Weitere Entscheidung unten: BGH, 06.11.1990

Rechtsprechung
   BGH, 07.05.1996 - VI ZR 102/95   

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https://dejure.org/1996,596
BGH, 07.05.1996 - VI ZR 102/95 (https://dejure.org/1996,596)
BGH, Entscheidung vom 07.05.1996 - VI ZR 102/95 (https://dejure.org/1996,596)
BGH, Entscheidung vom 07. Mai 1996 - VI ZR 102/95 (https://dejure.org/1996,596)
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Volltextveröffentlichungen (9)

  • Wolters Kluwer

    Weihnachts- und Urlaubsgeld - Entgelt für Arbeitsleistung - Unfallbedingte Arbeitsunfähigkeit - Freistellungstage - Berechnung der Verdienstausfallbeträge

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Anspruch auf Ersatz des unfallbedingten Verdienstausfalls auch für anteiliges Weihnachts- und Urlaubsgeld unabhängig von arbeitsrechtlicher Beurteilung

  • rabüro.de

    Anspruch auf Ersatz des unfallbedingten Verdienstausfalls auch für anteiliges Weihnachts- und Urlaubsgeld

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 249, § 842
    Umfang des Schadensersatzes bei unfallbedingter Arbeitsunfähigkeit

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • datenbank.nwb.de (Kurzinformation)

    Schadensersatz; Berücksichtigung von Urlaubs- und Weihnachtsgeld bei unfallbedingter Arbeitsunfähigkeit

Papierfundstellen

  • BGHZ 133, 1
  • NJW 1996, 2296
  • ZIP 1996, 1348
  • ZIP 1996, 1349
  • MDR 1996, 911
  • GRUR 1991, 444
  • NZA 1996, 972
  • NZV 1996, 355
  • VersR 1996, 1117
  • BB 1996, 2096
  • DB 1997, 373
 
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Wird zitiert von ... (17)

  • BGH, 13.08.2013 - VI ZR 389/12

    Schadensersatz bei Kfz-Unfall: Ersatz des auf den Zeitraum der unfallbedingten

    Es hat auch zutreffend angenommen, dass der Anspruch auf Zahlung von Urlaubsentgelt gemäß § 6 Abs. 1 EntgFG auf den Kläger übergegangen ist, soweit dieser der Geschädigten für die Zeit ihrer unfallbedingten Arbeitsunfähigkeit bezahlten Urlaub gewährt hat (vgl. Senatsurteile vom 4. Juli 1972 - VI ZR 114/71, BGHZ 59, 109, 111 ff.; vom 13. Mai 1986 - VI ZR 80/85, VersR 1986, 968, 969; vom 7. Mai 1996 - VI ZR 102/95, BGHZ 133, 1, 9).

    War der Arbeitnehmer in einem Urlaubsjahr nur zeitweilig arbeitsunfähig, muss das Urlaubsentgelt auf das ganze Jahr verrechnet und entsprechend auf die Jahresarbeitstage aufgeteilt werden, wobei die Urlaubszeit in Abzug zu bringen ist (vgl. Senatsurteile vom 4. Juli 1972 - VI ZR 114/71, aaO, S. 115; vom 7. Mai 1996 - VI ZR 102/95, aaO).

  • BGH, 22.11.2016 - VI ZR 40/16

    Haftung und Schadensersatz bei Kfz-Unfall: Verletzung eines Arbeitnehmers als

    Ob sich die Ergebnisbeteiligung arbeitsrechtlich als Entgelt im engeren Sinne, als Belohnung für die in der Vergangenheit bewiesene Betriebstreue oder als Anreiz für künftige Betriebstreue darstellt oder diese Elemente miteinander verbindet, ist schadensrechtlich grundsätzlich ohne Bedeutung (Fortführung Senatsurteil vom 7. Mai 1996, VI ZR 102/95, BGHZ 133, 1, 4 ff.).

    Dasselbe gilt für die Weihnachts- (Senatsurteil vom 29. Februar 1972 - VI ZR 192/70, NJW 1972, 766) bzw. Jahreszuwendung (Senatsurteil vom 7. Mai 1996 - VI ZR 102/95, BGHZ 133, 1, 3 ff.).

