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   BGH, 28.01.1977 - I ZR 109/75   

Volltextveröffentlichungen

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • GRUR 1977, 614



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Wird zitiert von ... (21)  

  • BGH, 29.09.2016 - I ZB 34/15  

    Unterlassungsanspruch kann Rückruf von Produkten mit einbeziehen

    aa) So verhält es sich, wenn die Nichtbeseitigung des Verletzungszustands gleichbedeutend mit der Fortsetzung der Verletzungshandlung ist (BGH, Urteil vom 4. Februar 1993 - I ZR 42/91, BGHZ 121, 242, 247 f. - TRIANGLE; Urteil vom 18. Februar 1972 - I ZR 82/70, GRUR 1972, 558, 560 - Teerspritzmaschinen; Urteil vom 28. Januar 1977 - I ZR 109/75, GRUR 1977, 614, 616 - Gebäudefassade).

    Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn es sich bei der Verletzungshandlung um eine Dauerhandlung des Schuldners handelt, wie etwa der Anmeldung eines Zeichens, die zu einer unberechtigten Eintragung des Zeichens führen kann (BGHZ 121, 242, 247 f. - TRIANGLE), dem wettbewerbswidrigen Anbringen eigener Firmenschilder oder Typenschilder an fremden Straßenbaumaschinen (BGH, GRUR 1972, 558, 560 - Teerspritzmaschinen), der unlauteren Nutzung einer Kennzeichnung durch eine Fassadenbemalung (BGH, GRUR 1977, 614, 616 - Gebäudefassade), der Eintragung einer rechtsverletzenden Firmierung in ein Internetverzeichnis (BGH, Urteil vom 13. November 2013 - I ZR 77/12, GRUR 2014, 595 Rn. 29 = WRP 2014, 587 - Vertragsstrafenklausel) oder dem unbefugten Öffentlich-Zugänglichmachen von Lichtbildern auf einer Internetplattform (vgl. BGH, Urteil vom 18. September 2014 - I ZR 76/13, GRUR 2015, 258 Rn. 67 = WRP 2015, 356 - CT-Paradies).

  • BGH, 08.12.2016 - I ZB 118/15  

    Festsetzung von Ordnungsgeld: Wirtschaftliche Verhältnisse zu berücksichtigen!

    So verhält es sich, wenn die Nichtbeseitigung des Verletzungszustands gleichbedeutend mit der Fortsetzung der Verletzungshandlung ist (BGH, Urteil vom 4. Februar 1993 - I ZR 42/91, BGHZ 121, 242, 247 f. - TRIANGLE; Urteil vom 18. Februar 1972 - I ZR 82/70, GRUR 1972, 558, 560 - Teerspritzmaschinen; Urteil vom 28. Januar 1977 - I ZR 109/75, GRUR 1977, 614, 616 - Gebäudefassade).
  • BGH, 18.09.2014 - I ZR 76/13  

    CT-Paradies - Urheberschutz: Übliche Benennung des Urhebers bei

    Hat eine Verletzungshandlung einen andauernden rechtswidrigen Verletzungszustand hervorgerufen, besteht neben dem Unterlassungsanspruch ein Beseitigungsanspruch (vgl. BGH, Urteil vom 28. Januar 1977 - I ZR 109/75, GRUR 1977, 614, 616 - Gebäudefassade; Urteil vom 22. Oktober 1992 - IX ZR 36/92, BGHZ 120, 73, 76 f.; Teplitzky, Wettbewerbsrechtliche Ansprüche und Verfahren, 10. Aufl., Kap. 1 Rn. 11 und Kap. 22 Rn. 3, mwN; Bornkamm in Köhler/Bornkamm, UWG, 32. Aufl., § 8 Rn. 1.72; Büscher in Fezer, UWG, 2. Aufl., § 8 Rn. 9).

    Das folgt daraus, dass bei einer Dauerhandlung die Nichtbeseitigung des Verletzungszustands gleichbedeutend mit der Fortsetzung der Verletzungshandlung ist (BGH, GRUR 1977, 614, 616 - Gebäudefassade).

  • BGH, 15.06.2000 - I ZR 90/98  

    Messerkennzeichnung

    Dabei kann die wettbewerbliche Eigenart auch in der Kennzeichnung des Produkts liegen (vgl. BGH, Urt. v. 28.1.1977 - I ZR 109/75, GRUR 1977, 614, 615 - Gebäudefassade, m.w.N.).

