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   BFH, 16.11.1965 - I B 249/62 U   

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https://dejure.org/1965,831
BFH, 16.11.1965 - I B 249/62 U (https://dejure.org/1965,831)
BFH, Entscheidung vom 16.11.1965 - I B 249/62 U (https://dejure.org/1965,831)
BFH, Entscheidung vom 16. November 1965 - I B 249/62 U (https://dejure.org/1965,831)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Voraussetzungen für die Einordnung einzelner Elektrizitätswerke eines Elektrizitätunternehmen als einheitliche mehrgemeindliche Betriebsstätte

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFHE 84, 108
  • BStBl III 1966, 40
 
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Wird zitiert von ... (7)

  • BFH, 16.12.2009 - I R 56/08

    Zerlegung des Gewerbesteuermessbetrages eines Verkehrsflughafens

    Zwar hat es der Senat z. B. für Unternehmen der Elektrizitätsversorgung (Senatsbeschlüsse vom 16. November 1965 I B 249/62 U, BFHE 84, 108, BStBl III 1966, 40, und vom 18. Oktober 1967 I B 270/63, BFHE 90, 268, BStBl II 1968, 40) und der Mineralölwirtschaft (Senatsurteile in BFHE 113, 123, BStBl II 1975, 42, und in BFH/NV 1992, 766) ausreichen lassen, dass der räumliche Zusammenhang durch betriebliche Anlagen unter oder über der Erdoberfläche hergestellt wird, und dies ohne Rücksicht auf deren äußere Sichtbarkeit und zumindest bei Elektrizitätsunternehmen auch ohne Rücksicht auf das Eigentum an den die Verbindung vermittelnden Leitungen.
  • FG Hessen, 19.03.2008 - 8 K 2117/07

    Zerlegung des Gewerbesteuermessbetrages - Merkmale einer mehrgemeindlichen

    In Ausnahmefällen, namentlich für Unternehmen der Elektrizitätsversorgung (BFH-Beschlüsse vom 16. November 1965 I B 249/62 U, BStBl. III 1966, 40 und vom 18. Oktober 1967 I B 270/63, BStBl. II 1968, 40) und der Mineralölwirtschaft (BFH-Urteile vom 10. Juli 1974 I R 54/72, BStBl. II 1975, 42 und vom 26. Februar 1992 I R 58/91, BFH/NV 1992, 766), hat es die höchstrichterliche Rechtsprechung ausreichen lassen, dass der räumliche Zusammenhang durch betriebliche Anlagen unter oder über der Erdoberfläche hergestellt wird; und zwar ohne Rücksicht auf deren Sichtbarkeit und zumindest bei Elektrizitätsunternehmen auch ohne Rücksicht auf das Eigentum an den die Verbindung vermittelnden Leitungen.

    Denn der BFH hat in den genannten Entscheidungen entscheidend darauf abgestellt, dass das Elektrizitätsunternehmen "seine Aufgabe" "der Versorgung mit elektrischem Strom" (Beschluss vom 16. November 1965 I B 249/62 U, BStBl. III 1966, 40) bzw. "den Handel mit Strom" (Beschluss vom 18. Oktober 1967 I B 270/63, BStBl. II 1968, 40) ohne die Mitwirkung der Verwaltungsabteilung und technischen Abteilungen (Beschluss vom 16. November 1965 I B 249/62 U, BStBl. III 1966, 40) bzw. ohne Mess- und Kontrollgeräte (Beschluss vom 18. Oktober 1967 I B 270/63, BStBl. II 1968, 40) nicht erfüllen konnte (zu diesem Verständnis vgl. auch BFH-Urteil vom 12. Oktober 1977 I R 227/75, BStBl. II 1978, 160 unter IV. A. 1.).

  • BFH, 12.10.1977 - I R 227/75

    Bei Vorhandensein einer mehrgemeindlichen und einer anderen Betriebstätte ist der

    Zwar habe die Rechtsprechung bei Elektrizitätsunternehmen angenommen, daß der räumliche Zusammenhang gegenüber einer besonders engen wirtschaftlichen, technischen und organisatorischen Verbindung in den Hintergrund treten könne und schon durch das verbundwirtschaftliche Stromnetz erfüllt sei (Beschlüsse des BFH vom 16. November 1965 I B 249/62 U, BFHE 84, 108, BStBl III 1966, 40, und vom 18. Oktober 1967 I B 270/63, BFHE 90, 268, BStBl II 1968, 40).

