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   BFH, 06.02.1985 - I R 23/82   

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BFH, 06.02.1985 - I R 23/82 (https://dejure.org/1985,1139)
BFH, Entscheidung vom 06.02.1985 - I R 23/82 (https://dejure.org/1985,1139)
BFH, Entscheidung vom 06. Februar 1985 - I R 23/82 (https://dejure.org/1985,1139)
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Volltextveröffentlichungen (5)

Kurzfassungen/Presse

Papierfundstellen

  • BFHE 143, 217
  • BB 1985, 1187
  • BStBl II 1985, 331
 
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Wird zitiert von ... (28)

  • BFH, 08.05.2014 - III R 21/12

    Kindergeld - Wohnsitz einer natürlichen Person i. S. des § 62 Abs. 1 Nr. 1 EStG

    Eine nur vorübergehende oder notdürftige Unterbringungsmöglichkeit reicht allerdings nicht aus (Buciek in Beermann/Gosch, AO § 8 Rz 16), ebenso nicht eine bloße Schlafstelle in Betriebsräumen (vgl. BFH-Urteil vom 6. Februar 1985 I R 23/82, BFHE 143, 217, BStBl II 1985, 331).
  • BFH, 22.06.2011 - I R 26/10

    Gewöhnlicher Aufenthalt kraft Aufenthaltsdauer

    So ist es in der Rechtsprechung anerkannt, dass eine Person zugleich im Ausland einen Wohnsitz und im Inland einen gewöhnlichen Aufenthalt haben kann (z.B. Senatsurteile in BFHE 116, 150, BStBl II 1975, 708; vom 6. Februar 1985 I R 23/82, BFHE 143, 217, BStBl II 1985, 331; vom 25. Mai 1988 I R 225/82, BFHE 154, 7, BStBl II 1988, 944; dem zustimmend z.B. Buciek in Beermann/Gosch, a.a.O., § 9 AO Rz 11; s.a. --bezogen auf sog. Wochenendpendler-- AEAO zu § 9 AO, dort Nr. 2 [Satz 4]).
  • BFH, 17.05.1995 - I R 8/94

    Zum Wohnsitz eines in das Ausland versetzten Arbeitnehmers

    Dabei kann nach ständiger Rechtsprechung in der Regel davon ausgegangen werden, daß ein Ehepartner die Wohnung, in der seine Familie wohnt, auch benutzen und daher dort einen Wohnsitz haben wird (vgl. BFH-Urteile vom 6. Februar 1985 I R 23/82, BFHE 143, 217, BStBl II 1985, 331 m. w. N.; vom 28. August 1968 I 254/65, BFHE 93, 428, BStBl II 1968, 818; vom 3. Dezember 1964 I 364/61, Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung 1965, 268).
  • FG Hamburg, 12.04.2016 - 6 K 138/15

    Kindergeld: Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Inland - Keine

    Eine nur vorübergehende oder notdürftige Unterbringungsmöglichkeit reicht allerdings nicht aus, ebenso nicht eine bloße Schlafstelle in Betriebsräumen (vgl. BFH-Urteil vom 6. Februar 1985 I R 23/82, BFHE 143, 217, BStBl II 1985, 331).
  • BFH, 25.05.1988 - I R 225/82

    Entscheidung des Tatrichters - Freie Überzeugung - Feststellung maßgeblicher

    In seinem Urteil vom 9. Februar 1966 I 244/63 (BFHE 85, 540, BStBl III 1966, 522) hat der erkennende Senat dazu ausgeführt, daß das Vorhandensein der wirtschaftlichen Existenzgrundlage im Inland, die die tägliche Anwesenheit im Inland erfordere, nicht ausreiche, den gewöhnlichen Aufenthalt im Inland zu begründen, wenn der Steuerpflichtige jeweils nach Geschäftsschluß zu seiner Familie in die außerhalb des Geltungsbereichs des Grundgesetzes (GG) gelegene Wohnung zurückkehre (s. auch Urteile des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 10. August 1983 I R 241/82, BFHE 139, 261, BStBl II 1984, 11, und vom 6. Februar 1985 I R 23/82, BFHE 143, 217, BStBl II 1985, 331).

