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   BGH, 07.05.1992 - I ZR 176/90   

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https://dejure.org/1992,1052
BGH, 07.05.1992 - I ZR 176/90 (https://dejure.org/1992,1052)
BGH, Entscheidung vom 07.05.1992 - I ZR 176/90 (https://dejure.org/1992,1052)
BGH, Entscheidung vom 07. Mai 1992 - I ZR 176/90 (https://dejure.org/1992,1052)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • Wolters Kluwer

    Werbende Ankündigung - Werbung - Versandhandel - Werbegeschenke - Psychologischer Kaufzwang - Übertriebenes Anlocken - Wettbewerbswidrigkeit - Wettbewerb

  • werbung-schenken.de

    Glücksball-Festival

    UWG § 1
    Psychologischer Kaufzwang; übertriebenes Anlocken

  • archive.org

    § 1 UWG
    Glücksball-Festival

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    UWG § 1
    Werbende Ankündigung der Übersendung geringwertiger Geschenke

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW-RR 1992, 1192
  • MDR 1992, 1140
  • GRUR 1992, 621
  • BB 1992, 2248
 
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Wird zitiert von ... (11)

  • BGH, 06.06.2002 - I ZR 45/00

    Testbestellung

    a) Die beanstandete Werbung ist dem Bereich der Wertreklame zuzurechnen, deren Besonderheit darin besteht, daß dem Kunden zu Werbezwecken eine geldwerte Vergünstigung gewährt wird, indem ihm im Zusammenhang mit dem Abschluß eines Geschäfts eine Ware oder Leistung unentgeltlich oder jedenfalls verbilligt überlassen wird (vgl. BGH, Urt. v. 7.5.1992 - I ZR 176/90, GRUR 1992, 621, 622 = WRP 1992, 644 - Glücksball-Festival; Urt. v. 15.2.1996 - I ZR 1/94, GRUR 1996, 778, 780 = WRP 1996, 889 - Stumme Verkäufer; Urt. v. 26.3.1998 - I ZR 231/95, GRUR 1998, 1037, 1038 = WRP 1998, 727 - Schmuck-Set, m.w.N.; Köhler/Piper, UWG, 2. Aufl., § 1 Rdn. 192).

    Es müssen vielmehr im Einzelfall weitere Umstände hinzutreten, die die Vergünstigung als sittenwidrig erscheinen lassen (vgl. BGH, Urt. v. 23.2.1989 - I ZR 138/86, GRUR 1989, 366, 367 = WRP 1990, 28 - Wirtschaftsmagazin; Urt. v. 12.10.1989 - I ZR 155/87, GRUR 1990, 44, 45 = WRP 1990, 266 - Annoncen-Avis; BGH GRUR 1992, 621, 622 - Glücksball-Festival; BGH GRUR 1998, 1037, 1038 - Schmuck-Set).

  • BGH, 26.03.1998 - I ZR 231/95

    Schmuck-Set - übertriebenes Anlocken; Wertreklame

    Werbegeschenke sind grundsätzlich zulässig (vgl. BGH, Urt. v. 23.2.1989 - I ZR 138/86, GRUR 1989, 366, 367 = WRP 1990, 28 - Wirtschaftsmagazin; Urt. v. 12.10.1989 - I ZR 155/87, GRUR 1990, 44, 45 = WRP 1990, 266 - Annoncen-Avis; Urt. v. 29.4.193 - I ZR 92/91, GRUR 1993, 774, 776 = WRP 1993, 758 - Hotelgutschein; Urt. v. 7.5.1992 - I ZR 176/90, GRUR 1992, 621, 622 = WRP 1992, 644 - Glücksball-Festival; Urt. v. 17.11.1994 - I ZR 193/92, GRUR 1995, 165, 166 = WRP 1995, 192 - Kosmetikset).

    Denn es ist mit den guten Sitten im Wettbewerb nicht zu vereinbaren, daß der umworbene Verbraucher verleitet wird, seine Kaufentscheidung statt nach Preiswürdigkeit und Qualität der angebotenen Ware danach zu treffen, ob ihm beim Kauf besondere zusätzliche Vergünstigungen gewährt werden (BGH GRUR 1992, 621, 622 - Glücksball-Festival).

  • BGH, 18.09.1997 - I ZR 119/95

    Erstcoloration - Psychologischer Kaufzwang

    Dabei hat das Landgericht zutreffend berücksichtigt, daß es Kunden nach allgemeiner Erfahrung eher unangenehm ist, im geschäftlichen Verkehr lediglich nicht unerhebliche geldwerte Vorteile entgegenzunehmen, ohne von dem normalen Leistungsangebot Gebrauch zu machen (vgl. BGH, Urt. v. 07.05.1992 - I ZR 176/90, GRUR 1992, 621, 622 = WRP 1992, 644 - Glücksball-Festival).
  • BGH, 28.01.1999 - I ZR 192/96

