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   BFH, 22.10.1986 - I R 261/82   

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https://dejure.org/1986,937
BFH, 22.10.1986 - I R 261/82 (https://dejure.org/1986,937)
BFH, Entscheidung vom 22.10.1986 - I R 261/82 (https://dejure.org/1986,937)
BFH, Entscheidung vom 22. Januar 1986 - I R 261/82 (https://dejure.org/1986,937)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • Simons & Moll-Simons

    DBA-Frankreich Art. 12, 15; DBA-Großbritannien Art. XI, XVIII A Abs. 4; EStG § 50a Abs. 4 und 5; EStDV § 73g, § 73h

  • Wolters Kluwer

    DBA-Frankreich - Verzicht auf Besteuerungsrecht - Inländischer Vergütungsschuldner - Berufung auf Steuerbefreiung - Unterlassen des Steuerabzugs - Freistellungsverfahren - DBA-Großbritannien - Steuerverzicht - Ausgestaltung als antragsabhängige Befreiung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    EStDV § 73h ; EStG § 50a Abs. 4, 5

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)

    1. Hat die Bundesrepublik in einem DBA (hier: DBA-Frankreich) vorbehaltlos auf ihr Besteuerungsrecht verzichtet, kann sich der inländische Vergütungsschuldner (Haftungsschuldner) unmittelbar auf die Steuerbefreiung berufen. In einem solchen Fall kann das Unterlassen des ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Papierfundstellen

  • BFHE 148, 143
  • BFHE 148, 144
  • BB 1987, 73
  • BStBl II 1987, 171
 
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Wird zitiert von ... (27)

  • BFH, 05.02.1992 - I R 127/90

    Einkommensbegriff des § 47 Abs. 2 S. I KStG

    Deshalb sind die Grundsätze aus dem ersten Leitsatz des Urteils des Senats vom 22. Oktober 1986 I R 261/82 (BFHE 148, 143, BStBl II 1987, 171) anzuwenden.
  • BFH, 21.04.1999 - I R 99/97

    Zur Zusammenrechnung von Montagen nach § 12 AO und Art. 5 DBA-Schweiz

    Insoweit gelten diejenigen Regeln, die der Bundesfinanzhof (BFH) zu den DBA mit Frankreich (Urteil vom 22. Oktober 1986 I R 261/82, BFHE 148, 143, BStBl II 1987, 171) und den Niederlanden (Urteil vom 10. Mai 1989 I R 50/85, BFHE 157, 142, BStBl II 1989, 755) entwickelt hat, sinngemäß.
  • BFH, 05.11.1992 - I R 41/92

    Lizenzgebühren für Arzneimittelrezepturen als beschränkt steuerpflichtige

    Es genügt der Hinweis auf die beschränkte Steuerpflicht und den Aufenthalt im Ausland (BFH-Urteile vom 22. Oktober 1986 I R 261/82, BFHE 148, 143, BStBl II 1987, 171, 174; vom 20. Juli 1988 I R 61/85, BFHE 154, 473, BStBl II 1989, 99).
  • BFH, 20.07.1988 - I R 61/85

    Beschränkt Steuerpflichtiger - Steuerabzug - Inanspruchnahme -

    Muß ein gegen den Steuerschuldner zu richtender Nachforderungsbescheid im Ausland vollstreckt werden, so rechtfertigt dieser Umstand im Rahmen der Ermessensausübung die Inanspruchnahme eines inländischen Haftungsschuldners, ohne daß dies einer weiteren Begründung bedarf (Anschluß an BFH-Urteil vom 22. Oktober 1986 I R 261/82, BFHE 148, 143, BStBl II 1987, 171).

    Dazu verweist der erkennende Senat auf sein Urteil vom 22. Oktober 1986 I R 261/82 (BFHE 148, 143, BStBl II 1987, 171).

    Entsprechend hat der Senat schon in seinem Urteil in BFHE 148, 143, BStBl II 1987, 171 entschieden, daß bei ausländischen Steuerpflichtigen zur Begründung der Ermessensausübung der Hinweis auf die beschränkte Steuerpflicht des Vergütungsgläubigers und dessen Aufenthalt im Ausland ausreicht.

