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   OLG Oldenburg, 18.11.2011 - 13 UF 148/11   

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https://dejure.org/2011,10280
OLG Oldenburg, 18.11.2011 - 13 UF 148/11 (https://dejure.org/2011,10280)
OLG Oldenburg, Entscheidung vom 18.11.2011 - 13 UF 148/11 (https://dejure.org/2011,10280)
OLG Oldenburg, Entscheidung vom 18. November 2011 - 13 UF 148/11 (https://dejure.org/2011,10280)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    FamFG § 169 Nr. 1; FamFG § 81 Abs.
    Beteiligung der Kindesmutter an den gerichtlichen Kosten der Vaterschaftsfeststellung

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Voraussetzungen für eine Beteiligung der Kindesmutter an den gerichtlichen Kosten der Vaterschaftsfeststellung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • blogspot.com (Kurzinformation)

    Das Vaterschaftsgutachten zahlt in der Regel der Vater

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Abstammungsverfahren - Wer trägt Gerichtskosten?

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • FamRZ 2012, 733
 
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Wird zitiert von ... (11)

  • BGH, 19.02.2014 - XII ZB 15/13

    Abstammungssache: Verfahrenskostentragung bei positiver Vaterschaftsfeststellung

    Die Gerichtskosten (insbesondere die Kosten des Abstammungsgutachtens) könnten dagegen bei einer erfolgreichen Vaterschaftsfeststellung dem Vater auferlegt werden, weil dieser die Möglichkeit habe, seine Vaterschaft vor der Einleitung eines gerichtlichen Verfahrens urkundlich anzuerkennen (OLG Celle FamRZ 2010, 1840, 1841; OLG Oldenburg FamRZ 2012, 733 f.; für die Kosten des Abstammungsgutachtens auch OLG Frankfurt FamRZ 2013, 1922, 1924; MünchKomm FamFG/Schindler 2. Aufl. § 81 Rn. 16; Musielak/Borth FamFG 4. Aufl. § 183 Rn. 5 f.; Nickel in BeckOK FamFG [Stand: 1. Oktober 2013] § 81 Rn. 10).
  • OLG Frankfurt, 27.11.2012 - 4 WF 259/12

    Überprüfung der Kostenentscheidung in Verfahren auf Feststellung der Vaterschaft

    Die form- und fristgerecht eingelegte Beschwerde gegen die Kostenentscheidung im angefochtenen Beschluss ist zulässig (§§ 58 Abs. 1, 59 Abs. 1, 63 Abs. 1, 64 Abs. 1 und 2), wobei es dahingestellt bleiben kann, ob es sich bei der Beschwerde gegen den Kostenausspruch in einer Abstammungssache um eine vermögensrechtliche Angelegenheit im Sinne des § 61 Abs. 1 FamFG handelt, mit der Folge, dass eine Beschwerde nur bei Erreichen einer Mindestbeschwer von 600,- Euro zulässig ist (so OLG Oldenburg, Beschluss vom 18.11.2011, 13 UF 148/11, FamRZ 2012, 733; OLG Naumburg, Beschluss vom 4.10.2011, 4 WF 79/11; OLG Stuttgart, Beschluss vom 1.3.2011, 11 UF 286/10, FamRZ 2011, 1321; OLG Celle, Beschluss vom 26.4.2010, 15 UF 40/10, FamRZ 2010, 1840; a. A. OLG Düsseldorf, Beschluss vom 11.10.2010, 1 WF 133/10, FamRZ 2011, 991 = JAmt 2010, 497, alle zitiert nach juris).

