Rechtsprechung
   BGH, 14.12.1989 - I ZR 1/88   

Volltextveröffentlichungen (3)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Jurion

    Anspruch auf Einwilligung in die Löschung eines Warenzeichens - Rechtserhaltende Zeichenbenutzung - Außerordentlich geringe Stückzahl vertriebener Waren - Willkürliche Abwandlungen der Benutzungsform gegenüber der Eintragungsform - Unterscheidungskraft der Bezeichnung "BAELZ"

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    UWG § 3, § 16; WZG § 11 Nr. 4
    "Baelz"; Anforderungen an die rechtserhaltende Benutzung einer Wort-Marke bei veränderter Schreibweise; Zusammentreffen von aus gleichen Personennamen gebildeten Firmenbezeichnungen

Papierfundstellen

  • NJW-RR 1990, 618
  • MDR 1990, 691
  • GRUR 1990, 364
  • BB 1990, 948



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Wird zitiert von ... (23)  

  • BGH, 26.02.2009 - I ZR 219/06  

    Thermoroll

    Der davon abweichenden Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 14. Dezember 1989 (I ZR 1/88, GRUR 1990, 364, 366 - Baelz) sei nicht zu folgen.

    Die von der Klägerin angesprochenen Verkehrskreise entnehmen der Beifügung des (r) zu dem Zeichen "Thermoroll", dass es eine Marke genau dieses Inhalts gibt (vgl. BGH GRUR 1990, 364, 366 - Baelz) und die Klägerin zu deren Benutzung in der konkreten Werbung berechtigt ist.

    Das Berufungsgericht hat die Revision wegen einer Divergenz zur Rechtsprechung des Senats zugelassen und sich dabei auf die Senatsentscheidung in der Sache "Baelz" (GRUR 1990, 364, 366) bezogen.

  • BGH, 26.02.2014 - I ZR 178/12  

    Zu gesundheitsbezogenen Angaben auf Babynahrung

    Dagegen handelt es sich bei dem von der Beklagten verwendeten Begriff "Praebiotik®" um ein Kunstwort, das der Verbraucher - auch nahegelegt durch das stilisierte "R" im Kreis (®) (vgl. dazu BGH, Urteil vom 14. Dezember 1989 - I ZR 1/88, GRUR 1990, 364, 366 - Baelz; Urteil vom 26. Februar 2009 - I ZR 219/06, GRUR 2009, 888 Rn. 15 = WRP 2009, 1080 - Thermoroll; Urteil vom 10. Januar 2013 - I ZR 84/09, GRUR 2013, 840 Rn. 35 = WRP 2013, 1039 - PROTI II) - als Marke und damit als Herkunftshinweis auf ein bestimmtes Unternehmen versteht.
  • BGH, 12.07.2016 - KZR 69/14  

    Gleichnamigenrecht: Unterlassungsanspruch eines Unternehmens gegen ein

    Dafür kam für sie bei Abschluss der Vereinbarung außer der Beschränkung auf das eigene Wirtschaftsgebiet oder der Verwendung gänzlich abweichender Kennzeichen auch eine gebietsübergreifende Tätigkeit mit den Unternehmenskennzeichen "Peek & Cloppenburg" und "P&C" unter Hinzufügung unterscheidungskräftiger Zusätze in Betracht (vgl. BGH, Urteil vom 3. Juli 1986  I ZR 77/85, GRUR 1987, 182, 183  Stoll; Urteil vom 14. Dezember 1989  I ZR 1/88, GRUR 1990, 364, 366  Baelz).
  • BGH, 29.06.1995 - I ZR 24/93  

    "Altenburger Spielkartenfabrik"; Firmenrechtlicher Schutz von

    Dabei bestimmen die beiderseitigen gewerblichen und wettbewerblichen Gegebenheiten, welcher der beiden redlichen Wettbewerber durch geeignete Maßnahmen zur Beseitigung oder Verminderung der Verwechslungsgefahr beizutragen hat (vgl. BGH - Underberg aaO.; Urt. v. 14.12.1989 - I ZR 1/88, GRUR 1990, 364, 365 - Baelz).

    Auch bei einer kennzeichnungsrechtlichen Gleichgewichtslage sind grundsätzlich demjenigen klarstellende Zusätze am ehesten zumutbar, der eine irgendwie geartete Änderung der bestehenden Kennzeichnung vornimmt (BGH - Underberg aaO.; Urt. v. 20.9.1967 - Ib ZR 105/65, GRUR 1968, 212, 213 - Hellige; Urt. v. 3.7.1986 - I ZR 77/85, GRUR 1987, 182, 183 = WRP 1987, 30 - Stoll; Urt. v. 14.12.1989 - I ZR 1/88, GRUR 1990, 364, 366 - Baelz; vgl. auch BGHZ 19, 23, 29 - Magirus; BGHZ 45, 246, 250 - Merck).

  • BGH, 12.07.1995 - I ZR 85/93  

    FUNNY PAPER - Rufausbeutung

    a) Das Berufungsgericht hat nicht hinreichend beachtet, daß dem Beklagten ein wettbewerbsrechtlicher Anspruch wegen irreführender Verwendung der Bezeichnung "Funny-Paper" als eingetragenes Warenzeichen (vgl. BGH, Urt. v. 14.12.1989 - I ZR 1/88, GRUR 1990, 364, 366 [BGH 14.12.1989 - I ZR 1/88] - Baelz) nur zustehen kann, wenn er nicht nur im Zeitpunkt der zu beanstandenden Verletzungshandlung, sondern auch im Zeitpunkt der letzten mündlichen Verhandlung vor dem Berufungsgericht noch Wettbewerber der Klägerin war.
  • BGH, 08.01.2014 - I ZR 38/13  

