Weitere Entscheidung unten: BGH, 21.02.2008

Rechtsprechung
   BGH, 26.02.2009 - I ZR 142/06   

Volltextveröffentlichungen (17)

  • openjur.de
  • bundesgerichtshof.de PDF
  • Telemedicus

    Kranhäuser

  • Judicialis
  • aufrecht.de

    Miturheberschaft bis zum Beweis des Gegenteils

  • Jurion

    Annahme einer Miturheberschaft mehrerer auf dem Original eines Werkes der bildenden Künste in üblicher Weise als Urheber bezeichneten Personen an diesem Original auch im Verhältnis zueinander bis zum Beweis des Gegenteils; Begründung einer Miturheberschaft durch Leistung eines geringfügigen, eigenschöpferischen und nicht gesondert verwertbaren Beitrags zu einem gemeinsam mit einer anderen Person geschaffenen Werks; Beweislast eines die Miturheberschaft einer anderen Person anzweifelnden Urhebers; Wertung der Bezeichnung einer Urheberschaft als in "üblicher Weise" bei Verortung des Namens an einer nicht ganz versteckten oder völlig außergewöhnlichen Stelle des Werkes; Urheberrechtliche Schutzbedürftigkeit der Gestaltung der Fassade eines Bauwerkes als Teil eines Werkes bei Bejahung der Eigenschaft einer persönlichen geistigen Schöpfung i.S.d. § 2 Abs. 2 Urheberrechtsgesetz (UrhG); Urheberrechtsschutzfähigkeit einer Verwendung allgemeinbekannter, gemeinfreier Gestaltungselemente bei Erzielung einer besonderen eigenschöpferischen Wirkung und Gestaltung

  • kanzlei.biz
  • debier datenbank

    Kranhäuser

    §§ 2 Abs. 1 Nr. 4, 8 Abs. 1, 10 Abs. 1, 13, 23, 97 UrhG

  • kanzlei.biz

    "Kranhäuser" - Miturheberschaft mehrerer Architekten

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Annahme einer Miturheberschaft mehrerer auf dem Original eines Werkes der bildenden Künste in üblicher Weise als Urheber bezeichneten Personen an diesem Original auch im Verhältnis zueinander bis zum Beweis des Gegenteils; Begründung einer Miturheberschaft durch Leistung eines geringfügigen, eigenschöpferischen und nicht gesondert verwertbaren Beitrags zu einem gemeinsam mit einer anderen Person geschaffenen Werks; Beweislast eines die Miturheberschaft einer anderen Person anzweifelnden Urhebers; Wertung der Bezeichnung einer Urheberschaft als in "üblicher Weise" bei Verortung des Namens an einer nicht ganz versteckten oder völlig außergewöhnlichen Stelle des Werkes; Urheberrechtliche Schutzbedürftigkeit der Gestaltung der Fassade eines Bauwerkes als Teil eines Werkes bei Bejahung der Eigenschaft einer persönlichen geistigen Schöpfung i.S.d. § 2 Abs. 2 UrhG; Urheberrechtsschutzfähigkeit einer Verwendung allgemeinbekannter, gemeinfreier Gestaltungselemente bei Erzielung einer besonderen eigenschöpferischen Wirkung und Gestaltung

  • wrp (Wettbewerb in Recht und Praxis)(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Kranhäuser

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Urheberrecht an gemeinsamem Entwurf

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (5)

  • damm-legal.de (Kurzinformation)

    §§ 8 Abs. 1, 10 Abs. 1 UrhG
    Miturheberschaft besteht bereits bei geringfügigem eigenem Beitrag

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Kranhäuser

  • online-und-recht.de (Kurzinformation)

    Zur Miturheberschaft an Gemeinschaftswerken

  • ipweblog.de (Kurzinformation)

    Kranhäuser

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Miturheberschaft an einem Bauwerk

Besprechungen u.ä.

