Rechtsprechung
   BGH, 20.05.1999 - I ZR 40/97   

Volltextveröffentlichungen (7)

  • Jurion

    Notfalldienst - Notdienst - Patient - Privatpatient - Unternehmen - Wettbewerbswidrig - Unlauterer Wettbewerb - Werbung - Anzeige - Tageszeitung

  • werbung-schenken.de

    Notfalldienst für Privatpatienten

    UWG § 1; BOÄ Bayern § 27
    Berufswidrige Werbung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Notfalldienst für Privatpatienten

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Besprechungen u.ä.

  • aerzteblatt.de (Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Werberecht für Krankenhäuser und Institute: Grenzüberschreitungen nicht erlaubt (Dr. jur. Cornelis Lehment; Dt Ärztebl 2000, 97)

Papierfundstellen

  • NJW 1999, 3414
  • MDR 2000, 43
  • GRUR 1999, 1009



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Wird zitiert von ... (15)  

  • BGH, 08.06.2000 - I ZR 269/97  

    Dentalästhetika

    Die Klägerin als die berufsständische Vertretung der Zahnärzte ist - was auch die Revision nicht in Zweifel zieht - nach § 13 Abs. 2 Nr. 2 UWG berechtigt, Wettbewerbsverstöße zu verfolgen, die von ihren Mitgliedern oder von deren Wettbewerbern begangen werden (BGH, Urt. v. 20.5.1999 - I ZR 40/97, GRUR 1999, 1009 = WRP 1999, 1136 - Notfalldienst für Privatpatienten, m.w.N.).

    Für interessengerechte und sachangemessene Information, die keinen Irrtum erregt, muß im rechtlichen und geschäftlichen Verkehr Raum bleiben (vgl. BVerfGE 82, 18, 28; BVerfG NJW 1993, 2988 f.; BGH GRUR 1999, 1009, 1010 - Notfalldienst für Privatpatienten).

    Dieser Zweck rechtfertigt das Werbeverbot und - weil es eine Umgehung dieses Verbots verhindert - auch das Duldungsverbot (vgl. BVerfGE 85, 248, 259 f.; BGH GRUR 1999, 1009, 1010 - Notfalldienst für Privatpatienten; Urt. v. 10.11.1999 - I ZR 121/97, GRUR 2000, 613, 615 = WRP 2000, 506 - Klinik Sanssouci).

  • BGH, 09.10.2003 - I ZR 167/01  

    Arztwerbung im Internet

    Die Klägerin ist als berufsständische Vertretung der Zahnärzte - wie auch die Revision nicht in Zweifel zieht - nach § 13 Abs. 2 Nr. 2 UWG berechtigt, Wettbewerbsverstöße zu verfolgen, die von ihren Mitgliedern oder von deren Wettbewerbern begangen werden (BGH, Urt. v. 20.5.1999 - I ZR 40/97, GRUR 1999, 1009 = WRP 1999, 1136 - Notfalldienst für Privatpatienten; Urt. v. 8.6.2000 - I ZR 269/97, GRUR 2001, 181, 182 = WRP 2001, 28 - dentalästhetika).

    Für eine interessengerechte und sachangemessene Information, die keinen Irrtum erregt, muß im rechtlichen und geschäftlichen Verkehr Raum bleiben (vgl. BVerfGE 82, 18, 28; BVerfG, Beschl. v. 21.4.1993 - 1 BvR 166/89, NJW 1993, 2988, 2989; Beschl. v. 17.7.2003 - 1 BvR 2115/02, WRP 2003, 1099, 1100; BGH GRUR 1999, 1009, 1010 - Notfalldienst für Privatpatienten).

  • BGH, 15.05.2003 - I ZR 217/00  

    Sanfte Schönheitschirugie

    Sie handelt allerdings wettbewerbswidrig im Sinne des § 1 UWG, wenn sie durch eine Werbemaßnahme als Störer dazu beiträgt, daß bei ihr angestellte Ärzte gegen die Werbebeschränkungen verstoßen, denen sie nach ihrer ärztlichen Berufsordnung unterliegen (vgl. BGH, Urt. v. 20.5.1999 - I ZR 40/97, GRUR 1999, 1009, 1010 = WRP 1999, 1136 - Notfalldienst für Privatpatienten; Urt. v. 10.11.1999 - I ZR 121/97, GRUR 2000, 613, 615 f. = WRP 2000, 506 - Klinik Sanssouci).

