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   BGH, 23.04.1998 - I ZB 2/98   

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https://dejure.org/1998,1472
BGH, 23.04.1998 - I ZB 2/98 (https://dejure.org/1998,1472)
BGH, Entscheidung vom 23.04.1998 - I ZB 2/98 (https://dejure.org/1998,1472)
BGH, Entscheidung vom 23. April 1998 - I ZB 2/98 (https://dejure.org/1998,1472)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • Judicialis
  • Wolters Kluwer

    Fristablauf - Bei Ausnutzung aufzuwendende erhöhte Sorgfalt - Überbringung eines fristgebundenen Schriftsatzes zu Gericht - Unvorhersehbare Ereignisse - Verhinderung der rechtzeitigen Einreichung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    ZPO § 233 Abs. 1
    Anforderungen an die Sorgfaltspflicht des Prozeßbevollmächtigten bei Ausnutzung einer Frist bis zum Ablauf des letzten Tages

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • BRAK-Mitteilungen (Leitsatz)

    Verkehrsunfall im letzten Moment

    Direkte Verlinkung nicht möglich.
    Eingabe in der Suchmaske auf der nächsten Seite: BRAK-Mitt. 1998, 221

Papierfundstellen

  • NJW 1998, 2677
  • MDR 1998, 1366
  • VersR 1999, 379
  • BB 1998, 2182
 
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Wird zitiert von ... (12)

  • BGH, 19.11.1998 - IX ZR 152/98

    Zu den Folgen einer Säumnis infolge Verkehrsstaus

    Mit einem Verkehrshindernis, das nach seiner Behauptung unvorhersehbar war, brauchte der Beklagte nicht zu rechnen, so daß er dann - entgegen der Ansicht des Berufungsgerichts - keine Reservezeit einplanen mußte (vgl. BGH, Beschl. v. 2. Februar 1989 - I ZB 19/88, NJW 1989, 2393; v. 23. April 1998 - I ZB 2/98, NJW 1998, 2677, 2678, jeweils zu § 233 ZPO).
  • BGH, 18.09.2008 - V ZB 32/08

    Verschulden an der Versäumung einer Frist bei Erkrankung des

    Ein Rechtsanwalt, der die Frist zur Einlegung eines Rechtsmittels bis zum letzten Tag ausschöpft, hat zwar wegen des damit erfahrungsgemäß verbundenen Risikos erhöhte Sorgfalt aufzuwenden, um die Einhaltung der Frist sicherzustellen (BGH, Beschl. v. 23. April 1998, I ZB 2/98, NJW 1998, 2677, 2678; Beschl. v. 23. Juni 2004, IV ZB 9/04, NJW-RR 2004, 1502; Beschl. v. 9. Mai 2006, XI ZB 45/04, NJW 2006, 2637 Tz. 8).
  • BGH, 09.05.2006 - XI ZB 45/04

    Verschulden des Prozessbevollmächtigten bei Fristversäumung wegen eines

    a) Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes hat ein Anwalt, der eine Rechtsmittelbegründungsfrist bis zum letzten Tag ausschöpft, wegen des damit erfahrungsgemäß verbundenen Risikos erhöhte Sorgfalt aufzuwenden, um die Einhaltung der Frist sicherzustellen (BGH, Beschlüsse vom 23. April 1998 - I ZB 2/98, NJW 1998, 2677 und vom 23. Juni 2004 - IV ZB 9/04, FamRZ 2004, 1481 m.w.Nachw.).
  • BGH, 08.05.2013 - XII ZB 396/12

    Wiedereinsetzung in die versäumte Frist zur Beschwerdebegründung in einer

    Insbesondere wenn ein Rechtsanwalt die Frist zur Einlegung oder Begründung eines Rechtsmittels bis zum letzten Tag ausschöpft, hat er wegen des damit erfahrungsgemäß verbundenen Risikos erhöhte Sorgfalt aufzuwenden, um die Einhaltung der Frist sicherzustellen (vgl. BGH Beschlüsse vom 23. April 1998 - I ZB 2/98 - NJW 1998, 2677, 2678; vom 23. Juni 2004 - IV ZB 9/04 - FamRZ 2004, 1481 und vom 9. Mai 2006 - XI ZB 45/04 - FamRZ 2006, 1191).
  • BGH, 09.04.2008 - I ZB 101/06

    Anforderungen an die Büroorganisation eines Rechtsanwalts; Überwachung einer

    Ein Rechtsanwalt, der die Frist zur Einlegung eines Rechtsmittels bis zum letzten Tag ausschöpft, hat zwar wegen des damit erfahrungsgemäß verbundenen Risikos erhöhte Sorgfalt aufzuwenden, um die Einhaltung der Frist sicherzustellen (BGH, Beschl. v. 23.4.1998 - I ZB 2/98, NJW 1998, 2677, 2678; Beschl. v. 23.6.2004 - IV ZB 9/04, NJW-RR 2004, 1502; Beschl. v. 9.5.2006 - XI ZB 45/04, NJW 2006, 2637 Tz. 8).
  • BGH, 23.06.2004 - IV ZB 9/04

