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   BGH, 20.02.2020 - I ZR 176/18   

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https://dejure.org/2020,2464
BGH, 20.02.2020 - I ZR 176/18 (https://dejure.org/2020,2464)
BGH, Entscheidung vom 20.02.2020 - I ZR 176/18 (https://dejure.org/2020,2464)
BGH, Entscheidung vom 20. Februar 2020 - I ZR 176/18 (https://dejure.org/2020,2464)
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Volltextveröffentlichungen (12)

  • IWW

    § 32a Abs. 2 Satz 1 UrhG, § ... 32a UrhG, § 291 Satz 1 BGB, § 291 BGB, § 32a Abs. 1 UrhG, § 132 Abs. 3 Satz 2 UrhG, § 32a Abs. 1 Satz 1 UrhG, § 32a Abs. 1 Satz 2 UrhG, § 32a Abs. 2 Satz 2 UrhG, § 32 Abs. 2 Satz 2 UrhG, § 32 UrhG, § 132 Abs. 3 Satz 3 UrhG, § 559 Abs. 1 ZPO, § 32 Abs. 1 Satz 3, Abs. 2 Satz 2 UrhG, § 894 Satz 1 ZPO, § 32a Abs. 2 UrhG, § 32 Abs. 2 Satz 1 UrhG, § 287 Abs. 2 ZPO, § 36 UrhG, Art. 9 Abs. 3 GG, Art. 5 Abs. 1 Satz 2 GG, Art. 5 Abs. 1 Satz 2, Art. 3 Abs. 1 GG, Art. 20 Abs. 3 GG, Art. 10 EMRK, § 5 Abs. 4 TVG, § 286 ZPO, § 4 Abs. 3 TVG, § 421 BGB, § 256 Abs. 1 ZPO, § 32 Abs. 1 Satz 3 UrhG, § 287 ZPO, § 197 Abs. 1 Nr. 3 BGB, § 32a Abs. 4 Satz 1 UrhG, § 12 Abs. 2 Nr. 7 Buchst. c UStG, § 12 Abs. 1 UStG, § 11 Satz 2 UrhG, Art. 267 Abs. 3 AEUV, § 562 Abs. 1 ZPO, § 563 Abs. 1 Satz 1, Abs. 3 ZPO, § 291 Satz 1 Halbsatz 2 BGB, § 288 Abs. 1 BGB

  • openjur.de
  • bundesgerichtshof.de PDF

    Das Boot II

Kurzfassungen/Presse (10)

  • bundesgerichtshof.de (Pressemitteilung)

    Das Boot II

    Zur weiteren Vergütung des Chefkameramanns des Filmwerks "Das Boot"

  • beckmannundnorda.de (Kurzinformation)

    Zur Nachvergütung nach § 32a UrhG für Chefkameramann des Filmwerks "Das Boot" - Berufungsgericht muss Frage des auffälligen Missverhältnisses erneut prüfen

  • urheberrecht.org (Kurzinformation)

    »Das Boot«: Berufungsurteil aufgehoben

  • lto.de (Kurzinformation)

    Mehr Geld für "Das Boot"-Kameramann

  • anwaltonline.com (Kurzinformation)

    Weitere Vergütung des Chefkameramanns des Filmwerks "Das Boot"

  • datev.de (Kurzinformation)

    Zur weiteren Vergütung des Chefkameramanns des Filmwerks "Das Boot"

  • dr-bahr.com (Kurzinformation)

    Zur weiteren Vergütung des Chefkameramanns des Filmwerks "Das Boot"

  • tp-presseagentur.de (Kurzinformation)

    Vergütung des Chefkameramanns des Filmwerks "Das Boot"


  • Vor Ergehen der Entscheidung:


  • bundesgerichtshof.de (Pressemitteilung - vor Ergehen der Entscheidung)

    Vergütung des Chefkameramanns des Filmwerks "Das Boot"

