Rechtsprechung
   BGH, 15.06.1988 - I ARZ 331/88   

Volltextveröffentlichungen (3)

  • Jurion

    Bindung einer Abgabe oder Verweisung eines Rechtsstreits in der Rechtsmittelinstanz und Erlass eines Urteils unter gleichzeitiger Aufhebung des vorinstanzlichen Urteils

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Bindungswirkung einer Abgabe oder Verweisung in der Rechtsmittelinstanz

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW-RR 1988, 1405
  • MDR 1989, 41



Kontextvorschau:





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (10)  

  • BGH, 09.07.2014 - VIII ZR 376/13  

    Zur rechtlichen Beurteilung eines Mischmietverhältnisses

    Auf den erstmals in der Berufungsinstanz von den Klägern hilfsweise gestellten Antrag ist der Rechtsstreit gemäß § 281 Abs. 1 ZPO - unter Aufhebung des rechtsfehlerfrei ergangenen Urteils des Landgerichts - an das sachlich und örtlich zuständige Amtsgericht Wedding zu verweisen (vgl. BGH, Urteil vom 8. Juli 1953 - II ZR 127/52, BGHZ 10, 155, 163; vom 23. Februar 1955 - VI ZR 28/54, BGHZ 16, 339, 345; BGH, Beschluss vom 15. Juni 1988 - I ARZ 331/88, NJW-RR 1988, 1405 unter [II]; jeweils mwN).
  • BGH, 22.10.2004 - V ZR 47/04  

    Zulässigkeit einer Verweisung in der Berufungsinstanz; Begriff der

    a) Im Rechtsmittelverfahren ist eine - die gleichzeitige Aufhebung des erstinstanzlichen Urteils erfordernde (vgl. BGHZ 10, 155, 163, BGH, Beschl. v. 15. Juni 1988, I ARZ 331/88, NJW-RR 1988, 1405) - Verweisung des Rechtsstreits an das örtlich oder sachlich zuständige Gericht erster Instanz nur möglich, sofern die Unzuständigkeit des Erstgerichts noch geltend gemacht werden kann (BGHZ 16, 339, 345).
  • OLG Hamm, 11.01.2017 - 30 U 107/16  

    Darlehen; Internationale Zuständigkeit; Auszahlungsort

    In der Berufungsinstanz muss eine Verweisung durch Urteil unter Aufhebung des erstinstanzlichen Urteils erfolgen (vgl. BGH NJW-RR 1988, 1405; NJW 1986, 1994; Greger, in Zöller, Zivilprozessordnung, 31. Aufl. 2016, § 281 ZPO Rn. 9; Prütting, in: Münchener Kommentar zur ZPO, 5. Auflage 2016, § 281 ZPO Rn. 39 m.w.N.).
  • BGH, 29.09.1993 - XII ZR 43/92  

    Nutzung eines Hauses nach Ehescheidung

    Damit war auch über die Abgabe gemäß § 18 HausratsVO durch Urteil zu befinden, da die Abhängigkeit von dem Mißerfolg des Hauptantrags bis zur Rechtskraft der Entscheidung über diesen bestehenbleiben mußte; die Entscheidung über Abgaben durch Urteil ist in der Rechtsmittelinstanz im übrigen die Regel (vgl. dazu auch BGH, Urteil vom 5. Juni 1972 - VII ZR 35/70 - NJW 1972, 1318, 1320; BGH, Beschluß vom 15. Juni 1988 - I ARZ 331/88 - BGHR ZPO § 36 Nr. 6 Rechtsmittelgericht 1, BGHZ 97 aaO. 288).
  • OLG Schleswig, 26.07.2001 - 5 U 80/00  

    Gerichtsstand des Insolvenzverwalters - Passivprozess

    Ein Verweisungsantrag nach § 281 ZPO kann auch in der Berufungsinstanz gestellt werden (vgl. BGHZ 10, 155, 163; BGH NJW-RR 1988, 1405).

    Die an sich durch Beschluß zulässige Verweisung erfolgt in diesem Fall durch Urteil unter gleichzeitiger Aufhebung des Urteils der Vorinstanz (vgl. BGH NJW-RR 1988, 1405).

  • OLG Saarbrücken, 05.12.2018 - 5 U 58/18  
    In der Rechtsmittelinstanz hat sie grundsätzlich durch Urteil unter Aufhebung der angefochtenen Entscheidung zu erfolgen (BGH, Beschl. v. 15.6.1988 - I ARZ 331/88 - MDR 1989, 41; OLG München, NJW-RR 2013, 1359; OLG Stuttgart, BeckRS 2012, 23634; OLG Köln, NJW-RR 2009, 569; Foerste in: Musielak/Voit, ZPO, 15. Aufl. 2018, § 281 Rdn. 10a; Prütting in MünchKommZPO, 5. Aufl. 2016, § 281 Rdn. 31, 39; siehe auch BVerwG, NJW 1979, 1899).
  • OLG Frankfurt, 26.11.2008 - 7 U 251/07  

    Internationale Zuständigkeit: Voraussetzungen des Gerichtsstands in

    In der Rechtsmittelinstanz hat die Verweisung durch Urteil und unter gleichzeitiger Aufhebung des erstinstanzlichen Urteils zu erfolgen (vgl. BGH NJW-RR 1988, 1405; NJW 1955, 1508; Urteil des Hanseatischen Oberlandesgerichts Hamburg vom 9.11.2006, Az.: 3 U 58/06).
  • OLG Jena, 26.11.2008 - 4 U 428/07  

    § 29 c ZPO (Verbrauchergerichtsstand für Haustürgeschäfte) gilt nicht für Klagen

    Nach ständiger Rechtsprechung ist im Rechtsmittelverfahren eine - die gleichzeitige Aufhebung des erstinstanzlichen Urteils erfordernde - Verweisung des Rechtsstreits an das örtlich oder sachlich zuständige Gericht des ersten Rechtszuges nur möglich, sofern die Unzuständigkeit des Erstgerichts noch geltend gemacht werden kann (Vgl. BGHZ 10, 155, 163; BGH MDR 1989, 41 = NJW-RR 1988, 1405; BGH MDR 2005, 265, 266; ebenso Zöller-Greger, 26. Aufl. § 281 Rz 9).
  • OLG Schleswig, 26.07.2001 - 15 U 80/00  

    Gerichtsstand für Aktivprozesse des Insolvenzverwalters

    Kontextvorschau leider nicht verfügbar
  • KG, 01.03.2011 - 14 U 122/08  

    Berufung: Verweisung auf einen erstmals in zweiter Instanz gestellten Hilfsantrag

    Diese Verweisung durch Urteil ist auch auf den erstmals in zweiter Instanz gestellten Hilfsantrag möglich (KG BB 1983, 213 [214]; Geisler in Prütting/Gehrlein/Geisler, ZPO, 1. Aufl., § 281 Rn. 23; vgl. auch BGH NJW 1986, 1995; BGH MDR 1989, 41; Zöller/Greger, ZPO, 28. Aufl., § 281 Rn. 9).
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.

Sie müssen eingeloggt sein, um diese Funktion zu nutzen.

Sie haben noch kein Nutzerkonto? In weniger als einer Minute ist es eingerichtet und Sie können sofort diese und weitere kostenlose Zusatzfunktionen nutzen.

| | Was ist die Merkfunktion?

Ablegen in

Benachrichtigen, wenn:




 
Alle auswählen

 


Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht