Rechtsprechung
   KG, 29.05.2001 - 5 U 10150/00   

Volltextveröffentlichungen (5)

  • Judicialis
  • online-und-recht.de
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    UWG § 1; AMG § 43 Abs. 1 § 73 Abs. 2 Nr. 6 a
    Internet-Versand apothekenpflichtiger Arzneimittel durch niederländischen Apotheker - Wettbewerbswidrigkeit

  • Jurion(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Unlauterer Wettbewerb; Arzneimittelversand; Niederländischer Apotheker; Internet-Apotheke; Apothekenpflichtige Arzneimittel

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (4)

  • JurPC (Leitsatz)

    UWG § 1; AMG §§ 43 Abs. 1, 73 Abs. 2 Nr. 6 a
    Internet-Apotheke

  • Max-Planck-Institut (Kurzinformation)
  • zaoerv.de PDF, S. 89 (Zusammenfassung)

    EG - freier Warenverkehr

  • beck.de (Leitsatz)

    Internetapotheke DocMorris

Sonstiges

  • Europäischer Gerichtshof (Verfahrensmitteilung)

    Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb, § 1 ; Arzneimittelgesetz, §§ 43 Abs. 1, und 73 Abs. 2 No. 6a
    Freier Warenverkehr, Mengenmäßige Beschränkungen, Maßnahmen gleicher Wirkung, Angleichung der Rechtsvorschriften, Verbraucherschutz, Industriepolitik

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2002, 113
  • GRUR-RR 2001, 244
  • MMR 2001, 759
  • K&R 2001, 640



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Wird zitiert von ... (19)  

  • BGH, 30.03.2006 - I ZR 24/03  

    Arzneimittelwerbung im Internet

    Diese sind nach Art. 2 lit. h ii Spiegelstrich 2 der E-Commerce-Richtlinie und nach ihrem Erwägungsgrund Nr. 21 vom koordinierten Bereich ausgenommen (vgl. auch KG GRUR-RR 2001, 244, 249; Ahrens, CR 2000, 835, 841; Ernst, WRP 2001, 893, 898).
  • KG, 09.11.2004 - 5 U 300/01  

    Wettbewerbsverstoß: Verbringen von nicht zugelassenen Arzneimitteln an private

    Im Hinblick auf die o.g. nicht zugelassene Arzneimittel bestehen keine durchgreifenden Bedenken, über den gesetzlichen (die Ausnahmeerlaubnis einschränkenden) Wortlaut "ohne gewerbs- oder berufsmäßige Vermittlung" hinaus jede gewerbs- oder berufsmäßige Mitwirkung an einem grenzüberschreitenden Bezug nicht zugelassener Arzneimittel als nicht von § 73 Abs. 2 Nr. 6 a AMG erlaubt anzusehen, die über einen "Einzelbezug" hinausgeht, insbesondere also bei einem - wie vorliegend - Versandhandel (vgl. Landgericht Frankfurt/Main, MMR 2001, 243, 245; Rehmann, AMG, § 73 Rdn. 10; Deutsch-Lippert, AMG, § 73 Rdn. 5; Mankowski, MMR 2001, 251, 253; Ernst, WRP 2001, 893, 895; offen gelassen noch vom Senat, MMR 2001, 759, 761 f.).

    Unter diesen Umständen kommt es nicht mehr darauf an, ob ein "Bezug" von Arzneimitteln voraussetzt, dass diese unter persönlicher Anwesenheit in der EG-ausländischen Apotheke gekauft worden sind (vgl. Senat, MMR 2001, 759, 762).

