Rechtsprechung
   BGH, 14.05.1974 - VI ZR 48/73   

Prüfzeichen

Produkthaftung;

§§ 1 ff UWG

Volltextveröffentlichungen (2)

Kurzfassungen/Presse

  • Jurion (Leitsatz)

    Warenhersteller - Haftung für Prüfzeichen - Vermögensschaden - DVGW - Entsprechung der Norm - Schutzgesetz

Papierfundstellen

  • NJW 1974, 1503
  • MDR 1974, 920
  • GRUR 1975, 150
  • VersR 1974, 804
  • VersR 1974, 977
  • DB 1974, 1427
  • JR 1974, 509



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Wird zitiert von ... (16)  

  • OLG Zweibrücken, 30.01.2014 - 4 U 66/13  

    Fehlerhafte Brustimplantate

    Haftungsrechtlich enthalten solche Kennzeichen noch nicht einmal eine Garantiezusage, aus welcher der Käufer des Produkts bei Qualitätsmängeln vertragliche Ersatzansprüche gegen den Hersteller geltend machen kann (vgl. BGH NJW 1974, 1503).
  • BGH, 09.06.1994 - IX ZR 125/93  

    Zulässigkeit eines Grundurteils über eine Feststellungsklage; Beiziehung von

    Diese Ansicht beruft sich insbesondere auf die im Arzthaftungsrecht entwickelte Rechtsprechung (BGH, Urt. v. 12. März 1968 - VI ZR 85/66, NJW 1968, 1185; v. 18. März 1974 - VI ZR 48/73, VersR 1974, 804, 807; BGHZ 85, 212, 216).
  • BGH, 19.09.2017 - XI ZB 17/15  

    Rechtsbeschwerden nach dem Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz (KapMuG) im

    Im Rahmen einer Absatzkette treffen den Zwischenhändler gegenüber seinen Kunden im Allgemeinen keine Schutzpflichten, die die Annahme einer stillschweigend vereinbarten Haftungsausdehnung des Herstellers auf den Endabnehmer nach der objektiven Interessenlage nahe legen könnten (BGH, Urteile vom 26. November 1968 - VI ZR 212/66, WM 1969, 38, 39 f., insoweit in BGHZ 51, 91 nicht abgedruckt, vom 14. Mai 1974 - VI ZR 48/73, WM 1974, 751, 753 und vom 11. Oktober 1988 - XI ZR 1/88, NJW 1989, 1029, 1030).
  • AG Aachen, 26.07.2016 - 113 C 8/16  

    Einbeziehung der AGB im B2B-Bereich durch Bereitstellung im Internet

    In einer anderen Entscheidung hat der Bundesgerichtshof allerdings einen Schadenersatzanspruch aufgrund § 823 Abs. 2 BGB i.V.m. § 3 UWG abgelehnt (GRUR 1975, 150 - Prüfzeichen).
  • BGH, 18.01.1983 - VI ZR 270/80  

    Deliktische Ansprüche des Erwerbers einer Kfz-Hebebühne wegen Nichteignung für

    Selbst wenn man Bindungen des Herstellers aufgrund eines Vertrauensschutzes gegenüber anderen Personen als dem unmittelbaren Abnehmer für möglich hält (vgl. BGHZ 40, 91, 108 [BGH 10.07.1963 - VIII ZR 204/61]; 51, 91, 99 [BGH 26.11.1968 - VI ZR 212/66]; 78, 369, 371 [BGH 12.11.1980 - VIII ZR 293/79]; einschränkendSenatsurteil vom 14. Mai 1974 - VI ZR 48/73 - VersR 1974, 977, 978), kann der Kläger wegen der "Schäden", die Gegenstand dieses Rechtsstreits sind, nicht mit Erfolg aus "in Anspruch genommenem Vertrauen" unmittelbar von der Beklagten Schadensersatz beanspruchen.
  • BGH, 11.10.1988 - XI ZR 1/88  

    Abschluß eines Auskunftsvertrages zwischen Hersteller und Endabnehmer einer Ware

    Selbst wenn man vertragsähnliche Bindungen des Herstellers auf Grund eines Vertrauensschutzes gegenüber anderen Personen als dem unmittelbaren Abnehmer grundsätzlich für möglich hielte (vom Bundesgerichtshof offen gelassen in BGHZ 40, 91, 108; 51, 91, 101 und im Urteil vom 18. Januar 1983 - VI ZR 270/80, NJW 1983, 812, 813), so wäre jedenfalls bei der Annahme solcher Bindungen im Einzelfall große Zurückhaltung geboten (BGH, Urteile vom 14. Mai 1974 - VI ZR 48/73, NJW 1974, 1503, 1504 und vom 18. Januar 1983 aaO).

    Andernfalls würde die im geltenden Haftungssystem bewußt gezogene Grenze zwischen vertraglichem und deliktischem Bereich weitgehend aufgehoben (BGH, Urteil vom 14. Mai 1974 aaO).

    Eine so weitgehende Systemänderung muß der Entscheidung des Gesetzgebers vorbehalten bleiben (BGH Urteil vom 14. Mai 1974 aaO S. 1505).