    Zwar kann deren Zweck unterschiedlich sein, also entweder als Entgelt im engeren Sinne ausschließlich darauf gerichtet sein, die im vorausgegangen Jahr geleistete Arbeit zusätzlich zu vergüten, allein als Belohnung für die in der Vergangenheit bewiesene Betriebstreue oder Anreiz für künftige Betriebstreue gemeint sein oder beide Elemente miteinander verbinden (Senatsurteil vom 7. Mai 1996 - VI ZR 102/95 aaO, 4).

    berechnet werden kann (vgl. Senatsurteil vom 7. Mai 1996 - VI ZR 102/95, BGHZ 133, 1, 8; ferner Küppersbusch/Höher, Ersatzansprüche bei Personenschaden, 12. Aufl., Rn. 113).

    - VI ZR 389/12, VersR 2013, 1274 Rn. 17; vom 7. Mai 1996 - VI ZR 102/95, aaO, 9; vom 4. Juli 1972 - VI ZR 114/71, BGHZ 59, 109, 115).

  • BGH, 02.03.1999 - X ZR 85/96

    Spannschraube

    Danach dient die Auslegung nicht nur zur Behebung etwaiger Unklarheiten in den Patentansprüchen, sondern auch zur Klarstellung der in den Patentansprüchen verwendeten technischen Begriffe sowie zur Klärung der Bedeutung und der Tragweite der Erfindung (st. Rspr. des Sen. BGHZ 105, 1 - Ionenanalyse; BGHZ 133, 1 - Autowaschvorrichtung; vgl. auch zu § 14 PatG: BGHZ 98, 12 - Formstein).
  • LG Darmstadt, 28.08.2007 - 13 O 602/05

    Schadenersatz bei Verkehrsunfall: Abzug "neu für alt" bei Beschädigung von

    Ausgehend davon, dass bei der Berechnung von Verdienstausfallbeträgen das jährliche Weihnachts- und Urlaubsgeld unter Abzug der Urlaubs- und Freistellungstage verteilt werden muss (vgl. hierzu BGH 6. Zivilsenat, Urteil vom 07.05.1996 - VI ZR 102/95) ergibt sich ausgehend von den Jahresgesamtzahlen des Klägers gemäß Lohnabrechnung Dezember 2004 (Anlage 16) nachvollziehbar allein folgendes:.
  • OLG München, 27.05.2015 - 3 U 545/15

    Schädiger, Arbeitgeber, Urlaubsentgelt, Arbeitnehmer, Vorläufige

    Die jüngste von ihm angeführte Entscheidung (BGHZ 133/1-9) betrifft einen Fall, in dem der Arbeitnehmer seine Ansprüche abgetreten hatte.
  • BGH, 07.11.2000 - VI ZR 400/99

    Ersatz des Verdienstausfalls bei Vorruhestand

    Der Senat hat zwar den trotz Arbeitsunfähigkeit fortgezahlten Arbeitslohn einschließlich Urlaubs-, Weihnachtsgeld und Rückstellungen zur Altersversorgung (vgl. BGHZ 139, 167, 172 ff; 133, 1, 4; 43, 378, 381; 21, 112, 114, 116 ff.; 7, 30, 50), die aufgrund der Arbeitsunfähigkeit gezahlte Pension (BGHZ 10, 107, 109) und das von der Krankenkasse einem Arbeitslosen gezahlte Krankengeld (BGHZ 90, 334, 340 f.) bei der Schadensberechnung in wertender Korrektur der Schadensbilanz nicht in Ansatz gebracht.
  • FG Baden-Württemberg, 04.06.1998 - 10 K 318/97

    Anspruch auf Gewährung von Kindergeld ; Unverständliche, irreführende Begründung

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  • OLG Saarbrücken, 13.07.2018 - 1 U 1/18
    Die geleisteten Beträge für Gehaltsfortzahlungen und Urlaubsentgelt entsprechen dem Erwerbsschaden, der dem Zeugen unfallbedingt entstanden ist, und sind vom Schädiger auszugleichen (vgl. BGH, Urteil vom 7. Mai 1996 - VI ZR 102/95, BGHZ 133, 1).
  • OLG Saarbrücken, 13.07.2018 - 5 U 1/18

    Schadensersatz infolge der Körperverletzung eines Justizvollzugsbeamten durch

    Die geleisteten Beträge für Gehaltsfortzahlungen und Urlaubsentgelt entsprechen dem Erwerbsschaden, der dem Zeugen unfallbedingt entstanden ist, und sind vom Schädiger auszugleichen (vgl. BGH, Urteil vom 7. Mai 1996 - VI ZR 102/95, BGHZ 133, 1).
  • LG Berlin, 03.03.2010 - 86 O 75/09

