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   BGH, 05.05.1988 - I ZR 151/86   

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https://dejure.org/1988,1682
BGH, 05.05.1988 - I ZR 151/86 (https://dejure.org/1988,1682)
BGH, Entscheidung vom 05.05.1988 - I ZR 151/86 (https://dejure.org/1988,1682)
BGH, Entscheidung vom 05. Mai 1988 - I ZR 151/86 (https://dejure.org/1988,1682)
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Volltextveröffentlichungen (7)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Aufklärungspflicht gegenüber Verbänden zur Förderung der gewerblichen Interessen seiner Mitglieder - Schadensersatzansprüche aus einer Zwangsvollstreckungsabwehrklage und einer Schadensersatzzahlungsklage - Nachweis einer subjektiven Schädigungsabsicht einer ...

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Pflicht des Abgemahnten zur Aufklärung über bereits abgegebene Unterwerfungserklärung auch gegenüber Verbänden ("Aufklärungspflicht gegenüber Verbänden")

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 242; ZPO § 282 (Beweislast)
    "Aufklärungspflicht gegenüber Verbänden"; Pflicht des abgemahnten Verletzers zur Aufklärung über anderweitige Unterwerfungserklärung

  • rechtsportal.de

    BGB § 242 ; ZPO § 282 (Beweislast)
    "Aufklärungspflicht gegenüber Verbänden"; Pflicht des abgemahnten Verletzers zur Aufklärung über anderweitige Unterwerfungserklärung

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW-RR 1988, 1066
  • ZIP 1988, 866
  • MDR 1988, 933
  • GRUR 1988, 716
 
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Wird zitiert von ... (11)

  • BGH, 28.01.2020 - VI ZR 92/19

    Arzt verletzt seine Pflicht, den Patienten über Kosten der Behandlung aufzuklären

    aa) Zwar hat der Senat im Anschluss an die Rechtsprechung des I., II., VII. und VIII. Zivilsenats (BGH, Urteil vom 5. Juli 1973 - VII ZR 12/73, BGHZ 61, 118, juris Rn. 23; vom 19. Februar 1975 - VIII ZR 144/73, BGHZ 64, 46, juris Rn. 14; vom 14. März 1988 - II ZR 302/87, NJW-RR 1988, 831, juris Rn. 5; vom 5. Mai 1988 - I ZR 151/86, NJW-RR 1988, 1066, juris Rn. 14) ausgesprochen, dass derjenige, der vertragliche Aufklärungspflichten verletzt hat, abweichend von den allgemeinen Grundsätzen die Darlegungs- und Beweislast dafür trägt, dass sich der Geschädigte bei ordnungsgemäßer Aufklärung nicht "aufklärungsrichtig" verhalten, den Rat oder Hinweis also unbeachtet gelassen hätte (Senatsurteile vom 28. März 1989 - VI ZR 157/88, VersR 1989, 700, juris Rn. 16; vom 22. November 1983 - VI ZR 85/82, BGHZ 89, 95, juris Rn. 17; vgl. auch Senatsurteile vom 10. November 1970 - VI ZR 83/69, VersR 1971, 227, juris Rn. 27; vom 2. Dezember 1980 - VI ZR 175/78, VersR 1981, 278, juris Rn. 24; vom 7. Juli 1987 - VI ZR 193/86, juris Rn. 13; vom 28. Januar 1986 - VI ZR 83/85, VersR 1986, 601, juris Rn. 11; vgl. auch OLG Koblenz, GesR 2010, 199 Rn. 18; OLG Köln, VersR 2013, 237 Rn. 35 - jeweils zur therapeutischen Aufklärungspflicht).
  • BGH, 19.10.1989 - I ZR 63/88

    "Antwortpflicht des Abgemahnten"

    Die Parteien verbindet eine dadurch geprägte Wettbewerbsrechtliche Sonderbeziehung eigener Art (vgl. BGH, Urt. v. 19.6.1986 - I ZR 65/84, GRUR 1987, 54, 55 = WRP 1986, 672, 673 - Aufklärungspflicht des Abgemahnten; BGH, Urt. v. 5.5.1988 - I ZR 151/86, GRUR 1988, 716, 717 = WRP 1989, 90, 91 - Aufklärungspflicht gegenüber Verbänden).

