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   BGH, 17.09.1969 - I ZR 131/67   

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https://dejure.org/1969,1037
BGH, 17.09.1969 - I ZR 131/67 (https://dejure.org/1969,1037)
BGH, Entscheidung vom 17.09.1969 - I ZR 131/67 (https://dejure.org/1969,1037)
BGH, Entscheidung vom 17. September 1969 - I ZR 131/67 (https://dejure.org/1969,1037)
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Volltextveröffentlichung

  • Wolters Kluwer

    Anspruch auf Schadensersatz - Zuerkennung einer Veröffentlichungsbefugnis - Unterlassungsansprüchen wegen unlauteren Wettbewerbs

Papierfundstellen

  • GRUR 1970, 528
  • GRUR Int. 1970, 286
 
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Wird zitiert von ... (11)

  • BGH, 18.10.2017 - I ZR 6/16

    Unwirksamkeit eines von einem einzelvertretungsberechtigten GmbH-Geschäftsführer

    Die unentgeltliche Überlassung ist ein Gesichtspunkt, der für die Annahme eines ungeschriebenen ordentlichen Kündigungsrechts spricht (vgl. BGH, Urteil vom 17. September 1969 - I ZR 131/67, GRUR 1970, 528, 532 - Migrol; BGH, GRUR 2006, 56 Rn. 42 - BOSS-Club).

    Das Berufungsgericht hat damit bei der Auslegung eines Lizenzvertrags berücksichtigt, dass ein Zeicheninhaber sich kaum auf unbestimmte Dauer und ohne die Möglichkeit zur ordentlichen Kündigung ohne Gegenleistung dazu verpflichten wird, nicht nur die Nutzung seines Zeichens zu gestatten, sondern ergänzend dazu das Zeichen aufrechtzuerhalten und sogar weitere Zeichen anzumelden (vgl. BGH, GRUR 1970, 528, 532 - Migrol).

  • BGH, 28.02.2002 - I ZR 195/99

    VOSSIUS & PARTNER

    aa) Allerdings können Vereinbarungen, durch die der Namensträger einem Dritten die Benutzung des fremden Namens gestattet, wegen Verstoßes gegen ein gesetzliches Verbot nach § 134 BGB i.V. mit § 3 UWG unwirksam sein, wenn sie zu einer Täuschung der Allgemeinheit und einer Verwirrung des Verkehrs führen (BGHZ 1, 241, 246 - Piek Fein; 10, 196, 202 - DUN-Europa; 44, 372, 376 - Meßmer-Tee II; BGH, Urt. v. 17.9.1969 - I ZR 131/67, GRUR 1970, 528, 531 - Migrol; Großkomm.UWG/Teplitzky, § 16 Rdn. 183 f.; Ingerl/Rohnke, Markengesetz, § 27 Rdn. 12; Fezer, Markenrecht, 3. Aufl., § 30 MarkenG Rdn. 51 f.; MünchKomm.BGB/Schwerdtner, 4. Aufl., § 12 Rdn. 136).

    Die Rechtsprechung verlangt daher für ein Eingreifen des kollektivrechtlichen Schutzes des § 3 UWG, daß das Allgemeininteresse durch täuschende Angaben über geschäftliche Verhältnisse verletzt sein muß (BGH, Urt. v. 7.7.1965 - Ib ZR 9/64, GRUR 1966, 267, 270 - White Horse; GRUR 1970, 528, 531 - Migrol; Urt. v. 19.10.1989 - I ZR 22/88, GRUR 1990, 68, 69 = WRP 1990, 274 - VOGUE-Ski; Piper in Köhler/Piper aaO § 3 Rdn. 367 f.).

  • BGH, 21.07.2005 - I ZR 312/02

    BOSS-Club

    Bei dem auf unbestimmte Zeit abgeschlossenen Vertrag handelte es sich um ein Dauerschuldverhältnis, das in entsprechender Anwendung der §§ 584, 624, 723 BGB ordentlich gekündigt werden konnte, weil das ordentliche Kündigungsrecht in dem Gestattungsvertrag nicht ausgeschlossen war und die Nutzungseinräumung unentgeltlich erfolgte (vgl. BGH, Urt. v. 17.9.1969 - I ZR 131/67, GRUR 1970, 528, 532 - Migrol; vgl. auch BGH, Urt. v. 25.5.1993 - X ZR 79/92, NJW-RR 1993, 1460; Ingerl/Rohnke aaO § 30 Rdn. 52; Hacker in Ströbele/Hacker aaO § 30 Rdn. 82).
  • BGH, 18.03.1993 - I ZR 178/91

    Unterscheidbarkeit bei übereinstimmenden Familiennamen - Priorität gegenüber

    Nach den in der Revisionsinstanz nicht angegriffenen Feststellungen des Berufungsgerichts war sie Inhaberin eines entsprechenden Warenzeichens sowie eines gleichlautenden, weithin bekannten Firmenschlagworts und damit Inhaberin von Schutzrechten, auf deren Geltendmachung gegenüber der Beklagten sie mit schuldrechtlicher Wirkung verzichten konnte (vgl. BGH, Urt. v. 17.9.1969 - I ZR 131/67, GRUR 1970, 528, 531 - Migrol; BGH, Urt. v. 16.5. 1991 - I ZR 1/90, GRUR 1991, 780, 781 = WRP 1991, 645 - TRANSATLANTISCHE; Baumbach/Hefermehl aaO Rdn. 67 und Warenzeichengesetz, 12. Aufl., § 8 Rdn. 12; Großkomm/Teplitzky aaO Rdn. 176, jeweils m.w.N.).
  • BGH, 17.03.1994 - I ZR 304/91