    Schadenersatz aus unerlaubter Handlung: Deliktische Verantwortlichkeit eines

    Insbesondere hat der Kläger auf den Hinweis des Gerichts hin hinreichend dargelegt, dass er die Berechnung der vom Schädiger zu leistenden anteiligen Sonderzuwendungen (Weihnachtsgeld) zutreffend unter Berücksichtigung der Tatsache vorgenommen hat, dass diejenigen Verdienstausfallbeträge für das Weihnachtsgeld, die auf die anteiligen Urlaubs- und Freistellungstage entfallen, nicht erstattungsfähig sind (vergl. hierzu BGH Urt. vom 7.05.1996, NJW 1996, 2296 ff.).
  • OLG Dresden, 20.03.2002 - 6 U 2712/01

    Anspruch auf Schadensersatz aus übergegangenem Recht wegen Verletzung des Körpers

  • LG Rottweil, 15.02.2019 - 3 O 293/16

    Regress des Arbeitsgebers des wegen Entgeltfortzahlung

  • OLG Köln, 06.03.2012 - 3 U 101/08

    Sorgfaltspflichten der Mitarbeiter des Löschbetriebes bei der Löschung eines

  • LAG Hamm, 14.03.1997 - 10 Sa 1773/96

    Auswirkungen des Wechsels von einer Teilzeit- in eine Vollzeitbeschäftigung bei

  • LG München I, 04.04.2007 - 21 O 20728/00

    Hammerkopfschraube

  • LG Düsseldorf, 02.09.1999 - 4 O 239/98

    Stent I

  • LG München I, 11.04.2007 - 21 O 22411/04

    Golfwagen

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Rechtsprechung
   BGH, 06.11.1990 - X ZR 55/89   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1990,865
BGH, 06.11.1990 - X ZR 55/89 (https://dejure.org/1990,865)
BGH, Entscheidung vom 06.11.1990 - X ZR 55/89 (https://dejure.org/1990,865)
BGH, Entscheidung vom 06. November 1990 - X ZR 55/89 (https://dejure.org/1990,865)
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Volltextveröffentlichungen (5)

Papierfundstellen

  • BGHZ 113, 1
  • NJW 1991, 1299
  • MDR 1991, 433
  • GRUR 1991, 443
  • GRUR 1991, 444
  • GRUR Int. 1991, 375
  • DB 1991, 595
 
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Wird zitiert von ... (25)

  • BGH, 12.03.2002 - X ZR 135/01

    "Schneidmesser II" - Zum Umfang des Patentschutzes

    Wie der erkennende Senat wiederholt entschieden hat, fällt eine Ausführungsform dann nicht in den Schutzbereich des Patents, wenn sie auf ein Anspruchsmerkmal verzichtet, das für die unter Schutz gestellte Lehre wesentlich und bestimmend ist (BGHZ 113, 1, 11 - Autowaschvorrichtung m. Anm. von Falck in GRUR 1991, 447, der darauf hinweist, daß es auf die dem Fachmann erkennbare Tragweite der Erfindung ankommt; vgl. schon zur früheren Rechtslage Sen.Urt. v. 23.4.1991 - X ZR 41/89, GRUR 1991, 744, 746 - Trockenlegungsverfahren; v. 17.10.1985 - X ZR 31/82, GRUR 1986, 238, 240 - Melkstand).
  • BGH, 18.05.1999 - X ZR 156/97

    Räumschild

    Die Verwendung von gleichwirkenden Mitteln, die den geschützten Lösungsgedanken wesentlich verändern oder dem Grundgedanken der Erfindung widersprechen (BGHZ 113, 1, 9 - Autowaschvorrichtung) oder den im Anspruch als erfindungswesentlich herausgestellten Mitteln schroff entgegengesetzt sind, fällt demgegenüber regelmäßig nicht in den Schutzbereich (vgl. BGHZ 115, 204, 207 - Beheizbarer Atemluftschlauch).
  • BGH, 12.03.2002 - X ZR 73/01

    Custodiol II

    Der erkennende Senat hat wiederholt entschieden, daß eine Ausführungsform dann nicht in den Schutzbereich des Patents fallen kann, wenn sie auf ein Anspruchsmerkmal verzichtet, das für die unter Schutz gestellte Lehre wesentlich und bestimmend ist (BGHZ 113, 1, 11 - Autowaschvorrichtung m. Anm. von Falck in GRUR 1991, 447, der darauf hinweist, daß es auf die dem Fachmann erkennbare Tragweite der Erfindung ankommt; vgl. schon zur früheren Rechtslage Sen.Urt. v. 23.4.1991 - X ZR 41/89, GRUR 1991, 744, 746 - Trockenlegungsverfahren; v. 17.10.1985 - X ZR 31/82, GRUR 1986, 238, 240 - Melkstand).
  • BGH, 07.06.2005 - X ZR 198/01