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Kranhäuser: Urheberrecht am gemeinsamen Entwurf? (IBR 2009, 715)

Papierfundstellen

  • MDR 2009, 1236
  • MDR 2010, 676
  • GRUR 2009, 1046
  • NZBau 2009, 724
  • MIR 2009, Dok. 205



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Wird zitiert von ... (15)  

  • BGH, 18.09.2014 - I ZR 76/13  

    CT-Paradies - Urheberschutz: Übliche Benennung des Urhebers bei

    (1) Eine Person ist nur dann in der üblichen Weise auf dem Vervielfältigungsstück eines Werkes als Urheber bezeichnet, wenn die Bezeichnung zum einen an einer Stelle angebracht ist, wo bei derartigen Werken üblicherweise der Urheber angegeben wird (vgl. BGH, Urteil vom 26. Februar 2009 - I ZR 142/06, GRUR 2009, 1046 Rn. 28 = WRP 2009, 1404 - Kranhäuser, mwN), und die Bezeichnung zum anderen inhaltlich erkennen lässt, dass sie den Urheber dieses Werkes benennt (vgl. Loewenheim in Schricker/Loewenheim, Urheberrecht, 4. Aufl., § 10 Rn. 8 f.; Dreyer in Dreyer/Kotthoff/Meckel, Urheberrecht, 3. Aufl., § 10 UrhG § 10 Rn. 16; Ahlberg in Ahlberg/Götting, BeckOK UrhR, Stand: 1. Juli 2014, § 10 UrhG Rn. 26).
  • BGH, 27.04.2017 - I ZR 247/15  

    AIDA-Kussmund - Die Panoramafreiheit erstreckt sich auch auf nicht ortsfeste

    Auch Teile eines Werkes genießen Urheberrechtsschutz, sofern sie für sich genommen eine persönliche geistige Schöpfung im Sinne des § 2 Abs. 2 UrhG darstellen (BGH, Urteil vom 26. Februar 2009 - I ZR 142/06, GRUR 2009, 1046 Rn. 43 = WRP 2009, 1404 - Kranhäuser; Urteil vom 16. April 2015 - I ZR 225/12, GRUR 2015, 1189 Rn. 43 = WRP 2015, 1507 - Goldrapper, jeweils mwN).
  • BGH, 01.12.2010 - I ZR 12/08  

    Perlentaucher

    Zwar können auch kleine Teile eines Werkes Urheberrechtsschutz genießen, sofern sie für sich genommen eine persönliche geistige Schöpfung im Sinne des § 2 Abs. 2 UrhG darstellen (BGH, Urteil vom 26. Februar 2009 - I ZR 142/06, GRUR 2009, 1046 Rn. 43 = WRP 2009, 1404 - Kranhäuser, mwN).
  • BGH, 19.10.2011 - I ZR 140/10  

    Vorschaubilder II

    Zwar kann auch den Schwierigkeiten, denen sich die mit der Darlegung und dem Beweis des Nichtvorliegens einer Tatsache belastete Partei gegenübersieht, im Rahmen des Zumutbaren dadurch zu begegnen sein, dass der Prozessgegner sich nicht mit dem bloßen Bestreiten einer entsprechenden Behauptung der Partei begnügen darf, sondern substantiiert darlegen muss, welche Umstände für das Vorliegen dieser Tatsache sprechen (vgl. BGH, Urteil vom 22. Januar 2009 - I ZR 19/07, GRUR 2009, 942 Rn. 17 = WRP 2009, 1274 - Motezuma; Urteil vom 26. Februar 2009 - I ZR 142/06, GRUR 2009, 1046 Rn. 42 = WRP 2009, 1404 - Kranhäuser, jeweils mwN).
  • BGH, 19.01.2017 - I ZR 242/15  

    East Side Gallery - Urheberrechtsschutz: Fotografieren eines Werkes an

    Auch Teile eines Werkes genießen Urheberrechtsschutz, sofern sie - wie im Streitfall der zwischen der Mauerkrone und dem Mauerabsatz befindliche Teil des Gemäldes - für sich genommen eine persönliche geistige Schöpfung im Sinne des § 2 Abs. 2 UrhG darstellen (BGH, Urteil vom 26. Februar 2009 - I ZR 142/06, GRUR 2009, 1046 Rn. 43 = WRP 2009, 1404 - Kranhäuser; Urteil vom 16. April 2015 - I ZR 225/12, GRUR 2015, 1189 Rn. 43 = WRP 2015, 1507 - Goldrapper, jeweils mwN).
  • BGH, 01.12.2010 - I ZR 13/08  