    Verboten war nur eine berufswidrige Werbung, nicht dagegen interessengerechte und sachangemessene Informationen, die keinen Irrtum erregen (vgl. BVerfGE 71, 162, 164, 174 = GRUR 1986, 382, 385 - Arztwerbung; BVerfG WRP 2001, 1437, 1439 - Zahnarztsuchservice; BVerfG WRP 2002, 521, 522 - Tierarztwerbung; BGH GRUR 1999, 1009, 1010 - Notfalldienst für Privatpatienten).

  • BGH, 10.11.1999 - I ZR 121/97  

    Klinik Sanssouci; Werbeverbot für Belegärzte

    Dieser Zweck rechtfertigt das Werbeverbot und - weil es eine Umgehung dieses Verbots verhindert - auch das Duldungsverbot (vgl. BVerfGE 85, 248, 259 f.; BGH, Urt. v. 26.11.1998 - I ZR 179/96, GRUR 1999, 504, 506 = WRP 1999, 501 - Implantatbehandlungen; Urt. v. 20.5.1999 - I ZR 40/97, GRUR 1999, 1009, 1010 = WRP 1999, 1136 - Notfalldienst für Privatpatienten).
  • OLG Köln, 09.03.2001 - 6 U 127/00  

    Zahnarztwerbung im Internet

    Denn es entspricht allgemeiner Meinung, dass eine Ärztekammer Zuwiderhandlungen ihrer Mitglieder gegen die jeweilige Berufsordnung nicht nur mit standesrechtlichen Maßnamen, sondern auch mit dem Anspruch auf Unterlassung aus § 1 UWG verfolgen kann (vgl. hierzu BGH NJW 1996, 3081, 3082 "Laborbotendienst" sowie BGH WRP 2001, 28, 29 "dentalästhetica"; BGH WRP 1999, 1136 = GRUR 1999, 1009 "Notfalldienst für Privatpatienten"), weil es sich bei dem grundsätzlichen Werbeverbot um eine sog. wertbezogene Norm handelt, deren Verletzung grundsätzlich das Unwerturteil nach § 1 UWG nach sich zieht.

    Damit greift § 20 a BO Nordrhein inhaltlich die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfGE 82, 18, 28; BVerfG NJW 1993, 2988 f.) und des Bundesgerichtshofs (BGH GRUR 1999, 1009, 1010 "Notfalldienst für Privatpatienten") auf, wonach zwar einerseits für eine interessengerechte und sachangemessene, nicht irreführende Information im rechtlichen und geschäftlichen Verkehr Raum bleiben muss, andererseits aber angebotene zahnärztliche Behandlungen nicht ungefragt wie gewerbliche Leistungen und mit reklamehaften Zügen angepriesen werden dürfen.

  • OLG Köln, 18.07.2003 - 6 U 23/03  

    Wettbewerbswidrigkeit der Werbeanzeige eines Zahnarztes

    Denn es entspricht insbesondere der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, dass eine Ärztekammer Zuwiderhandlungen ihrer Mitglieder gegen die jeweilige Berufsordnung nicht nur mit standesrechtlichen Maßnahmen, sondern auch mit dem Anspruch auf Unterlassung aus § 1 UWG verfolgen kann (BGH NJW 1996, 3081, 3082 "Laborbotendienst"; BGH WRP 2001, 28, 29 "dentalästhetica"; BGH WRP 1999, 1136 = GRUR 1999, 1009 "Notfalldienst für Privatpatienten"; vgl. auch Senat, Urteil vom 09.03.2001, veröffentlicht u.a. in MMR 2001, 702 ff. und NJW-RR 202, 204 ff.), weil es sich bei dem grundsätzlichen Werbeverbot um eine sogenannte wertbezogene Norm handelt, deren Verletzung zwar nicht stets und losgelöst von den Umständen des Einzelfalls, jedoch grundsätzlich das Unwerturteil nach § 1 UWG nach sich zieht (vgl. hierzu BGHZ 140, 134, 138 f. "Hormonpräparate"; BGH GRUR 2000, 237, 238 = WRP 2000, 170 "Giftnotruf-Box"; BGH WRP 2000, 1116, 1119 "Abgasemissionen" und BGH WRP 2001, 255, 257 "Verbandsklage gegen Vielfachabmahner").
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 19.09.2008 - 13 B 1070/08  

