Rechtsprechung
   BGH, 22.01.1965 - Ib ZR 109/63   

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https://dejure.org/1965,426
BGH, 22.01.1965 - Ib ZR 109/63 (https://dejure.org/1965,426)
BGH, Entscheidung vom 22.01.1965 - Ib ZR 109/63 (https://dejure.org/1965,426)
BGH, Entscheidung vom 22. Januar 1965 - Ib ZR 109/63 (https://dejure.org/1965,426)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Abgabe eines durch eine Vertragsstrafe gesicherten Unterlassungsversprechens - Bestehen einer Wiederholungsgefahr in Bezug auf eine fragliche Werbebehauptung - Unzulässigkeit von unrichtigen und irreführenden Behauptungen wegen Hervorrufens eines irrigen Eindrucks beim ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1965, 1077
  • MDR 1965, 364
  • GRUR 1965, 368
  • DB 1965, 433
 
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Wird zitiert von ... (25)

  • BGH, 07.03.1991 - I ZR 127/89

    Rheumalind II - Irreführung/Beschaffenheit

    Der Werbende übernimmt in einem derartigen Fall dadurch, daß er eine bestimmte Aussage trifft, die Verantwortung für ihre Richtigkeit, die er im Streitfall dann auch beweisen muß (BGH, Urt. v. 28.2.1958 - I ZR 185/56, GRUR 1958, 485, 486 = WRP 1958, 237 - Odol; Urt. v. 22.1.1965 - Ib ZR 109/63, GRUR 1965, 368, 373 = WRP 1965, 148 - Café C; BGH, Urt. v. 23. Oktober 1970 - I ZR 86/69, GRUR 1971, 153, 155 = WRP 1971, 26 Tampax).
  • OLG Stuttgart, 06.06.2019 - 2 U 144/18

    Entscheidungsname: "Anti-Zecken-Snack"

    Er muss sie dann auch im Streitfall beweisen, wenn die Gegenseite das Fehlen der wissenschaftlichen Grundlage hinreichend substantiiert vorgetragen hat (BGH GRUR 1958, 485 (486) - Odol; BGH GRUR 1965, 368 (372 f.) - Kaffee C; BGH GRUR 1991, 848 (849) - Rheumalind II; BGH GRUR 2013, 649 Rn. 32 - Basisinsulin mit Gewichtsvorteil; Bornkamm/Feddersen in Köhler/Bornkamm/Feddersen, UWG, 37. Aufl. 2019, § 5 Rn. 1.248; Köhler, aaO., § 12, Rn. 2.95).
  • BGH, 23.10.1970 - I ZR 86/69

    Zulässigkeit einer Werbebehauptung durch Tragen eines Tampons während der

    Wird eine fachlich umstrittene Frage in die Werbung Übernommen und dort als objektiv richtig oder wissenschaftlich gesichert hingestellt, dann übernimmt der Werbende dadurch, daß er sich für eine bestimmte Auffassung entscheidet, die Verantwortung für ihre Richtigkeit (BGH GRUR 1958, 485, 486 - Odol; GRUR 1965, 368, 373 - Kaffee C).
  • OLG Karlsruhe, 13.07.2006 - 4 U 12/04

    Wettbewerbsverstoß: Bewerbung eines Algenpulverprodukts mit den

    Während die erste Alternative der Vorschriften sich auf Behauptungen bezieht, die wissenschaftlichen Erkenntnissen widersprechen, weil sie der als herrschend anzusehenden Auffassung der Fachwelt widersprechen (BGH GRUR 1965, 368 = LRE 4, 255 zu § 3 UWG a.F.; Behler, Lebensmittel-und Bedarfsgegenständegesetz, 2002, Rdn. 61), verlangt die zweite Alternative keine vollständige wissenschaftliche Sicherheit.

    Wissenschaftlich nicht hinreichend gesichert sind fachlich umstrittene Meinungen (BGH GRUR 1965, 368), d.h. dass einer Meinung eine fundierte Gegenmeinung gegenübersteht (BVerwGE 68, 177; Zipfel, Lebensmittelrecht, C 102, LFGB (2005) § 11 Rdn. 192).

  • KG, 29.09.2015 - 5 U 16/14

    Internationale Zuständigkeit der deutschen Gerichte für wettbewerbsrechtliche

    Er muss sie dann auch im Streitfall beweisen (BGH, GRUR 1958, 485, 486 - Odol; GRUR 1965, 368, 372 f - Kaffee C; GRUR 1991, 848, 849 - Rheumalind II; Bornkamm in: Köhler/Bornkamm, aaO., § 5 Rn. 3.26).
  • OLG Saarbrücken, 17.05.2006 - 1 U 86/06

    Unlautere Werbung mit der medizinischen Wirkung eines Gerätes

    Eine fachlich umstrittene Meinung kann aber nicht in der Werbung als gesichert dargestellt (BGH GRUR 1965, 368, 371) und hieran anknüpfende ungesicherte Wirkungsaussagen müssen unterlassen oder jedenfalls relativiert werden, will sich der Werbende nicht dem Vorwurf der Irreführung des Publikums aussetzen.
  • OLG Hamm, 05.06.2008 - 4 U 1/08