    Rechtsstreit FAZ und SZ gegen Perlentaucher

    Zwar können auch kleine Teile eines Werkes Urheberrechtsschutz genießen, sofern sie für sich genommen eine persönliche geistige Schöpfung im Sinne des § 2 Abs. 2 UrhG darstellen (BGH, Urteil vom 26. Februar 2009 - I ZR 142/06, GRUR 2009, 1046 Rn. 43 = WRP 2009, 1404 - Kranhäuser, mwN).
  • OLG Frankfurt, 04.11.2014 - 11 U 106/13  

    Schutzfähigkeit von Seminarunterlagen

    Bei einem Sammelwerk im Sinne von § 4 UrhG besagt die Urheberbezeichnung, dass der oder die angegebenen Urheber die Auslese und/oder die Anordnung der einzelnen Beiträge vorgenommen haben (BGH, Urteil vom 26.2.2009 - I ZR 142/06 - Rn. 32 - Kranhäuser -, juris), wobei den Urhebern ein solches Urheberrecht an dem Sammelwerk in Miturheberschaft zustehen kann, wenn sie die Auswahl und Anordnung gemeinsam vorgenommen haben (vgl. OLG Frankfurt am Main, Urteil vom 17.9.2001 - 11 U 67/00 - IMS Health -, juris).
  • LG Hamburg, 31.03.2015 - 308 O 206/13  

    Genießen DIN-EN-Normen Urheberrechtsschutz?

    Eine andere rechtliche Beurteilung bedarf es auch nicht aufgrund des von den Beklagten zitierten Urteils (OLG Hamm, GRUR-RR 2012, 192, juris Rn. 40 - Musiktheater im Revier) oder des darin in Bezug genommenen Urteils des Bundesgerichtshofs (GRUR 2009, 1046, Rn. 42, - Kranhäuser), da beide Entscheidungen zu § 10 Abs. 1 UrhG ergangen sind.
  • OLG Hamm, 08.09.2011 - 22 U 20/11  

    Begriff des Urhebers eines Bauwerks

    Die Urhebervermutung gilt dabei - was von den Parteien nicht in Zweifel gezogen wird - entsprechend dem Wortlaut und dem Zweck der Vorschrift, dem Urheber den Nachweis seiner Berechtigung zu erleichtern, für alle Werke der bildenden Künste im Sinne des § 2 Abs. 1 Nr. 4 UrhG und damit auch für Werke der Baukunst sowie für Entwürfe zu solchen Werken (so ausdrücklich BGH, Urt. v. 14.11.2002, I ZR 199/00, juris, Tz. 43, NJW 2003, 665 = GRUR 2003, 231 - Staatsbibliothek; BGH, Urt. v. 26.02.2009, I ZR 142/06, juris, Tz. 25, GRUR 2009, 1046 - Kranhäuser).

    Sie gilt ferner - worauf bereits das Landgericht zu Recht hingewiesen hat - auch zwischen Miturhebern (BGH, Urt. v. 26.02.2009, a.a.O.; Urt. v. 14.07.1993, I ZR 47/91, juris, Tz. 23, BGHZ 123, 208 - Buchhaltungsprogramm; Urt. v. 03.03.1959, I ZR 17/58, GRUR 1959, 335, 336 - Wenn wir alle Engel wären; Loewenheim, in: Schricker/Loewenheim, Urheberrecht, 4. Aufl., § 10 UrhG Rn. 2; Thum, in: Wandtke/Bullinger, Urheberrecht, 3. Aufl., § 10 UrhG Rn. 29 f., jeweils m.w.N.).

