Rechtsprechung
   OLG Köln, 21.10.2008 - 6 Wx 2/08   

Volltextveröffentlichungen (16)

  • Telemedicus

    Gewerbliches Ausmaß von Urheberrechtsverletzungen

  • wbs-law.de

    Filesharing

  • damm-legal.de (Kurzinformation und Volltext)

    Auskunftsanspruch per einstweiliger Verfügung?

  • Judicialis
  • JurPC

    UrhG §§ 19 a, 101; FGG § 20 Abs. 1; BGB §§ 280, 281; RDG § 2; UrhWG § 1 Abs. 1; TKG
    "Ganz anders" - zum Verfahren nach § 101 Abs. 9 UrhG n. F. -

  • Kanzlei Prof. Schweizer

    UrhG §§ 19 a, 101; FGG § 20 Abs. 1; BGB §§ 280, 281; RDG § 2; UrhWG § 1 Abs. 1; TKG § 96
    Auskunftsanspruch bei Urheberrechtsverletzung

  • kanzlei.biz

    Auskunftsanspruch bei Verletzung des Urheberrechts in gewerblichem Ausmaß

  • debier datenbank(Leitsatz frei, Volltext 2,50 €)

    Die schöne Müllerin

    §§ 19a, 101 UrhG

  • webhosting-und-recht.de

    Urheberrechtlicher Auskunftsanspruch nach § 101 UrhG

  • kanzlei.biz

    Urheberrechtsverletzungen durch Teilnahme an Filesharing-Systemen

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Urheberrecht - "Ganz anders"; zum Verfahren nach § 101 Abs. 9 UrhG n.F.

  • Jurion(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Verletzung des Urheberrechts durch unberechtigtes Zurverfügungstellen eines Werkes in einer Internet-Tauschbörse unter Verwendung von wechselnden IP-Adressen; Vorwegnahme einer Entscheidung in der Hauptsache durch eine eine Auskunftserteilung gem. § 101 Abs. 2 Urheberrechtsgesetz (UrhG) anordnende einstweilige Anordnung; Entgegenstehen einer Beschränkung der erlaubten Nutzung auf eine bestimmte Nutzungsart der Ausschließlichkeit eines Nutzungsrechts

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (13)

  • internetrecht-infos.de (Auszüge und Zusammenfassung und Kurzanmerkung)

    In der öffentlichen Zugänglichmachung eines Musikalbums mittels einer Internettauschbörse liegt eine Rechtsverletzung im gewerblichem Ausmaß

  • Kanzlei Prof. Schweizer (Kurzinformation)

    Urheberrechtsverletzung: kein Auskunftsanspruch gegen Internetprovider im Eilverfahren

  • urheberrecht.org (Kurzinformation)

    OLG Köln hebt einstweilige Anordnung zum urheberrechtlichen Drittauskunftsanspruch aus formalen Gründen auf

  • heise.de (Pressebericht, 31.10.2008)

    Keine Herausgabe von Provider-Nutzerdaten im juristischen Eilverfahren

  • dr-bahr.com (Kurzinformation und Auszüge)

    Neues zum urheberrechtlichen Internet-Auskunftsanspruch

  • wb-law.de PDF (Rechtsprechungsübersicht)

    Aktuelle Entwicklungen zum Thema Filesharing (Christian Solmecke; K&R 2009, 772)

  • kanzlei-richter.com (Kurzinformation)

    Urheberrechtlicher Auskunftsanspruch nicht per einstweiliger Anordnung durchsetzbar

  • mikap.de PDF, S. 4 (Kurzinformation)

    Akteneinsicht und Auskunftsanspruch

  • it-recht-kanzlei.de (Rechtsprechungsübersicht)

    Urheberrechtlicher Auskunftsanspruch: Bei Rechtsverletzungen in Tauschbörsen

  • anwalt24.de (Kurzinformation)

    Deckelung der Abmahnkosten auf 100 Euro - gewerblich oder nicht gewerblich

  • anwalt24.de (Kurzinformation)

    Auskunftsanspruch nach § 101 Abs. 2 UrhG

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Auskunftsanspruch bei Urheberrechtsverletzung

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    "Filesharing": Auskunftsanspruch des Rechteinhabers setzt gewerbliches Ausmaß der Rechtsverletzung voraus - Rechtsverletzung im gewerblichen Ausmaß liegt im Zugänglichmachen eines einzigen Musikalbums vor