    "Knickschutz" - Prüfung einer Gebrauchsmusterverletzung

    Weichen Begriffe vom allgemeinen technischen Sprachgebrauch ab, ist nicht dieser, sondern der sich aus den Ansprüchen und der Beschreibung ergebende Begriffsinhalt maßgebend (Senat aaO - Spannschraube; BGHZ 105, 1, 10 - Ionenanalyse; BGHZ 113, 1, 9 f. - Autowaschvorrichtung; BGHZ 150, 149, 153 - Schneidmesser I).
  • BGH, 12.03.2002 - X ZB 12/00

    Custodiol I

    Wie der beschließende Senat wiederholt entschieden hat, fällt eine Ausführungsform dann nicht in den Schutzbereich des Patents, wenn sie auf ein Anspruchsmerkmal verzichtet, das für die unter Schutz gestellte Lehre wesentlich und bestimmend ist (BGHZ 113, 1, 11 - Autowaschvorrichtung m. Anm. von Falck in GRUR 1991, 447, der darauf hinweist, daß es auf die dem Fachmann erkennbare Tragweite der Erfindung ankommt; vgl. schon zur früheren Rechtslage Sen.Urt. v. 23.4.1991 - X ZR 41/89, GRUR 1991, 744, 746 - Trockenlegungsverfahren; v. 17.10.1985 - X ZR 31/82, GRUR 1986, 238, 240 - Melkstand).
  • BGH, 28.06.2000 - X ZR 128/98

    Bratgeschirr

    Ebensowenig wie die bloße Übereinstimmung im Leistungsergebnis ausreicht (Sen.Urt. v. 06.11.1990 - X ZR 55/89, GRUR 1991, 444, 446 - Autowaschvorrichtung, m.w.N.), kann die Frage der Gleichwirkung im patentrechtlichen Sinne nicht allein aufgrund eines Einzelvergleichs der Wirkung entschieden werden, die einerseits einem einzelnen oder mehreren einzelnen Merkmalen eines Patentanspruchs zukommt, andererseits mit der statt dessen bei einer beanstandeten Ausführung vorhandenen Ausgestaltung erreicht werden kann.

    Nur so ist gewährleistet, daß trotz Abwandlung bei einem oder mehreren Merkmalen lediglich die Ausgestaltungen vom Schutzbereich des Patentanspruchs umfaßt werden, bei denen der mit der geschützten Erfindung verfolgte Sinn beibehalten ist (vgl. hierzu Sen.Urt. v. 06.11.1990, aaO).

  • BGH, 05.05.1992 - X ZR 9/91

    Auslegung der Patentansprüche - Patent - Klarstellung technischer Begriffe -

    Zutreffend legt das Berufungsgericht seinen Überlegungen zugrunde, daß der Schutzbereich des Klagepatents gemäß § 14 PatG 1981 als maßgebliche Grundlage den durch Auslegung zu ermittelnden Inhalt der Patentansprüche, zu deren Verständnis die Beschreibung und die Zeichnungen heranzuziehen sind, hat und hierzu auch das Protokoll über die Auslegung von Art. 69 Abs. 1 EPÜ (BGBl. II 1976 S. 1000) heranzuziehen ist, wie der Senat etwa in seinem Urteil vom 6. November 1990 (BGHZ 113, 1 - Autowaschvorrichtung) näher dargelegt hat (im Anschluß an seine Entscheidungen BGHZ 98, 12, 18 f. - Formstein; 105, 1, 10 - Ionenanalyse; BGH GRUR 1989, 205, 208 - Schwermetalloxidationskatalysator - u. GRUR 1989, 903, 904 - Batteriekastenschnur).

    Der Senat hatte bisher keine Veranlassung, grundsätzlich zu der Frage Stellung zu nehmen, ob und unter welchen Voraussetzungen bei einem europäischen Patent Schutz für eine Unterkombination zu gewähren ist (hierzu etwa Urt. v. 03.10.1989, GRUR 1989, 903, 905 a.E. - Batteriekastenschnur; BGHZ 113, 1 - Autowaschvorrichtung).