  • SG Frankfurt/Main, 09.08.2006 - S 21 KR 429/06  

    Krankenversicherung - öffentlich-rechtliche Rechtsbeziehung zwischen

    Während nach den §§ 43 Abs. 1, 73 Abs. 1 Arzneimittelgesetz (AMG) in der bis zum 31.12.2003 geltenden Fassung der Versandhandel mit Arzneimitteln nach deutschen Recht uneingeschränkt unzulässig war und sich seine Zulässigkeit auch nicht aus § 73 Abs. 2 Nr. 6a AMG a. F. ergab (siehe Kammergericht Berlin, Urteil vom 29.05.2001 - 5 U 10150/00; OLG Frankfurt am Main, Urteil vom 31.05.2001 -6 U 240/00; LG Frankfurt am Main Beschluss vom 10.08.2001 - 3/11 O 64/01) und primär die Frage umstritten war, ob dieses uneingeschränkte Verbot mit EG-Recht, insbesondere Artikel 28 des Vertrages zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft ([EGV] in der Fassung des Vertrages von Amsterdam vom 02.10.1997) vereinbar waren, erlaubt nun das ab 01.01.2004 geltende Recht den Versandhandel mit Arzneimitteln.
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 14.04.2005 - L 5 KR 69/04  

    Krankenversicherung

    Nach den der Verpflichtungsanordnung zu Grunde liegenden §§ 43 Abs. 1, 73 Abs. 1 Arzneimittelgesetz (AMG) in der bis zum 31.12.2003 geltenden Fassung war der Versandhandel mit Arzneimitteln nach deutschem Recht uneingeschränkt unzulässig und ergab sich auch nicht aus § 73 Abs. 2 Nr. 6a AMG a. F. (s. KG, Urteil vom 29.05.2001 - 5 U 10150/00; OLG Frankfurt, Urteil vom 31.05.2001 - 6 U 240/00; LG Frankfurt, Beschluss vom 10.08.2001 - 3/11 O 64/01).

    Auf der anderen Seite wurde aber sowohl in der Literatur (Rehmann, AMG, 2. Auflage 2003, § 43 Rdn. 1; Kloesel/Cyran, AMG, § 43 Anm. 13) als auch in der Rechtsprechung (KG, Urteil vom 29.05.2001, a.a.O.) die Auffassung vertreten, das deutsche Recht sei mit dem EG-Recht vereinbar.

  • LG Berlin, 28.01.2014 - 15 O 300/12  

    Kündigungsrecht und Preisanpassung in MMORPG-AGB - World of Warcraft

    Sie ergibt sich jedoch aus Art. 5 Nr. 3 EuGWO, da die Verwendung inhaltlich unwirksamer AGB eine unerlaubte Handlung in diesem Sinne darstellt und sich das Internet-Angebot der Beklagten unstreitig an in Deutschland ansässige Verbraucher richtet, so dass der Erfolgsort in der Bundesrepublik Deutschland und - örtlich - auch in Berlin liegt (KG Berlin, Urteil vom 29. Mal 2001 - 5 U 10150/00 -, juris).
  • OLG Brandenburg, 15.12.2003 - 9 WF 215/03  

    Vergütung des Verfahrenspflegers für ein minderjähriges Kind

    Die Ansichten der Kindeseltern ergeben sich zudem regelmäßig bereits aus den Gerichtsakten, sodass Gespräche mit den Eltern allenfalls in Ausnahmefällen erforderlich sind, um den Willen des Kindes gegenüber dem Gericht artikulieren zu können (KG, KGR Berlin 2001, 285, 287; KG, FamRZ 2000, 1300 f).
  • SG Münster, 21.06.2002 - S 11 KR 79/02  

    Krankenversicherung

    Es liegt nach wie vor ein (verbotenes) in Verkehr bringen außerhalb einer Apotheke vor, was zu verbieten das Anliegen des Gesetzgebers war (s.a. OLG Frankfurt, Urt. v. 31.05.2001, -6 U 240/00-; KG Berlin, Urt. v. 29.05.2001 -5 U 10150/00-; LG Berlin, Beschluss vom 07.11.2000 -103 O 19/00- Urt. v. 30.10.2001 -103 O 109/01-; LG Frankfurt, Urt. v. 09.11.2000 -2-03 O 365/00-).