    Eine nach § 1 UWG unzulässige vermeidbare Herkunftstäuschung kann ebenfalls vorliegen, wenn der Verkehr bei dem nachgeahmten Produkt oder der nachgeahmten Kennzeichnung annimmt, es handele sich um eine Zweitmarke des Originalherstellers (vgl. BGH GRUR 1998, 477, 480 - Trachtenjanker) oder wenn er von geschäftlichen oder organisatorischen Beziehungen zwischen den beteiligten Unternehmen ausgeht (vgl. BGH, Urt. v. 26.10.1962 - I ZR 21/61, GRUR 1963, 152, 156 - Rotaprint; Urt. v. 4.1.1963 - Ib ZR 95/61, GRUR 1963, 423, 428 - coffeinfrei; GRUR 1977, 614, 616 - Gebäudefassade; v. Gamm aaO Kap. 21 Rdn. 30 und 58; Sambuc aaO Rdn. 100 und 601).

  • BGH, 16.12.2004 - I ZR 177/02  

    Räucherkate

    Unter der Geltung des § 16 UWG a.F. entsprach es herrschender Meinung, daß Zeichen als besondere Bezeichnungen eines Erwerbsgeschäfts oder gewerblichen Unternehmens Schutz nach § 16 Abs. 1 UWG a.F. mit Benutzungsaufnahme nur erlangen konnten, wenn sie auch über eine Namensfunktion verfügten, nämlich ebenso wie die Firma das gewerbliche Unternehmen zu benennen, oder als Geschäftsabzeichen nach § 16 Abs. 3 Satz 1 UWG a.F. Verkehrsgeltung erlangten (BGHZ 8, 387, 389 - Fernsprechnummer; 14, 155, 159 f. - Farina II; BGH, Urt. v. 25.1.1957 - I ZR 158/55, GRUR 1957, 281, 282 = WRP 1957, 180 - karo-as; Urt. v. 27.9.1963 - Ib ZR 27/62, GRUR 1964, 71, 73 = WRP 1964, 60 - Personifizierte Kaffeekanne; vgl. auch BGH, Urt. v. 28.1.1977 - I ZR 109/75, GRUR 1977, 614, 615 - Gebäudefassade; Fezer, GRUR 1976, 647, 648 Anm. zu BGH GRUR 1976, 644 - Kyffhäuser; Fezer, Markenrecht, 3. Aufl., § 15 Rdn. 143; Großkomm.UWG/Teplitzky, § 16 Rdn. 51; v. Gamm, UWG, 3. Aufl., § 16 Rdn. 33).
  • BGH, 19.11.2015 - I ZR 109/14  

    Hot Sox - Wettbewerbsverstoß: Rückschluss auf betriebliche Herkunft bei Angebot

    aa) Die Verpflichtung zur Unterlassung einer Handlung, durch die ein fortdauernder Störungszustand geschaffen wurde, ist mangels abweichender Anhaltspunkte regelmäßig dahin auszulegen, dass sie nicht nur die Unterlassung derartiger Handlungen, sondern auch die Vornahme möglicher und zumutbarer Handlungen zur Beseitigung des Störungszustands umfasst (BGH, Urteil vom 28. Januar 1977 - I ZR 109/75, GRUR 1977, 614, 616 - Gebäudefassade; vgl. BGH, Urteil vom 18. September 2014 - I ZR 76/13, GRUR 2015, 258 Rn. 63 f. = WRP 2015, 356 - CT Paradies; Urteil vom 30. Juli 2015 - I ZR 250/12, WRP 2016, 331 Rn. 28 f. - Piadina-Rückruf).
  • BGH, 10.04.2003 - I ZR 276/00  

    Streit um Rechte aus der Bezeichnung "Tupper(ware)party"

    Dabei kann die wettbewerbliche Eigenart auch in der Kennzeichnung eines Produkts liegen (BGH, Urt. v. 28.1.1977 - I ZR 109/75, GRUR 1977, 614, 615 - Gebäudefassade; BGH GRUR 2001, 251, 253 - Messerkennzeichnung).
  • BGH, 25.01.1990 - I ZR 19/87  

