Rechtsprechung
   BGH, 17.10.1984 - I ZR 187/82   

Volltextveröffentlichungen (4)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Jurion

    Unlauterer Wettbewerb - Irreführung des Verkehrs - Teppichhandel

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    UWG § 3; ZPO § 286
    Zulässigkeit der Alleinstellungsbehauptung "Größtes Teppichhaus der Welt"

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • MDR 1985, 205
  • GRUR 1985, 140



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Wird zitiert von ... (42)  

  • BGH, 07.03.1991 - I ZR 127/89  

    Rheumalind II - Irreführung/Beschaffenheit

    Es entspricht allerdings ständiger höchstrichterlicher Rechtsprechung, daß auch bei der Frage einer irreführenden Werbung nach § 3 UWG grundsätzlich den Kläger die Darlegungs- und Beweislast für die Unrichtigkeit der Werbebehauptung trifft (BGH, Urt. v. 17.10.1984 - I ZR 187/82, GRUR 1985, 140, 142 = WRP 1985, 72 - Größtes Teppichhaus der Welt m.w.N.).

    Ansprüche aus § 3 UWG unterliegen nach ständiger höchstrichterlicher Rechtsprechung regelmäßig nicht der Verwirkung (BGH, Urt. v. 17.10.1984 - I ZR 187/82, GRUR 1985, 140, 141 = WRP 1985, 72 - Größtes Teppichhaus der Welt; Urt. v. 14.3.1985 - I ZR 66/83, GRUR 1985, 930, 931 - JUS-Steuerberatungsgesellschaft, jeweils m.w.N.; Urt. v. 5.4.1990 I ZR 19/88, GRUR 1990, 604, 606 = WRP 1990, 752 - Dr. S. Arzneimittel).

  • BGH, 10.08.2000 - I ZR 126/98  

    Stich den Buben - Unbillige Behinderung; Irreführung/Geschäftsverhältnisse;

    Die Beurteilung der Verkehrsauffassung aus eigener Sachkunde setzt u.a. voraus, daß es sich bei dem verwendeten Begriff um einen solchen handelt, dessen Verständnis in einem bestimmten Sinn einfach und naheliegend ist, und daß keine Gründe vorliegen, die Zweifel an dem vom Gericht angenommenen Verkehrsverständnis wecken (vgl. BGH, Urt. v. 11.5.1983 - I ZR 64/81, GRUR 1984, 467, 468 = WRP 1984, 62 - Das unmögliche Möbelhaus; Urt. v. 17.10.1984 - I ZR 187/82, GRUR 1985, 140, 141 = WRP 1985, 72 - Größtes Teppichhaus der Welt; Urt. v. 19.1.1995 - I ZR 197/92, GRUR 1995, 354, 357 = WRP 1995, 398 - Rügenwalder Teewurst II; Urt. v. 17.6.1999 - I ZR 149/97, GRUR 2000, 239, 240 = WRP 2000, 92 - Last-Minute-Reise).
  • BGH, 03.12.1992 - I ZR 276/90  

    Tariflohnunterschreitung - Vorsprung durch Rechtsbruch

    Des weiteren hat das Berufungsgericht auch außer acht gelassen, daß die von ihm befürchteten Schwierigkeiten der Feststellung nicht in dem angenommenen Ausmaß bestehen, weil in der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs Grundsätze entwickelt worden sind, die unter bestimmten Voraussetzungen dem darlegungs- und beweispflichtigen Kläger Erleichterungen bei der Beweisführung verschaffen (vgl. BGH, Urt. v. 13.7.1962 - I ZR 43/61, GRUR 1963, 270, 272 = WRP 1962, 404 - Bärenfang; Urt. v. 28.6.1974 - I ZR 62/72, GRUR 1975, 78, 79 = WRP 1974, 552 - Preisgegenüberstellung I; Urt. v. 20.12.1977 - I ZR l/76, GRUR 1978, 249, 250 = WRP 1978, 210 - Kreditvermittlung; Urt. v. 17.10.1984 - I ZR 187/82, GRUR 1985, 140, 142 = WRP 1985, 72 - Größtes Teppichhaus der Welt; vgl. auch Teplitzky, Wettbewerbsrechtliche Ansprüche, 6. Aufl. 1992, Kap. 47 Rdn. 30-32 m.w.N.).
  • OLG Hamburg, 24.01.2007 - 5 U 204/05  