    Sind auf den Vervielfältigungsstücken eines erschienenen Werkes oder auf dem Original des Werkes der bildenden Künste mehrere Personen in der üblichen Weise als Urheber bezeichnet, werden sie demnach - auch im Verhältnis zueinander - bis zum Beweis des Gegenteils (§ 292 ZPO) als Miturheber des Werkes angesehen (BGH, Urt. v. 26.02.2009, a.a.O.).

    Denn allein das Eingreifen der Urhebervermutung des § 10 UrhG entbindet die eine Miturheberschaft ihres Vaters in Anspruch nehmende Klägerin im Streitfall nicht davon, zumindest einen geringfügigen eigenschöpferischen Beitrag zu dem gemeinsamen Werk (vgl. insoweit BGH, Urt. v. 26.02.2009, a.a.O., Tz. 43 m.w.N.; Thum, in: Wandtke/Bullinger, a.a.O., § 10 UrhG Rn. 24) darzulegen.

  • OLG Frankfurt, 12.11.2013 - 11 U 48/08  

    Urheber- bzw. wettbewerbsrechtlicher Leistungsschutz gegen Benutzung einer

    Für die Annahme von Miturheberschaft kann auch ein geringfügiger Beitrag ausreichen [BGH GRUR 2009, 1046, (1050) - Kranhäuser m.w.N.].
  • KG, 18.07.2016 - 24 W 57/16  

    Urheberrechtsschutz für eine Stellenanzeige: Erforderliche Schöpfungshöhe

  • OLG Hamburg, 14.04.2016 - 5 U 117/12  

    Urheberrechtsverletzung: Zeitablauf eines befristeten Unterlassungstitels;

  • OLG Köln, 28.03.2014 - 6 U 140/13  

    Begriff des Herstellers einer Datenbank und der Übernahme wesentlicher Teile der

  • LG Köln, 18.12.2014 - 14 O 193/14  

    Leistungsbeschreibungen genießen keinen Urheberrechtsschutz!

  • LG Köln, 24.02.2015 - 33 O 512/11  
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Rechtsprechung
   BGH, 21.02.2008 - I ZR 142/06   

Volltextveröffentlichungen (8)

  • Jurion

    Nachhaltige und tiefgreifende Störung des Vertrauensverhältnisses zwischen einem Anwalt und seinem Mandanten als Voraussetzung für eine Aufhebung der Beiordnung des Rechtsanwaltes; Rückwirkendender Wegfall der wegen der Durchführung eines Prozesskostenhilfeverfahrens fälligen Rechtsanwaltsgebühren als Folge einer Stattgabe des Prozesskostenhilfegesuches

  • rechtsportal.de

    BRAO § 48 Abs. 2; ZPO § 121
    Aufhebung der Beiordnung eines Rechtsanwalts wegen Störung des Vertrauensverhältnisses

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online

    Rechtsanwälte

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Sonstiges

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Beschluss des BGH vom 21.2.2008, Az.: I ZR 142/06 (Rechtsanwaltsgebühr: Vergütungssperre gegenüber dem Mandanten bei Wegfall der Verfahrensgebühr nach Prozesskostenhilfebewilligung...)" von Nobert Schneider, original erschienen in: AGS 2008, 437.

Papierfundstellen

  • FamRZ 2008, 982



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Wird zitiert von ... (15)  

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 24.09.2008 - L 19 B 21/08  

    Höhe der Vergütung eines im Wege der Prozesskostenhilfe beigeordneten

    Die Forderungssperre gegenüber dem Mandanten nach § 122 Abs. 1 Nr. 3 ZPO gilt für alle nach der Beiordnung verwirklichten Gebührentatbestände, auch wenn diese bereits vor der Beiordnung erfüllt waren (BGH, Beschluss vom 21.02.2008, I ZR 142/06, FamRZ 2008, 982 zur Verfahrensgebühr), so dass sich im Fall der Wertgebühren die aus der Staatskasse zu erstattenden Gebühren auf vor der Beiordnung liegende Tätigkeiten erstreckt (OLG Oldenburg, Beschluss vom 12.02.2007, 6 W 165/06).
  • LSG Thüringen, 18.03.2011 - L 6 SF 1418/10  
    Der Rechtsanwalt ist nach § 122 Abs. 1 Nr. 3 der Zivilprozessordnung (ZPO) nicht berechtigt, zusätzlich Ansprüche gegen den Mandanten geltend zu machen (sogenannte Forderungssperre), auch wenn die Gebührentatbestände bereits vor der Beiordnung erfüllt waren (vgl. BGH, Beschluss vom 21. Februar 2008 - Az: I ZR 142/06, nach juris).
  • LSG Bayern, 03.05.2018 - L 12 SF 233/15  

