Rechtsprechung
   BGH, 23.06.1961 - I ZR 105/59   

Volltextveröffentlichungen (3)

Papierfundstellen

  • NJW 1961, 1860
  • MDR 1961, 912
  • GRUR 1961, 631
  • BB 1961, 954



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Wird zitiert von ... (24)  

  • BGH, 20.11.2008 - I ZR 112/06  

    Metall auf Metall

    Entgegen der Ansicht der Revision liegt kein Wertungswiderspruch darin, dass selbst kleinsten Tonpartikeln eines Tonträgers Leistungsschutz zukommt, während Teile eines Musikwerkes nur dann Urheberrechtsschutz genießen, wenn sie für sich genommen den urheberrechtlichen Schutzvoraussetzungen genügen (vgl. zum Schutz von Werkteilen BGHZ 9, 262, 266 ff. - Lied der Wildbahn I; BGHZ 28, 234, 237 - Verkehrskinderlied; BGH, Urt. v. 23.6.1961 - I ZR 105/59, GRUR 1961, 631, 633 - Fernsprechbuch; zum Werkteilschutz bei Musikwerken Schricker/Loewenheim aaO § 2 UrhG Rdn. 122 m.w.N.).
  • BGH, 28.07.2016 - I ZR 9/15  

    auf fett getrimmt

    Es hat sich dabei auf die Rechtsprechung des Senats gestützt, nach der die Bestimmung des § 24 Abs. 1 UrhG voraussetzt, dass durch die Benutzung des fremden Werkes eine persönliche geistige Schöpfung im Sinne von § 2 Abs. 2 UrhG entsteht (vgl. BGH, Urteil vom 23. Juni 1961 - I ZR 105/59, GRUR 1961, 631, 632 - Fernsprechbuch; BGHZ 141, 267, 280 - Laras Tochter; BGH, Urteil vom 20. Dezember 2007 - I ZR 42/05, BGHZ 175, 135 Rn. 27 - TV-Total; Loewenheim in Schricker/Loewenheim, Urheberrecht, 4. Aufl., § 24 UrhG Rn. 9; Bullinger in Wandtke/Bullinger, Urheberrecht, 4. Aufl., § 24 UrhG Rn. 2; Schulze in Dreier/Schulze, UrhG, 5. Aufl., § 24 Rn. 5).
  • BGH, 06.05.1999 - I ZR 199/96  

    Tele-Info-CD

    Eine Urheberrechtsverletzung kommt unter diesen Umständen nur in Betracht, wenn der entlehnte Teil den Schutzvoraussetzungen des § 2 UrhG genügt (vgl. BGHZ 9, 262, 266 ff. - Lied der Wildbahn I; 22, 209, 219 - Europapost; 28, 234, 237 - Verkehrskinderlied; BGH, Urt. v. 23.6.1961 - I ZR 105/59, GRUR 1961, 631, 633 = WRP 1961, 318 - Fernsprechbuch; Urt. v. 20.12.1977 - I ZR 37/76, GRUR 1978, 305, 306 - Schneewalzer; Urt. v. 10.12.1987 - I ZR 198/85, GRUR 1988, 533, 534 - Vorentwurf II; Urt. v. 19.1.1989 - I ZR 6/87, GRUR 1989, 416 - Bauaußenkante).

    Bei einem Fernsprechverzeichnis handelt es sich um ein Nachschlagewerk, bei dem die darin enthaltenen Angaben - urheberrechtlich betrachtet - freies Gemeingut sind, so daß ein geistig-schöpferischer Gehalt in der Gedankenformung und -führung des wiedergegebenen Inhalts im Hinblick auf den geringen Spielraum für eine individuelle Gestaltung von vornherein ausscheidet (vgl. BGH, Urt. v. 29.3.1984 - I ZR 32/82, GRUR 1984, 659, 660 f. - Ausschreibungsunterlagen; Urt. v. 12.3.1987 - I ZR 71/85, GRUR 1987, 704, 705 - Warenzeichenlexika; ferner BGH GRUR 1961, 631, 633 - Fernsprechbuch; BGHZ 94, 276, 285 - Inkassoprogramm; Schricker/Loewenheim, Urheberrecht, 2. Aufl., § 2 UrhG Rdn. 96; v. Gamm, Urheberrechtsgesetz, § 2 Rdn. 18; Ulmer, Urheber- und Verlagsrecht, 3. Aufl., S. 123).

    Der Bundesgerichtshof hat die Frage bislang offengelassen (BGH GRUR 1961, 631, 633 - Fernsprechbuch).