    Wettbewerbsrecht: Darlegungspflicht des werbenden Unternehmers bei Werbung mit

    Soweit in der Vergangenheit von dem BGH entschiedene Rechtsstreitigkeiten eine ebenfalls die geschäftlichen Verhältnisse von Mitbewerbern einbeziehende Spitzenstellungswerbung mit der Unternehmensgröße betrafen, ist in der höchstrichterlicher Rechtsprechung anerkannt, dass derjenige, der die geschäftlichen Verhältnisse seiner Mitbewerber in der Weise in seine eigene Werbung einbezieht, dass er behauptet, er sei das größte Unternehmen seiner Branche in einem bestimmten Gebiet, das auch darlegen und beweisen muss, wenn seine Werbung als unrichtig beanstandet wird und der Kläger entweder überhaupt nicht oder nur mit erheblichen Schwierigkeiten klären kann, wie groß die Mitbewerber nach Art und Umfang ihres Geschäftsbetriebes sind und ob die behauptete Alleinstellung der Wahrheit entspricht (BGH GRUR 85, 140 - Größtes Teppichhaus der Welt, BGH GRUR 78, 249, 251 - Kreditvermittlung).

    Die Zulässigkeit einer Spitzen- oder Alleinstellungsbehauptung setzt wegen der andernfalls bestehenden Gefahr einer Irreführung des Publikums voraus, dass die Werbebehauptung nicht nur wahr ist, sondern der Werbende einen deutlichen Vorsprung gegenüber seinen Mitbewerbern in allen in Betracht kommenden Beziehungen vorzuweisen hat und der Vorsprung die Aussicht auf eine gewisse Stetigkeit bietet (BGH GRUR 03, 800, 802 - Schachcomputerkatalog; BGH WRP 02, 74, 77 - Das Beste jeden Morgen; BGH WRP 91, 717 - Spielzeug-Autorennbahn; BGH WRP 96, 729 - Der meistverkaufte Europas; BGH WRP 98, 861 - Die große deutsche Tages- und Wirtschaftszeitung; BGH GRUR 85, 140, 141 - Größtes Teppichhaus der Welt).

  • LG Köln, 08.05.2018 - 31 O 178/17  

    Wirbt eine Firma mit "Größter Zweiradfachmarkt", muss sie auch über die größte

    Beispielhaft kann auf die hierzu ergangene Rechtsprechung verwiesen werden: "Werkstatt und Betrieb, die größte Fachzeitschrift ihrer Art" (BGH GRUR 1963, 34 - Werkstatt und Betrieb); "Flug-Revue International - die größte unabhängige Luftfahrtzeitschrift" (BGH GRUR 1968, 440 - Luftfahrt-Fachzeitschrift); "Größtes Teppichhaus der Welt" (BGH GRUR 1985, 140 - Größtes Teppichhaus der Welt); "Größtes Fachgeschäft am Platze" (LG Köln WRP 1955, 23); "Deutschlands größte Illustrierte" (LG München GRUR 1955, 594); "Oldenburgs größtes Schuhhaus" (OLG Oldenburg GRUR 1962, 530); "Bielefelds größtes Maklerbüro" (OLG Hamm GRUR 1968, 150); "Hamburgs größter Halbleiter-Sortimenter" (OLG Hamburg WRP 1972, 534).
  • BGH, 19.09.1996 - I ZR 124/94  

    Beratungskompetenz - Irreführung/Leistungsfähigkeit

    Bei seiner erneuten Verhandlung und Entscheidung wird das Berufungsgericht zu beachten haben, daß den Kläger grundsätzlich die Behauptungs- und Beweislast dafür trifft, daß eine Angabe über geschäftliche Verhältnisse geeignet ist, die betroffenen Verkehrskreise irrezuführen (vgl. BGH, Urt. v. 12.3.1969 - I ZR 79/67, GRUR 1969, 422, 425 - Kaltverzinkung; Urt. v. 17.10.1984 - I ZR 187/82, GRUR 1985, 140, 142 - Größtes Teppichhaus der Welt; Urt. v. 7.3.1991 I ZR 127/89, GRUR 1991, 848, 849 - Rheumalind II).
  • BGH, 20.02.1992 - I ZR 32/90  

