OLG Hamm FamRZ 2012, 1883; NJW 2012, 398; OLG Brandenburg FamRZ 2009, 1759; OLG Nürnberg FamRZ 2011, 1803; OLG Düsseldorf ZKJ 2011, 256; OLG Koblenz FamRZ 2010, 738; OLG Stuttgart FamRZ 2007, 1266).

  • OLG Köln, 10.09.2012 - 12 UF 108/12

    Vorläufige Teilnahme am Religionsunterricht

    Der Antrag der Beschwerdeführerin vom 30.08.2012, die Vollziehung des Beschlusses des Amtsgerichts -Familiengericht- Monschau vom 30.05.2012 (AZ.: 6 F 59/12) einstweilen auszusetzen, wird zurückgewiesen.
  • KG, 22.05.2015 - 18 UF 133/14

    Aufenthaltsbestimmungsrecht: Anordnung des Wechselmodells gegen den Willen eines

    Demgegenüber wird in der Rechtsprechung immer wieder zu Recht betont, daß ein Wechselmodell voraussetzt, daß die Eltern einander gegenseitig respektieren und dies dem Kind vermitteln (zB OLG Naumburg FamRZ 2014, 50; OLG Hamm FamRZ 2012, 1883; OLG Nürnberg FamRZ 2011, 1803, 1804; OLG Dresden OLG-NL 2004, 271; vgl. ferner die zitierten Literaturnachweise).
  • OLG München, 31.08.2016 - 16 UF 1019/16

    Anordnung des Wechselmodells gegen den Willen eines Elternteils de lege lata -

    Erforderlich sei daher ein Elternkonsens über dieses Betreuungsmodell (vgl. etwa OLG Brandenburg FamRZ 2016, 1473; OLG Dresden FamRZ 2011, 1741; OLG Düsseldorf FamRZ 2011, 1154; OLG Hamm FamRZ 2012, 1883; OLG Karlsruhe FamRZ 2015, 1736; KG FamRZ 2015, 1910; OLG Koblenz FamRZ 2015, 1911; OLG München FamRZ 2013, 1822; OLG Naumburg FamRZ 2014, 50 und FamRZ 2015, 764; OLG Nürnberg FamRZ 2011, 1803; OLG Saarbrücken FamRZ 2015, 62 und FuR 2015, 678; Schwab/Motzer, Handbuch des Scheidungsrechts, 7. Aufl., Kapitel III Rn. 119; Gerhardt/von Heintschel-Heinegg/Klein/Büte, Handbuch des Fachanwalts Familienrecht, 10. Aufl., 4. Kapitel Rn. 105; Völker/Clausius, Das familienrechtliche Mandat, 6. Aufl., § 1 Rn. 321; Firsching/Schmid, Familienrecht, 8. Aufl., Rn. 822 a.E.).
  • OLG Naumburg, 06.03.2013 - 3 UF 186/12

    Zulässigkeit eines Wechselmodells gegen den Widerstand eines Elternteils

    Gegen den Widerstand eines Elternteils kann das Wechselmodell nicht angeordnet werden (OLG Hamm FamRZ 2012, 1883 ).
  • OLG Saarbrücken, 13.10.2014 - 6 UF 93/14

    Anordnung eines Wechselmodells gegen den Willen eines Elternteils

    Es entspricht der ständigen Rechtsprechung des Senats und der ganz herrschenden Meinung, dass im Rahmen des derzeit geltenden Kindschaftsrechts ein Wechselmodell vom Gericht jedenfalls nicht - wie hier - gegen den Willen eines Elternteils angeordnet werden kann (Senatsbeschlüsse vom 8. September 2014 - 6 UF 62/14 -, juris, vom 26. Juni 2014 - 6 UF 62/14 -, juris und vom 5. März 2008 - 6 UF 87/07 - KG FamRZ 2014, 50; OLG München FamRZ 2013, 1822; OLG Naumburg FamRZ 2014, 50; OLG Hamm FamRZ 2012, 1883; OLG Brandenburg FamFR 2013, 574; FamRZ 2010, 1352; 2009, 1759; 2003, 1949; OLG Hamm NJW 2012, 398; OLG Düsseldorf ZKJ 2011, 256; OLG Stuttgart FamRZ 2007, 1266; Staudinger/Coester, BGB, Neubearbeitung 2009, § 1671, Rz. 23; Hinweis des Vorstandes des Deutschen Familiengerichtstages e.V. zum Wechselmodell, FF 2014, 46; Völker/Clausius, FamRMandat - Sorge- und Umgangsrecht, 6. Aufl. 2014, § 1, Rz. 321 m.w.N.).
  • OLG Brandenburg, 21.02.2019 - 9 UF 227/18

    Voraussetzungen der Anordnung eines Wechselmodells in Umgangsverfahren

  • OLG Naumburg, 28.02.2013 - 3 UF 186/12

    Elterliche Sorge: Anordnung des Wechselmodells gegen den Widerstand eines

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