  • BGH, 03.07.2008 - I ZR 204/05  

    Musical Starlights

    Auch kleinste Teile von Werken genießen Urheberrechtsschutz, wenn sie für sich genommen den urheberrechtlichen Schutzvoraussetzungen genügen, also eine persönliche geistige Schöpfung darstellen; auf das quantitative oder qualitative Verhältnis des entlehnten Teils zum gesamten Werk kommt es dabei ebenso wenig an wie darauf, ob sich in diesem Teil die besondere Eigenart des Werkes als Ganzes offenbart (BGHZ 9, 262, 267 f. - Lied der Wildbahn I; 28, 234, 237 - Verkehrskinderlied; BGH, Urt. v. 23.6.1961 - I ZR 105/59, GRUR 1961, 631, 633 - Fernsprechbuch; Schricker/Loewenheim aaO § 2 UrhG Rdn. 2 m.w.N.).
  • BGH, 06.05.1999 - I ZR 211/96  

    Urheberrechtlicher Schutz der Teilnehmerdaten der Deutschen Telekom AG;

    Eine Urheberrechtsverletzung kommt unter diesen Umständen nur in Betracht, wenn der entlehnte Teil den Schutzvoraussetzungen des § 2 UrhG genügt (vgl. BGHZ 9, 262, 266 ff. - Lied der Wildbahn I; 22, 209, 219 - Europapost; 28, 234, 237 - Verkehrskinderlied; BGH, Urt. v. 23.6.1961 - I ZR 105/59, GRUR 1961, 631, 633 = WRP 1961, 318 - Fernsprechbuch; Urt. v. 20.12.1977 - I ZR 37/76, GRUR 1978, 305, 306 - Schneewalzer; Urt. v. 10.12.1987 - I ZR 198/85, GRUR 1988, 533, 534 - Vorentwurf II; Urt. v. 19.1.1989 - I ZR 6/87, GRUR 1989, 416 - Bauaußenkante).

    Bei einem Fernsprechverzeichnis handelt es sich um ein Nachschlagewerk, bei dem die darin enthaltenen Angaben - urheberrechtlich betrachtet - freies Gemeingut sind, so daß ein geistig-schöpferischer Gehalt in der Gedankenformung und -führung des wiedergegebenen Inhalts im Hinblick auf den geringen Spielraum für eine individuelle Gestaltung von vornherein ausscheidet (vgl. BGH, Urt. v. 29.3.1984 - I ZR 32/82, GRUR 1984, 659, 660 f. - Ausschreibungsunterlagen; Urt. v. 12.3.1987 - I ZR 71/85, GRUR 1987, 704, 705 - Warenzeichenlexika; ferner BGH GRUR 1961, 631, 633 - Fernsprechbuch; BGHZ 94, 276, 285 - Inkassoprogramm; Schricker/Loewenheim, Urheberrecht, 2. Aufl., § 2 UrhG Rdn. 96; v. Gamm, Urheberrechtsgesetz, § 2 Rdn. 18; Ulmer, Urheber- und Verlagsrecht, 3. Aufl., S. 123).

    Der Bundesgerichtshof hat die Frage bislang offengelassen (BGH GRUR 1961, 631, 633 - Fernsprechbuch).

  • BGH, 06.05.1999 - I ZR 210/96  

    Urheberrechtlicher Schutz der Teilnehmerdaten der Deutschen Telekom AG;

    Eine Urheberrechtsverletzung kommt unter diesen Umständen nur in Betracht, wenn der entlehnte Teil den Schutzvoraussetzungen des § 2 UrhG genügt (vgl. BGHZ 9, 262, 266 ff. - Lied der Wildbahn I; 22, 209, 219 - Europapost; 28, 234, 237 - Verkehrskinderlied; BGH, Urt. v. 23.6.1961 - I ZR 105/59, GRUR 1961, 631, 633 = WRP 1961, 318 - Fernsprechbuch; Urt. v. 20.12.1977 - I ZR 37/76, GRUR 1978, 305, 306 - Schneewalzer; Urt. v. 10.12.1987 - I ZR 198/85, GRUR 1988, 533, 534 - Vorentwurf II; Urt. v. 19.1.1989 - I ZR 6/87, GRUR 1989, 416 - Bauaußenkante).

    Bei einem Fernsprechverzeichnis handelt es sich um ein Nachschlagewerk, bei dem die darin enthaltenen Angaben - urheberrechtlich betrachtet - freies Gemeingut sind, so daß ein geistig-schöpferischer Gehalt in der Gedankenformung und -führung des wiedergegebenen Inhalts im Hinblick auf den geringen Spielraum für eine individuelle Gestaltung von vornherein ausscheidet (vgl. BGH, Urt. v. 29.3.1984 - I ZR 32/82, GRUR 1984, 659, 660 f. - Ausschreibungsunterlagen; Urt. v. 12.3.1987 - I ZR 71/85, GRUR 1987, 704, 705 - Warenzeichenlexika; ferner BGH GRUR 1961, 631, 633 - Fernsprechbuch; BGHZ 94, 276, 285 - Inkassoprogramm; Schricker/Loewenheim, Urheberrecht, 2. Aufl., § 2 UrhG Rdn. 96; v. Gamm, Urheberrechtsgesetz, § 2 Rdn. 18; Ulmer, Urheber- und Verlagsrecht, 3. Aufl., S. 123).

    Der Bundesgerichtshof hat die Frage bislang offengelassen (BGH GRUR 1961, 631, 633 - Fernsprechbuch).