Besprechungen u.ä. (7)

  • internetrecht-infos.de (Auszüge und Zusammenfassung und Kurzanmerkung)

    In der öffentlichen Zugänglichmachung eines Musikalbums mittels einer Internettauschbörse liegt eine Rechtsverletzung im gewerblichem Ausmaß

  • retosphere.de (Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Die Rechtsprechung zum neuen Auskunftsanspruch nach § 101 UrhG

  • uni-jena.de PDF, S. 90 (Entscheidungsbesprechung)

    (Dr. Jan Eichelberger; GB 1/2009, S. 85)

  • uni-oldenburg.de PDF (Entscheidungsbesprechung)

    Das Merkmal des "geschäftlichen Ausmaßes" bei Auskunftsansprüchen nach § 101 UrhG bei Filesharing

  • cbh.de (Kurzanmerkung)

    Wegweisende Entscheidungen zum neuen Auskunftsanspruch gem. § 101 UrhG

  • mikap.de PDF, S. 6 (Entscheidungsbesprechung)

    Herausgabeanspruch von IP-Adressen vom Provider verneint - Filesharing

  • wbs-law.de PDF (Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Aktuelle Entwicklungen zum Thema Filesharing (RA Christian Solmecke, RA Kilian Kost; K&R 2009, 772)

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • MDR 2009, 158
  • GRUR-RR 2009, 9
  • FGPrax 2009, 43
  • MMR 2008, 820
  • MIR 2008, Dok. 323
  • K&R 2008, 751
  • ZUM 2008, 978



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Wird zitiert von ... (70)  

  • BGH, 21.09.2017 - I ZR 58/16  

    Sicherung der Drittauskunft

    In der Instanzrechtsprechung ist ein solcher Anspruch teilweise nach den Vorschriften des Gesetzes über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit behandelt worden (OLG Köln, GRUR-RR 2009, 9, 11; OLG Karlsruhe, GRUR-RR 2009, 379; OLG Hamm, MMR 2011, 193, 194; OLG Düsseldorf, GRUR-RR 2013, 208) und teilweise ist über diese Ansprüche im Verfahren der einstweiligen Verfügung nach den Vorschriften der Zivilprozessordnung entschieden worden (OLG Hamburg, MMR 2010, 338; OLG Düsseldorf, MMR 2011, 546; für einen Anspruch auf Aufrechterhaltung von Verkehrsdaten für zukünftige Verletzungsfälle: OLG Frankfurt, MMR 2010, 62, 63; MMR 2010, 109; OLG München, MMR 2012, 764).

    b) Der an der Verletzung des Urheberrechts oder eines anderen nach dem Urheberrechtsgesetz geschützten Rechts nicht beteiligte Dritte ist in Fällen offensichtlicher Rechtsverletzung oder in Fällen, in denen der Verletzte gegen den Verletzer Klage erhoben hat, nach § 101 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 UrhG nicht nur zur Auskunftserteilung verpflichtet, sondern auch zum Unterlassen der Löschung von bei ihm vorhandenen Daten, die die Auskunftserteilung erst ermöglichen (OLG Köln GRUR-RR 2009, 9, 10; OLG Karlsruhe, GRUR-RR 2009, 379, 380; OLG Hamburg, MMR 2010, 338, 339; aA OLG Frankfurt, GRUR-RR 2010, 91 f.; vgl. hierzu Wimmers in Schricker/Loewenheim, Urheberrecht, 5. Aufl., § 101 UrhG Rn. 112; Dreier in Dreier/Schulze, UrhG, 5. Aufl. § 101 Rn. 37).

    Dem mit der Richtlinie verfolgten Ziel der Durchsetzung der Rechte des geistigen Eigentums liefe es zuwider, wenn es im freien Belieben des aufgrund von Art. 8 Abs. 1 der Richtlinie 2004/48/EG nach § 101 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 UrhG zur Auskunft verpflichteten Dritten stünde, in Kenntnis einer möglichen Rechtsverletzung die Auskunftserteilung unmöglich zu machen und damit den Anspruch des Rechtsinhabers gegen den Verletzer zu vereiteln (vgl. OLG Köln, GRUR-RR 2009, 9, 11; OLG Karlsruhe, GRUR-RR 2009, 379, 380; OLG Hamburg, MMR 2010, 338, 339; Reber in Ahlberg/Götting, BeckOK UrhR, 16. Edition, Stand: 1. April 2017, § 101 Rn. 8; aA OLG Frankfurt, MMR 2010, 62, 63; Braun in Beck'scher TKG-Kommentar, 4. Aufl., § 96 Rn. 17).