    In der wettbewerbsrechtlichen Rechtsprechung ist dementsprechend anerkannt, daß der abgemahnte Störer verpflichtet ist, den Abmahnenden zur Vermeidung eines überflüssigen und aussichtslosen Prozesses über eine wegen derselben Verletzungshandlung einem Dritten gegenüber abgegebene Unterwerfungserklärung aufzuklären (vgl. BGH, Urt. v. 19.6.1986 - I ZR 65/84, GRUR 1987, 54, 55 = WRP 1986, 672, 673 - Aufklärungspflicht des Abgemahnten; BGH, Urt. v. 13.5.1987 - I ZR 79/85, GRUR 1987, 640, 641 = WRP 1987, 557, 558 - Wiederholte Unterwerfung II; BGH, Urt. v. 5.5.1988 - I ZR 151/86, GRUR 1988, 716, 717 = WRP 1989, 90, 91 - Aufklärungspflicht gegenüber Verbänden; OLG Frankfurt WRP 1989, 391, 392; KG WRP 1989, 659, 660).

  • BGH, 01.12.1994 - I ZR 139/92

    "Kosten bei unbegründeter Abmahnung"; Aufklärungspflicht des Empfängers einer

    Soweit in der Rechtsprechung eine wettbewerbsrechtliche Sonderbeziehung zwischen dem Unterlassungsgläubiger und dem Abgemahnten anerkannt wird, hat diese ihren Grund darin, daß zwischen beiden durch die Verletzungshandlung ein gesetzliches Schuldverhältnis entstanden ist, das durch die Abmahnung lediglich konkretisiert und vertieft wird (vgl. BGH GRUR 1987, 54, 55 - Aufklärungspflicht des Abgemahnten; Urt. v. 5.5.1988 - I ZR 151/86, GRUR 1988, 716, 717 = WRP 1989, 90, 91 - Aufklärungspflicht gegenüber Verbänden; Urt. v. 19.10.1989 - I ZR 63/88, GRUR 1990, 381 = WRP 1990, 276, 277 - Antwortpflicht des Abgemahnten).
  • BGH, 11.05.1989 - VII ZR 12/88

    Pflichten eines Mittelverwendungstreuhänders innehralb eines Bauherrenmodells

    Eine solche Unklarheit geht zu Lasten des Aufklärungspflichtigen, weil es gerade mit zu dem mit der Aufklärungspflicht verfolgten Zweck gehört, darüber Klarheit zu schaffen (vgl. etwa BGHZ 61, 118, 123; 64, 46, 51; 72, 92, 106; 89, 95, 105; BGH NJW 1978, 41, 42; 1980, 2186, 2187; 1984, 1688, 1689; erst neuerdings wieder Urteile vom 14. März 1988 - II ZR 302/87 = WM 1988, 1031; vom 5. Mai 1988 - I ZR 151/86 = ZIP 1988, 866, 867 und vom 28. März 1989 - VI ZR 157/88 - zur Veröffentlichung bestimmt; vgl. ferner Emmerich in MünchKomm, 2. Aufl., Vor § 275 BGB Rdn. 153).
  • BGH, 17.10.1991 - I ZR 248/89

    Kündigung des Versicherungsvertretervertrages aus wichtigem Grund durch

    Der Vortrag der Beklagten, bei Beendigung des Händlervertrages zum 31. März 1988 wäre ebenfalls eine Abfindungssumme von der Klägerin zu zahlen gewesen, ist als Einwand des rechtmäßigen Alternativverhaltens zu werten, für dessen Voraussetzungen jedoch die Beklagte die Darlegungs- und Beweislast trägt (BGHZ 8, 288, 295 f.; BGH, Urt. v. 10.07.1959 - VII ZR 87/58, VersR 1959, 811, 812; vgl. auch Urt. v. 05.05.1988 - I ZR 151/86, GRUR 1988, 716 - Aufklärungspflicht gegenüber Verbänden).
  • BGH, 28.03.1989 - VI ZR 157/88