  • bundesgerichtshof.de (Pressemitteilung - vor Ergehen der Entscheidung)

    Vergütung des Chefkameramanns des Filmwerks "Das Boot"

In Nachschlagewerken

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • MDR 2020, 1199
  • GRUR 2020, 611
  • ZUM 2020, 403
 
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Wird zitiert von ... (6)

  • OLG Stuttgart, 26.09.2018 - 4 U 2/18

    Anspruch des Kameramanns des Films "Das Boot" auf weitere Beteiligung nach dem

    Die zugelassene Revision wurde eingelegt und wird beim Bundesgerichtshof unter dem Aktenzeichen I ZR 176/18 geführt.
  • BGH, 18.06.2020 - I ZR 93/19

    Nachlizenzierung

    Es ist nicht Aufgabe des Revisionsgerichts, dem Tatgericht eine bestimmte Berechnungsmethode vorzuschreiben (vgl. BGH, Urteil vom 2. Oktober 2008 - I ZR 6/06, GRUR 2009, 407 Rn. 23 = WRP 2009, 319 - Whistling for a train, mwN; Urteil vom 26. März 2009 - I ZR 44/06, GRUR 2009, 660 Rn. 14 = WRP 2009, 847 - Resellervertrag, mwN; Urteil vom 20. Februar 2020 - I ZR 176/18, GRUR 2020, 611 Rn. 55 = WRP 2020, 591 - Das Boot II).
  • OLG Nürnberg, 29.12.2020 - 3 U 761/20

    Leistungen, Gemeinde, Dienstleistungen, Berichterstattung, Umfang, Rechtsmittel,

    Die angemessene Vergütung ist erforderlichenfalls gem. § 287 Abs. 2 ZPO unter Würdigung aller Umstände des Einzelfalls nach freier Überzeugung und billigem Ermessen zu bestimmen (BGH, Urt. v. 23. Juli 2020 - I ZR 114/19, GRUR 2020, 1191, Rn. 34; BGHZ 182, 337 = GRUR 2009, 1148 Rn. 31 - Talking to Addison; BGH, Urteil v. 21. Mai 2015, I ZR 39/14, GRUR 2016, 67 Rn. 23 - GVR Tageszeitungen II; BGH, Urteil v. 20. Februar 2020 - I ZR 176/18, GRUR 2020, 611 Rn. 121 - Das Boot II).

    Soweit mit Blick auf die Bemessung der angemessenen Vergütung erhebliche Unterschiede in der Interessenlage bestehen, ist diesen im Einzelfall ggf. durch eine modifizierte Anwendung der Vergütungsregel Rechnung zu tragen (siehe zum Ganzen BGH, Urteil v. 23. Juli 2020 - I ZR 114/19, GRUR 2020, 1191, Rn. 36; BGH, Urt. v. 23. Juli 2020 - I ZR 114/19, GRUR 2020, 1191, Rn. 45 m.w.N.; BGH, Urteil v. 20. Februar 2020 - I ZR 176/18, GRUR 2020, 611 Rn. 57 - Das Boot II; BGH, Urteil.

  • BGH, 23.07.2020 - I ZR 114/19

    Fotopool

    Im Revisionsverfahren ist diese Entscheidung nur darauf überprüfbar, ob das Berufungsgericht bei der Bestimmung der Angemessenheit der Vergütung von zutreffenden rechtlichen Maßstäben ausgegangen ist und sämtliche für die Bemessung der Vergütung bedeutsamen Tatsachen berücksichtigt hat, die von den Parteien vorgebracht worden sind oder sich aus der Natur der Sache ergeben (BGH, Urteil vom 7. Oktober 2009 - I ZR 38/07, BGHZ 182, 337 Rn. 31 - Talking to Addison; Urteil vom 21. Mai 2015 - I ZR 39/14, GRUR 2016, 67 Rn. 23 = WRP 2016, 360 - GVR Tageszeitungen II; Urteil vom 20. Februar 2020 - I ZR 176/18, GRUR 2020, 611 Rn. 121 = WRP 2020, 591 - Das Boot II).