    Er hat allerdings in seiner Entscheidung vom 6. November 1990 (BGHZ 113, 1 - Autowaschvorrichtung) dahin erkannt, daß bei einem europäischen Patent der Schutz für eine Unterkombination jedenfalls dann ausscheide, wenn auf ein für die unter Schutz gestellte Lehre wesentliches und bestimmendes Merkmal des Patentanspruchs verzichtet sei.

    Es kann daher entgegen der von der Revision vertretenen Ansicht nicht davon gesprochen werden, daß bei der angegriffenen Ausführungsform im Sinne der Senatsentscheidung "Autowaschvorrichtung" (Urt. v. 06.11.1990 - X ZR 55/89 - NJW 1991, 1299) ein wesentliches Merkmal oder eine wesentliche Wirkung der patentierten Lehre nicht verwirklicht und daher eine Patentverletzung zu verneinen sei.

  • BGH, 20.04.1993 - X ZR 6/91

    Widersprüchliches Verhalten bei früherem Patentschutzverzicht - Weichvorrichtung

    Nach der Rechtsprechung des erkennenden Senats (vgl. BGH GRUR 1991, 444, 447 - Autowaschvorrichtung; GRUR 1991, 744, 746 [BGH 23.04.1991 - X ZR 41/89] - Trockenlegungs-Verfahren) kann der Schutzbereich eines Patents nicht auf eine Ausführungsform erstreckt werden, die auf den entscheidenden Vorteil der Erfindung verzichtet und statt dessen ein Mittel aus dem Stand der Technik einsetzt, dessen Einsatz zu vermeiden Hauptzweck der Erfindung ist.
  • OLG Düsseldorf, 28.06.2007 - 2 U 22/06

    Gleichheit des Mastbocks einer fahrbaren Betonpunpe führt zur Nichtigkeit des

    Die Patentschrift stellt hinsichtlich der in ihr verwendeten Begriffe - und Grammatik - gleichsam ihr eigenes Lexikon dar (BGH GRUR 1999, 910 (911) - Spannschraube; BGH GRUR 1998, 133 (134) - Kunststoffaufbereitung; BGH GRUR 1991, 444 - Autowaschvorrichtung; BGH GRUR 1988, 896 - Ionenanalyse; BGH GRUR 1975, 422 (424) - Streckwalze II).
  • OLG Düsseldorf, 26.04.2007 - 2 U 4/06

    Patent betreffend Niederspannungsleistungsschalter mit einem Isolierstoffgehäuse

    Zu berücksichtigen ist jedoch, dass die bloße Übereinstimmung im Leistungsergebnis für die Annahme der patentrechtlichen Gleichwirkung nicht ausreicht (BGH, Urteil vom 13.02.2007, X ZR 74/05 - Kettenradanordnung; BGH GRUR 2000, 1005 (1006) - Bratgeschirr; BGH GRUR 1999, 909 (914) - Spannschraube; BGH GRUR 1991, 444 (446) - Autowaschvorrichtung).
  • OLG Düsseldorf, 20.07.2017 - 15 U 61/16
  • BGH, 23.04.1991 - X ZR 41/89

    Umfang des Patentschutzes

  • OLG Düsseldorf, 09.03.2016 - 15 U 11/14

    Aussetzung des Patentverletzungsverfahrens bis zur Entscheidung des

  • LG Düsseldorf, 08.05.2018 - 4a O 80/17

    Schutzfähigkeit eines Klagegebrauchsmusters mit der Bezeichnung "Heizgerät mit

  • OLG Jena, 10.03.2004 - 2 U 814/03

    Bahnsteig

  • LG Düsseldorf, 14.01.2014 - 4a O 207/12

    Mobile Anzeigevorrichtung

  • OLG Düsseldorf, 19.01.2012 - 2 U 122/10
  • LG Düsseldorf, 05.02.2002 - 4a O 33/01

    Sohlen für Sportschuhe

  • LG Düsseldorf, 27.10.2005 - 4a O 412/04

    Rohrschelle

  • LG Düsseldorf, 08.05.2018 - 4a O 85/16

    Heizgerät I

  • LG Düsseldorf, 12.06.1997 - 4 O 138/96

    Türschließer

  • BPatG, 10.05.2012 - 35 W (pat) 465/09
  • LG Mannheim, 27.09.2002 - 7 O 90/02

    Europäisches Patent betreffend eine Dreh-Schwenkeinrichtung für Tastköpfe von

  • LG Braunschweig, 30.11.2005 - 9 O 2816/04

    Eistruhe

  • LG Braunschweig, 06.09.2006 - 9 O 3288/05

    X-Ray

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