Rechtsprechung
   BGH, 18.09.2014 - I ZR 76/13   

Volltextveröffentlichungen (19)

  • lexetius.com

    UrhG § 10 Abs. 1, § 97 Abs. 1

  • MIR - Medien Internet und Recht

    CT-Paradies - Vermutung der Urheberschaft bei Einstellen eines Lichtbilds in das Internet und zu weiteren Fragen bei der unberechtigten Nutzung von Lichtbildern im Rahmen von eBay-Angeboten

  • IWW

    § 10 Abs. 1 UrhG, § ... 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO, § 97 Abs. 2 Satz 1 UrhG, § 72 Abs. 1 UrhG, § 72 Abs. 2 UrhG, § 15 Abs. 1 Nr. 1, § 16 UrhG, § 15 Abs. 2 Satz 2 Nr. 2, § 19a UrhG, § 10 Abs. 1 Halbsatz 1 UrhG, § 10 Abs. 1 Halbsatz 2 UrhG, § 16 Abs. 2 UrhG, § 16 Abs. 1 UrhG, § 7 UrhG, § 10 Abs. 2 UrhG, § 10 Abs. 3 UrhG, § 5 Abs. 2 Satz 1 MarkenG, § 6 Abs. 2 Satz 1 UrhG, Artikel 5 der Richtlinie 2004/48/EG, § 139 Abs. 1 Satz 2 ZPO, § 339 BGB, §§ 133, 157 BGB, § 17 UrhG, § 97 Abs. 1, §§ 72, 15 Abs. 2 Satz 2 Nr. 2, § 97a Abs. 1 Satz 2 UrhG

Kurzfassungen/Presse (19)

  • internet-law.de (Kurzinformation)

    Vermutung der Urheberschaft auch im Internet

  • ferner-alsdorf.de (Rechtsprechungsübersicht)

    Fotoklau: Schadensersatz bei Fotoklau

  • lhr-law.de (Kurzinformation)

    Lass es bitte - das ist gar nicht so einfach zu verstehen, oder doch?

  • wbs-law.de (Kurzinformation)

    Reichweite der Sorgfaltspflichten nach Online-Fotoklau bei eBay

  • beckmannundnorda.de (Kurzinformation)

    Es liegt ein Vervielfältigungsstück eines Werkes vor, wenn dieses ins Internet gestellt wird - Unterlassungsschuldner muss auf Dritte einwirken um Verbreitung zu verhindern

  • ratgeberrecht.eu (Kurzinformation)

    Fotoklau: Schuldner muss eBay zur Entfernung der Bilder auffordern

  • urheberrecht.org (Kurzinformation)

    Zur Urhebervermutung bei Fotografien im Internet

  • anwaltskanzlei-online.de (Kurzinformation)

    Unterlassungspflicht wegen Bilderklau umfasst auch beendete ebay-Auktionen

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Bilderklau für die eBay-Auktion

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Vertragsstrafeversprechen - und ihre Auslegung

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Schadensersatz und Vertragsstrafeverlangen - und die Bestimmtheit der Klage

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Vervielfältigungsstücke - und die Urhebervermutung

  • Jurion (Kurzinformation)

    Unberechtigte Nutzung von Lichtbildern im Rahmen von eBay-Angeboten

  • ipweblog.de (Kurzinformation)
  • dr-bahr.com (Kurzinformation)

    Schuldner einer Unterlassungserklärung muss bei eBay auch Bilder einer abgelaufenen Auktion löschen

  • waldorf-frommer.de (Kurzinformation)

    Urhebervermutung nach § 10 Abs. 1 UrhG gilt auch online

  • urheberrecht-leipzig.de (Kurzinformation)

    Unterlassungserklärung nach Abmahnung von eBay-Fotos verpflichtet zum Entfernen aus "abgelaufenen Auktionen" - Gefährliche Vertragsstrafe

  • anwalt-suchservice.de (Kurzinformation)

    Pflichten nach Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung

  • kpw-law.de (Kurzinformation)

    Anspruch auf 54fache Vertragsstrafe?

Besprechungen u.ä. (8)

  • lhr-law.de (Entscheidungsbesprechung)

    Vermutung der Urheberschaft nach § 10 UrhG gilt auch im Internet

  • Jurion (Entscheidungsbesprechung)

    Unberechtigte Nutzung von Lichtbildern im Rahmen von eBay-Angeboten

  • Jurion (Entscheidungsbesprechung)

    Unberechtigte Nutzung von Lichtbildern im Rahmen von eBay-Angeboten

  • shopbetreiber-blog.de (Entscheidungsbesprechung)

    Urheberrechtsverletzung: Welche Pflichten treffen den Abgemahnten?