    aa) Tarifvertragliche Regelungen, deren Anwendungsvoraussetzungen nicht vorliegen, können ebenfalls im Rahmen der Bestimmung einer angemessenen Vergütung gemäß § 32 Abs. 2 Satz 2 UrhG bei vergleichbarer Interessenlage indizielle Bedeutung haben, wobei erheblichen Unterschieden im Einzelfall wiederum durch eine modifizierte Anwendung der tariflichen Vergütungsbestimmungen Rechnung zu tragen ist (vgl. BGHZ 182, 337 Rn. 32 bis 34 - Talking to Addison; BGH, GRUR 2016, 62 Rn. 27 - GVR Tageszeitungen I; GRUR 2020, 611 Rn. 57 - Das Boot II, jeweils mwN).

    Diese Bestimmung dient gerade dazu, im Wege des Fairnessausgleichs eine angemessene Beteiligung des Urhebers an den Erträgen und Vorteilen des Verwerters zu verbessern (vgl. BGH GRUR 2020, 611 Rn. 137 - Das Boot II, mwN).

  • FG Düsseldorf, 26.05.2020 - 5 K 2892/17

    Keine Umsatzsteuererleichterungen für Werkschöpfer

    Nach der Auffassung des BGH handelt es sich auch hierbei um ein vertragliches Entgelt für die vorgenommene Übertragung der Verwertungsrechte (vgl. BGH-Urteil vom 20.2.2020 I ZR 176/18, abrufbar in juris).

    Aus dem Umstand, dass § 32a Abs. 2 Satz 1 UrhG eine Haftung nach Maßgabe des § 32a Abs. 1 UrhG anordnet, hat der BGH indes abgeleitet, dass es dadurch dem Urheber ermöglicht wird, den Dritten auf (erstmaligen) Abschluss eines ergänzenden Vergütungsvertrags in Anspruch zu nehmen (wobei allerdings bei einer Klage wahlweise - wie auch bei § 32 Abs. 1 Satz 3 UrhG und § 32a Abs. 1 Satz 1 UrhG - unmittelbar auf Zahlung geklagt werden kann, vgl. BGH-Beschluss vom 28.2.2017 I ZR 46/16, Zeitschrift für Urheber- und Medienrecht - Rechtsprechungsdienst --ZUM-RD-- 2017, 251; BGH-Urteil vom 20.2.2020 I ZR 176/18, abrufbar in juris; zustimmend etwa Schulze in Dreier/Schulze, UrhG, 6. Aufl., § 32a Rn. 61; ablehnend Datta, Gewerblicher Rechtsschutz und Urheberrecht - Rechtsprechungs-Report 2017, 209 ff).

    Damit werde auch die gemäß § 32a Abs. 2 Satz 1 UrhG zu zahlende weitere angemessene Beteiligung der Sache nach für die (mittelbare) Einräumung urheberrechtlicher Verwertungsrechte geleistet (vgl. BGH-Urteil vom 20.2.2020 I ZR 176/18, abrufbar in juris).

    Wenn aber sowohl der Anspruch aus § 32 Abs. 1 Satz 3 UrhG als auch die Ansprüche aus § 32a Abs. 1 Satz 1 und Abs. 2 Satz 1 UrhG, wenn auch aus unterschiedlicher Perspektive, der Verwirklichung des Beteiligungsanspruchs dienen, spricht dies dafür, dass auch das umsatzsteuerliche Entgelt aus der Summe beider Komponenten besteht (im Ergebnis gl.A. der BGH im Urteil 20.2.2020 I ZR 176/18, abrufbar in juris).

  • OLG Köln, 26.10.2020 - 6 AR 1/20
    Aus dem Urteil des Bundesgerichtshofs vom 20.02.2020 (I ZR 176/18, GRUR 2020, 611 - N II) ergibt sich nichts anders.
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