    HBV-Familien- und Wohnungsrechtsschutz - Kopplung

    Neben dem Unterlassungsanspruch steht dem durch ein wettbewerbswidriges Verhalten Verletzten ein Beseitigungsanspruch zu, wenn die Nichtbeseitigung gleichbedeutend mit der Fortsetzung der Verletzungshandlung ist (BGH, Urt. v. 28.1.1977 - I ZR 109/75, GRUR 1977, 614, 616 - Gebäudefassaden, st. Respr.).
  • BGH, 26.11.1997 - I ZR 109/95  

    Wirtschaftsregister - Beseitigungsanspruch

    Jedenfalls dann, wenn ein Wettbewerbsverein wie hier mit dem wettbewerbsrechtlichen Beseitigungsanspruch Interessen der Allgemeinheit wahrnimmt, ist jedoch die entsprechende Anwendung des § 13 Abs. 2 Nr. 2 UWG angebracht, weil Beseitigungsansprüche in der Zielrichtung vielfach mit den Unterlassungsansprüchen gleichlaufen und ebenfalls der Abwehr rechtswidriger wettbewerblicher Beeinträchtigungen dienen (vgl. dazu auch BGH, Urt. v. 23.2.1995 - I ZR 75/93, GRUR 1995, 427, 428 = WRP 1995, 493 - Schwarze Liste; Urt. v. 28.1.1977 - I ZR 109/75, GRUR 1977, 614, 616 - Gebäudefassade; Gloy/Gloy aaO § 21 Rdn. 13; Teplitzky aaO Kap. 22 Rdn. 9 ff.).
  • BGH, 04.02.1993 - I ZR 42/91  

    Rechtsschutzbedürfnis für Klage auf Rücknahme einer Warenzeichenanmeldung -

    Schließt aber der Unterlassungsanspruch eine Pflicht zu einem positiven Tun ein (vgl. BGH, Urt. v. 28.1. 1977 - I ZR 109/75, GRUR 1977, 614, 616 - Gebäudefassade; Teplitzky aaO., Kap. 1 Rdn. 11 und Kap. 22 Rdn. 5), und bezieht diese Pflicht sich - wie vorliegend - notwendigerweise auf eine ganz bestimmte Handlung, so bestehen keine Bedenken, dem Gläubiger auch einen - insoweit parallel gerichteten (vgl. Baumbach/Hefermehl aaO., Einl. UWG Rdn. 307; Großkomm/Köhler aaO. Rdn. 217) - Beseitigungsanspruch zu gewähren, mit dem die auch mit einem nur vorbeugenden Unterlassungsanspruch erzwingbare Handlung auf unmittelbarerem und unter Umständen zweckmäßigerem Wege durchgesetzt werden kann.
  • BGH, 23.02.1995 - I ZR 75/93  

    Schwarze Liste - Anschwärzung

  • OLG Düsseldorf, 03.03.2016 - 15 U 30/15  
  • OLG Düsseldorf, 11.12.2014 - 15 U 92/14  

    Unterlassungsansprüche wegen Nachahmung einer Leder-Nylontasche

  • BGH, 30.01.1992 - I ZR 113/90  

    Pullovermuster - Wettbewerbsrechtlicher Leistungsschutz

  • OLG Köln, 22.01.2010 - 6 U 141/09  

    Verwechslungsgefahr und Schutzfähigkeit der Marken "weg.de" und "mäcweg.de"

  • OLG Köln, 14.01.2000 - 6 U 44/99  

    EuroCity ./. Euro City

  • OLG Köln, 16.03.2001 - 6 U 46/00  

    Unterlassungsantrag für Gesamterscheinungsbild - wettbewerbliche Eigenschaft

  • OLG Köln, 21.12.1999 - 6 W 72/99  

    Beseitigungspflicht bei Unterlassungsverurteilung

  • OLG Düsseldorf, 06.05.2014 - 20 W 45/14  

    Verletzung einer Marke durch dekorative Verwendung des Zeichens

  • LG Köln, 01.03.2010 - 33 O 423/10  

    Vertrieb eines bereits auf dem Markt befindlichen Produkts muss aufgrund des

  • LG Düsseldorf, 17.08.2001 - 2a O 478/00  

    Voraussetzungen für die Geltendmachung von markenrechtlichen sowie von

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