    Probiotik - Markenlöschungsstreit: Rechtserhaltende Benutzung einer Wortmarke;

    Der Verkehr entnimmt der Beifügung des Zusatzes ® zu einem Zeichen regelmäßig den Hinweis, dass es eine Marke genau diesen Inhalts gibt (vgl. BGH, Urteil vom 14. Dezember 1989 - I ZR 1/88, GRUR 1990, 364, 366 - Baelz; Urteil vom 26. Februar 2009 - I ZR 219/06, GRUR 2009, 888 Rn. 15 = WRP 2009, 1080 - Thermoroll; Urteil vom 10. Januar 2013 - I ZR 84/09, GRUR 2013, 840 Rn. 35 = WRP 2013, 1039 - PROTI II).
  • OLG Köln, 27.11.2009 - 6 U 114/09  

    Irreführung durch Beifügung des Zusatzes für registrierte Marken auf der

    Der Verkehr entnimmt der Beifügung des (R) zu dem Zeichen "N", dass es eine registrierte Marke genau dieses Inhalts gibt (vgl. BGH GRUR 1990, 364, 366 - "Baelz"; GRUR 2009, 888 Rz 15 f - "Thermoroll").
  • KG, 31.05.2013 - 5 W 114/13  

    Irreführung durch Verwendung des TM-Symbols für "Unregistered Trademark"

    Insoweit unterscheidet sich das TM-Symbol gerade von dem Symbol "R im Kreis" als Symbol im angloamerikanischen Rechtskreis für eine eingetragene Marke (zum Symbol "R im Kreis" und eine wettbewerbsrechtliche Irreführung vergleiche BGH, GRUR 2009, 888, TZ. 15 - Thermoroll; GRUR 1990, 364, juris Rn. 34ff - Baelz; Senat, MarkenR 2003, 360, juris Rn. 102; OLG Düsseldorf, NJW-Wettbr 1997, 5, juris Rn. 27; OLG Stuttgart, WRP 1994, 136, juris Rn. 13; das Symbol "R im Kreis" weitgehend gleichsetzend mit dem TM-Symbol: Bornkamm in: Köhler/Bornkamm, UWG, 31. Auflage, § 5 Rn. 5.122).
  • OLG Hamburg, 24.04.2002 - 5 U 2/01  

    EVIAN/Revian II

    Die Verwendung von Klein- statt Großbuchstaben lässt deshalb i.d.R. die Zeichenidentität unberührt, falls nicht gerade die besondere Gestaltung des Schriftbildes für den Gesamteindruck der Marke mitbestimmend ist (BGH GRUR 1979, 707, 709 - Haller l; BGH GRUR 90, 364, 365 - Baelz).
  • BGH, 01.04.1993 - I ZR 85/91  

    Interessenabwägung bei Verwechslungsgefahr Gleichnamiger

    Was im Einzelfall erforderlich und zumutbar ist, um einer bestehenden Verwechslungsgefahr bei Gleichnamigen zu begegnen, ist jeweils aufgrund einer umfassenden Interessenabwägung zu bestimmen (vgl. BGH, Urt. v. 30.10.1956 - I ZR 199/55, GRUR 1957, 342, 346 - Underberg; BGH, Urt. v. 20.9.1967 - Ib ZR 105/65, GRUR 1968, 212, 213 f. - Hellige; BGH, Urt. v. 14.12.1989 - I ZR 1/88, GRUR 1990, 364, 366 [BGH 14.12.1989 - I ZR 1/88] - Baelz).
  • OLG Hamm, 09.06.2009 - 4 U 222/08  

    Irreführung durch Bezeichnung einer nationalen Marke als "internationale Marke"

  • OLG Zweibrücken, 30.08.2001 - 4 U 90/00  

    Unterscheidungskraft von Namenszusätzen im Marken- und Firmenrecht

  • OLG Nürnberg, 05.06.2001 - 3 U 817/01  

    Dispute auf Domain

  • OLG Hamburg, 24.01.2008 - 3 U 130/07  

    Klarstellungsgebot in der Werbung bei Angeboten in getrennten Wirtschaftsräumen

  • OLG Hamburg, 04.08.2005 - 3 U 12/04  

    Zulässigkeit der Werbung der Peek & Cloppenburg KG Süd im Gebiet der Peek &

  • OLG Hamburg, 17.01.2008 - 3 U 142/07  

    Unterlassungsanspruch nach dem Recht der Gleichnamigen: Gestaltung eines

  • OLG Hamburg, 17.01.2008 - 3 U 143/07  

    Klarstellungsgebot in der Werbung bei Angeboten in getrennten Wirtschaftsräumen

  • OLG München, 06.06.2002 - 29 U 2131/02  

    Keine Irreführung der angesprochenen Verkehrskreise i.S.d. § 3 UWG durch

  • OLG Hamburg, 03.04.2008 - 3 U 270/07  

    Zur Verwechslungsgefahr bei der Werbung in abgegrenzten Wirtschaftsräumen tätiger

  • LG Düsseldorf, 20.02.2001 - 4 O 604/99  

    Anspruch auf Schutz als Unternehmenskennzeichen i.S.d. Markengesetzes (MarkenG)

  • BPatG, 07.10.2013 - 30 W (pat) 106/11  

    Markenbeschwerdeverfahren - "Diclodolor/Diclac dolo" - zur rechtserhaltenden

  • BPatG, 19.01.2011 - 26 W (pat) 11/10  

    Markenbeschwerdeverfahren - "Fruit Shot/Fruit Shot/Fruit-Shots" -

  • BGH, 12.07.1995 - I ZR 124/93  

    Negative Feststellungsklage gegen die mit einer Abmahnung geltend gemachten

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