    Wer allerdings auch an Arbeitstagen am Arbeitsort im Inland übernachtet und sich nur an Wochenenden zu seiner Wohnung im Ausland begibt, der hat an dem inländischen Arbeitsort (jedenfalls) seinen gewöhnlichen Aufenthalt (vgl. BFHE 143, 217, BStBl II 1985, 331, m. w. N.).

    Auch wenn die Würdigung zur Feststellung der Voraussetzungen der gesetzlichen Tatbestandsmerkmale im wesentlichen zu den vom FG zu treffenden tatsächlichen Feststellungen gehört (BFH-Urteile vom 3. August 1977 I R 210/75, BFHE 123, 441, BStBl II 1978, 118, und in BFHE 143, 217, BStBl II 1985, 331, beide zu den tatsächlichen Voraussetzungen des gewöhnlichen Aufenthalts), ist nach dem Gesetz (§ 96 Abs. 1 Satz 1 FGO) die subjektive Gewißheit des Tatrichters vom Vorliegen eines entscheidungserheblichen Geschehensablaufs bzw. Sachverhalts nur dann ausreichend und für das Revisionsgericht bindend, wenn sie auf einer logischen, verstandesmäßig einsichtigen Beweiswürdigung beruht, deren nachvollziehbare Folgerungen den Denkgesetzen entsprechen und von den festgestellten Tatsachen getragen sind (Löwe/Rosenberg, Großkommentar zur Strafprozeßordnung und zum Gerichtsverfassungsgesetz, 24. Aufl., Bd. 3, 1987, § 261 StPO Rz. 12, 13, m. w. N.).

  • FG Köln, 02.03.2010 - 15 K 4135/05

    Gewöhnlicher Aufenthalt nach § 9 AO und Art. 4 Abs. 3 Satz 1 DBA Schweiz

    Zwar reicht nach der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs für ein solches längerfristiges Verweilen das Vorhandensein der wirtschaftlichen Existenzgrundlage im Inland, die die tägliche Anwesenheit im Inland erfordert, nicht aus, wenn der Steuerpflichtige allabendlich zu seiner Familie in die außerhalb des Geltungsbereichs des Grundgesetzes gelegene Wohnung zurückkehrt, sog. Grenzpendler (vgl. Urteile des Bundesfinanzhofs vom 10.08.1983, I R 241/82, BStBl II 1984, 11; vom 06.02.1985, I R 23/82, BStBl II 1985, 331).
  • FG Hamburg, 12.04.2018 - 1 K 202/16

    Kein inländischer Wohnsitz eines hauptsächlich im Ausland wohnenden Ehegatten

    Bei einem nicht dauernd getrennt lebenden Ehegatten kann grundsätzlich vermutet werden, dass er seinen Wohnsitz dort hat, wo sich seine Familie befindet (vgl. z. B. BFH-Urteil vom 06.02.1985 I R 23/82, BStBl II 1985, 331).
  • FG Baden-Württemberg, 18.06.2015 - 3 K 2075/12

    Unbeschränkte Einkommensteuerpflicht und Ansässigkeit eines Grenzgängers zur

    Daher spricht eine Vermutung dafür, dass Ehegatten ihren Wohnsitz im Regelfall dort haben, wo die Familie ihren Wohnsitz hat (BFH-Entscheidungen vom 6. Februar 1985 I R 23/82, BStBl II 1985, 331; vom 2. November 1994, I B 110/94, BFH/NV 1995, 753; Beschluss des Bundesverfassungsgerichts -BVerfG- vom 24. September 1965 1 BvR 131/65, Der Betrieb -DB- 1965, 1886, juris).
  • FG Hessen, 08.03.2012 - 3 K 3210/09