    Schutzpflichten des Zwischenhändlers, die die Annahme einer stillschweigend vereinbarten Ausdehnung der vertraglichen Haftung des Herstellers auf den Endabnehmer nach der objektiven Interessenlage nahelegen könnten (vgl. zu diesem Gesichtspunkt BGHZ 51, 91, 96; 56, 269, 273; 66, 51, 57 f.), werden allein durch die vertraglichen Beziehungen zwischen dem Händler und seinen Kunden nicht begründet (BGHZ 51, 91, 96; BGH, Urteil vom 14. Mai 1974 - VI ZR 48/73, NJW 1974, 1503).

  • BGH, 21.09.1982 - VI ZR 302/80  

    Voraussetzungen der Beweislastumkehr wegen grober Behandlungsfehler; Umkehr der

    Darin ist generell nur darauf abgehoben, daß der grobe Verstoß zur Herbeiführung des Schadens geeignet sein muß (vgl. etwa die Senatsurteile vom 12. März 1968 - VI ZR 85/66 = VersR 1968, 498, 499 und vom 18. März 1974 - VI ZR 48/73 = VersR 1974, 804, 807).
  • BGH, 13.07.1983 - VIII ZR 142/82  

    Pflicht des Verkäufers zur Mitteilung einer Senkung des Herstellerlistenpreises

    Die Revision übersieht, daß die bei einem schuldhaften Verstoß gegen § 3 ÜWG eingreifende Sonderregelung des § 13 Abs. 2 UWG die Anwendung des § 823 Abs. 2 BGB ausschließt (BGH, Urteil vom 14. Mai 1974 - VI ZR 48/73 = DB 1974, 1427, 1429; RG GRUR 1940, 375, 378; Baumbach/Hefermehl, Wettbewerbsrecht, 13. Aufl. § 3 ÜWG Rdn. 403).
  • LG Duisburg, 10.11.2016 - 8 O 502/11  

    Deliktshaftung des Herstellers fehlerhafter Produkte; Schadenersatz wegen

    Der Bundesgerichtshof hat im Rahmen der Entwicklung seiner Rechtsprechung zur Deliktshaftung des Herstellers fehlerhafter Produkte bereits frühzeitig klargestellt, dass bei Kauf- und Werkverträgen im Verhältnis zwischen dem Endnutzer und dem Hersteller eines Produkts weder ein Zwischenabnehmer - in Ermangelung einer zufälligen Schadensverlagerung - einen Schaden des Endnutzers liquidieren kann (kein Fall der Drittschadensliquidation), noch der Endabnehmer in den Schutzbereich des Vertrags zwischen dem Hersteller und seinem Vertragspartner einbezogen ist (BGH BGHZ 51, 91 ff = NJW 1969, 269 Tz. 8-15; NJW 1974, 1503; NJW 1981, 2250 [2251]; VersR 1986, 1003).

    Dabei kann offenbleiben, ob überhaupt im Rahmen einer Absatzkette eine vorvertragliche Haftung des Herstellers aus in Anspruch genommenem Vertrauen in Betracht kommen kann (hierzu etwa BGH NJW 1974, 1503 Tz. 19 ff; BGH NJW 1983, 812 [813 f.]).

  • LG Duisburg, 10.11.2016 - 8 O 492/11  

    Kalk durch Sprühabsorptionsrückstände ersetzt: Haftet der

    Der Bundesgerichtshof hat im Rahmen der Entwicklung seiner Rechtsprechung zur Deliktshaftung des Herstellers fehlerhafter Produkte bereits frühzeitig klargestellt, dass bei Kauf- und Werkverträgen im Verhältnis zwischen dem Endnutzer und dem Hersteller eines Produkts weder ein Zwischenabnehmer - in Ermangelung einer zufälligen Schadensverlagerung - einen Schaden des Endnutzers liquidieren kann (kein Fall der Drittschadensliquidation), noch der Endabnehmer in den Schutzbereich des Vertrags zwischen dem Hersteller und seinem Vertragspartner einbezogen ist (BGH BGHZ 51, 91 ff = NJW 1969, 269 Tz. 8-15; NJW 1974, 1503; NJW 1981, 2250 [2251]; VersR 1986, 1003).

    Dabei kann offenbleiben, ob überhaupt im Rahmen einer Absatzkette eine vorvertragliche Haftung des Herstellers aus in Anspruch genommenem Vertrauen in Betracht kommen kann (hierzu etwa BGH NJW 1974, 1503 Tz. 19 ff; BGH NJW 1983, 812 [813 f.]).

  • BGH, 30.05.1990 - VIII ZR 367/89  

    Verjährung von Schadensersatzpflichten aus einem Beratervertrag

  • OLG Naumburg, 17.04.2003 - 7 U 75/02  

    Bezugnahme auf eine DIN-Norm keine Zusicherung bestimmter Eigenschaften

  • BGH, 04.04.1978 - VI ZR 238/76  

    Zur Haftung des Kfz-Haftpflichtversicherers bei "krankem" Versicherungsverhältnis

  • LSG Thüringen, 27.05.2013 - L 6 KR 811/11  
  • LG Düsseldorf, 16.07.2003 - 23 S 168/02  

    Anspruch auf Rückzahlung eines gezahlten Entgelts aufgund der Annahme der

  • LAG Berlin, 06.06.1977 - 9 Sa 67/76  

    Voraussetzungen eines Anspruchs auf Lohnfortzahlung bei Arbeitsunfähigkeit durch

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