Rechtsprechung
   BGH, 07.05.1992 - I ZR 119/90   

Volltextveröffentlichungen (5)

  • Telemedicus

    Pressehaftung II

  • Jurion

    Erstbegehungsgefahr - Presseunternehmen - Pressehaftung - Wettbewerb

  • werbung-schenken.de

    Pressehaftung II

    UWG § 3; UWG § 1
    Irreführung/Preisgestaltung; Prüfungspflicht bei Inseraten; Erstbegehungsgefahr

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    UWG § 1
    Erstbegehungsgefahr bei Handeln trotz erstinstanzlichen Unterliegens

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 1992, 2765
  • MDR 1992, 954
  • GRUR 1992, 618
  • BB 1992, 1958



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Wird zitiert von ... (24)  

  • BGH, 17.05.2001 - I ZR 251/99  

    Ambiente.de

    Um die Arbeit der Betroffenen nicht über Gebühr zu erschweren und die Verantwortlichen nicht zu überfordern, wurde beispielsweise nur eine eingeschränkte Prüfungspflicht angenommen, wenn der Störungszustand für den als Störer Inanspruchgenommenen nicht ohne weiteres oder nur mit unverhältnismäßigem Aufwand erkennbar ist (vgl. BGH, Urt. v. 26.4.1990 - I ZR 127/88, GRUR 1990, 1012, 1014 = WRP 1991, 19; Urt. v. 7.5.1992 - I ZR 119/90, GRUR 1992, 618, 619 = WRP 1992, 640 - Pressehaftung I und II; GRUR 1994, 841, 842 f. - Suchwort; Urt. v. 10.4.1997 - I ZR 3/95, GRUR 1997, 909, 911 = WRP 1997, 1059 - Branchenbuch-Nomenklatur).
  • BGH, 26.01.2006 - I ZR 121/03  

    Schlank-Kapseln

    aa) Die von Verfassungs wegen (Art. 5 Abs. 1 GG) gebotene Beschränkung der Prüfungspflicht auf grobe, vom Verleger oder Redakteur unschwer zu erkennende Verstöße hat ihren Grund auch darin, dass die Prüfung der Veröffentlichung von Inseraten unter dem Gebot einer raschen Entscheidung steht und unter Berücksichtigung der Eigenart ihrer Tätigkeit an Verleger oder Redakteur keine unzumutbaren Anforderungen gestellt werden dürfen (vgl. BGH, Urt. v. 7.5.1992 - I ZR 119/90, GRUR 1992, 618, 619 = WRP 1992, 640 - Pressehaftung II).

    Das Landgericht hat eine Erstbegehungsgefahr mit der Begründung verneint, die Beklagte müsse anders als in dem der Entscheidung "Pressehaftung II" (BGH GRUR 1992, 618) zugrunde liegenden Fall nicht aufgrund einer im gleichen Verfahren zunächst erfolgten Verurteilung damit rechnen, dass die Anzeige mit dem veröffentlichten Inhalt wettbewerbswidrig sei.

  • BGH, 06.07.1995 - I ZR 110/93  

    Kinderarbeit - Gefühlsbetonte Werbung; Erstbegehungsgefahr

    Das gilt grundsätzlich auch, wenn eine solche Berühmung im Rahmen einer Rechtsverteidigung eines Presseunternehmens hinsichtlich der Haftung von wettbewerbswidrigen Werbeanzeigen geschieht (BGH, Urt. v. 7.5.1992 - I ZR 119/90, GRUR 1992, 618, 619 - Pressehaftung II m.w.N.).
  • BGH, 05.02.2015 - I ZR 136/13  

    TIP der Woche - Wettbewerbsverstoß durch irreführende Werbung:

    Sie beschränkt sich auf grobe und unschwer erkennbare Rechtsverstöße (vgl. BGH, Urteil vom 26. April 1990 - I ZR 127/88, GRUR 1990, 1012, 1014 = WRP 1991, 19 - Pressehaftung I; Urteil vom 7. Mai 1992 - I ZR 119/90, GRUR 1992, 618, 619 - Pressehaftung II; Urteil vom 9. November 2000 - I ZR 167/98, GRUR 2001, 529, 531 = WRP 2001, 531 - Herz-Kreislauf-Studie; Urteil vom 14. Juni 2006 - I ZR 249/03, GRUR 2006, 957 Rn. 14 = WRP 2006, 1225 - Stadt Geldern; Köhler in Köhler/Bornkamm, UWG, 33. Aufl., § 9 Rn. 2.3; Bergmann/Goldmann in Harte/Henning, UWG, 3. Aufl., § 8 Rn. 102).

