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   OLG Schleswig, 30.05.2016 - 10 UF 11/16   

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https://dejure.org/2016,15724
OLG Schleswig, 30.05.2016 - 10 UF 11/16 (https://dejure.org/2016,15724)
OLG Schleswig, Entscheidung vom 30.05.2016 - 10 UF 11/16 (https://dejure.org/2016,15724)
OLG Schleswig, Entscheidung vom 30. Mai 2016 - 10 UF 11/16 (https://dejure.org/2016,15724)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Umgangsregelung; Umgangseinschränkung; Abänderung einer Entscheidung; Ferienumgang

  • rechtsportal.de

    Abgrenzung von Umgangsregelung und -einschränkung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Abgrenzung von Umgangsregelung und -einschränkung; Gerichtliche Regelung des Umgangs bei stark eingeschränkter Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit der Eltern

Papierfundstellen

  • MDR 2016, 1270
  • FamRZ 2016, 1788
 
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Wird zitiert von ... (4)

  • KG, 24.04.2018 - 19 UF 71/17

    Gerichtliche Anordnung eines paritätischen Wechselmodells

    Dabei sind im Rahmen einer umgangsrechtlichen Regelung der Betreuung des Kindes im Alltag (d.h. bei einem erweiterten Umgang bis hin zu einer paritätischen Betreuung) die für sorgerechtliche Entscheidungen nach § 1671 BGB in der Rechtsprechung anerkannten Kriterien heranzuziehen, d.h. die Erziehungseignung der Eltern, die Bindungen und die Beziehung des Kindes zu den Eltern, das Förderprinzip, der Kontinuitätsgrundsatz, die Beachtung des Kindeswillens sowie die Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit der Eltern (BGH, aaO., Rz. 25; OLG Schleswig, FamRZ 2016, 1788, 1790; OLG Koblenz, FamRZ 2018, 507 ).

    Dies gilt insbesondere in der vorliegenden Fallkonstellation, in der es um die Frage der Aufrechterhaltung der von den Eltern seit der Trennung vor zwei Jahren praktizierten hälftigen Betreuung eines 4 ½-jährigen Kindes geht war (zur Aufrechterhaltung einer bereits praktizierten geteilten Betreuung schon vor der Entscheidung des BGH etwa OLG Celle, FamRZ 2008, 2053 ; KG, FamRZ 2012, 886 ; OLG Naumburg, FamRZ 2014, 1860 ) und nicht um den Fall der erstmaligen Einrichtung der hälftigen Betreuung, wenn ein Elternteil das Kind zuvor lediglich im Rahmen eines Wochenendumgangs oder eines erweiterten Umgangs betreut hat, wie es auch in dem der Entscheidung des BGH zugrundeliegenden Sachverhalt der Fall war (ebenso zur Ausweitung des Umgangs auf einen erweiterten Umgang OLG Schleswig, FamRZ 2016, 1788, 1790; OLG Koblenz, FamRZ 2018, 507 ).

  • OLG Bamberg, 01.03.2019 - 7 UF 226/18

    Umgangsmodell im Sinn einer paritätischen Aufteilung der Betreuungszeiten

    c) Weiter setzt das Wechselmodell in der Regel auch die Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit der Eltern voraus (KG Berlin FamRZ 2018, 1324 mit Hinweis auf OLG Schleswig, FamRZ 2016, 1788 und OLG Koblenz, FamRZ 2018, 507).
  • AG Freiburg, 16.11.2016 - 90 F 179/15
    Soweit der Kindesvater eine Abänderung der Ausgangsentscheidung im Sinne eines umfangreicheren Umganges zwischen ihm und seiner Tochter als in der abzuändernden Entscheidung geregelt begehrt, ist der Abänderungsmaßstab für dieses - auf (teilweise) Aufhebung der in der Ausgangsentscheidung getroffenen kindesschutzrechtlichen Maßnahme gerichtete - Begehren dem § 1696 Abs. 2 BGB zu entnehmen (vgl. hierzu: OLG Schleswig v. 30.05.2016, 10 UF 11/16 - Rn. 37 = NZFam 2016, 809; Coester aaO. § 1696 Rn. 30, Rnrn. 115 ff.).

    Der Versuch, durch die getroffenen Anordnungen gemäß Ziffer 2. des Beschlusstenors auf die Kindeseltern dahingehend einzuwirken, dass diese ihre Wohlverhaltenspflichten wechselseitig einhalten, beruht auf § 1684 Abs. 3 S. 2 BGB (vgl. hierzu auch: OLG Schleswig v. 30.05.2016, 10 UF 11/16 = FamRZ 2016, 1788 ; Rauscher aaO. § 1684 Rn. 106).

  • KG, 16.01.2019 - 19 UF 59/18

    Beschwerde gegen die Anordnung einer Umgangspflegschaft

    Bei zeitlichen Beschränkungen kann grundsätzlich dann von einer Umgangseinschränkung ausgegangen werden, wenn die Umgangsregelung keine Ferienumgänge bzw. keine Übernachtungen des Kindes beim Umgangselternteil ermöglicht und der Umgangselternteil mit dem Kind kaum noch nennenswerte Zeit verbringen kann (OLG Schleswig, Beschl. v. 30. Mai 2016, 10 UF 11/16, juris Rn. 38 ff.; OLG Saarbrücken, Beschl. v. 23. Januar 2013, 6 UF 20/13, juris Rn. 10; vgl. auch BVerfG, Beschl. d. 1. Kammer d. Ersten Senats v. 26. September 2006, 1 BvR 1827/06, juris Rn. 21; OLG Hamm Beschl. v. 4.6.2012 - 8 UF 70/12, juris Rn. 17 jeweils zu § 1684 Abs. 4 S. 1 BGB).
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