    Bestimmung der Vergütungshöhe eines Rechtsanwalts im Prozesskostenhilfeverfahren

    Die Tatsache, dass nach § 73a Sozialgerichtsgesetz (SGG) iVm. § 122 Abs. 1 Nr. 3 Zivilprozessordnung (ZPO) mit der Bewilligung der Prozesskostenhilfe eine Forderungssperre eintritt, die eine Geltendmachung der Gebühren gegenüber dem Vertretenen hindert und nach der Rechtsprechung des BGH (Beschluss vom 21.02.2008, I ZR 142/06, juris) auch für bereits zuvor verwirklichte Gebührentatbestände gilt, führt zu keiner anderen Beurteilung (so aber noch Bayerisches LSG, Beschluss vom 22.07.2010, L 15 SF 303/09 B E, juris, Rn. 21; SG Dortmund, Beschluss vom 25.07.2015, S 28 SF 311/13 E, juris Rn. 16).
  • BGH, 24.09.2009 - IX ZR 224/06  

    Gebühren des beigeordneten Rechtsanwalts im Falle des Obsiegens

    Sie ist zwingend und greift selbst dann ein, wenn der Gebührentatbestand vor der Beiordnung erfüllt war (BGH, Beschl. v. 21. Februar 2008 - I ZR 142/06, FamRZ 2008, 982; vom 9. Juli 2009 - VII ZR 56/08 Rn. 7; OLG Düsseldorf Rpfleger 2005, 267, 268; v. 9. Juli 2009 - VII ZB 56/08 Rn. 7; Musielak/F. O. Fischer, ZPO 6. Aufl. § 122 Rn. 7; Zöller/Philippi, ZPO, 27. Aufl. § 122 Rn. 11).
  • LSG Bayern, 22.07.2010 - L 15 SF 303/09  

    Sozialgerichtliches Verfahren - Rechtsanwaltsvergütung - Verfahrensgebühr -

    Die Forderungssperre gegenüber dem Mandanten gilt für alle nach der Beiordnung verwirklichten Gebührentatbestände, auch wenn diese bereits vor der Beiordnung erfüllt waren (BGH vom 21.02.2008, I ZR 142/06; OLG Oldenburg vom 12.02.2007, 6 W 165/06; OLG München vom 21.09.1990, 11 W 2427/90; FG Düsseldorf vom 28.01.2008, 14 Ko 3929/07 KF; Thomas/Putzo, Zivilprozessordnung, 31. Auflage 2010, § 122 Rn. 3; Zöller, Zivilprozessordnung, 28. Aufl. 2010, § 122 Rn. 11; Münchner Kommentar zur ZPO, 2. Aufl. 2000, § 122 Rn. 17).
  • SG Dortmund, 16.11.2015 - S 32 SF 135/15  
    Die Forderungssperre gegenüber dem Mandanten gilt für alle nach der Beiordnung verwirklichten Gebührentatbestände, auch wenn diese bereits vor der Beiordnung erfüllt waren (vgl. BGH, Beschluss vom 21.2.2008 - I ZR 142/06, zitiert nach juris; Bayerisches LSG, Beschluss vom 22.7.2010 - L 15 SF 303/09 B E, zitiert nach juris, Rn. 23 m. w. N.).
  • LSG Hessen, 13.12.2011 - L 2 AS 363/11  

