Weitere Entscheidung unten: BGH, 15.07.2014

Rechtsprechung
   BGH, 29.07.2014 - 5 StR 46/14   

Volltextveröffentlichungen (10)

  • HRR Strafrecht

    § 247 StGB; § 77 Abs. 3 StGB; § 266 StGB; § 1896 BGB
    Untreue; Strafantragsrecht des Betreuers ohne ausdrückliche Übertragung (Erforderlichkeitsgrundsatz; Höchstpersönlichkeit des Strafantragsrechts; Vertretung des Betreuten bei der Strafantragsstellung; Bindung an den Willen des Betreuten im Innenverhältnis; Umfang der Rechtsmacht des Betreuers)

  • lexetius.com

    StGB § 247, § 77 Abs. 3; BGB § 1896

  • IWW
  • openjur.de
  • bundesgerichtshof.de PDF
  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 77 Abs 3 StGB, § 247 StGB, § 266 Abs 2 StGB, § 1896 BGB
    Strafverfahren: Wirksamkeit eines Strafantrages eines Betreuers wegen Untreue des mit einer Vorsorgevollmacht ausgestatteten Neffen zu Lasten der betreuten Tante

  • Jurion

    Wirksamkeit des Strafantrags eines vom Amtsgericht bestellten Betreuers ohne ausdrückliche Erstreckung des Aufgabenkreises auf eine Strafantragstellung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Wirksamkeit des Strafantrags eines vom Amtsgericht bestellten Betreuers ohne ausdrückliche Erstreckung des Aufgabenkreises auf eine Strafantragstellung

  • datenbank.nwb.de
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Der Strafantrag des Betreuers

  • Jurion (Kurzinformation)

    Betreuer kann für Betreuten Strafantrag stellen

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BGHSt 59, 278
  • NJW 2014, 2968
  • NStZ 2014, 637
  • FamRZ 2014, 1697



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Wird zitiert von ...  

  • KG, 21.01.2015 - 121 Ss 228/14  

    Strafverfahren wegen Hausfriedensbruchs: Wirksamkeit eines von einem

    Ein Strafantrag ist ein an ein Strafverfolgungsorgan gerichtetes förmliches Verlangen, eine bestimmte Straftat zu verfolgen (vgl. BGH, Urteil vom 29. Juli 2014 - 5 StR 46/14 - juris Rz. 12).
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Rechtsprechung
   BGH, 15.07.2014 - VI ZB 15/14   

Volltextveröffentlichungen (14)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 85 Abs 2 ZPO, § 233 ZPO, § 234 ZPO, § 517 ZPO
    Versäumung der Berufungsfrist durch Einreichung eines nicht unterzeichneten Berufungsschriftsatzes: Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Delegierung der Unterschriftskontrolle auf Kanzleipersonal

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Jurion

    Überlassen der Unterschriftenkontrolle durch zuverlässige Bürokräfte eines Rechtsanwalts zur Vermeidung eines Anwaltsversehens bei der Unterschriftsleistung

  • iurado.de (Kurzinformation und Volltext)

    Wiedereinsetzung bei nicht unterschriebenen Berufungsschriftsatz; §§ 85 Abs. 2; 233 ZPO

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 11,50 €)

    Zur Bedeutung eines zeitlich vor der unterbliebenen Unterschriftskontrolle liegenden Anwaltsversehens, wenn einer zuverlässigen Bürokraft bei der ihr aufgetragenen Unterschriftskontrolle ein Fehler unterläuft

  • RA Kotz

    Berufungsbegründung nicht unterschrieben - Wiedereinsetzung

  • rechtsportal.de

    Überlassen der Unterschriftenkontrolle durch zuverlässige Bürokräfte eines Rechtsanwalts zur Vermeidung eines Anwaltsversehens bei der Unterschriftsleistung

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (3)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Unterschriftenkontrolle in der Anwaltskanzlei

  • Jurion (Kurzinformation)

    Stichprobenartige Kontrolle der Mitarbeiter einer Anwaltskanzlei hinsichtlich Zuverlässigkeit ausreichend

  • Betriebs-Berater (Leitsatz)