    Beschädigte Verpackung - Irreführung/Beschaffenheit

    a) Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist es zwar nicht ausgeschlossen, daß der Tatrichter die Vorstellungen der beteiligten Verkehrskreise aufgrund eigener Sachkunde und Lebenserfahrung hinreichend zuverlässig beurteilen kann, sofern - namentlich bei Gegenständen des allgemeinen Bedarfs - die Anschauungen des unbefangenen Durchschnittskunden zu ermitteln sind und die Richter des zur Entscheidung berufenen Spruchkörpers selbst diesem Personenkreis angehören (vgl. etwa BGH, Urt. v. 17.10.1984 - I ZR 187/82, GRUR 1985, 140, 141 = WRP 1985, 72, 73 - Größtes Teppichhaus der Welt m.w.N.; BGH, Urt. v. 1.2.1990 - I ZR 161/87, GRUR 1990, 532, 533 = WRP 1990, 701 - Notarieller Festpreis).
  • BGH, 28.02.1991 - I ZR 94/89  

    Porzellanmanufaktur - Spitzen-/Alleinstellungsbehauptung; Irreführung/Herstellung

    Anders liegt es indessen bei einer Berühmung, unter den Mitbewerbern hinsichtlich der für die Wertschätzung des Unternehmens maßgeblichen geschäftlichen Verhältnisse eine Spitzenstellung einzunehmen; eine dahingehende werbemäßige Herausstellung ist nur hinzunehmen, wenn dem Werbenden gegenüber den Mitbewerbern eine herausragende Stellung zukommt (vgl. BGH - Sektwerbung aaO; Urt. v. 16.3.1962 I ZR 114/60, GRUR 1963, 34, 36 - Werkstatt und Betrieb; Beschl. v. 22.5.1981 - I ZB 7/80, GRUR 1981, 910, 911 - Der größte Biermarkt der Welt; Urt. v. 17.10.1984 - I ZR 187/82, GRUR 1985, 140, 141 - Größtes Teppichhaus der Welt).
  • BGH, 01.02.1990 - I ZR 161/87  

    Notarieller Festpreis - Irreführung/Preisgestaltung

    Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist es nicht ausgeschlossen, daß der Tatrichter die Anschauungen der beteiligten Verkehrskreise aufgrund seiner eigenen Sachkunde und Lebenserfahrung hinreichend zuverlässig beurteilen kann, sofern - namentlich bei Gegenständen des allgemeinen Bedarfs - die Anschauungen des unbefangenen Durchschnittskunden zu ermitteln sind und die Richter des zur Entscheidung berufenen Kollegiums selbst diesem Personenkreis angehören (vgl. BGH, Urt. v. 17.10.1984 - I ZR 187/82, GRUR 1985, 140, 141 = WRP 1985, 72, 73 - Größtes Teppichhaus der Welt, m.w.N.).
  • OLG Hamburg, 10.12.2008 - 5 U 129/07  

    Irreführende Werbung: Alleinstellungsbehauptung hinsichtlich eines

    Nimmt ein Unternehmen für sich eine Spitzen- bzw. Alleinstellung in Anspruch, so setzt die Zulässigkeit einer solchen Werbung voraus, dass das Unternehmen seine Mitbewerber in allen in Betracht kommenden Beziehungen mit offenbarem Abstand und mit Aussicht auf eine gewisse Stetigkeit überragt (BGH GRUR 85, 140, 141 - Größtes Teppichhaus der Welt).
  • BGH, 12.11.1998 - I ZR 173/96  

    Holsteiner Pferd - Verquickung amtl./wirtschaftl. Interessen;

  • BGH, 05.04.1990 - I ZR 19/88  

    Dr. S.-Arzneimittel - Irreführung/Geschäftsverhältnisse

  • BGH, 11.07.1991 - I ZR 5/90  

    Spielzeug-Autorennbahn - Spitzen-/Alleinstellungsbehauptung

  • BGH, 24.04.1986 - I ZR 56/84  

    Sommerpreiswerbung

  • BGH, 28.10.1987 - I ZR 165/85  

    Grundcommerz"; Verwechslungsgefahr zweier Firmenbezeichnungen

  • OLG Hamm, 27.05.2010 - 4 U 213/09  

    Zur Werbung mit der Garantie einer "24-Stunden-Lieferung" und zur Werbung mit

  • OLG Hamburg, 10.02.2005 - 5 U 48/04  

    Entscheidungstitel "Die gründlichste Rasur I"