    Gerichtsstand der unerlaubten Handlung des Art. 5 Nr. 3 EuGVÜ auch für

    Die Feststellung einer bereits begangenen rechtlich relevanten Benutzung einer ausländischen Firma im Inland setzt voraus, daß die ausländische Firma im Inland in einer Weise in Gebrauch genommen worden ist, die auf den Beginn einer dauernden wirtschaftlichen Betätigung im Inland schließen läßt (BGH, Urt. v. 21.11.1969 - I ZR 135/67, GRUR 1970, 315, 316 - Napoleon III; Urt. v. 17.9.1969 - I ZR 131/67, GRUR 1970, 528, 530 - Migrol; Urt. v. 2.4.1971 - I ZR 41/70, GRUR 1971, 517, 519 = WRP 1971, 323 - SWOPS; BGHZ 75, 172, 176 - Concordia).
  • BGH, 22.11.1990 - I ZR 14/89

    Verwechselungsgefahr zweier Unternehmenskennzeichnungen bei Übereinstimmung des

    Eine solche - rein schuldrechtliche und lediglich zwischen den Parteien wirksame - Erlaubnis zur Mitbenutzung einer Kennzeichnung begegnet jedoch keinen rechtlichen Bedenken; sie ist von der Rechtsprechung bereits wiederholt als zulässig erachtet worden (vgl. BGH, Urt. v. 17.9.1969 - I ZR 131/67, GRUR 1970, 528, 531 - Migrol; BGH, Urt. v. 21.3.1985 - I ZR 190/82, GRUR 1985, 567, 568 - Hydair; BGH GRUR 1989, 422, 424 - FLASH; ferner v. Gamm, Wettbewerbsrecht, 5. Aufl., Kap. 56, Rdn. 65).
  • BGH, 21.03.1985 - I ZR 190/82

    "Hydair"; Rechte einer GmbH an ihrer Firmenbezeichnung nach Einstellung des

    Es ist grundsätzlich anerkannt, daß auch bei Firmenbezeichnungen die Benutzung durch einen Dritten vereinbart werden kann (vgl. BGHZ 60, 206, 208 ff. [BGH 16.02.1973 - I ZR 74/71] - Miss Petite - und BGH, Urt. v. 17.09.1969 - I ZR 131/67 = GRUR 1970, 528, 531 - Migrol).

    Eine derartige Benutzungserlaubnis hat zwar nur die schuldrechtliche Wirkung, daß der Zeicheninhaber zur Duldung der Zeichenbenutzung durch den Erlaubnisnehmer, dem er die Benutzung gestattet hat, verpflichtet ist (vgl. BGHZ 44, 373, 375 [BGH 12.01.1966 - Ib ZR 5/64] - Meßmer-Tee II; BGH, Urt. v. 17.09.1969 - I ZR 131/67 = GRUR 1970, 528, 531 - Migrol).

  • BGH, 16.05.1991 - I ZR 1/90

    "Transatlantische"; Rechtsstellung des Gestattungsempfängers bei Gestattung der

    Eine Vereinbarung, durch die, wie hier, einem anderen die Benutzung einer geschützten Bezeichnung gestattet wird, ist im allgemeinen nur darauf gerichtet, daß der Berechtigte ihm gegenüber auf die Geltendmachung der Ansprüche aus seinem Ausschließlichkeitsrecht insoweit verzichtet (BGH Urt. v. 17.9.1969 - I ZR 131/67, GRUR 1970, 528, 531 - Migrol; v. Gamm, Wettbewerbsrecht, 5. Aufl., Kap. 56 Rdn. 65).
  • LG Braunschweig, 28.08.2013 - 9 O 2637/12

    Entscheidung über Feststellungsklage wegen Gültigkeit einer

    Soweit in der Rechtsprechung auch ein Kündigungsrecht im Wege einer ergänzenden Vertragsauslegung angenommen worden ist, handelt es sich um ausgesprochene Einzelfallentscheidungen (vgl. BGH GRUR 1970, 528 -Migrol; BGH GRUR 1959, 384 - Postkalender; Knaak GRUR 1981, 386).
  • OLG Karlsruhe, 12.02.1992 - 6 U 190/90
    Zwar steht der Firmenschutz des § 16 UWG ausländischen Angehörigen der Verbandsländer ebenso wie Inländern erst zu, wenn sie im Inland die Benutzung einer unterscheidungskräftigen Firmenbezeichnung aufgenommen haben (vgl. BGH, LM § 16 UWG Nr. 56a = GRUR 1966, 267 - White Horse; BGH, GRUR 1967, 199 - Napoleon II; BGH, LM § 16 UWG Nr. 80 = GRUR 1980, 114 - Concordia; v. Camm, WettbewerbsR, 5. Aufl., Kap. 58 Rdnr. 3; Teplitzky, in: Großkomm. z. UWG, § 16 Rdnr. 87; weitergehend dagegen Baumbach-Hefermehl, WettbewerbsR, 16. Aufl., § 16 UWG Rdnr- 40 unter Berufung auf BGH, LM Pariser Verbandsübereinkunft Nr. 5 = GRUR 1969, 357 - Sihl; BGH, GRUR 1970, 528 - Migrol).
  • LG Düsseldorf, 24.11.1998 - 4 O 159/98

    Bezeichnung "Vorspann-Technik" genießt als geltendgemachtes Kennzeichen eines

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