    Altkleider-Wertgutscheine - Wertreklame

    Denn es ist mit den guten Sitten im Wettbewerb nicht zu vereinbaren, daß der umworbene Verbraucher verleitet wird, seine Kaufentscheidung statt nach Preiswürdigkeit und Qualität der angebotenen Ware danach zu treffen, ob ihm beim Kauf besondere zusätzliche Vergünstigungen gewährt werden (BGH, Urt. v. 7.5.1992 - I ZR 176/90, GRUR 1992, 621, 622 = WRP 1992, 644 - Glücksball-Festival).
  • OLG Köln, 30.03.2001 - 6 U 140/00

    Zulässigkeit einer Wertreklame

    Das ist gegebenenfalls mit den Grundsätzen des Leistungswettbewerbs nicht vereinbar, in dem die Mitbewerber ihre wettbewerbsrechtliche Stellung jeweils mit der Qualität und/oder der Preiswürdigkeit ihrer Erzeugnisse und Leistungen erreichen sollen (vgl. hierzu: BGH WRP 1998, 727, 728 "Schmuck-Set"; BGH GRUR 1993, 774, 776 "Hotelgutschein"; BGH GRUR 1992, 621, 622 "Glücksball-Festival"; BGH GRUR 1968, 649, 651 "Rocroni-Ascher"; Baumbach/Hefermehl, Wettbewerbsrecht, 22. Auflage 2001, § 1 UWG Rdn. 93 m.w.N.).
  • OLG Köln, 29.11.1996 - 6 U 196/96

    Produkt-Geschenk

    Genuß der fraglichen Zuwendung kommen kann (vgl. BGH GRUR 1958/649 f. ,Rocroni-Ascher"; BGH GRUR 1986/820 f. ,ProbeJahrbuch"; BGH WRP 1992/644 f. ,Glücksball-Festival"; BGH GRUR 1989/366 f. ,Wirtschaftsmagazin"; BGH GRUR 1995/165 f. ,Kosmetik-Set"; Baumbach-Hefermehl a.a.O., § 1 UWG Rdnr. 93 f., 97 m.w.N.).
  • OLG Köln, 21.10.2002 - 6 U 196/96

    Produkt-Geschenk

    Genuß der fraglichen Zuwendung kommen kann (vgl. BGH GRUR 1958/649 f. "Rocroni-Ascher"; BGH GRUR 1986/820 f. "Probe-Jahrbuch"; BGH WRP 1992/644 f. "Glücksball-Festival"; BGH GRUR 1989/366 f. "Wirtschaftsmagazin"; BGH GRUR 1995/165 f. "Kosmetik-Set"; Baumbach-Hefermehl a.a.O., § 1 UWG Rdnr. 93 f., 97 m.w.N.).
  • OLG Köln, 01.06.2001 - 6 W 60/01

    Wettbewerbsrechtliche Zulässigkeitsvoraussetzungen von Werbegeschenken; Grenzen

    Eine solche Einwirkung ist unsachlich und demgemäß zu unterbinden, weil dann das Geschenk nach Zweck und Wirkung das Publikum nicht mehr im Rahmen einer bloßen Aufmerksamkeitswerbung lediglich auf das eigene Angebot hinweist, sondern es ein sachfremdes Mittel darstellt, das geeignet ist, die wirtschaftliche Entschließung des Kunden in einer den Grundsätzen des Leistungswettbewerbs widersprechenden Weise zu beeinflussen (vgl. hierzu insbesondere: BGH GRUR 1989, 366, 367 "Wirtschaftsmagazin" und BGH GRUR 1992, 621, 622 "Glücksball-Festival" sowie BGH WRP 1998, 727, 728 "Schmuck-Set").
  • OLG Köln, 29.01.1999 - 6 U 121/98

    Keramikfrosch

    Das aber ist mit den Grundsätzen des Leistungswettbewerbs nicht vereinbar, in dem die Mitbewerber ihre wettberwerbliche Stellung jeweils mit der Qualität und/oder Preiswürdigkeit ihrer Erzeugnisse und Leistungen erreichen sollen (vgl. BGH WRP 1998, 727/728 - "Schmuck-Set"; BGH GRUR 1993, 774/776 - "Hotelgutschein" - BGH GRUR 1992, 621/622 - "Glücksball-Festival" - BGH GRUR 1968, 649/651 - "Rocroni-Ascher" - Baumbach/Hefermehl, a.a.O., Rdn. 93 zu § 1 UWG mit weiteren Nachweisen).
  • OLG Hamm, 01.12.1998 - 4 U 164/98

    Wettbewerbswidrigkeit einer Werbung unter dem Gesichtspunkt des übertriebenen

    Nach gefestigter höchstrichterlicher Rechtsprechung sind Geschenke an Kunden zu Werbezwecken dann wettbewerbswidrig, wenn von der Vergünstigung eine so starke Anziehungskraft ausgeht, daß der Verbraucher verleitet wird, seine Kaufentscheidung statt nach Preiswürdigkeit und Qualität der angebotenen Ware danach zu treffen, ob ihm beim Kauf besondere zusätzliche Vergünstigungen gewährt werden (vgl. z. B. BGH, WRP 1992, 644 - Glücksball-Festival).
  • OLG München, 28.09.1999 - Lw U 3095/99
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