    (1) Maßgeblich für die eingeschränkte Prüfungspflicht der Presse ist die durch Art. 5 Abs. 1 Satz 2 GG geschützte Pressefreiheit (BGH, GRUR 1990, 1012, 1014 - Pressehaftung I; GRUR 1992, 618, 619 - Pressehaftung II), die der Presse als Institution zukommt und auch den Anzeigenteil eines Presseorgans umfasst (vgl. BVerfGE 21, 271, 278 - Südkurier; BVerfG, GRUR 2001, 170, 172).

  • BGH, 14.06.2006 - I ZR 249/03  

    Stadt Geldern

    Bei dem Umfang der Prüfungspflicht ist zu berücksichtigen, dass die Beurteilung der Anzeigen bei der Veröffentlichung unter dem Gebot der raschen Entscheidung steht (vgl. BGH, Urt. v. 7.5.1992 - I ZR 119/90, GRUR 1992, 618, 619 = WRP 1992, 640 - Pressehaftung II).
  • LG Köln, 23.11.2005 - 28 S 6/05  

    Werben für die Umgehung eines Kopierschutzes und Abmahnkosten

    Besteht eine solche Absicht nicht, ist es Sache des Verletzers, diese ausschließliche Zielsetzung zweifelsfrei deutlich zu machen (vgl. BGH, Urt. v. 06.10.1994 - I ZR 155/90, GRURInt 1995, 503, 505; BGH, Urt. v. 16.1.1992 - I ZR 20/90, GRUR 1992, 404, 405 - Systemunterschiede ; Urt. v. 19.3.1992 - I ZR 166/90, GRUR 1993, 53, 55 - Ausländischer Inserent ; Urt. v. 7.5.1992 - I ZR 119/90, GRUR 1992, 618, 619 - Pressehaftung II).
  • BGH, 10.11.1994 - I ZR 147/92  

    Schlußverkaufswerbung II - Prüfungspflicht bei Inseraten

    Es kann offenbleiben, ob nicht nur - wie in der Rechtsprechung anerkannt (BGH, Urt. v. 7.5.1992 - I ZR 119/90, GRUR 1992, 618, 619 = WRP 1992, 640 - Pressehaftung II; Urt. v. 19.3.1992 - I ZR 166/90, GRUR 1993, 53, 54 - Ausländischer Inserent) - dem Verleger eines Presseorgans, sondern auch - wie im Streitfall vom Berufungsgericht angenommen - dem Drucker eines Presseorgans, das in Redaktions- und Anzeigengemeinschaft mit einer vom Drucker ebenfalls gedruckten und verlegten Zeitung erscheint, bezüglich der von ihm gedruckten Werbeanzeigen eine Prüfungspflicht obliegt, ob die Veröffentlichung einer Anzeige gesetzlichen Vorschriften zuwiderläuft.

    Denn die Prüfungspflicht erstreckt sich, wovon das Berufungsgericht rechtsfehlerfrei ausgegangen ist, nach der Rechtsprechung für einen Verleger oder Redakteur eines Presseorgans nicht auf Gesetzesverstöße schlechthin, sondern nur auf grobe, vom Verleger oder Redakteur unschwer zu erkennende Verstöße (BGH, Urt. v. 19.3.1992 - I ZR 166/90 aaO - Ausländischer Inserent; Urt. v. 7.5.1992 - I ZR 119/90 aaO - Pressehaftung II).

    Die Frage nach dem Charakter eines Verstoßes als grob gesetz-(wettbewerbs-) widrig und nach dessen unschwerer Erkennbarkeit betrifft demnach nicht nur die Offensichtlichkeit des Verstoßes im Sinne einer leichten Subsumierbarkeit des Sachverhalts unter eine Verbotsnorm (vgl. BGH, Urt. v. 7.5.1992 - I ZR 119/90 aaO - Pressehaftung II; Urt. v. 19.3.1992 - I ZR 166/90 aaO - Ausländischer Inserent), sondern auch die Kenntnis von der Vorschrift und von deren Inhalt überhaupt (vgl. BGH, Urt. v. 30.6.1972 - I ZR 1/71, GRUR 1973, 203, 204 = WRP 1973, 19 - Badische Rundschau).