  • it-recht-kanzlei.de (Entscheidungsbesprechung)

    Vermutlich schon: Zur Urhebernennung bei Bildern im Internet

  • it-recht-kanzlei.de (Entscheidungsbesprechung)

    Im Zweifel für den Urheber: Urhebervermutung bei Bildverletzungen

  • loebisch.com (Entscheidungsbesprechung)

    Unterlassungserklärung gilt auch für beendete eBay-Auktion

  • rechtambild.de (Entscheidungsbesprechung)

    Urheberschaftsvermutung bei Fotos im Internet

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • MDR 2015, 291
  • GRUR 2015, 258
  • MMR 2015, 262
  • MIR 2015, Dok. 015
  • K&R 2015, 185
  • ZUM 2015, 391



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Wird zitiert von ... (52)  

  • BGH, 15.02.2017 - VIII ZR 59/16  

    Verkaufsaktion auf der eBay-Internetplattform: Auslegung der Erklärung der

    Hat das Tatgericht jedoch unter Verkennung anerkannter Auslegungsregeln die gebotene Auslegung zur Ermittlung des mit einer Willenserklärung wirklich Gewollten unterlassen, kann diese Auslegung durch das Revisionsgericht erfolgen, wenn die erforderlichen Feststellungen getroffen sind (st. Rspr.; vgl. BGH, Urteile vom 25. September 1975 - VII ZR 179/73, BGHZ 65, 107, 112; vom 16. Juni 2010 - VIII ZR 280/09, NJW-RR 2010, 1310 Rn. 10; vom 18. September 2014 - I ZR 76/13, GRUR 2015, 258 Rn. 61; jeweils mwN).
  • BGH, 14.03.2017 - VI ZR 721/15  

    Wann ist die Einwilligung eines Gewerbetreibenden in E-Mail-Werbung wirksam?

    Vielmehr umfasst sie auch die Vornahme möglicher und zumutbarer Handlungen zur Beseitigung der Störungsquelle, wenn allein dadurch dem Unterlassungsgebot Folge geleistet werden kann (vgl. Senatsurteil vom 11. November 2014 - VI ZR 18/14, AfP 2015, 33 Rn. 16 zur titulierten Unterlassungsverpflichtung; BGH, Urteile vom 22. Oktober 1992 - IX ZR 36/92, BGHZ 120, 73, 76 f.; vom 18. September 2014 - I ZR 76/13, GRUR 2015, 258 Rn. 64; Beschluss vom 25. Januar 2007 - I ZB 58/06, NJW-RR 2007, 863 Rn. 17, jeweils mwN).

    Dementsprechend hat der Unterlassungsschuldner, um bestehende Gefahrenlagen zu beseitigen und künftige Verletzungen zu verhindern, erforderlichenfalls auf Dritte einzuwirken, wenn und soweit er auf diese - rechtlich oder tatsächlich - Einfluss nehmen kann (vgl. Senatsurteil vom 15. September 2015 - VI ZR 175/14, BGHZ 206, 347 Rn. 32; vom 28. Juli 2015 - VI ZR 340/14, WM 2015, 1664 Rn. 40; BGH, Urteil vom 18. September 2014 - I ZR 76/13, GRUR 2015, 258 Rn. 70; OLG Köln, GRUR-RR 2008, 365; MMR 2010, 782, 783; Ott, WRP 2007, 605, 608; Feddersen in Teplitzky, Wettbewerbsrechtliche Ansprüche und Verfahren, 11. Aufl., 57. Kap. Rn. 26; Köhler in Köhler/Bornkamm, UWG, 35. Aufl., § 12 Rn. 6.7).

  • BGH, 28.07.2015 - VI ZR 340/14  

    Löschungsanspruch gegen Äußerungen auf Webseiten Dritter

    Vielmehr kann der Betroffene den Störer zur Beseitigung eines Zustands fortdauernder Rufbeeinträchtigung grundsätzlich auch auf Löschung bzw. Hinwirken auf Löschung rechtswidriger, im Internet abrufbarer Tatsachenbehauptungen in Anspruch nehmen (vgl. BGH, Urteil vom 18. September 2014 - I ZR 76/13, GRUR 2015, 258 Rn. 62 ff. sowie Art. 17 des Entwurfs der EU-Datenschutz-Grundverordnung, Stand 11. Juni 2015, abrufbar unter http://www.cr-online.de/Verabschiedete_Fassung_der_Datenschutz-GVO_durch_den_Europaeischen_Rat_v._11.06.2015.pdf).

