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   BGH, 09.10.2003 - I ZR 17/01   

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BGH, 09.10.2003 - I ZR 17/01 (https://dejure.org/2003,1638)
BGH, Entscheidung vom 09.10.2003 - I ZR 17/01 (https://dejure.org/2003,1638)
BGH, Entscheidung vom 09. Januar 2003 - I ZR 17/01 (https://dejure.org/2003,1638)
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Volltextveröffentlichungen (11)

Kurzfassungen/Presse

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2004, 495
  • MDR 2004, 408
  • BauR 2004, 389 (Ls.)
 
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Wird zitiert von ... (29)

  • BGH, 28.07.2016 - III ZB 127/15

    Berufungsbegründung: Anforderungen an die Darlegung der

    b) Hiernach muss die Berufungsbegründung, wenn sie die Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 103 Abs. 1 GG) rügt, zur Entscheidungserheblichkeit des Verfahrensfehlers darlegen, was bei Gewährung des rechtlichen Gehörs vorgetragen worden wäre und dass nicht auszuschließen ist, dass dieser Vortrag zu einer anderen Entscheidung geführt hätte (s. BGH, Urteil vom 9. Oktober 2003 - I ZR 17/01, NJW-RR 2004, 495, 496; Beschlüsse vom 22. Mai 2014 - IX ZB 46/12, BeckRS 2014, 12010 Rn. 10 und vom 3. März 2015 - VI ZB 6/14, NJW-RR 2015, 757, 758 Rn. 8 mwN).

    Dieser Darlegung bedarf es nur dann nicht, wenn die Entscheidungserheblichkeit der Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör unmittelbar und zweifelsfrei aus dem bisherigen Prozessstoff ersichtlich ist (vgl. Senatsbeschluss vom 13. September 2012 aaO S. 3582 Rn. 12; BGH, Urteil vom 9. Oktober 2003 aaO sowie Beschluss vom 10. März 2015 aaO Rn. 13).

  • BGH, 27.09.2006 - VIII ZR 19/04

    Sachdienlichkeit einer Klageänderung im Berufungsverfahren

    Das Gericht darf nicht auf neue, in dem Vortrag der Parteien noch nicht andeutungsweise enthaltene Klagegründe hinweisen (BGH, Urteil vom 9. Oktober 2003 - I ZR 17/01, NJW-RR 2004, 495, unter II 1 c bb).

    Das schließt jedoch nicht aus, dass die Partei auf einen zulässigen und gebotenen Hinweis nach § 139 ZPO, der die Schlüssigkeit ihres bisherigen Vorbringens in Frage stellt, von sich aus - im Rahmen von § 263 ZPO - einen neuen Klagegrund in das Verfahren einführt (BGH, Urteil vom 9. Oktober 2003, aaO; Urteil vom 7. Dezember 2000 - I ZR 179/98, NJW 2001, 2548, unter III 1 b und c; Urteil vom 25. November 1992 - XII ZR 116/91, NJW 1993, 597, unter 2 b und c; zum Parteiwechsel BGHZ 91, 132, 134).

  • BGH, 25.10.2012 - IX ZR 207/11

    Anwaltsregress wegen Verlusts eines Vorprozesses gegen einen Finanzdienstleister:

    Die Gerichte haben die Parteien gemäß § 139 Abs. 1 ZPO auf bislang nicht beachtete Anspruchsgrundlagen hinzuweisen, die in ihrem Sachvortrag wenigstens andeutungsweise enthalten sind (vgl. BGH, Beschluss vom 2. Oktober 2003 - V ZB 22/03, BGHZ 156, 269, 272; Urteil vom 9. Oktober 2003 - I ZR 17/01, NJW-RR 2004, 495, 496).
  • BAG, 17.01.2007 - 7 AZR 20/06

    Befristung - Vorübergehender betrieblicher Bedarf

    Rügt der Berufungskläger, das erstinstanzliche Urteil sei verfahrensfehlerhaft zustande gekommen, weil das Arbeitsgericht die ihm nach § 139 ZPO obliegende Hinweispflicht verletzt habe, muss er im Einzelnen angeben, was er auf einen entsprechenden Hinweis in erster Instanz vorgetragen hätte (BGH 9. Oktober 2003 - I ZR 17/01 - NJW-RR 2004, 495, zu II 1 c aa der Gründe; Thomas/Putzo/Reichold ZPO 27. Aufl. § 520 Rn. 22; Musielak/Ball ZPO 5. Aufl. § 520 Rn. 32).
  • BGH, 29.05.2008 - I ZR 189/05