  • OLG Köln, 31.07.2009 - 6 U 52/09  

    Bearbeitungs- und Zitatrecht bei Bühnenstück

    Ein Urheber genießt Schutz nicht nur für sein Werk als Ganzes, sondern auch für einzelne Werkteile (vgl. BGH GRUR 1989, 419 - Bauaußenkante; BGH GRUR 1988, 533, 534 - Vorentwurf II; BGH GRUR 1961, 631, 633 - Fernsprechbuch; BGH GRUR 2002, 799, 800 - Stadtbahnfahrzeug; OLG Köln GRUR-RR 2001, 97/98 - Suchdienst für Zeitungsartikel).
  • BGH, 13.02.1985 - VIII ZR 154/84  

    Formularmäßige Vereinbarung einer 10-jährigen Laufzeit eines Mietvertrages über

    Denn wenn in einer Rechtsverordnung mit allgemein verbindlicher Kraft (zur Fernsprechordnung vom 24. November 1939 vgl. BGH, Urteile vom 23. Juni 1961 - I ZR 105/59 = LM FernsprechO Nr. 2 und vom 27. Januar 1965 - Ib ZR 47/63 = LM FernsprechO Nr. 5) die Vertragsdauer auf mindestens zehn Jahre festgelegt ist, ohne daß es darüber einer Vereinbarung mit dem einzelnen Teilnehmer bedarf (vgl. Aubert, Fernmelderecht, I. Teil, 3. Aufl., S. 235 m.Nachw.), ist kein Grund ersichtlich, im privatwirtschaftlichen Bereich bei gleicher Interessenlage des Benutzers eine - wenn auch in Allgemeinen Geschäftsbedingungen getroffene - Vereinbarung desselben Inhalts als anstößig zu bewerten.
  • OLG Hamburg, 31.03.2004 - 5 U 144/03  

    Schutzfähigkeit wissenschaftlicher Werke

    Dabei braucht sich die besondere Eigenart des Werkes als Ganzes in diesem Teil nicht zu offenbaren (BGH GRUR 61, 631, 633 - Fernsprechbuch).

    Fehlt einem Werkteil bereits die eigenpersönliche Prägung, so ist seine Entlehnung nach urheberrechtlichen Grundsätzen zulässig (BGH GRUR 61, 631, 633 - Fernsprechbuch).

  • BGH, 20.05.1992 - XII ZR 77/91  

    Schriftform bei Vertragsänderung durch Zwangsverwalter

    Eine strengere Rechtsfolge, als sie in § 566 Satz 2 BGB vorgesehen ist, bewirkt und bezweckt § 6 ZVwVergV hingegen - schon nach der der Verordnung zugrundeliegenden Ermächtigungsnorm des § 14 EGZVG - nicht (vgl. insoweit BGH, Urteil vom 23. März 1961 - I ZR 105/59 = LM FernsprechO Nr. 2 Bl. 4; auch BGHZ 39, 235, 238).
  • OLG Frankfurt, 01.10.1996 - 11 U (Kart) 44/95  

    Bezugspunkte des urheberrechtlichen Schutzes; Nachträgliche Klagenhäufung als

  • OLG Hamm, 15.11.1999 - 18 U 38/99  

    Regeln über die Wirkung des Schweigens auf ein kaufmännisches

  • BGH, 14.03.1984 - VIII ZR 287/82  

    Wirksamkeit eines kaufmännischen Bestätigungsschreibens; Zustandekommen eines

  • OLG Hamburg, 26.04.2010 - 5 U 160/08  

    Urheberrecht: Schutzfähigkeit eines Refrains eines Musikstücks

  • BPatG, 15.04.2010 - 29 W (pat) 84/10  

    Markenbeschwerdeverfahren - Löschungsverfahren - "Gelbe Seiten (Wort-Bild-Marke)"

  • BGH, 19.11.1971 - I ZR 31/70  

    Schutzfähige Bearbeitung eines verfassten Bühnenwerkes - Begriff der

  • BPatG, 15.04.2010 - 29 W (pat) 85/10  

    Markenbeschwerdeverfahren - Löschungsverfahren - "Gelbe Seiten" - zur

  • BGH, 21.03.1966 - VIII ZR 44/64  

    Ausschluss der Gewährleistung für Sachmängel in einem Bestätigungsschreiben -

  • BGH, 25.05.1970 - VII ZR 157/68  

    Vollstreckbarerklärung eines österreichischen Schiedsspruches in Deutschland -

  • BGH, 19.05.1976 - I ZR 35/75  

    Wettbewerbswidrigkeit gefühlsbetonter Werbung bei Verwendung des

  • OLG Düsseldorf, 30.12.1964 - 5 U 237/62  
  • BGH, 27.06.1969 - I ZR 114/67  

    Ersatz von Verladekosten - Portzahlung einer Repräsentantenvergütung - Anspruch

  • BGH, 25.05.1970 - VIII ZR 157/68  
  • BGH, 04.11.1964 - Ib ZR 78/63  

    Rechtsmittel

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