  • OLG Köln, 09.02.2009 - 6 W 182/08  

    Wann liegen bei einer Musiktauschbörse ein Geschäftlicher Verkehr und/oder ein

    a) Zutreffend ist allerdings der Ausgangspunkt des Landgerichts, dass der Auskunftsanspruch aus § 101 Abs. 2 UrhG eine Rechtsverletzung in gewerblichem Ausmaß voraussetzt (vgl. Senat, Beschluss vom 21.10.2008 - 6 Wx 2/08, GRUR-RR 2009, 9, 11); dies dürfte inzwischen gefestigter Rechtsprechung entsprechen (vgl. OLG Zweibrücken, GRUR-RR 2009, 12, 13; LG Frankfurt, GRUR-RR 2009, 15; LG Darmstadt, GRUR-RR 2009, 13, 14; vgl. auch LG Oldenburg, MMR 2008, 832, das insoweit allerdings von einer Rechtsverletzung im geschäftlichen Verkehr spricht).

    Wie der Senat bereits ausgeführt hat (Beschluss vom 21.10.2008 - 6 Wx 2/08, aaO. S. 11), begibt sich derjenige, der ein Musikalbum in eine Tauschbörse zum Herunterladen durch die Öffentlichkeit einstellt, gezielt der Möglichkeit, die weitere Verbreitung dieser Datei zu kontrollieren.

    Da eine Beteiligung des unbekannten Verletzers jedoch nicht möglich ist (anders Jüngel/Geißler, aaO., unter Bezugnahme auf den Beschluss des Senats vom 21.10.2008 - 6 Wx 2/08, aaO.), hat der deutsche Gesetzgeber, um die Richtlinie effizient umzusetzen, in zulässiger Weise objektive Voraussetzungen aufgestellt, bei deren Vorliegen in der Regel zugleich ein gewerbliches Ausmaß nach dem Verständnis der Richtlinie zu bejahen sein wird.

    Wie der Senat im Beschluss vom 21.10.2008 - 6 Wx 2/08, aaO, S. 10, ausgeführt hat, verlangt das Gesetz lediglich eine offensichtliche Rechtsverletzung; dagegen bezieht sich das Erfordernis der Offensichtlichkeit nicht darauf, dass diese Rechtsverletzung von dem Anschlussinhaber selbst begangen worden ist.

  • OLG Frankfurt, 16.06.2010 - 13 U 105/07  

    Kein Anspruch gegen den Provider auf sofortige Löschung von IP-Adressen

    Dies darf inzwischen auch als allgemein anerkannt bezeichnet werden (vgl.: EuGH in GRUR 2009, 579; OGH Wien in NJOZ 2010, 675; OLG Karlsruhe in MMR 2009, 412 sowie in GRUR-RR 2009, 379; OLG Köln in GRUR-RR 2009, 9; OLG Zweibrücken in GRUR-RR 2009, 12; Hanseat. OLG Hamburg, Urteil vom 17.02.2010 zum Aktz. 5 U 60/09, veröffentlich in juris, Das Rechtsportal; LG Frankenthal in MMR 2008, 687; LG München in MMR 2010, 111 m. w. N.; Landgericht Hamburg in MMR 2009, 570; die als Blatt 384 ff zu den Akten genommene Stellungnahme des Bundesbeauftragten für Datenschutz vom 7.04.2005; vgl. ferner Nr. 15 der Erwägungen sowie Art. 2 b und Art. 6 der Richtlinie 2002/58/EG des Europäischen Parlamentes und Rates vom 12.07.2002; Lünenbürger in TKG-Kommentar von Scheuerle und Mayen, 2. Auflage, 2008, § 3 TKG, Rd. 81; Gramlich in Manssen, Telekommunikations- und Multimediarecht, lose Blattsammlung, Stand 6/2007, § 96 TKG, Rd. 30).
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