  • FG Berlin-Brandenburg, 15.10.2020 - 9 V 9160/19

    Antrag auf Aussetzung der Vollziehung (§ 69 Abs. 3 FGO) - Haftungsbescheid vom

    Selbst wenn eine Heranziehung eines ggf. weiteren Geschäftsführers für die persönliche Haftung nach § 69 i. V. m. § 34 Abs. 1 AO grundsätzlich in Betracht zu ziehen gewesen wäre, sei es wegen dessen Auslandsansässigkeit in concreto ermessensgerecht gewesen, nur die Antragstellerin Haftung zu nehmen (Hinweis auf BFH-Urteile vom 22. Oktober 1986 I R 261/82, Bundessteuerblatt - BStBl - II 1987, 171 und vom 20. Juli 1988 I R 61/85, BStBl II 1989, 99 sowie BFH-Beschlüsse vom 3. Dezember 1996 - I B 44/96, BStBl II 1997, 306 und vom 8. November 2000 - I B 59/00, BFH/NV 2001, 448).

    Es ist insbesondere nicht ermessensfehlerhaft gewesen und bedurfte keiner besonderen Begründung, dass der Antragsteller keinen weiteren Haftungsbescheid gegenüber Herrn M... erlassen hat, da dieser unstreitig seinen Wohnsitz durchgängig im Ausland (= Spanien) innegehabt hat (was der Antragstellerin von Anbeginn an bekannt gewesen ist) und damit die Durchsetzbarkeit einer etwaigen Haftungsforderung gegenüber ihm als eventuellem faktischen oder ordentlichem Mitgeschäftsführer mit vielen praktischen und juristischen Erschwernissen verbunden wäre (vgl. dazu allgemein: BFH-Urteile vom 22. Oktober 1986 - I R 261/82, BStBl II 1987, 171, vom 20. Juli 1988 - I R 61/85, BStBl II 1989, 99 und vom 20. Juni 1990 - I R 157/87, BStBl II 1992, 43; BFH-Beschlüsse vom 3. Dezember 1996 - I B 44/96, BStBl II 1997, 306 und vom 8. November 2000 - I B 59/00, BFH/NV 2001, 448; Rüsken, aaO, § 191 Rz. 59 ff. sowie Nacke, Haftung für Steuerschulden, 4. Aufl., S. 286/287 sowie S. 290/291, jeweils m. w. N.).

  • BFH, 10.05.1989 - I R 50/85

    1. Arbeitgeber kann sich auf Steuerfreiheit des Arbeitslohns nach DBA-Niederlande

    Der erkennende Senat hat wiederholt entschieden, daß die nach einem DBA steuerfreien Einkünfte nicht dem Steuerabzug unterliegen (Urteile des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 22. Oktober 1986 I R 261/82, BFHE 148, 143, BStBl II 1987, 171, und I R 128/83, BFHE 148, 278, BStBl II 1987, 253; vom 27. Juli 1988 I R 28/87, BFHE 155, 479, BStBl II 1989, 449).
  • FG Düsseldorf, 24.04.2013 - 15 K 1802/09

    Vereinbarkeit des Steuerabzugsverfahrens nach § 50a Abs. 4 Satz 1 EStG 1997/1999

    Dies gelte insbesondere angesichts des Schreibens des Bundesministers der Finanzen -BMF- vom 21.04.1987, mit dem der Klägerin mitgeteilt worden sei, dass ihre aus der Bundesrepublik Deutschland stammenden Einkünfte aufgrund des Art. 4 DBA-Österreich nach Auffassung des BFH (Az. I R 261/82) nicht dem Steuerabzug nach § 50a Abs. 4 EStG unterlägen; hieran müsse sich die Finanzverwaltung festhalten lassen.

    Darin war ihr unter Bezugnahme auf das Urteil des BFH vom 22.10.1986 I R 261/82, BStBl II 1987, 171, BFHE 148, 143, mitgeteilt worden, dass nach dem DBA-Österreich von der deutschen Besteuerung freigestellte Einkünfte nicht dem Steuerabzug nach § 50a Abs. 4 EStG unterlägen.