    Ärztliche Aufklärungspflicht im Hinblick auf Rhesus-Unverträglichkeit

    Zwar hat nach gefestigter Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs derjenige, der vertragliche Aufklärungspflichten verletzt, die Darlegungs- und Beweislast dafür, daß der Schaden auch bei pflichtgemäßem Verhalten eingetreten wäre, der Geschädigte sich also nicht "aufklärungsrichtig" verhalten hätte; bei anderer Betrachtung würde der Schutzzweck der Aufklärung nicht voll erreicht werden (BGHZ 61, 118, 121 ff; 89, 95, 103; Urteile vom 14. März 1988 - II ZR 302/87 - NJW-RR 1988, 831 [BGH 14.03.1988 - II ZR 302/87] und vom 5. Mai 1988 - I ZR 151/86 - NJW-RR 1988, 1066, 1067).
  • LG München I, 26.05.2011 - 7 O 172/11

    Kostenwiderspruch gegen eine einstweilige Verfügung wegen

    Die Parteien verbindet eine dadurch geprägte wettbewerbsrechtliche Sonderbeziehung eigener Art (vgl. BGH GRUR 1987, 54, 55 = WRP 1986, 672, 673 - Aufklärungspflicht des Abgemahnten; BGH GRUR 1988, 716, 717 = WRP 1989, 90, 91 - Aufklärungspflicht gegenüber Verbänden).

    In der wettbewerbsrechtlichen Rechtsprechung ist dementsprechend anerkannt, daß der abgemahnte Störer verpflichtet ist, den Abmahnenden zur Vermeidung eines überflüssigen und aussichtslosen Prozesses über eine wegen derselben Verletzungshandlung einem Dritten gegenüber abgegebene Unterwerfungserklärung aufzuklären (vgl. BGH GRUR 1987, 54, 55 = WRP 1986, 672, 673 Aufklärungspflicht des Abgemahnten; BGH GRUR 1987, 640, 641 = WRP 1987, 557, 558 - Wiederholte Unterwerfung II; BGH GRUR 1988, 716, 717 = WRP 1989, 90, 91 Aufklärungspflicht gegenüber Verbänden; OLG Frankfurt WRP 1989, 391, 392; KG WRP 1989, 659, 660).

  • LG Kiel, 28.10.2011 - 5 O 117/11

    Allgemeine Geschäftsbedingungen: Unterlassungsanspruch eines rechtsfähigen

    Zwar konkretisiert die Abmahnung ein ohnehin aufgrund eines bestehenden Unterlassungsanspruches bestehendes gesetzliches Schuldverhältnis zwischen Abmahner und Abgemahnten (vgl. BGH GRUR 1988, 716 ), welches Aufklärungspflichten des Abgemahnten umfasst, mit denen dieser grundsätzlich in Verzug geraten kann.
  • OLG Köln, 24.10.1997 - 6 U 112/96

    Abmahnkosten; Drittunterwerfung, materiellrechtliche Kostenerstattung

    Verletzt der Abgemahnte diese ihn treffende Aufklärungspflicht, so ist er zum Ersatz des dem Abmahnenden hieraus entstandenen Schadens verpflichtet, zu denen die Kosten der Rechtsverfolgung einschließlich der Kosten eines wegen der verspäteten Information über die Drittunterwerfung eingeleiteten Prozesses zählen (vgl. BGH GRUR 1990, 381/382 - "Antwortpflicht des Abgemahnten" - BGH GRUR 1988, 716/717 - Aufklärungspflicht gegenüber Verbänden" - BGH GRUR 1987, 640/641 f - "Wie-derholte Unterwerfung II "- ; Teplitzky, a.a.O., Kap. 8 Rdn. 40).
  • OLG Stuttgart, 29.10.1993 - 2 U 123/93

    Pflicht des Unterlassungsschuldners zur Mitteilung der anderweitigen Abgabe einer

    Diese ist geeignet, Rechtspflichten zu begründen, deren Inhalt nach Treu und Glauben bestimmt wird (vgl. BGH GRUR 1987, 640 ff; BGH NJW 1990, 1906 ; 3011 GRUR 1990, 381 ; BGH GRUR 1987, 54 ff; BGH GRUR 1988, 716 ; OLG Frankfurt WRP 1989, 391; Ulrich, ZIP 1990, 1377; Köhler in Großkommentar UWG Rdnr. 63 ff vor § 13 B UWG ; Kreft Großkommentar UWG Rdnr. 67 vor § 13 C UWG ; Baumbach/Hefermehl, Wettbewerbsrecht, 17. Auflage Rdnr. 548 a Einl. UWG ).
  • OLG Bremen, 04.09.1992 - 2 W 66/92

    "in das Verfahren gelockt" - § 127 Abs. 1 Satz 2 ZPO <Fassung bis

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