    Zum steuerrechtlichen Wohnsitzbegriff - Feststellungslast über die Aufgabe des

    39 Dabei kann nach ständiger Rechtsprechung in der Regel davon ausgegangen werden, dass ein Ehepartner die Wohnung, in der seine Familie wohnt, auch benutzen und daher dort einen Wohnsitz haben wird (vgl. BFH-Urteile vom 06.02.1985 I R 23/82, BStBl II 1985, 331 m.w.N.; vom 28.08.1968 I 254/65, BStBl II 1968, 818).
  • FG Hamburg, 16.11.2020 - 4 K 56/20

    Kraftfahrzeugsteuer: Umfang der Nachweispflicht in Bezug auf den behaupteten

    Bei einem - so wie beim Kläger - verheirateten Arbeitnehmer ist der Mittelpunkt der Lebensinteressen regelmäßig dort, wo der Ehepartner bzw. die Familie lebt (vgl. BFH, Urteil vom 08.10.2014, VI R 16/14, BFHE 247, 406; BFH, Urteil vom 06.02.1985, I R 23/82, BFHE 143, 217; FG Münster, Urteil vom 18.12.2019, 1 K 573/16 E, EFG 2020, 240; FG Hamburg, Urteil vom 12.04.2018, 1 K 202/16, EFG 2018, 1079).
  • FG Rheinland-Pfalz, 28.10.2014 - 3 K 1765/12

    Unbeschränkte Einkommensteuerpflicht einer sog. technischen Fachkraft i.S. des

  • FG München, 21.10.2010 - 5 K 3492/09

    Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt des Kindergeldberechtigten bei

  • FG Münster, 18.12.2019 - 1 K 573/16
  • BFH, 02.11.1994 - I B 110/94

    Anforderungen an die Darlegung einer Divergenz - Auslegung des Begriffs "Wohnung"

  • FG Berlin-Brandenburg, 16.12.2014 - 4 K 4264/11

    Beibehaltung der inländischen Wohnung bei Versetzung in das Ausland Arbeitslohn

  • FG München, 16.01.2014 - 5 K 613/11

    Öffentliche Zustellung bei Wegzug nach Lettland; EU-Amtshilfe - NZB!

  • FG Niedersachsen, 18.10.2013 - 1 K 196/11

    Kindergeldanspruch einer türkischen Staatsangehörigen bei längerem Aufenthalt in

  • FG München, 02.04.2009 - 5 K 760/07

    Kindergeld: Beendigung des gewöhnlichen Aufenthalts eines Kindes nach Aufgabe des

  • FG Hamburg, 30.07.2020 - 2 K 12/19

    Wirksamkeit einer durch einen nicht zur Hilfeleistung in Steuersachen Befugten

  • FG München, 09.02.2012 - 5 K 1854/10

    Kindergeld: Priorität

  • FG Hessen, 18.12.2001 - 8 K 6973/98

    Haftung; ohnsteuer; Arbeitgeber; Inland; Gemeinsamer Wohnsitz; Eheleute;

  • FG Baden-Württemberg, 27.09.2012 - 3 K 994/09

    Pflicht zur Mitwirkung hinsichtlich des Nachweises der Grenzgängereigenschaft -

  • FG Düsseldorf, 28.04.1999 - 14 K 613/98

    Rechtmäßigkeit eines Kindergeldbescheids; Erfordernis des Wohnsitzes in EU oder

  • FG Hamburg, 11.09.2012 - 2 K 23/12

    Verfassungsmäßigkeit der Besteuerungszuweisung bei Leiharbeitnehmerschaft nach

  • FG Münster, 18.06.2020 - 10 K 2158/19
  • FG München, 02.12.2010 - 5 K 1914/10

    Kindergeld - Mitwirkungspflicht - Nachweis der Voraussetzungen eines Wohnsitzes

  • FG Niedersachsen, 15.01.1998 - XIV 95/97

    Inländischer Wohnsitz eines verheirateten ausländischen Arbeitnehmers im Sinne

  • FG Saarland, 26.06.1997 - 1 K 90/96
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