    Arzt- und Berufsrecht - Keine Werbung mit privatem „Notdienst“

    Das Vorbringen des Antragstellers unter Hinweis auf die Entscheidung des BGH vom 20.5.1999 - I ZR 40/97 -, ein privatrechtlicher Notdienst sei zulässig und dürfe nicht anders behandelt werden als der öffentlich-rechtliche, bedingt - unabhängig davon, dass es in dem BGH-Verfahren anders als hier um einen Notfalldienst für Privatpatienten ging - keine andere Wertung.
  • OLG Düsseldorf, 18.07.2000 - 20 U 27/00  

    Anzeigenwerbung eines Zahnarztes mit Tätigkeitsschwerpunkten

    (1) Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (vgl. NJW 1986, 1533; NJW 1986, 1536; NJW 1992, 2341; NJW 1993, 2988; NJW 1994, 1591), des Bundesgerichtshofs (NJW 1998, 3414 - Patientenwerbung; NJW 1999, 1784 - Implantatbehandlungen; NJW 1999, 3414 - Notfalldienst; NJW 1999, 3416 Ärztlicher Hotelservice) und des Bundesverwaltungsgerichts (NJW 1998, 2759) sind Werbebeschränkungen und -Verbote für (Zahn-)ärzte grundsätzlich wirksam und stellen eine zulässige Beschränkung der Freiheit der Berufsausübung dar.
  • OLG Hamburg, 24.04.2003 - 3 U 199/02  

    Zur berufswidrigen unlauteren Werbung, wenn ein Zahnarzt Anzeigen für seine

    Verstöße gegen berufsspezifische Werberegelungen, die dem Zweck dienen, die Wettbewerbsbedingungen aller Beteiligten einander anzugleichen, begründen in der Regel auch einen Wettbewerbsverstoß gemäß § 1 UWG, ohne dass es dafür noch auf das Vorliegen weiterer Umstände ankäme (std. Rspr., vgl. nur BGH NJW 1999, 3414, 3415, Köhler/Piper, UWG, 3. Aufl. 2002, § 1 Rn. 801, jeweils m.w.N.).
  • VG Gießen, 14.11.2007 - 21 BG 1275/07  

    Zulässigkeit der Werbung eines Arztes mittels eines Unternehmensfilms

    Dementsprechend sei das Werbeverbot für Zahnärzte in den jeweiligen Berufsordnungen durch das Bundesverfassungsgericht (BVerfGE 82, 18 = NJW 1990, 2122; NJW 1993, 2988; NJW 2003, 2818) und den Bundesgerichtshof (NJW 1999, 3414) verfassungskonform dahingehend ausgelegt worden, dass für eine interessengerechte und sachangemessene Information, die keinen Irrtum erregt, im rechtlichen und geschäftlichen Verkehr Raum bleiben müsse.
  • OLG München, 30.11.2000 - 6 U 2849/00  

    Ärzteliste der gesetzlichen Krankenkasse im Rahmen eines Modellprojektes

  • SG München, 20.01.2014 - S 38 KA 805/13  

    Wettbewerbswidrigkeit der Organisation eines ärztlichen Bereitschaftsdienstes;

  • LG München I, 08.12.2009 - 37 O 16059/09  

    Wettbewerbsverstoß: Unterlassungsanspruch gegen eine "Botox-Party" im Rahmen der

  • LG Stuttgart, 29.11.2005 - 17 O 565/05  

    Ärztliches Berufsrecht; kein wettbewerbswidriges Verhalten bei Beteiligung mit

  • LG Hagen, 16.12.2004 - 23 O 44/04  

    Wettbewerb

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