  • OLG Düsseldorf, 28.05.2014 - 15 U 50/14  

    Irreführung der Werbeangabe "Einer der etabliertesten Anbieter seriöser

  • LG Hamburg, 21.09.2007 - 408 O 25/07  

    Irreführung bei gesundheitsbezogenen Werbeaussagen, Vollziehung der

  • OLG Hamburg, 24.04.2003 - 5 U 168/02  

    Unrichtige Spitzenstellungsberühmung im Internet - "führender Anbieter von

  • OLG Hamburg, 17.05.2001 - 3 U 282/00  

    Arzneimittel; Werbung; Unlauterer Wettbewerb; Inhaltsstoffe; Pur; Zusatz;

  • OLG Zweibrücken, 07.02.2002 - 4 U 90/01  

    Wettbewerbsverstoß: Alleinstellungswerbung eines Lohnsteuerhilfevereins

  • OLG Karlsruhe, 13.07.2006 - 4 U 12/04  

    Wettbewerbsverstoß: Bewerbung eines Algenpulverprodukts mit den

  • LG Hamburg, 10.02.2011 - 315 O 356/10  

    Verbot von irreführenden Angaben im Wettbewerb zu Werbezwecken; Anforderungen an

  • OLG Hamburg, 31.05.2007 - 3 U 84/06  

    Irreführung durch Verwendung der Bezeichnung "T-DSL via Satellit"

  • BGH, 15.10.1987 - I ZR 180/85  

    "In unserem Haus muß alles schmecken"; Zulässigkeit einer Zigarettenwerbung

  • BGH, 14.03.1985 - I ZR 66/83  
  • OLG Köln, 15.11.2002 - 6 U 128/02  

    UWG -Recht; Verbraucherrecht

  • OLG Koblenz, 02.05.2001 - 4 U 1417/00  

    Fotografieren beim Konkurrenten kann wettbewerbswidrig sein

  • OLG Hamburg, 09.03.2000 - 3 U 49/99  

    Urheberrechtsfähigkeit des Werkschaffens eines Autors; Umfang des Zitatrechts

  • LG Frankfurt/Main, 07.02.2007 - 6 O 218/06  

    Wettbewerbsverstoß durch irreführende gesundheitsbezogene Werbung: Werbung für

  • OLG Naumburg, 02.07.1998 - 7 U (Hs) 272/97  

    Anspruch auf Unterlassung von Werbung mit dem hervorgehobenen Hinweis "WSV"

  • LG Berlin, 08.05.2007 - 102 O 27/07  

    Wettbewerbsrecht: Irreführende Preisgegenüberstellung in der Werbung für die

  • OLG Köln, 13.07.2001 - 6 U 82/01  

    UWG -Recht: Werbebehauptung für ein Tierarzneimittel

  • OLG Düsseldorf, 18.01.2001 - 2 U 74/00  

    Berühmung im Netz

  • OLG Dresden, 13.10.1998 - 14 U 3648/97  

    Mißbräuchlichkeit der Rechtsverfolgung im Wettbewerbsprozeß

  • LG Heidelberg, 14.06.2005 - 11 O 34/04  

    Irreführende Werbung für essbare Riegel durch die Behauptung von spezifischen

  • LG Berlin, 17.10.2006 - 102 O 72/06  
  • OLG Stuttgart, 10.09.1997 - 2 W 89/96  

    Streitwert für die Unterlassungsklage eines Wettbewerbsverbandes;

  • LG Berlin, 12.07.1994 - 102 O 201/94  

    Klage auf Unterlassung der Werbung für ein Haarpräparat und Nagelpräparat ;

  • LG Hamburg, 11.07.2006 - 416 O 161/06  

    Wettbewerbsverstoß: Irreführende Werbung für ein Aloe Vera Präparat

  • OLG Düsseldorf, 29.12.1988 - 2 U 64/88  

    Vobis

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