    Versäumung der Berufungsbegründungsfrist wegen Verlustes des Schriftsatzes im

    Sie hat in diesem Falle jedoch erhöhte Sorgfalt aufzuwenden, um die Einhaltung der Frist sicherzustellen (BGH, Beschluß vom 23. April 1998 - I ZB 2/98 - NJW 1998, 2677 unter II m.w.N.; vgl. auch VGH München, Beschluß vom 9. November 2001 - 15 ZB 01.30255 - veröffentlicht in juris; BVerwG CR 1991, 753).
  • BGH, 13.02.2007 - VIII ZB 40/06

    Anforderungen an die Sorgfaltspflichten eines Rechtsanwalts bei Abfassung eines

    Zwar hat ein Anwalt bei Ausschöpfung einer Rechtsmittelbegründungsfrist bis zum letzten Tag wegen des damit verbundenen Risikos erhöhte Sorgfalt aufzuwenden, um die Einhaltung der Frist sicherzustellen (BGH, Beschluss vom 23. April 1998 - I ZB 2/98, NJW 1998, 2677 unter II; Beschluss vom 23. Juni 2004 - IV ZB 9/04, NJW-RR 2004, 1502 unter II 2; Beschluss vom 9. Mai 2006 - XI ZB 45/04, NJW 2006, 2637 unter II 2 a).
  • OLG Düsseldorf, 05.06.2014 - 22 U 34/14

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Versäumung der

    Der Prozessbevollmächtigte muss bei der Wahrung von Fristen zum Schutz des Mandanten den sichersten Weg wählen bzw. gehen; dies gilt insbesondere, wenn er - wenngleich grundsätzlich zulässig - die Frist bis zuletzt ausnutzt (vgl. BGH, Beschluss vom 03.05.2011, XI ZB 24/10, NJOZ 2011, 1810 = BeckRS 2011, 17258, dort Rn 12/13 mwN; BGH, Beschluss vom 08.05.2007, VI ZB 74/06, NJW 2007, 2045; BGH, Beschluss vom 09.05.2006, XI ZB 45/04, NJW 2006, 2637; BGH, Beschluss vom 23.05.2004, IV ZB 9/04, NJW-RR 2004, 1502; BGH Beschluss vom 25.11.2004, VII ZR 320/03, NJW 2005, 678; BGH, Beschluss vom 13.05.2004, V ZB 62/03, NJW-RR 2004, 1217; BGH, Beschluss vom 23.04.1998, I ZB 2/98, NJW 1998, 2677).

    Normale Verzögerungen (wie z.B. kurzfristige Verkehrsstockungen, Belegung des Fax-Anschlusses u.ä.) müssen von ihm grundsätzlich einkalkuliert werden (vgl. BVerfG, Beschluss vom 19.11.1999, 2 BvR 565/98, NJW 2000, 574), unvorhersehbare Ereignisse (wie z.B. ein Verkehrsunfall u.ä.) hingegen nicht (vgl. BGH, Beschluss vom 23.04.1998, a.a.O.; Zöller-Greger, a.a.O., Rn 14 mwN).

  • LG Köln, 14.10.2009 - 9 S 52/09

    Wahrung der Berufungsbegründungsfrist bei Zusendung eines nicht unterschriebenen

    Dies gilt umso mehr, wenn - wie auch im vorliegenden Fall - die Berufungsbegründung unter Ausnutzung der Frist erst am letzten Tag des Ablaufs der selbigen gefertigt und an das Berufungsgericht versendet werden soll, weil nach der Rechtsprechung des BGH (vgl. BGH Beschluss vom 23.04.1998, Az.: I ZB 2/98) den Rechtsanwalt in dieser Konstellation eine erhöhte Sorgfaltspflicht trifft, wobei diese - wie bereits dargelegt - insbesondere dann erhöht ist, wenn er abweichend von der allgemeinen Anweisung eine Einzelanweisung erteilt.
  • OLG Frankfurt, 05.05.2004 - 1 U 49/04

    Ablehnung der Wiedereinsetzung in die versäumte Berufungsfrist: Parteiverschulden

    Hieraus ergaben sich aber in den Grenzen der Zumutbarkeit besondere Sorgfaltspflichten (vgl. BVerfG AP Nr. 20 zu § 233 ZPO 1977; BGH NJW 1998, 2677 f. [unter II der Gründe]; 1992, 244 f. [unter 1 b) der Entscheidungsgründe]; 1989, 2393 [unter II der Gründe]; BGHZ 9, 118, 121; BAG NJW 1995, 743 f. [unter II 1 der Entscheidungsgründe]); es war ihre Aufgabe sicher zu stellen, dass ihr Prozessbevollmächtigter die Berufungsfrist noch wahren konnte (vgl. BGH, Beschluss vom 19.9.1995 - VI ZB 10 + 11/95, in juris dokumentiert [unter II 2 a) der Gründe]).
  • OLG Celle, 23.08.2011 - 1 Ws 325/11

    Strafvollzug: Anspruch eines Gefangenen auf Nutzung des anstaltseigenen

  • VG Augsburg, 23.08.2013 - Au 2 S 13.30256

    Asylrecht; Indien; Abschiebungsandrohung; vorläufiger Rechtsschutz; Versäumung

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