    Die Feststellung der Vaterschaft zieht daher - anders als nach dem bis zum 31.8.2009 geltenden Recht - nicht mehr automatisch eine Kostentragungspflicht das Vaters nach sich (vgl. OLG Brandenburg, Beschluss vom 5.7.2012, 9 WF 147/12, FamFR 2012, 425; OLG Oldenburg, Beschluss vom 18.11.2011, 13 UF 148/11, FamRZ 2012, 733; OLG Naumburg, Beschluss vom 4.10.2011, 4 WF 79/11; OLG Stuttgart, Beschluss vom 1.3.2011, 11 UF 286/10, FamRZ 2011, 1321; OLG Düsseldorf, Beschluss vom 11.10.2010, 1 WF 133/10, FamRZ 2011, 991 = JAmt 2010, 497; OLG Celle, Beschluss vom 26.4.2010, 15 UF 40/10, FamRZ 2010, 1840, alle zitiert nach juris; Schindler in Münchener Kommentar, ZPO, § 81 FamFG, Rdnr. 12; Zimmermann in Keidel, FamFG, 16. Aufl., § 81, Rdnr. 46).

    Dabei ist zwischen den Gerichtskosten einerseits und den Aufwendungen der Beteiligten andererseits zu unterscheiden (vgl. OLG Oldenburg, Beschluss vom 18.11.2011, 13 UF 148/11, FamRZ 2012, 733; OLG Celle, Beschluss vom 26.4.2010, 15 UF 40/10, FamRZ 2010, 1840, beide zitiert nach juris; Zimmermann in Keidel, FamFG, 16. Aufl., § 81, Rdnr. 8; Feskorn in Prütting/Helms, FamFG, § 81, Rdnr. 9f.).

    Insbesondere bei Streitigkeiten unter Familienangehörigen ist bei der Anordnung einer Kostenerstattung Zurückhaltung geboten (vgl. OLG Oldenburg, Beschluss vom 18.11.2011, 13 UF 148/11, FamRZ 2012, 733, so im Ergebnis auch OLG Brandenburg, Beschluss vom 5.7.2012, 9 WF 147/12, FamFR 2012, 425; OLG Naumburg, Beschluss vom 4.10.2011, 4 WF 79/11; OLG Düsseldorf, Beschluss vom 11.10.2010, 1 WF 133/10, FamRZ 2011, 991 = JAmt 2010, 497zitiert nach juris; Feskorn in Prütting/Helms, FamFG, § 81, Rdnr. 13, 14a).

    Macht der Vater eine Anerkennung seiner Vaterschaft nämlich trotz der für seine Vaterschaft streitenden gesetzlichen Vermutung des § 1600 d Abs. 2 Satz 1 BGB von der vorherigen Einholung eines Abstammungsgutachtens abhängig, muss er die hiermit verbundenen Kosten tragen und hat - jedenfalls dann, wenn das eingeholte Gutachten seine Vaterschaft beweist - keine Regressmöglichkeit gegen die Mutter (so auch OLG Oldenburg, Beschluss vom 18.11.2011, 13 UF 148/11, FamRZ 2012, 733, zitiert nach juris).

    Es kann dabei dahingestellt bleiben, ob dem Antrag stellenden minderjährigen Kind nach § 81 Abs. 3 FamFG ohnehin keine Gerichtskosten auferlegt werden dürfen (so OLG Brandenburg, Beschluss vom 5.7.2012, 9 WF 147/12, FamFR 2012, 425; OLG Schleswig, Beschluss vom 27.1.2012, 10 WF 237/11, OLG Oldenburg, Beschluss vom 18.11.2011, 13 UF 148/11, FamRZ 2012, 733; OLG Stuttgart, Beschluss vom 13.4.2011, 17 UF 82/11, FamRZ 2011, 1751; OLG Celle, Beschluss vom 26.4.2010, 15 UF 40/10, FamRZ 2010, 1840, alle zitiert nach juris; Thomas/Putzo, ZPO, § 81 FamFG Rdnr. 16; DIJuF-Rechtsgutachten JAmt 2010, 284; a. A. Zimmermann in Keidel, FamFG, 16. Aufl., § 81 Rdnr. 66; Rüntz/Viefhues, FamRZ 2010, 1285, 1293).