    Bei diesen liegt, auch wenn einzelne Elektrizitätswerke nicht durch betriebseigene Leitungen untereinander verbunden sind und die Hauptverwaltung nicht an das Verteilernetz des Unternehmens angeschlossen ist, eine einheitliche mehrgemeindliche Betriebstätte vor, wenn zwischen der Hauptverwaltung und den übrigen Anlagen ein enger organisatorischer, wirtschaftlicher und technischer Zusammenhang besteht (BFH-Beschlüsse vom 1. Dezember 1959 I B 125/58, StRK, Gewerbesteuergesetz, § 30, Rechtsspruch 9; vom 2. November 1960 I B 31/59 U, BFHE 72, 17, BStBl III 1961, 8; I B 249/62 U und I B 270/63).

    Im Falle des BFH-Beschlusses I B 249/62 U legte der erkennende Senat besonderes Gewicht auf den Umstand, daß in der Hauptverwaltung nicht nur eine bei großen Gesellschaften sonst übliche geschäftsleitende Tätigkeit entfaltet wurde, sondern daß - außer der technischen Führungsspitze - auch die mittlere technische Leitung in der Hauptverwaltung zusammengefaßt war und von dort aus die gesamte Stromversorgung in den einzelnen Versorgungsbereichen gesteuert wurde.

  • BFH, 28.10.1987 - I R 275/83

    Gewerbesteuer - Zerlegung - Mehrgemeindliche Betriebsstätte - Gemeindelast -

    b) Das Urteil enthält keine Feststellungen zur Frage, ob das gesamte Elektrizitätsunternehmen oder einzelne Bereiche des Unternehmens einheitliche, mehrgemeindliche Betriebsstätten darstellen (vgl. dazu BFH-Beschlüsse vom 16. November 1965 I B 249/62 U, BFHE 84, 108, BStBl III 1966, 40, und vom 18. Oktober 1967 I B 270/63, BFHE 90, 268, BStBl II 1968, 40; BFH-Urteil vom 12. Oktober 1977 I R 227/75, BFHE 124, 65, BStBl II 1978, 160).
  • BFH, 18.10.1967 - I B 270/63

    Bildung einer einheitlichen mehrgemeindlichen Betriebsstätte - Berechnung des

    Die neuere Rechtsprechung hat, der technischen und wirtschaftlichen Entwicklung auf dem Gebiet der Energiewirtschaft Rechnung tragend, einen räumlichen Zusammenhang auch dann anerkannt, wenn die Anlagen nicht durch betriebseigene oder auf Grund eines Nutzungsrechts verwendete Leitungen, sondern durch ein verbundwirtschaftliches Stromnetz untereinander verbunden sind (Beschluß des Bundesfinanzhofs - BFH - I B 249/62 U vom 16. November 1965, Sammlung der Entscheidungen des Bundesfinanzhofs Bd. 84 S. 108 - BFH 84, 108 -, BStBl III 1966, 40).

    Dazu kommt, daß sich aus der geschilderten Bedeutung, die den Anlagen in E. und der 15 kV-Leitung von R. nach E. im Rahmen des Gesamtbetriebs der Stpfl. beizumessen ist, auch ein enger organisatorischer, wirtschaftlicher und technischer Zusammenhang ergibt, der nach dem BFH-Beschluß I B 249/62 U, a.a.O., auch eine Lücke im räumlichen Zusammenhang der verschiedenen Anlagen eines Elektrizitätsunternehmens zu schließen vermag.

  • BFH, 14.07.1971 - I R 127/68

    Vorliegen einer Betriebstätte - Selbständiger ständiger Vertreter - Überlassung

    Die in den beigeladenen Gemeinden unterhaltenen Bezirkskommissariate seien nach höchstrichterlicher Rechtsprechung Betriebstätten der Versicherungsanstalt im Sinne des Gewerbesteuerrechts (§ 16 Abs. 1, Abs. 2 Nr. 2 StAnpG; Beschlüsse des BFH I B 282/62 U vom 12. Oktober 1965, BFH 83, 526, BStBl III 1965, 690; I B 249/62 U vom 16. November 1965, BFH 84, 108, BStBl III 1966, 40).
  • BFH, 10.07.1974 - I R 54/72

    Mehrgemeindliche Betriebstätte durch unterirdische Rohrleitungen; notwendige

    Auch der zu Elektrizitätsunternehmen ergangene Beschluß des BFH vom 16. November 1965 I B 249/62 U (BFHE 84, 108, BStBl III 1966, 40) lasse erkennen, daß dem räumlichen Zusammenhang nur noch eine untergeordnete Bedeutung zukomme.
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