    Vielmehr umfasst sie auch die Vornahme möglicher und zumutbarer Handlungen zur Beseitigung des Störungszustands, wenn allein dadurch dem Unterlassungsgebot Folge geleistet werden kann (vgl. Senatsurteil vom 11. November 2014 - VI ZR 18/14, AfP 2015, 33 Rn. 16 zur titulierten Unterlassungsverpflichtung; BGH, Urteile vom 22. Oktober 1992 - IX ZR 36/92, BGHZ 120, 73, 76 f.; vom 18. September 2014 - I ZR 76/13, GRUR 2015, 258 Rn. 64; Beschluss vom 25. Januar 2007 - I ZB 58/06, NJW-RR 2007, 863 Rn. 17, jeweils mwN).

    Die Löschung bzw. das Hinwirken auf Löschung im Internet abrufbarer Tatsachenbehauptungen kann dementsprechend nur verlangt werden, wenn und soweit die beanstandeten Behauptungen nachweislich falsch sind und die begehrte Abhilfemaßnahme unter Abwägung der beiderseitigen Rechtspositionen, insbesondere der Schwere der Beeinträchtigung, zur Beseitigung des Störungszustands geeignet, erforderlich und dem Störer zumutbar ist (vgl. Senatsurteile vom 3. Mai 1977 - VI ZR 36/74, BGHZ 68, 331, 337; vom 25. November 1986 - VI ZR 57/86, BGHZ 99, 133, 138; vom 18. November 2014 - VI ZR 76/14, AfP 2015, 36 Rn. 40; BGH, Urteile vom 12. Januar 1960 - I ZR 30/58, JZ 1960, 701, 702 f.; vom 18. September 2014 - I ZR 76/13, GRUR 2015, 258 Rn. 62 ff.; MünchKomm-BGB/Rixecker, 6. Aufl., Anhang zu § 12 Rn. 223; Wenzel/Gamer, Das Recht der Wort- und Bildberichterstattung, 5. Aufl., Kap. 13 Rn. 25; Kamps in Götting/Schertz/Seitz, Handbuch des Persönlichkeitsrechts, § 49 Rn. 33 f., 49; jeweils mwN).

    Der Schuldner ist aber nur zu solchen Beseitigungsmaßnahmen verpflichtet, die in seiner Macht stehen (vgl. BGH, Urteil vom 18. September 2014 - I ZR 76/13, GRUR 2015, 258 Rn. 62 ff.; Ott, WRP 2007, 605, 608; Bornkamm in Köhler/Bornkamm, UWG, 33. Aufl., § 8 Rn. 1.87; Teplitzky, aaO, 57. Kapitel Rn. 26).

    Denn die Verpflichtung, den durch das Einstellen rechtswidriger Tatsachenbehauptungen in das Internet geschaffenen Zustand fortdauernder Rufbeeinträchtigung zu beseitigen, schließt die Pflicht mit ein, im Rahmen des Möglichen und Zumutbaren auf die Betreiber der Internetplattformen, auf denen die angegriffenen Äußerungen noch abrufbar sind, einzuwirken, um diese zu einem Entfernen der rechtswidrigen Inhalte zu veranlassen (vgl. BGH, Urteil vom 18. September 2014 - I ZR 76/13, GRUR 2015, 258 Rn. 70; Ott, WRP 2007, 605, 608; Teplitzky, aaO; Art. 17 des Entwurfs der EU-Datenschutz-Grundverordnung, Stand 11. Juni 2015, abrufbar unter http://www.cr-online.de/Verabschiedete_Fassung_der_Datenschutz-GVO_durch_den_Europaeischen_Rat_v._11.06.2015.pdf; Wybitul/Fladung, BB 2012, 509, 511 f.).

    Es ist anerkannten Rechts, dass der Unterlassungs- oder Beseitigungsschuldner zur Erfüllung der ihm obliegenden Verpflichtung erforderlichenfalls auf Dritte einzuwirken hat, wenn und soweit er auf diese - rechtlich oder tatsächlich - Einfluss nehmen kann (vgl. BGH, Urteil vom 18. September 2014 - I ZR 76/13, GRUR 2015, 258 Rn. 70; OLG Köln, GRUR-RR 2008, 365; MMR 2010, 782, 783; Ott, WRP 2007, 605, 608; Teplitzky, aaO; Köhler in Köhler/Bornkamm, UWG, 33. Aufl. § 12 Rn. 6.7).

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