    Es sind vor diesem Hintergrund keine Umstände ersichtlich, welche es rechtfertigen könnten, diese Kosten ganz oder teilweise der Mutter aufzuerlegen (vgl. auch OLG Oldenburg, Beschluss vom 18.11.2011, 13 UF 148/11, FamRZ 2012, 733, zitiert nach juris).

  • OLG Stuttgart, 12.12.2012 - 11 WF 211/12

    Vaterschaftsfeststellungsverfahren: Kostenentscheidung bei positiver

    Bei Anwendung des § 81 FamFG wird nach überwiegender Auffassung in der obergerichtlichen Rechtsprechung die Folgerung gezogen, dass es im Allgemeinen in erfolgreichen Verfahren der Vaterschaftsfeststellung der Billigkeit entspricht, die Verfahrenskosten zwischen Mutter und Vater gegeneinander aufzuheben (OLG Brandenburg FamFR 2012, 425; OLG Düsseldorf MDR 2012, 1098; OLG Naumburg FuR 2012, 387; OLG Celle, Beschluss vom 04.05.2012, 10 UF 69/12 - juris - OLG Stuttgart 17 UF 82/11 und OLG Stuttgart 18 UF 159/11, jeweils nicht veröffentlicht; a.A., nämlich in der Regel dem unterlegenen Beteiligten OLG München FamRZ 2011, 923; vermittelnd, nämlich Gerichtskosten beim Unterlegenen, keine Erstattung außergerichtlicher Kosten OLG Oldenburg FamRZ 2012, 733).
  • OLG Bamberg, 07.11.2012 - 2 UF 281/12

    Kostenentscheidung im Vaterschaftsfeststellungsverfahren: Beteiligung der

    Eine Beteiligung der Kindsmutter an den gerichtlichen Kosten der Vaterschaftsfeststellung entspricht in der Regel der Billigkeit (entgegen OLG Oldenburg FamRZ 2012, 733f).

    Der Vater habe hingegen die Möglichkeit gehabt, das Entstehen der Kosten zu vermeiden (OLG Oldenburg, Beschluss vom 18.11.2011 - 13 UF 1348/11 - FamRZ 2012, 733).

  • OLG Schleswig, 27.01.2012 - 10 WF 237/11

    Zulässigkeit der Beschwerde gegen eine Kostenmischentscheidung in

    Während die herrschende Meinung (OLG Celle FamRZ 2010, 1840 ; OLG Stuttgart FamRZ 2011, 1321; OLG Stuttgart FamRZ 2011, 1751 ; OLG Oldenburg, Beschluss vom 18.11.2011, Az. 13 UF 148/11 zitiert nach [...]; AG Sinsheim FamRZ 2010, 1931; Thomas/Putzo, ZPO § 81 FamFG Rn. 16; DIJuF-Rechtsgutachten JAmt 2010, 284) § 81 Abs. 3 FamFG auch auf Abstammungsverfahren anwendet, hält eine Mindermeinung (Keidel, FamFG § 81 Rn. 66; Rüntz/Viefhues FamRZ 2010, 1285, 1293) § 81 Abs. 3 FamFG in Abstammungsverfahren nicht für anwendbar.

    Zwar trägt in Verfahren der freiwilligen Gerichtsbarkeit in der Regel jeder Beteiligte seine außergerichtlichen Kosten selbst (OLG Oldenburg, Beschluss vom 18.11.2011, Az. 13 UF 148/11 zitiert nach [...]).