    Freundschaftswerbung im Internet

    Die Änderung der Klage in zweiter Instanz kann nicht alleiniges Ziel des Rechtsmittels sein; vielmehr setzt ein derartiges Prozessziel eine zulässige Berufung voraus (BGHZ 155, 21, 26; BGH, Urt. v. 7.12.2000 - I ZR 179/98, WRP 2001, 699, 700 = NJW 2001, 2548 - Impfstoffe; Urt. v. 9.10.2003 - I ZR 17/01, NJW-RR 2004, 495, 496 = TranspR 2004, 166).
  • BGH, 23.10.2008 - IX ZR 202/07

    Anfechtbarkeit von Veräußerungshandlungen des Schuldners

    Gerichtliche Hinweise, die einem neuen, wesentlich veränderten Prozessziel dienen, sind aber nach § 139 ZPO nicht geboten (vgl. BGHZ 24, 269, 278 f; BGH, Urt. v. 9. Oktober 2003 - I ZR 17/01, NJW-RR 2004, 495, 496; v. 27. September 2006 - VIII ZR 19/04, NJW 2007, 2414, 2416 Rn. 22; OLG Koblenz, Beschl. v. 10. April 2007 - 10 U 487/06 zit. nach juris; OLG Köln OLGR 2008, 181 Rn. 23; Musielak/Stadler, ZPO 6. Aufl. § 139 Rn. 13; Zöller/Greger, ZPO 26. Aufl. § 139 Rn. 15).
  • OLG Schleswig, 13.09.2011 - 10 UF 120/11

    Zulässigkeit einer Klageänderung im Berufungsverfahren

    Zum Teil scheitert die Berufung der Klägerin an der von der höchstrichterlichen Rechtsprechung geforderten Zulässigkeitsvoraussetzung, dass der in der ersten Instanz erhobene Klageanspruch wenigstens teilweise weiterverfolgt wird, die Richtigkeit der erstinstanzlichen Klageabweisung also in Frage gestellt und nicht nur im Wege der Klageänderung ein neuer, bisher nicht geltend gemachter Anspruch zur Entscheidung gestellt wird (BGH, NJW 1994, S. 3358 ff.; BGH, NJW-RR 2004, S. 495 ff.; BGH NJW-RR 1991, S. 1279 ; BGH, NJW 1993, S. 597 ).

    Denn der Streitgegenstand wird durch den Klageantrag bestimmt, indem sich die vom Kläger in Anspruch genommene Rechtsfolge konkretisiert und durch den Lebenssachverhalt (Klagegrund), aus dem er die begehrte Rechtsfolge herleitet (BGH, NJW-RR 2004, S. 495, 496; BGH, NJW 2003, S. 2317 ).

    Insbesondere ist, wenn die Klägerin - wie hier - die Verletzung einer Hinweispflicht rügt, darzulegen, welcher Vortrag bei ordnungsgemäßer Erteilung des rechtlichen Hinweises erfolgt wäre (vgl. BGH, NJW-RR 1988, S. 477 (478); BGH, NJW-RR 2004, S. 495, 496).

    Darüber hinaus ist der Senat auch der Auffassung, dass im Unterschied zu dem der BGH-Entscheidung vom 9. Oktober 2003 (BGH, NJW-RR 2004, S. 495 ff.) zugrunde liegenden Fall ein völlig neuer Sachvortrag vorgelegen hätte, der eben auch nicht vom Schutzzweck des § 139 ZPO erfasst worden wäre.

    In der oben zitierten Entscheidung stellt der Bundesgerichtshof zu Recht fest, dass die Hinweispflicht des § 139 ZPO nicht dazu führt, dass eine Partei auf neue in ihrem Sachvortrag noch nicht andeutungsweise enthaltenen Klagegründe hingewiesen wird (BGH, NJW-RR 2004, S. 495 ff., Rdn. 22 nach Juris).

    Somit hätte es sich um einen völlig neuen Sachvortrag gehandelt, der eben auch nicht vom Schutzzweck des § 139 ZPO erfasst worden wäre (vgl. BGH, NJW-RR 2004, S. 495, 496, Rdn. 22 nach Juris).

  • OLG Düsseldorf, 25.07.2014 - 22 U 192/13

    Keine Untersuchungs- und Rügepflicht beim (reinen) Werkvertrag!