    Unterschriftenkontrolle durch zuverlässiges Büropersonal

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2014, 2961
  • MDR 2014, 1102
  • FamRZ 2014, 1697
  • VersR 2014, 1223
  • WM 2015, 255
  • BB 2014, 2050
  • DB 2014, 2046
  • AnwBl 2014, 864



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Wird zitiert von ... (4)  

  • BGH, 08.11.2018 - I ZB 108/17  

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand bei Versäumung der

    Wird eine nicht unterzeichnete Rechtsmittel-(Begründungs-)Schrift fristgerecht bei Gericht eingereicht, kann Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gewährt werden, wenn der Prozessbevollmächtigte sein Büropersonal allgemein angewiesen hatte, sämtliche ausgehenden Schriftsätze vor der Absendung auf das Vorhandensein der Unterschrift zu überprüfen (BGH, Beschluss vom 15. Juli 2014 - VI ZB 15/14, NJW 2014, 2961 Rn. 9; Beschluss vom 18. Februar 2016 - IX ZB 30/15, juris Rn. 5).
  • BGH, 17.12.2015 - V ZB 161/14  

    Rechtsanwaltsverschulden bei Versäumung der Berufungsbegründungsfrist:

    Ein Rechtsanwalt muss Vorkehrungen dagegen treffen, dass diese Schriftstücke nicht versehentlich in den Postausgang geraten und ohne Unterschrift bei Gericht eingereicht werden (vgl. BGH, Beschluss vom 15. Juli 2014 - VI ZB 15/14, NJW 2014, 2961 Rn. 8).

    cc) Dieses anwaltliche Versehen stünde allerdings einer Wiedereinsetzung nicht entgegen, wenn im Rahmen der Büroorganisation durch eine allgemeine Arbeitsanweisung, die an das Gericht zu übermittelnden Schriftsätze vor ihrer Absendung auf das Vorhandensein der Unterschrift des Rechtsanwalts zu prüfen, Vorsorge dafür getroffen wäre, dass bei einem normalen Verlauf der Dinge trotz des Versehens des Rechtsanwalts die Frist gewahrt worden wäre (Senat, Beschluss vom 2. Mai 1962 - V ZB 10, 11/62, NJW 1962, 1248; Beschluss vom 19. Februar 2009 - V ZB 168/08, juris Rn. 11; BGH, Beschluss vom 5. März 2003 - VIII ZB 134/02, NJW-RR 2003, 1366; Beschluss vom 17. Oktober 2011 - LwZB 2/11, NJW 2012, 856 Rn. 12; Beschluss vom 15. Juli 2014 - VI ZB 15/14, NJW 2014, 2961 Rn. 9).

  • BGH, 11.02.2016 - V ZR 165/15  

    Fehlende Unterzeichnung der bei Gericht fristgerecht eingereichten Rechtsmittel

    Da die Unterschriftenkontrolle gerade der Vermeidung eines erfahrungsgemäß nicht gänzlich ausschließbaren Anwaltsversehens bei der Unterschriftsleistung dient, ist bei einem Versagen dieser Kontrolle entgegen der Auffassung des Berufungsgerichts ein Rückgriff auf ein Anwaltsversehen im Zusammenhang mit der Unterzeichnung ausgeschlossen (BGH, Urteil vom 6. Dezember 1995 - VIII ZR 12/95, NJW 1996, 998, 999; Beschluss vom 15. Februar 2006 - XII ZB 215/05, NJW 2006, 1205 Rn. 9; Beschluss vom 15. Juli 2014 - VI ZB 15/14, NJW 2014, 2961, Rn. 9).
  • BGH, 18.02.2016 - IX ZB 30/15  

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand bei fehlender Anwaltsunterschrift auf dem

    Dieser verbietet es, einer Partei die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand aufgrund von Anforderungen an die Sorgfaltspflichten ihres Prozessbevollmächtigten zu versagen, die nach höchstrichterlicher Rechtsprechung nicht verlangt werden und mit denen sie auch unter Berücksichtigung der Entscheidungspraxis des angerufenen Gerichts nicht rechnen musste (BGH, Beschluss vom 15. Juli 2014 - VI ZB 15/14, NJW 2014, 2961 Rn. 5).

    Aus der vom Berufungsgericht zitierten Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 15. Juli 2014 (VI ZB 15/14, NJW 2014, 2961 Rn. 10) ergibt sich nichts anderes.

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