  • OLG Frankfurt, 26.02.2013 - 4 WF 279/12

    Familienrecht: Kosten in Ehewohnungssachen

    Insbesondere bei Streitigkeiten unter Familienangehörigen ist bei der Anordnung einer Kostenerstattung Zurückhaltung geboten (ständige Rechtsprechung des Senats, zuletzt Beschlüsse vom 23.1.2013, 4 UF 309/12, und vom 18.1.2013, 4 WF 269/12, beide nicht veröffentlicht, und vom 27.11.2012, 4 WF 259/12, veröffentlicht unter www.hefam.de, vgl. auch OLG Oldenburg, Beschluss vom 18.11.2011, 13 UF 148/11, FamRZ 2012, 733, so im Ergebnis auch OLG Brandenburg, Beschluss vom 5.7.2012, 9 WF 147/12, FamFR 2012, 425; OLG Naumburg, Beschluss vom 4.10.2011, 4 WF 79/11; OLG Düsseldorf, Beschluss vom 11.10.2010, 1 WF 133/10, FamRZ 2011, 991 = JAmt 2010, 497, alle zitiert nach juris; Feskorn in Prütting/Helms, FamFG, § 81, Rdnr. 13, 14a).
  • OLG Oldenburg, 15.01.2013 - 13 UF 135/12

    Kostenentscheidung im Vaterschaftsfeststellungsverfahren: Beteiligung des Kindes

    Streitig war, ob das Abstammungsverfahren ein "die Person des Kindes betreffendes Verfahren" in diesem Sinne ist (dafür OLG Celle, Beschluss v. 26.04.2010 - 15 UF 40/10; Münchener Kommentar ZPO/Coester-Waltjen/Hilbig, § 183 FamFG Rn. 3; OLG Stuttgart FamRZ 2011, 1751 f.; OLG Schleswig, Beschluss v. 27.01.2012 - 10 WF 237/11; Senat, Beschluss vom 18.11.2011, FamRZ 2012, 733 f.).
  • OLG Celle, 12.05.2014 - 15 UF 9/14

    Abstammungssache: Kostenentscheidung bei Feststellung der Vaterschaft und

    Der Senat hält an seiner Rechtsprechung, wonach es in Abstammungssachen grundsätzlich der Billigkeit entspricht, dass jeder Beteiligte seine eigenen Aufwendungen selbst trägt ( Senat FamRZ 2010, 1840, 1841; weitere Nachweise bei Keske/Schwonberg in: Schulte-Bunert/Weinreich, FamFG, 4. Auflage 2014, § 183 Rn. 16a) insoweit nicht mehr fest, als dies Fallkonstellationen betrifft, in denen der im gerichtlichen Verfahren als Vater festgestellte Mann keine konkreten Anhaltspunkte für einen Mehrverkehr der Kindesmutter hatte (so auch: OLG Brandenburg FamRZ 2012, 1966 Rn. 5; OLG Oldenburg FamRZ 2012, 733 Rn. 5).
  • KG, 26.08.2015 - 3 WF 120/15

    Beschwerde gegen die Kostenentscheidung in einer Unterhalts- und

    Auch wer als Vater in Anspruch genommen Zweifel an seiner Vaterschaft ohne Einschaltung des Gerichts durch Einholung eines privaten Gutachtens klären will, muss dies auf eigenes Kostenrisiko tun und hat - jedenfalls dann, wenn seine Vaterschaft festgestellt wird - wegen der Kosten der Begutachtung keine Regressmöglichkeiten gegen die Kindesmutter (OLG Oldenburg, Beschluss vom 18. November 2011 - 13 UF 148/11 -, Rn. 5, juris).
  • OLG Bremen, 08.01.2016 - 5 UF 117/15

    Kostenentscheidung im Vaterschaftsfeststellungsverfahren

    Bei seiner vor diesem Hintergrund zu treffenden eigenen Ermessensentscheidung über die Kosten berücksichtigt der Senat zunächst, dass es dem Grundsatz des Verfahrens der freiwilligen Gerichtsbarkeit entspricht, dass jeder Beteiligte seine eigenen Kosten selbst zu übernehmen hat, und dass insbesondere bei Streitigkeiten unter Familienangehörigen bei der Anordnung einer Kostenerstattung Zurückhaltung geboten ist (vgl. OLG Oldenburg FamRZ 2012, 733, 734).
  • OLG Brandenburg, 16.01.2014 - 3 WF 139/13

    Kostenentscheidung im Vaterschaftsfeststellungsverfahren: Ermessensentscheidung

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