    Irreführende Werbung für Nahrungsergänzungsmittel mit schlaffördernder Wirkung -

    Wer im geschäftlichen Verkehr mit Wirkungsaussagen Werbung treibt, die wissenschaftlich ungesichert sind, hat darzulegen und zu beweisen, dass seine Angaben zutreffend und richtig sind (BGH GRUR 1958, 485 - Odol; GRUR 1965, 368 - Kaffee C; WRP 1962, 404 - Bärenfang; st. Rspr.).
  • BGH, 24.06.1982 - I ZR 108/80

    Ungarische Salami II

    In der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes ist anerkannt, daß eine an sich nicht zu beanstandende Werbeangabe deshalb gegen § 3 UWG verstoßen kann, weil der Verkehr mit ihr die Erinnerung an frühere Werbemaßnahmen verbindet und auf diese Weise zu einer mit der Wirklichkeit nicht im Einklang stehenden Auffassung von dem Inhalt der späteren Werbung gelangt (vgl. z.B. BGH GRUR 1965, 368, 372 = WRP 1965, 148 - Kaffee C; BGH GRUR 1958, 86, 88 = WRP 1957, 361 - Ei-fein).
  • OLG Hamburg, 05.11.2012 - 3 W 18/12

    Wettbewerbswidrige Bewerbung einer Behandlungsmethode im Internet: Irreführende

    Das ergibt sich daraus, dass der Werbende, indem er die Angabe als objektiv richtig darstellt, ohne auf vorhandene Gegenstimmen hinzuweisen, die Verantwortung für ihre Richtigkeit übernimmt und diese daher auch belegen muss (BGH GRUR 1958, 485, 486 - Odol; BGH GRUR 1965, 368, 372f. -Kaffee C; BGH GRUR 1971, 153, 155 - Tampax; vgl. auch BGH GRUR 2002, 273, 274 - Eusovit, wonach die noch gegebene fachliche Umstrittenheit eine Irreführung bewirke).
  • OLG Köln, 03.04.1998 - 6 U 133/97

    Vitamin E, therapeutische Wirksamkeit

    Von diesem Irreführungstatbestand erfaßt werden die Fälle, in denen eine Aussage betreffend die therapeutische Wirksamkeit oder Wirkung eines Arzneimittels einschränkungslos als objektiv richtig oder wissenschaftlich gesichert dargestellt wird, obwohl diese in Wirklichkeit durch nicht lediglich als Außenseitermeinungen zu qualifizierende Gegenstimmen fachlich umstritten ist (vgl. BGH GRUR 1991, 848/849 -"Rheumalind II"; BGH GRUR 1971, 153/155 -"Tampax"-; BGH GRUR 1965, 148 -" Kaffee C"- = WRP 1965, 148; BGH GRUR 1958, 458 -" Odol" - = WRP 1958, 237; Doepner, a.a.O., Rdn. 60 zu § 3 HWG; Baumbach/Hefermehl, a.a.O., Rdn. 178 zu § 1 UWG).
  • LG Köln, 12.07.2018 - 81 O 30/18

    Unterlassungsbegehren bzgl. der Werbung mit Wirkungsaussagen betreffend eine Kur

  • OLG Düsseldorf, 19.11.2013 - 20 U 165/11

    Wettbewerbswidrigkeit der Bewerbung der Wasser entkalkenden Wirkung eines

  • OLG Bamberg, 29.10.2009 - 3 U 126/09
  • LG Heidelberg, 14.06.2005 - 11 O 34/04

    Irreführende Werbung für essbare Riegel durch die Behauptung von spezifischen

  • OLG Naumburg, 11.08.1998 - 7 U 33/98

    Wettberwerbsrechtliche Unterlassung einer Werbung; Verschweigen von Tatsachen in

  • LG Berlin, 22.01.2015 - 91 O 126/14

    Crystal Pflaster - Ihr 'Experte' bei nozizeptivem Schmerz - Wettbewerbsverstoß:

  • LG Hamburg, 11.07.2006 - 416 O 161/06

    Wettbewerbsverstoß: Irreführende Werbung für ein Aloe Vera Präparat

  • BGH, 16.06.1972 - I ZR 121/70

    Zulässigkeit einer Feststellungsklage bei Zweifeln über den Inhalt einer

  • LG Hamburg, 14.01.1993 - 312 O 587/92

    Antrag auf Abgabe einer Unterlassungserklärung und Verpflichtungserklärung

  • BGH, 21.05.1980 - I ZR 77/78

    Blütenpollen als diätetische Lebensmittel - Wettbewerbsverstoß durch Hinweis auf

  • BGH, 07.12.1973 - I ZR 70/72

    Irreführende Werbung für Mittel gegen gesundheitliche Beschwerden wie Heiserkeit,

  • BGH, 16.06.1972 - I ZR 120/70

    Werbeaussagen in Bezug auf "Idee-Kaffee" - Verhalten des Gerichts bei

  • BGH, 12.11.1969 - I ZR 18/68

    Klage gegen den Hersteller einer alkoholhaltigen Zahncreme "Duro 35" - Vorliegen

  • LG Hamburg, 19.09.2012 - 315 O 170/12
  • BGH, 02.10.1970 - I ZR 119/68

    Irreführende Werbebehauptung - Werbung für koffeinhaltigen "veredelten"

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