    Sozialgerichtliches Verfahren - Rechtsanwaltsvergütung - Höhe der

    Dies hat in der Tat zur Folge, dass ein Rechtsanwalt, der vor der Beiordnung Wahlanwalt war, eine vor der Beiordnung bereits entstandene Verfahrensgebühr - oder Teile davon - nach der Beiordnung insbesondere dann gegenüber seinem Mandanten nicht mehr geltend machen kann, wenn dem Prozesskostenhilfeantrag erst später stattgegeben wird (BGH FamRZ 2008, 982 ).
  • LSG Hessen, 21.12.2011 - L 2 AL 147/11  

    Sozialgerichtliches Verfahren - Rechtsanwaltsvergütung - Höhe der

    Zwar gilt die dort normierte Forderungssperre für alle nach der Beiordnung verwirklichten Gebührentatbestände, auch wenn und soweit diese bereits vor der Beiordnung schon einmal erfüllt waren (Musielak ZPO, 8. Aufl. 2011, § 122 RZ. 7 f, Kratz in BeckOK ZPO § 122 Rz. 25 m.w.N u.a. OLG Köln NJW-RR 1995, 634 ; OLG München MDR 1991, 62 ), was zur Folge hat, dass ein Rechtsanwalt, der vor der Beiordnung Wahlanwalt war, eine vor der Beiordnung bereits entstandene Verfahrensgebühr nach der Beiordnung insbesondere dann gegenüber seinem Mandanten nicht mehr geltend machen kann, wenn dem Prozesskostenhilfeantrag erst später stattgegeben wird (BGH FamRZ 2008, 982 ).
  • SG Fulda, 25.07.2011 - S 3 SF 27/10  

    Sozialgerichtliches Verfahren - Rechtsanwaltsvergütung - Verfahrensgebühr -

    Die Forderungssperre gilt für alle nach der Beiordnung verwirklichten Gebührentatbestände, auch wenn sie bereits vor der Beiordnung erfüllt waren und nach der Beiordnung erneut verwirklicht werden (Bayerisches LSG, Beschl. v. 22.07.2010 - L 15 SF 303/09 B E, juris, Rn. 23; BGH, Beschl. v. 21.02.2008 - I ZR 142/06, juris, Rn. 5; Geimer, in: Zöller, ZPO, 28. Aufl. 2010, § 122, Rn. 11; Fischer, in: Musielak, ZPO, 8. Aufl. 2011, § 122 Rn. 8; Motzner, in: MüKo-ZPO, 3. Aufl. 2008, § 122 Rn. 14).
  • LSG Bayern, 25.08.2010 - L 15 SF 131/10  
    Die Forderungssperre gegenüber dem Mandanten gilt für alle nach der Beiordnung verwirklichten Gebührentatbestände, auch wenn diese bereits vor der Beiordnung erfüllt waren (so BGH vom 21.02.2008, I ZR 142/06; vgl. auch OLG Oldenburg vom 12.02.2007, 6 W 165/06; OLG München vom 21.09.1990, 11 W 2427/90; FG Düsseldorf vom 28.01.2008, 14 Ko 3929/07 KF; Thomas/ Putzo, Zivilprozessordnung, 31. Auflage 2010, § 122 Rn. 3; Zöller, Zivilprozessordnung, 28. Aufl. 2010, § 122 Rn. 11; Münchner Kommentar zur ZPO, 2. Aufl. 2000, § 122 Rn. 17).
  • LSG Rheinland-Pfalz, 26.10.2017 - L 3 U 165/16  

    Sozialgerichtliches Verfahren - Rechtsanwaltsvergütung - Prozesskostenhilfe -

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 01.12.2009 - L 19 B 239/09  

    Grundsicherung für Arbeitssuchende

  • SG Fulda, 19.03.2012 - S 4 SF 51/11  

    Sozialgerichtliches Verfahren - Rechtsanwaltsvergütung - Prozesskostenhilfe -

  • LSG Sachsen, 05.05.2011 - L 7 SO 32/10  
  • OVG Berlin-Brandenburg, 29.10.2014 - 6 K 85.14  

    Erinnerung; Beschwerde; Verfahrensgebühr; Post- und

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