    Selbst wenn der Senat eine erstinstanzliche Verletzung der gerichtlichen Hinweispflicht annehmen wollte, müsste im Rahmen einer Rüge der Verletzung rechtlichen Gehörs bzw. eines Verstoßes gegen § 139 ZPO vom Kläger als Berufungsführer zudem zwingend vorgetragen werden, welcher konkrete Vortrag auf einen entsprechenden bzw. weitergehenden Hinweis erfolgt wäre (vgl. BGH, Beschluss vom 24.04.2008, I ZB 72/07, GRUR 2008, 1126; BGH, Urteil vom 09.10.2003, I ZR 17/01, NJW-RR 2004, 495; BGH, Urteil vom 09.12.1987, VIII ZR 374/86, NJW-RR 1988, 477; Zöller-Greger, a.a.O., § 139, Rn 20 mwN).
  • OLG Düsseldorf, 20.11.2012 - 23 U 132/11

    Ansprüche des Auftragnehmers nach außerordentlicher Kündigung des Werkvertrages

    Im Fall einer Rüge der Verletzung rechtlichen Gehörs bzw. eines Verstoßes des LG gegen § 139 ZPO muss von der Klägerin als Berufungsführerin zwingend vorgetragen werden, welcher konkrete Vortrag auf einen entsprechenden bzw. weitergehenden Hinweis erfolgt wäre (vgl. BGH, Beschluss vom 24.04.2008, I ZB 72/07, GRUR 2008, 1126; BGH, Urteil vom 09.10.2003, I ZR 17/01, NJW-RR 2004, 495; BGH, Urteil vom 09.12.1987, VIII ZR 374/86, NJW-RR 1988, 477; Zöller-Greger, a.a.O., § 139, Rn 20 mwN).
  • OLG Düsseldorf, 26.03.2013 - 23 U 102/12

    Fristlose Kündigung des Architektenvertrages durch den Auftraggeber

    Im Fall einer Rüge der Verletzung rechtlichen Gehörs bzw. eines Verstoßes des LG gegen § 139 ZPO muss von der Klägerin als Berufungsführerin zudem - wie oben bereits ausgeführt - zwingend vorgetragen werden, welcher konkrete Vortrag auf einen entsprechenden bzw. weitergehenden Hinweis erfolgt wäre (vgl. BGH, Beschluss vom 24.04.2008, I ZB 72/07, GRUR 2008, 1126; BGH, Urteil vom 09.10.2003, I ZR 17/01, NJW-RR 2004, 495; BGH, Urteil vom 09.12.1987, VIII ZR 374/86, NJW-RR 1988, 477; Zöller-Greger, a.a.O., § 139, Rn 20 mwN).
  • OLG Stuttgart, 30.05.2007 - 20 U 12/06

    Aktienrecht: Internationale Zuständigkeit bei Ansprüchen aus qualifiziertem

  • OLG Hamm, 22.07.2010 - 28 U 237/09

    Anforderungen an die Bestimmtheit eines deklaratorischen Schuldanerkenntnisses

  • OLG Frankfurt, 16.11.2015 - 4 U 68/15

    Anforderung an Berufungsbegründung, die auf Verfahrensfehler des

  • LG Saarbrücken, 20.05.2016 - 10 S 13/16

    Energieversorgung über hausinterne Unterverteilung: Wer muss den Strom bezahlen?

  • OLG Saarbrücken, 26.06.2012 - 4 U 62/11

    Rückforderung von Leistungen für Zytostatikazubereitungen durch den privaten

  • OLG Hamm, 18.01.2019 - 12 U 54/18

    Geltendmachung von Vergütungsansprüchen wegen der Ausführung von Elektroarbeiten

  • OLG Brandenburg, 18.06.2015 - 12 U 14/14

    VOB-Vertrag: Darlegungs- und Beweislast für das Zustandekommen einer

  • BGH, 13.09.2018 - I ZB 70/17

    Hinwirken des Gerichts auf die Parteien zum Stellen von sachdienlichen Anträgen;

  • StGH Baden-Württemberg, 23.03.2015 - 1 VB 1/15

    Verfassungsbeschwerde gegen Berufungsverwerfungsbeschluss des

  • LG Karlsruhe, 17.11.2005 - 5 O 10/02

    Architektenhonorar: Fälligkeit bzw. Fälligwerden der Honorarforderung des

  • LG Berlin, 08.03.2013 - 63 S 267/12

    Modernisierung ist drei Monate vorher detailliert anzukündigen!

  • OLG Düsseldorf, 12.01.2011 - 18 U 87/10

    Brand auf Fährschiff - Haftung des Strassenfrachtführers

  • OLG Brandenburg, 22.11.2007 - 12 U 82/07

    Anforderungen an den Inhalt der Berufungsbegründung

  • OLG Karlsruhe, 20.07.2004 - 17 U 136/03
  • KG, 01.12.2016 - 27 U 111/16

    Vollstreckungsgegenklage bei Zwangsvollstreckung hinsichtlich der

  • OLG Koblenz, 11.08.2011 - 2 U 22/10

    Architekt kann Nachtragsrechnung nur bei schriftlichem Auftrag verlangen!

  • LG Köln, 14.04.2016 - 29 S 125/15
  • OLG Frankfurt, 20.01.2009 - 11 U 44/08
  • OLG München, 20.06.2017 - 28 U 280/17

    ibr/!

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