  • BGH, 06.10.1994 - I ZR 155/90  

    "Cliff Richard II"; Inlandsschutz ausländischer Urheberrechte

    Besteht eine solche Absicht nicht und soll die Verteidigung des vergangenen Verhaltens als rechtmäßig ausschließlich zum Zwecke des Obsiegens im laufenden Verfahren dienen, so ist es nach der auch insoweit gefestigten Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes Sache des Verletzers, diese ausschließliche Zielsetzung zweifelsfrei deutlich zu machen (vgl. BGH, Urt. v. 16.1.1992 - I ZR 20/90, GRUR 1992, 404, 405 - Systemunterschiede; Urt. v. 19.3.1992 - I ZR 166/90, GRUR 1993, 53, 55 - Ausländischer Inserent; Urt. v. 7.5.1992 - I ZR 119/90, GRUR 1992, 618, 619 - Pressehaftung II).
  • LG Hamburg, 02.12.2005 - 324 O 721/05  

    Kommunikationsrisiko Forenkommentar?

    So soll der Verleger eines Publikationsorgans nicht in jedem Fall für rechtswidrige Inhalte von in seinem Publikationsorgan veröffentlichten Leserbriefen oder Werbeanzeigen verantwortlich sein, insbesondere dann, wenn er die Rechtswidrigkeit des Inhalts des Leserbriefes oder der Werbeanzeige auch bei Kenntnis dieses Inhalts nur schwer erkennen kann, weil es dazu der Kenntnis weiterer Vorgänge bedarf (BGH, Urt. v. 27.5. 1986, NJW 1986, S. 2503 ff., 2503, 2505; BGH, Urt. v. 7.5. 1992, GRUR 1992, S. 618 f., 619).
  • BGH, 15.04.1999 - I ZR 83/97  

    Preissturz ohne Ende - Vorbeugender Unterlassungsanspruch;

    Besteht eine solche Absicht nicht und soll die Verteidigung des vergangenen Verhaltens als rechtmäßig ausschließlich zum Zweck des Obsiegens im laufenden Prozeß dienen, so ist es Sache des Verletzers, diese ausschließliche Zielsetzung zweifelsfrei deutlich zu machen (st. Rspr.; vgl. BGH, Urt. v. 7.5.1992 - I ZR 119/90, GRUR 1992, 618, 619 = WRP 1992, 640 - Pressehaftung II, m.w.N.).
  • BGH, 04.02.1993 - I ZR 42/91  

    Rechtsschutzbedürfnis für Klage auf Rücknahme einer Warenzeichenanmeldung -

  • OLG Hamburg, 25.03.2010 - 3 U 108/09  

    Werbung im Internet: Irreführung bei dem Bewerben des Verkaufs von Tickets für

  • BGH, 10.02.1994 - I ZR 316/91  

    Schlankheitswerbung - Irreführung/Beschaffenheit; Prüfungspflicht bei Inseraten

  • OLG Köln, 30.11.2001 - 6 U 87/01  

    UWG -Recht; Internet-Festpreis

  • OLG Köln, 16.02.2001 - 6 U 129/00  

    Verlegerhaftung für Werbeanzeigen - Unterlassungsanspruch bei evident

  • BGH, 07.10.1993 - I ZR 284/91  

    Fehlende Planmäßigkeit - Vorsprung durch Rechtsbruch

  • OLG Hamburg, 04.06.1998 - 3 U 246/97  

    "Bild Dir keine Meinung"; zeichenmäßige Benutzung der eingetragenen Marke "Bild"

  • OLG Dresden, 25.08.1998 - 14 U 3276/97  

    Anonymisierte Krankenkassen-Preis-/Leistungsvergleiche

  • LG Hamburg, 04.01.2005 - 312 O 753/04  

    Wettbewerbsverstoß eines Anbieters über die Internet-Versteigerungsplattform

  • OLG Hamburg, 20.03.2003 - 5 U 185/02  

    Zum Begriff Sonderangebote wenn nicht nur einzelne nach Güte und Preis

  • OLG Hamburg, 07.02.2002 - 3 U 150/01  

    Voraussetzungen für allgemeines Verbot, für ein Lebensmittel im Sinne des § 14 a

  • OLG Koblenz, 02.05.2001 - 4 U 1417/00  

    Fotografieren beim Konkurrenten kann wettbewerbswidrig sein

  • LG Düsseldorf, 05.03.2009 - 4b O 242/07  

    Patent

  • LG Hamburg, 21.11.2003 - 324 O 681/03  

    Überprüfung des Bestandes einer einstweiligen Verfügung; Das Buch "Hinter den

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