    So wird die Verfahrensweise von E N als zumindest im Hinblick auf diese Vorschrift als rechtmäßig angesehen vom LG Berlin Urt. v. 17.11.2000 - 103 O 19/00 - und v. 30.10.2001 - 103 O 109/01 und vom OLG Frankfurt, Urt. v. 31.05.2001 - 6 U 240/00, als von dieser Vorschrift nicht gedeckt dagegen vom KG Berlin, Urt. v. 29.05.2001 - 5 U 10150/00 - und LG Frankfurt, Urt. v. 09.11.2000 - 2 - 03 O 365/00 - und 2/3 O 365/00.

  • LG Hamburg, 31.08.2006 - 327 O 391/06  
    Schon bisher wurden Versandverbote von Arzneimitteln an Endverbraucher von der Rechtsprechung nicht als Marktzutrittsregeln qualifiziert (vgl. BGH, GRUR 2001, 178, 181 - Impfstoffversand an Ärzte; KG GRUR-RR 2001, 244, 249; OLG Frankfurt/M, GRUR-RR 2001, 250).
  • LSG Niedersachsen-Bremen, 30.09.2002 - L 4 KR 122/02  

    Anordnung der sofortigen Vollziehung - Ermessensausübung - Interessenabwägung -

    Da Versandapotheken nach § 42 Abs. 1 AMG verboten seien, seien sie keine Apotheken im Sinne des SGB V. Das werde durch das Urteil des Kammergerichts Berlin vom 29. Mai 2001 (Az.: 5 U 10150/00) bestätigt.
  • OLG Naumburg, 03.07.2002 - 7 U 67/01  

    Kein wettbewerbsrechtlicher Unterlassungsanspruch wegen des Verbotes der

    Nach Ansicht des Senats ist § 24 ApBetrO, ebenso wie das grundsätzliche Versandhandelsverbot des § 17 Abs. 1 und 2 ApG uneingeschränkt geltendes Rechts, mag auch der Arznei- und Heilmittelsektor in starkem Maße gesundheitspolitisch in Bewegung geraten (vgl. einerseits die die Zulässigkeit einer Internetapotheke verneinenden Entscheidungen OLG Frankfurt, WRP 2001, 951 ff. -Doc.Morris- = GRUR Int. 2001, 771 ff. und KG GRUR-RR 2001, 244 ff. m.Anm. d.Schriftl.; zustimmend Ernst, "Arzneimittelverkauf im Internet", WRP 2001, 893 ff.; a.A. LG Berlin -abgeändert vom KG aaO.- in MMR 2001, 249 ff. mit abl.
  • KG, 08.11.2002 - 5 U 149/02  

    Einordnung eines Produkts als Arzneimittel; Werbeverbot bei fehlender

  • LSG Bayern, 16.08.2002 - L 4 B 193/02  

    Anforderungen an die Glaubhaftmachung bei einer einstweiligen Anordnung; Hinweis

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 02.06.2003 - L 5 B 78/02  

    Krankenversicherung

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 02.06.2003 - L 5 B 74/02  

    Krankenversicherung

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 02.06.2003 - L 5 B 80/02  

    Krankenversicherung

  • SG Hannover, 16.07.2002 - S 11 KR 483/02  

    Krankenkasse - Rechtswidrigkeit - Werbung - Arzneimittelversand - ausländische

  • KG, 10.12.2002 - 5 U 327/01  

    Zur Arzneimitteleigenschaft von Produkten mit der Bezeichnung "Prof. M

  • LSG Hamburg, 01.12.2003 - L 1 B 175/02  

    Einstweiliger Rechtsschutz - Informationsrecht der Krankenkasse gegenüber ihren

  • SG Köln, 02.09.2002 - S 26 KR 116/02  

    Krankenversicherung

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