  • BFH, 27.07.1988 - I R 28/87

    Zur Bemessungsgrundlage des Steuerabzugs bei beschränkter Steuerpflicht gehören

    Der erkennende Senat hat in seinen Urteilen vom 22. Oktober 1986 I R 261/82 (BFHE 148, 143, BStBl II 1987, 171) und I R 128/83 (BFHE 148, 278, BStBl II 1987, 253) die Auffassung vertreten, daß die nach einem Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) steuerfreien Einnahmen nicht dem Steuerabzug nach § 50a Abs. 4 EStG unterliegen.
  • BFH, 16.12.1987 - I R 350/83

    Erstattungsanspruch - Rechtshängigkeit - Verzinsung - Zinsen -

    Dieses Verfahren steht im Einklang mit dem Abkommen, das nach Art. 28 Abs. 1 DBA-Schweiz das Recht zur Vornahme des Steuerabzugs durch den Quellenstaat ausdrücklich unberührt läßt (vgl. hierzu das Urteil des erkennenden Senats vom 22. Oktober 1986 I R 261/82, BFHE 148, 143, BStBl II 1987, 171).
  • FG Baden-Württemberg, 28.06.2001 - 6 K 490/97

    Kein Gestaltungsmissbrauch durch "Outsourcing" einer inländischen Bank in

    Aus einer derartigen Auslegungsvereinbarung ergibt sich keine verfassungsrechtliche Bindung der Gerichte hieran, da es an einer innerstaatlichen parlamentarischen Umsetzung fehlt (BFH-Urteil vom 22.10.1986 I R 261/82, BStBl II 1987, 171, 172. Rauppach/Burwitz IStR 2000, 385 ff. 391).
  • FG Hamburg, 15.10.2008 - 2 K 216/07

    Steuerabzugsfähigkeit der von einer deutschen Konzertagentur für ausländische

  • FG München, 24.10.2008 - 8 K 3902/07

    Besteuerungsrecht von Abfindungszahlungen an eine im Inland tätig gewesene, aber

  • FG München, 19.02.2004 - 1 V 4730/02

    Steuerabzugsverfahren nach § 50 a Abs. 4 EStG gegenüber österreichischer

  • FG Hessen, 07.12.2000 - 10 K 1613/00

    Bestimmung des Arbeitgebers nach DBA beim internationalen Arbeitnehmerverleih

  • BFH, 24.03.1992 - VIII R 51/89

    Erfassung des erstattungsfähigen Teils der Verrechnungssteuer gem. DBA-Schweiz

  • BFH, 26.11.1986 - I R 256/83

    Berücksichtigung eines Haftungsbescheides als Verfahrensgegenstand - Ergänzung

  • FG München, 23.09.2010 - 11 K 1169/08

    Kein Rückfall des Besteuerungsrechts bei Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit

  • FG Hamburg, 06.12.2001 - VI 123/00

    Anteile an "Dublin-Docks" - Kapitalanlagegesellschaften bei der Einheitsbewertung

  • FG Köln, 11.12.2003 - 2 K 7201/00

    Abgrenzung Dividenden/Zinsen

  • FG Düsseldorf, 23.10.2015 - 14 K 4459/10

    Rechtmäßigkeit eines Haftungsbescheids für Steuerschulden eines

  • FG Sachsen, 16.08.2012 - 1 K 817/09

    Bestimmtheit eines Haftungsbescheids bei fehlender Angabe des

  • FG München, 19.05.2004 - 1 V 2704/03
  • FG Köln, 11.12.2003 - 2 K 7273/00

    Verhandlung in Abwesenheit des Klägers bzw. eines Prozessbevollmächtigten;

  • BFH, 07.02.1990 - I R 106/87
  • FG Baden-Württemberg, 27.03.1995 - 5 V 39/94
  • BFH, 09.08.1989 - I R 66/85

    Vorliegen einer verdeckten Gewinnausschüttung als verdeckter Vorteil - Eintritt

  • FG Nürnberg, 28.01.1998 - III 128/95
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