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   BGH, 25.10.1956 - II ZB 18/56   

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https://dejure.org/1956,400
BGH, 25.10.1956 - II ZB 18/56 (https://dejure.org/1956,400)
BGH, Entscheidung vom 25.10.1956 - II ZB 18/56 (https://dejure.org/1956,400)
BGH, Entscheidung vom 25. Januar 1956 - II ZB 18/56 (https://dejure.org/1956,400)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • RIS Bundeskanzleramt Österreich (Leitsatz)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    HGB § 18 Abs. 2 S. 1
    Täuschung durch ein in einer Firma enthaltenes Phantasiewort; Ähnlichkeit der Firma einer GmbH mit derjenigen einer Aktiengesellschaft

Papierfundstellen

  • BGHZ 22, 88
  • NJW 1956, 1873
  • GRUR 1957, 195
  • DNotZ 1957, 100
  • DB 1956, 1106
 
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Wird zitiert von ... (5)

  • OLG Köln, 14.07.2006 - 6 U 226/05

    Keine markenrechtliche Verwechslungsgefahr zwischen W.I.S und WISAG - keine

    Richtig ist allerdings, dass der Bundesgerichtshof in seinem von der Klägerin zitierten Beschluss vom 25. Oktober 1956 betreffend eine Firma "INDROHAG Industrie und Rohstoffe Handelsgesellschaft mit beschränkter Haftung" angenommen hat, eine Zusammenstellung von Buchstaben oder Silben, die auf die für die Aktiengesellschaft übliche Abkürzung (AG) ende und zur Bezeichnung einer Gesellschaft mbH diene, sei zur Täuschung des Rechtsverkehrs geeignet und darum nach § 18 Abs. 2 HGB unzulässig (BGH GRUR 1957, 195).
  • LG Stuttgart, 18.03.2010 - 17 O 446/09

    "Schleichbären" verletzen die Wort-/Bildmarke "Schleich"

    bb) Im Regelfall ist die Verwendung der Buchstaben "AG" am Ende einer Firma zur Täuschung des Rechtsverkehrs geeignet, d.h. firmenrechtlich und wettbewerbsrechtlich unzulässig (vgl. schon BGH, GRUR 1957, 195 - INDROHAG).
  • LG München I, 14.06.1982 - 1 HKT 4107/82

    "Mode" im Firmennamen

    sung ist es nicht statthaft, in der (Sach-)Firma einer Handelsgesellschaft, die nicht in der Rechtsform einer Aktiengesellschaft betrieben wird, ein auf die Buchstaben "AG" endendes Phantasiewort zu verwenden (BGHZ 22, X88 [= DNotZ 1957, 100 ] unter Bezugnahme auf KG DR 1942, 1057; BayObLG BB 1979, 1465 ; OLG Hamm BB 1965, 519 ; KG NJW 1965, 254/255 [= DNotZ 1966, 47 ]; OLG Karlsruhe GmbHRdsch 1967, 122; LG Göttingen BB 1959, 899 und 1976, 59; Hachenburg/Ulmer/Heinrich GmbHG 7. Aufl. Rdnr. 61, Scholz/Winter aaO Rdnr. 26, Baumbach/Hueck GmbHG 13. Aufl. Anm. 3 A, je zu § 4 GmbHG ; Würdinger in Großkomm. HGB 3. Aufl. Anm. 15, SchlegelbergerlHildebrandtl Steckhan HGB 5. Aufl. Rdnr. 11, je zu § 18 HGB ; Baumbach/ Duden HGB 24. Aufl. § 19 Anm. 3 D; Wilke/Berg/Gottschling/ Gaul Handbuch der GmbH 3. Aufl. 1 Tz. 43.1; Gierke/Sandrock Handels- und Gesellschaftsrecht 9. Aufl. § 17 II 2 b - S. 242 f. - Karsten Schmidt Handelsrecht 1980 § 12 III 1 f bb - S. 281 - Bokelmann Das Recht der Firmen- und Geschäftsbezeichnungen 1974 Tz. 181; Pleyer GmbH-Rdsch.

    Nach herrschender Auffas(2) Bei der somit entscheidenden firmenrechtlichen Bedeutung des Zusatzes "BAG" durften die Vorinstanzen mit Recht annehmen, daß für die angesprochenen Verkehrskreise eine abgekürzte einprägsame Kennzeichnung des Unternehmens ( BGHZ 22, 88 /89 [= DNotZ 1957, 100 ]) geschaffen werden sollte.

  • BayObLG, 27.05.1982 - BReg. 3 Z 43/82

    Zur Täuschungseignung einer Buchstabenkombination

    Nach herrschender Auffassung ist es nicht statthaft, in der (Sach-)Firma einer Handelsgesellschaft, die nicht in der Rechtsform einer Aktiengesellschaft betrieben wird, ein auf die Buchstaben "AG" endendes Phantasiewort zu verwenden (BGHZ 22, X88 [= DNotZ 1957, 100 ] unter Bezugnahme auf KG DR 1942, 1057; BayObLG BB 1979, 1465 ; OLG Hamm BB 1965, 519 ; KG NJW 1965, 254/255 [= DNotZ 1966, 47 ]; OLG Karlsruhe GmbHRdsch 1967, 122; LG Göttingen BB 1959, 899 und 1976, 59; Hachenburg/Ulmer/Heinrich GmbHG 7. Aufl. Rdnr. 61, Scholz/Winter aaO Rdnr. 26, Baumbach/Hueck GmbHG 13. Aufl. Anm. 3 A, je zu § 4 GmbHG ; Würdinger in Großkomm. HGB 3. Aufl. Anm. 15, SchlegelbergerlHildebrandtl Steckhan HGB 5. Aufl. Rdnr. 11, je zu § 18 HGB ; Baumbach/ Duden HGB 24. Aufl. § 19 Anm. 3 D;Wilke/Berg/Gottschling/ Gaul Handbuch der GmbH 3. Aufl. 1 Tz. 43.1; Gierke/Sandrock Handels- und Gesellschaftsrecht 9. Aufl. § 17 II 2 b - S. 242 f. - Karsten Schmidt Handelsrecht 1980 § 12 III 1 f bb - S. 281 - Bokelmann Das Recht der Firmen- und Geschäftsbezeichnungen 1974 Tz. 181; Pleyer GmbH-Rdsch.

    (2) Bei der somit entscheidenden firmenrechtlichen Bedeutung des Zusatzes "BAG" durften die Vorinstanzen mit Recht annehmen, daß für die angesprochenen Verkehrskreise eine abgekürzte einprägsame Kennzeichnung des Unternehmens ( BGHZ 22, 88 /89 [= DNotZ 1957, 100 ]) geschaffen werden sollte.

  • OLG Koblenz, 18.03.1980 - 3 WLW 62/79
    Damit hat sich das Beschwerdegericht der auch vom Senat vertretenen Auffassung des BGH ( BGHZ 22, 88 ) angeschlossen, wonach abweichend von RGZ 127, 81 abgekürzte, einprägsame oder zusammengefaßte Kurzbezeichnungen des Unternehmens jedenfalls dann losgelöst von dem übrigen Wortzusammenhang der Firma betrachtet werden dürfen, wenn es sich um Phantasieworte als Bestandteil einer Firma handelt.
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